Am Puls von Microsoft

Deutscher Bundestag: Microsoft soll zeitnah aus der Infrastruktur fliegen

Ich sage dazu nur: Wird auch Zeit. Ich arbeite selber in einer Behörde, und auch da hat das Umdenken eingesetzt...

Hier in der EU gäbe es mit Volla OS aus Deutschland und /e/ OS von Murena aus Frankreich ansonsten auch zwei europäische Android-Distributionen, die so ein Vorhaben besonders einfach machen.
Wobei Volla in der Handhabung echt zum reiern ist, der ach so minimalistische Volla Launcher bringt mich immer wieder zur Verzweiflung (wo ei der natürlich nicht das OS an sich ist, schon klar).

Ansonsten kann ich nur wieder sagen, dass es mit SailfishOS auch ein europäisches System gibt, wo es dann allerdings an mancher Software mangelt, was man aber über den Android App Support lösen kann.
Wer noch Interesse hat, die Vorbestellaktion für das neue Smartphone läuft noch:

Aber grundsätzlich gilt: wo ein Wille ist ist auch ein Weg - man muss nur bereit sein, ihn auch zu gehen. Das gilt privat ebenso wie für Firmen/Behörden, die meisten kapieren es nur nicht (oder Rollen es - auch aus Bequemlichkeit - nicht kapieren...)...
 
Bin in der Virtuellen Box momentan mal dabei, etwas mit Linux zu experimentieren. Grundsätzlich ist die Installation schon einfach. Meist ist der Firefox und ein FreeOffice auch schon mit dabei. Flott läuft es trotz Virtueller Box auch. Nur die grundlegende Handhabung ist noch gewöhnungsbedürftig.
 
Nur die grundlegende Handhabung ist noch gewöhnungsbedürftig.
Kommt doch aber bestimmt auf die Distribution an. Ich bin mittlerweile eigentlich schon am liebsten mit Ubuntu unterwegs, das bedient sich inzwischen weitaus besser als Windows 11 oder macOS26. Gilt natürlich so nur für das Betriebssystem und die GUI an sich, in Sachen Software kommt es halt drauf an, was man nutzt.
 
Dank der Virtuellen Box habe ich parallel mehrere Distributionen zum Testen installiert (Kubuntu, Zorin, Ubuntu, Mint) und bin noch am parallelen Probieren. Haben alle ihren Vor- und Nachteile. Hab mich aber noch nicht für eine fix entscheiden können.
Der Nachteil bei Linux ist halt, dass ich meine Bildbearbeitungsprogramme ohne weiteres bzw. gar nicht unter Linux nutzen kann (oder ich hab den Dreh noch nicht so raus ...).
 
Ich nutze Capture One, DxO PhotoLab Elite, DxO ViewPoint, Topaz Photo AI, Affinity, Radiant Photo, Photoshop, PortraitPro Studio, BodyPro Studio, und noch einige diverse spezielle Filter. Hab auch einige Programme zur Videobearbeitung wie Wondershare Filmora, Adobe Premiere und Wondershare UniConverter. Die meisten laufen wohl nicht unter Linux.
 
Capture One, DxO PhotoLab Elite, DxO ViewPoint, Topaz Photo AI, Affinity, Radiant Photo, Photoshop, PortraitPro Studio, BodyPro Studio, und noch einige diverse spezielle Filter. Hab auch einige Programme zur Videobearbeitung wie Wondershare Filmora, Adobe Premiere und Wondershare UniConverter.
Nativ jedenfalls nicht. Es gibt zwar mittlerweile Möglichkeiten, diese "scheinbar" unter Linux laufen zu lassen, doch handelt es sich auch nur um eine Art der Virtualisierung eines Windows-Systems, in dessen Umgebung die obigen Anwendungen (wahrscheinlich) laufen.
Damit allerdings die Performance stimmt, ist eine sehr leistungsfähige Hardware notwendig. Es wäre daher zu überlegen, ob man sich das (preislich) antut und nicht doch bei einem Dualboot bleibt bzw. diesen einrichtet.
Also Linux für den Normalgebrauch und Windows mit den obigen Anwendungen.
Natürlich kannst Du Photoshop & Co auch virtualisiert unter Linux laufen lassen, doch begeistert wirst Du davon nicht sein.
 
