Den Windows Store unter Windows 10 Home und Pro blockieren

Martin

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Teammitglied
Bis zum November-Update 2015 (Version 1511) konnte man in Windows 10 den Zugriff auf den Store über eine Gruppenrichtlinie (oder in der Home-Version über die Registry) blockieren. Seither ist diese Option den Enterprise-Versionen von Windows 10 vorbehalten.

Nach wie vor gibt es aber speziell in kleinen und mittleren Firmen das Bedürfnis, die Mitarbeiter daran zu hindern, sich Apps und Spiele aus dem Windows Store herunterzuladen. Dies ist auch noch immer möglich, wenn auch über eine recht brachiale Methode: Man kann den Store einfach deinstallieren - was nicht mehr da ist, kann auch nicht mehr genutzt werden.

Allerdings ist das mit Risiken verbunden:
- mit einem künftigen Update könnten "Selbstheilungskräfte" dafür sorgen, dass der Store wieder auftaucht.
- installierte Apps erhalten keine Updates mehr.
- Microsoft könnte den Store in Zukunft fest integrieren und die Deinstallation unterbinden.

Für den Moment aber kann man sich vom Store verabschieden, in dem man folgenden Befehl über die Powershell absetzt:

get-appxpackage -Name *Microsoft.WindowsStore* | Remove-AppxPackage

Das muss man natürlich an jedem PC durchführen, der den Store nicht nutzen soll, und es gilt nur für den jeweiligen Nutzer-Account. Um sicher zu gehen, dass kein Mitarbeiter zur "Selbsthilfe" greift, könnte man den Befehl in einer Domäne auch in ein Login-Script integrieren, so dass der Store bei jeder Anmeldung wieder deinstalliert wird.

Weiterführende Informationen zum Umgang mit System-Apps von Windows 10 - und wie man den Store bei Bedarf reaktivieren kann - sind in den folgenden Beiträgen zu finden:

Integrierte Apps von Windows 10 deinstallieren und neu installieren

Den Windows Store neu installieren
 
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gehört zum Inventar
Irgendwie hat das Internet die Welt doch sehr verändert. Früher hätte eine entsprechende Dienstanweisung ausgereicht, heute benehmen sich fast alle wie kleine Kinder. Was nicht durch Sperren o.ä. geschützt ist, ist nicht sicher. Und immer diese Erwartung während der Arbeitszeit private Dinge wie Facebook, etc. erledigen zu können.
 
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