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Digitale Souveränität: Mecklenburg-Vorpommern leitet Abschied von Microsoft ein

DrWindows

Redaktion
Digitale Souveränität: Mecklenburg-Vorpommern leitet Abschied von Microsoft ein
von Kevin Kozuszek
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Ein weiteres Bundesland will dem US-Konzern aus Redmond bald den Rücken kehren – zumindest weitestgehend. Wie die Kollegen bei n-tv berichten, haben die Landesregierung in Schwerin und zuständige Behörden in Mecklenburg-Vorpommern mittlerweile den Abschied von Microsoft eingeleitet. Einzige Ausnahme bleibt Windows, weil man sich im ersten Schritt vorerst auf die Themen Cloud und KI konzentrieren möchte.

Im Fokus steht ganz aktuell Microsoft SharePoint, welches durch eine umfassend ausgestattet Instanz von Nextcloud ersetzt wird. Neben der klassischen Datenspeicherung und Zusammenarbeit an Dateien wird auch das Thema Videokonferenzen künftig hierüber abgewickelt. Zunächst werden 5.000 Arbeitsplätze umgestellt, in Phase 2 kommen weitere 50.000 hinzu. Betrieben wird die Nextcloud-Instanz durch die DVZ M-V GmbH, wobei man auch von einer technologischen Allianz mit Schleswig-Holstein profitiert.

Bei der Künstlichen Intelligenz geht man von Beginn an vollständig europäische Wege und schließt KI-Modelle aus den USA und China vollständig aus. Stattdessen wird die KI-Assistentin Lea, die in der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz kommen soll, von zwei europäischen Modellen angetrieben. Neben dem KI-Primus Mistral AI aus Frankreich kommt mit Tilde aus Lettland noch ein unbekannterer Vertreter hinzu.

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Artikel im Blog lesen
 
Bekanntlich kann man alles, was auch nur der Hauch von smarter
Datenauf/ver/bearbereitung enthält, als "KI" verkaufen und damit mühelos jeder kritischen
Beurteilung entziehen.
Ebenso kann man bekanntlich alles, was auch nur einen Hauch von smarter
Datenauf/ver/bearbereitung enthält, als "KI" verteufeln und damit mühelos jeder kritischen
Beurteilung entziehen. ;)
 
wenn man den Artikel liest, fällt dieses auf:

Bei der Künstlichen Intelligenz geht man von Beginn an vollständig europäische Wege und schließt KI-Modelle aus den USA und China vollständig aus. Stattdessen wird die KI-Assistentin Lea, die in der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz kommen soll, von zwei europäischen Modellen angetrieben. Neben dem KI-Primus Mistral AI aus Frankreich kommt mit Tilde aus Lettland noch ein unbekannterer Vertreter hinzu.

wo wird denn da welche Büchse geöffnet?
 
Dann begucke dir doch nochmal das KI-Foto über dem Beitrag bei DrWindows, das du unter dem Beifall eines Users für das Schweriner Schloss gehalten hast.
 
Zum Artikel über Aktivitäten seitens MV sollte man auch das Schweriner Schloss posten und nicht den Bundestag.

Und wenn du ein Problem mit einem User hast, dann mache es bitte mit ihm aus und halte mich da raus.
 
Oh, dann möchte ich mich natürlich vielfach entschuldigen, tut mir leid. Dann habe ich #10 völlig falsch verstanden.
 
Einzige Ausnahme bleibt Windows, weil man sich im ersten Schritt vorerst auf die Themen Cloud und KI konzentrieren möchte.

Ein guter Schritt in die richtige Richtung, danke für den interessanten Bericht!

Der gesamte Öffentliche Dienst (Behörden, Ämter usw.) sowie die Privatunternehmen (vom Mega-Konzern bis zur kleinen Familien-GmbH) nutzen kostenpflichtige Lizenz-Software wie SAP, DATEV und noch viele weitere, die allesamt traditionell für Windows programmiert werden. Selbst wenn sich diese Anbieter mal in Richtung Linux orientieren sollten, dauert so etwas Jahre bei der Umsetzung. Bin gespannt, wie sich das entwickelt. Da Softwareentwicklung sehr teuer ist, dürften SAP & Co. erst tätig werden, wenn genügend potentielle Kunden mit Linux-Unterbau da sind.
 
@Daugobert @Mauersegler Erstmal ist das Artikelbild mit dem Reichstagsgebäude kein KI-generiertes Produkt. Das Bild stammt aus der offiziellen Pressemappe des Deutschen Bundestages, was Medien wie uns für die Berichterstattung zur Verfügung gestellt wird. Ich habe es nur in der Größe angepasst, ohne die Proportionen zu verändern, weil es ansonsten damals die Seite ziemlich verzogen hätte.

Zweitens hat das einen Grund, weswegen die Beiträge zu Digitaler Souveränität in Deutschland von mir meistens mit dem Reichstagsgebäude versehen werden und ich auch bei anderen Bundesländern so vorgehe. Alles was die Länder in ihrem jeweiligen Einflussbereich machen, wird, auch wenn es gewisse technische Allianzen wie hier mit Schleswig-Holstein gibt, über den Bund bzw. das BMDS von Karsten Wildberger mit den jeweiligen Digitalministern der Länder koordiniert, welche das dann an die Kommunen durchreichen. Neben der Föderalen Modernisierungsagenda betrifft das auch den Deutschland-Stack, der nach Beschluss vom letzten Monat jetzt in ersten Teilen verpflichtend auf allen drei politischen Ebenen verankert wird.


Soll keine Watschen sein, nur eine Erklärung, warum ich es (bisher) so mache, wie ich es mache. Konstruktive Kritik ist immer willkommen, aber bei sowas wäre es besser, wenn ihr mich direkt per Nachricht anschreibt, weil solche Hinweise in den Threads auch mal untergehen können. Ändern wollte ich hier sowieso noch was, aber komme derzeit zeitlich nicht dazu, weil ich wegen meiner sozialpsychiatrischen Assistenz derzeit wesentlich stärker eingespannt bin und hier privat viele Sachen angeschoben und umgesetzt werden. Dr. Windows wird bei mir aktuell so eingeschoben, wenn ich die Zeit gerade finde.
 
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