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E-Autos 2026: Die 9 größten Mythen im Faktencheck – was wirklich stimmt

Zwei Punkte hielten mich Ende 2024 mangels eigener Lademöglichkeit / Praktikabilität vom Umstieg ab:
1. Öffentliche Ladesäulen dürfen bei uns maximal 4 Stunden genutzt werden. Obwohl die Stadtwerke bzgl. Standgebühren ein Auge zudrücken, stellt das Ordnungsamt ein Ticket gemäß Beschilderung aus. Also Abends um 18:30 Uhr da ran und spätestens 22:30 Uhr weg und einen um diese Zeit raren Stellplatz suchen ist nicht verlockend.
2. Auf meine Frage, wie der Kollege es ohne eigene Anschlussmöglichkeit handhabt rollte er seine "Clubkarten" aus wie Frank Drebin in "Naked gun" seine Kreditkarten. Je Säulenanbieter und Uhrzeit würde sonst im ungünstigsten Fall der vierfache Preis im Vergleich zu daheim fällig.

Wie bei der Telekommunikation ist auch das ein Pseudo-Wettbewerb mit den Kunden als Freiwild des Marktes. Kann man den Strom anderer Stadtwerke, anderer Regionen oder gar aus dem EU-Ausland beziehen? Ja, genauso wie man einen Mobilfunk-Anbieter aus z.B. Italien wählen kann. Und das sind nicht die einzigen Infrastrukturleistungen, bei denen wir in DE preislich Weltmeister sind.
 
@Rivn
Welches Ordnungsamt läuft denn abends noch rum?
Die Standgebühren werden natürlich leider automatisch fällig. Wobei die häufig auch entfallen wenn man Kunde der jeweiligen Stadtwerke ist

Das "Ladekartenchaos" kann man durch halbwegs intelligente Auswahl aber stark eindämmen. Dein Kollege steigert sich da unnötig rein.
 
@PeBe21 Unsere vom Ordnungsamt sind Frühaufsteher und legen ab 6:00 Uhr los. Hier entfällt die Gebühr als Kunde der Stadtwerke auch. Das Schild dazu gehört allerdings der Stadt inklusive Parkregeln sowie Preisliste bei Missachtung und die sitzen am längeren Hebel.

Mein eAuto wüsste um die Not, wegen begrenzen Parkdauer auf heißen Kohlen zu sitzen, funkte die Nachbar-Autos an, oben um diese herum etwas frei geworden sei. Wenn die nächste Frage "kein Zweibeiner unterwegs auf dem Weg dorthin" auch mit ja beantwortet würde, rollte es in der Nacht begleitet von Sensoren der umliegend Autos zum ordentlichen Stellplatz. Ein R2D2-Drone sorgte für das Anschließen und Trennen der Leitung.

Bis es soweit ist, hieße ein eAuto morgens zeitig raus Umparken, zurück und den ersten Kaffee, sollte ich abends daheim Laden wollen. Einfach lästig.

Selbiges gilt für Clubkarten z.T. mit Grundgebühr, wenn man als zufälliger Gast sonst gemolken wird. Diese "halbwegs intelligente Auswahl" hatte auch seinerzeit den Reiz einer spaßbefreiten Zeitfresserei, bevor man der Tante in Molwanien via Festnetz zum Geburtstag gratulierte. Wenn der "Audiostream" die teure Leitung nutzte, explodiert die Rechnung.
Abos "günstigerer Vorwahlen" je Zone, Land und Uhrzeit, um mit jemandem zu sprechen waren seinerzeit ebenso drangsalierend wie es Abos "günstigerer Ladestellen", um via Steckdose Wattstunden Energie aufzunehmen es heute sind. Bei Liter oder qm2 Energie für bisherige Mobilität funktioniert es seit Jahrzehnten problemlos ohne Abos und dieses "Feature" will ich einfach nicht mehr missen.
 