Photoshop mit Wine unter Linux? Ähmm, ja. Wenn man das Programm überhaupt ans Laufen bekommt, was ich sehr bezweifle, braucht man dann die Frustrationstoleranz eines Berliner Hertha-Fans. Nee, das wird nichts.

Also muss man für die Bundestags-Mitarbeiter, die auf Photoshop angewiesen sind, eine Ausnahme machen und einen Dualboot tolerieren. Oder sie steigen auf Gimp um. Die recht steile Lernkurve dürfte für einen Profi ja kein Hindernis sein.
 
@JCR
Ok, danke. Mein Fehler. Ich hatte den 1. Absatz in #27 anders verstanden. Zumindest bei der Abkehr des Bundestages von MS würde das aber auch nicht helfen.
 
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Das Problem mit der Visualisierung ist eben, dass u.a. Bildbearbeitungs- und Videobearbeitungsprogramme sehr leistungshungrig sind. Das merkt man auch auf einem potenten PC schon. Das hält mich doch etwas vom generellen Umstieg ab.
 
  • Danke!
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Es gibt einiges ab Bildsoftware, die nativ läuft. Ob man den Workflow umstellen kann und mag, ist freilich was anderes
 
Nur zur Klarstellung meines ersten Absatzes in Beitrag #27:

Es gibt zwar mittlerweile Möglichkeiten, diese "scheinbar" unter Linux laufen zu lassen, doch handelt es sich auch nur um eine Art der Virtualisierung eines Windows-Systems, in dessen Umgebung die obigen Anwendungen (wahrscheinlich) laufen.

Hier ist das entsprechende Video dazu (fürchterlich anzuhören, jedoch recht interessant).
 
Wird zwar noch nicht das gelbe vom Ei sein aber es gibt Fotschritte.
Linux hat generell im Grafikbereich noch einige Schwächen, das darf man nicht verheimlichen. Wenn man stark in der Audiobearbeitung oder Musikproduktion beheimatet ist, gibt es mit Bitwig Studio und Ardour zwei leistungsstarke und gut gepflegte Alternativen mit richtigem Support. Bearbeitet man Videomaterial, kommt man dank DaVinci Resolve nochmal etwas besser weg. Arbeitet man mit 3D und dergleichen, sind Werkzeuge wie Blender ganz vorne mit dabei.

Bei der Bildbearbeitung ist das alles noch fragmentierter. Als RAW-Konverter hat besonders Darktable riesige Fortschritte gemacht, bei der Verwaltung ist digiKam richtig klasse, auch für Screenshots gibt es tolle Werkzeuge wie Flameshot. Aber bei der klassischen Bearbeitung von Vektor- und Rastergrafiken hat sich nur relativ wenig getan, wenn man das hervorragende Krita, was ich auch für Dr. Windows benutze, einmal ausklammert.

Es gibt bei den Vektorgrafiken mit Graphite ein vielversprechendes Projekt, was Inkscape langfristig zumindest teilweise den Rang ablaufen kann. Bei den reinen Rastergrafiken bilden aber Werkzeuge wie GIMP und Pinta weiterhin mehr oder weniger die beste Variante, die Linux zu bieten hat. Wenigstens hat GIMP mit Version 3.0 einen sehr großen Sprung nach vorne gemacht, immerhin.
 
@Kevin Kozuszek ich könnte jetzt noch vom Namen her Scribus in den Ring werfen, zur Gestaltung vom Layouts / Publikationsdokumenten / Broschüren als Alternative zu Publisher und InDesign.

Ich kann allerdings nichts zum aktuellen Stand der Software sagen.
 
Ich kann allerdings nichts zum aktuellen Stand der Software sagen.
Scribus gibt es auch und die haben als Vorzeigewerkzeug fürs Desktop Publishing im letzten (?) Jahr erst eine neue Hauptversion rausgebracht, aber sie sind bis heute eher ein Hassobjekt von mir und waren über Jahre ein Grund, warum ich bei meinem seltenen Bedarf lieber Microsoft Publisher benutzt habe. Kann ich natürlich nicht mehr lange, weil Microsoft das nicht mehr weiterentwickelt und der Rauswurf absehbar ist, aber damals war es eben so.

Scribus ist nicht schlecht, aber vom Workflow mag ichs eben nicht besonders. Hinzu kommt, dass es noch zu den Tools gehört, wo man für bestimmte Abhängigkeiten zusätzliche Sachen wie Ghostscript nachinstallieren und separat pflegen muss. Das ist allerdings bei LibreOffice auch nicht anders, zumindest wenn man die wenigen Bestandteile braucht, die eine Java-Runtime voraussetzen. Das dürfte bei Normalnutzern eher selten der Fall sein.
 