[ironie]Günstige "Randbedingungen" für E-Mobilität sind Eigenheim mit Solarpanel und Ladesteckdose, was die fast perfekte Autarkie in der Versorgung mit der erforderlichen Ladekapazität bietet.[/ironie]

Ernsthaft: die realen Möglichkeiten des Durchschnittsbürgers für den Betrieb eines E-Fahrzeug werden mehr oder weniger ignoriert und sehr stiefmütterlich behandelt.
Der Anteil von Elektroautos (BEV) an den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland ist 2025/2026 gestiegen und lag Anfang 2026 bei ca. 18–19 % bis hin zu 24 % im März 2026 in bestimmten Berichten. Der Anteil am gesamten Pkw-Bestand ist mit etwa 3,3 % jedoch weiterhin gering.
Wie eine breitflächige Versorgung bei den geforderten ( massiv ) steigenden Zulassungszahlen realisiert werden soll, ist m.E völlig unklar.
Unrealistischer Wunschoptimismus hilft da nicht weiter.
 
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Apropo: Wo wird sich Herr Klingbeil das Geld herholen, wenn plötzlich alle Leute E-Kfz fahren und die Einnahmen aus der Energie- und CO2-Steuer einbrechen?
 
Wo wird sich Herr Klingbeil das Geld herholen, wenn plötzlich alle Leute E-Kfz fahren und die Einnahmen aus der Energie- und CO2-Steuer einbrechen?
Herrn Klingbeil wird das nichts mehr angehen, der ist nicht mehr im Amt, wenn dieser Fall eintritt. Aber das ist in der Tat ein Punkt, den ich von Anfang an kritisch gesehen habe. Das sind gewaltige Einnahmen, auf die man nicht so einfach verzichten kann.
Ein weiterer Punkt: Die Stromindustrie hat sich seit der Privatisierung in eine gut geölte Abzockmaschine verwandelt, die nur abkassiert und alle anfallenden Kosten und Herausforderungen auf den Staat abwälzt. Privatisiert wurden nur die Gewinne. Wenn die Autofahrer erst einmal existenziell abhängig von dieser Mafia sind, legen die erst so richtig los.
Dass am Autofahren irgendwas billiger wird, ist eine absolute Illusion. Zumal auf die Dummheit der deutschen Autofahrer Verlass ist. Die meckern ja auch aktuell wieder gegen den Staat und nicht gegen die eigentlichen Preistreiber,
 
Ich kann zu Hause nicht aufladen, sondern müsste ausschließlich öffentliche Ladestationen nutzen. Die nächste ist ca. 6 km weit entfernt.

Das ist wahrscheinlich die einzige Grund, warum man kein E-Auto haben soll: ohne Wallbox beim festen Parkplatz funktioniert es nicht.

Bei alle anderen soll die Politik die Hausbesitzern bei der Zulassung von einen neuen oder aus Firmenleasing zurückkommenden reinen Benziner/Diesel extra bestrafen (zbsp verlangen eine Zulassungspauschale in die Hohe von eine durchschnittliche Preis von Installation von einem Wallbox).
 
Bei alle anderen soll die Politik die Hausbesitzern bei der Zulassung von einen neuen oder aus Firmenleasing zurückkommenden reinen Benziner/Diesel extra bestrafen (zbsp verlangen eine Zulassungspauschale in die Hohe von eine durchschnittliche Preis von Installation von einem Wallbox).
Und was ist mit Mietern? Der Anteil Wohnraum von Mietern liegt in D bei über 50%. Hinzu kommen Eigentumswohnungen, die sehr oft auf Grund der Topologie Wallboxen nicht installieren können.

[ironie]Wallboxen auf der 7.Etage sind sehr aufwendig

>> E-Autos 2026: Die 9 größten Mythen im Faktencheck – was wirklich stimmt
 
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seit der Privatisierung
Nahezu alle Bereiche der Infrastruktur wurden mit "Privatisierung" zu Trögen, die zum Plündern einladen statt jeden Euro in die Umsetzung der eigentlichen Aufgabe für die Gesellschaft zu stecken, die sie bezahlt. Wohnraum, Energie, Internet, Mobilfunk, Nah- Fernverkehr etc., was davon ist seit dem besser oder gar günstiger geworden? Das letzte Sondervermögen ist auch sang- und klanglos verpufft, aber ich schweife ab.
 