Es ist schon bemerkbar, dass immer mehr Hersteller ihre Bild- und Videobarableitungsprogramme für Linux anbieten. Dann sollten die auch i.d.R. gut funktionieren.
Es gibt schon einige kostenlosen Bildbearbeitungsprogramme und RAW-Konverter. Aber von der Qualität und Funktion konnten die mich nicht so überzeugen. Bei den RAW-Konvertern sind PhotoLab und Capture One schon super. Beim Entrauschen und Nachschärfen auch Topaz Photo AI. Bei dem teilweise großen Leistungshunger, gerade von Topaz, ist halt die Frage, ob die zuverlässig unter Linux laufen.
Bei Office Programmen und Mail Programmen gibt es ja einiges an Auswahl.
So bin ich noch etwas am probieren mit den verschiedenen Linux Distributionen. Noch drängt ja nichts. Denke und hoffe ja, dass Linux mit der Zeit immer besser wird und es mehr Firmen gibt, die es unterstützen. Wenn man dann umsteigt hat man zumindest schon einiges probiert und fängt nicht bei Null an.
 
Ich nutze Capture One, DxO PhotoLab Elite, DxO ViewPoint, Topaz Photo AI, Affinity, Radiant Photo, Photoshop, PortraitPro Studio, BodyPro Studio, und noch einige diverse spezielle Filter. Hab auch einige Programme zur Videobearbeitung wie Wondershare Filmora, Adobe Premiere und Wondershare UniConverter. Die meisten laufen wohl nicht unter Linux.
Ich hatte mich jetzt nochmal ein bisschen eingearbeitet und aktuell sieht es wohl so aus:

  • Was nicht geht: PortraitPro (wegen DRM), BodyPro (wegen DRM), Capture One (greift zu tief ins System ein, wo Wine an Grenzen stößt), Adobe Premiere (extrem instabil), Wondershare Filmora (fehlende Hardwarebeschleunigung), Wondershare UniConverter (fehlende Hardwarebeschleunigung), DxO PhotoLab/View Point (Probleme wegen .NET-Abhängigkeiten)
  • Affinity würde gehen, wenn du Version 2.x oder 3.x verwendest. Es gibt einen besonderen Installer, der eine Emulation innerhalb von Wine so einfach wie möglich macht.
  • Es gibt neue Patches für Wine, die neben dem regulären Client für die Adobe Creative Cloud zumindest Photoshop 2021 und 2025 lauffähig machen.
  • Topaz Photo AI gibt es noch nicht für Linux. Von Topaz Video AI existiert bereits eine offizielle Beta für Linux.
Das wäre jetzt der aktuellste Stand, den ich persönlich ermitteln konnte. Teilweise kommst du also weiter, aber normalerweise würde man dir trotzdem raten, dass du dich ein bisschen mehr mit Alternativen auseinander setzen solltest.

  • Als Alternative zu Topaz Photo AI habe ich vor allem Upscayl gelesen, was auch AI verwendet und für Linux nativ verfügbar ist.
  • Statt Adobe Premiere bleibt DaVinci Resolve die beste Alternative.
  • Falls du einen RAW-Converter brauchst, gibt es neben den Klassikern Darktable und RawTherapee mit RapidRAW, was ich gerne benutze, auch noch einen Geheimtipp, der bei Wunsch auch lokale AI einsetzen kann.
  • Für die Bildverwaltung bietet sich wirklich digiKam an und kann optional auch lokale AI etwas zur Gesichtserkennung einsetzen.
  • Für UniConverter fällt mir spontan tatsächlich erstmal nur HandBrake ein.
  • Für komplexere Grafikbearbeitungen eben Graphite, Krita, ggf. weiterhin auch Inkscape und GIMP, weil es einfach kaum was Besseres derzeit noch gibt. Ist einfach so.
Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.
 
Danke, das mit dem Installer für Affinity klingt interessant.
Für sich wiederholende Sachen sind ergänzend die mächtigen commandlinetools Magick für Bilder und ffmpeg für Videos aufzuführen. Damit kann man sich selbst Skripte bauen, die z.B. Dateien konvertieren oder auch zusammenführen.
 
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