Zitat. "Neben dem Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert), ist jedoch die Stirnfläche (A) noch entscheidender. Hierbei kommt es auf die Breite und die Höhe des Fahrzeugs an. Je kleiner die Stirnfläche, desto besser."

Wasn das für ein Bullshit? Naja, irgendwie stimmt ja, aber die Aussage ist, so wie sie da steht, trotzdem falsch. Warum?

cw = Fw / q*A = 2*F*w / p*v²*A

Fw = Wiederstandskraft
q = Staudruck
A = Stirmflächengröße (Breite mal Höhe), kuck an!
p = Dichte des Mediums (Luft)
v = Strömungsgeschwindigleit

Im cw-Wert ist die Stirnfläche A schon drin.
Das war nicht mein Punkt, den ich ansprechen wollte. Ich meinte folgendes:
Man soll nicht nur auf den cw-Wert schauen, sondern eben auch die Stirnfläche eines Autos mit berücksichtigen.
Denn, ein Beispiel:
  • Der neue Van Mercedes VLE (Nachfolger der V-Klasse) hat einen cw-Wert von 0,25! Das ist, ohne Zweifel, beeindruckend. Noch dazu für ein über 5,30 m langes Auto, das ähnlich hoch aufbaut, wie etwa ein Mercedes Sprinter oder VW Transporter.
  • Damit hat der vollelektrische Van Mercedes VLE einen besseren cw-Wert, als etwa der Kleinwagen Renault 5 E-Tech mit cw-Wert = 0,32! Siehe: https://cdn.group.renault.com/ren/at/renaultat/downloadcenter/renault-5/renault5-e-tech-electric-preisliste.pdf
  • Und trotzdem wird bei höheren Geschwindigkeiten der Mercedes VLE einen vergleichsweise höheren Verbrauch haben, als der kleine Renault 5. Warum, obwohl doch der cw-Wert besser ist? Das liegt an der größeren und damit schlechteren Stirnfläche des Mercedes. Wie ich im Artikel geschrieben habe, vervierfacht sich der Luftwiderstand bei verdoppelter Geschwindigkeit.
  • Schließlich besitzt der Mercedes VLE eine Stirnfläche A = 0,9 × 2,0 × 1,90 = ca. 3,40 m². Denn man muss beim Auto auch einen sog. Korrekturfaktor für die Räder (je nach Größe) und die Windschutzscheibe einberechnen, der zwischen 0,8 und 0,9 liegt. Schließlich ist kein Auto ein perfektes Rechteck...
  • Der Kleinwagen Renault 5 E-Tech Electric besitzt dagegen eine Stirnfläche A = 0,88 × 1,77 × 1,49 = ca. 2,33 m². -> Damit hat der nicht mal 4 m lange Renault 5 E-Tech eine kleinere und damit bessere Stirnfläche, als der Mercedes VLE!
  • Sprich: Etwa bei Autobahn-Tempo wird man ganz deutlich einen sehr hohen Verbrauch beim Mercedes VLE sehen, eben aufgrund seiner Breite von 2,0 m (mit Außenspiegeln ca. 2,25 m) und seiner gewaltigen Höhe von ca. 1,90 m...
Das ist es, worauf ich im Artikel sensibilisieren wollte. Dass man eben nicht "nur" auf den cw-Wert achten sollte, sondern auch explizit auf die Stirnfläche A eines jeden Autos. Sorry, falls ich das im Artikel nicht deutlich genug herausgearbeitet habe...
Btw.: "Schuld" am schlechten cw-Wert von 0,32 beim Renault 5 E-Tech ist das stylische, kantige Design. Das leitet die Luft einfach schlechter, als rundlichere Formen. ABER: Vielen Autokäufern gefallen nun mal kantigere Formen bei Autos. -> Folglich gibt es eine Herausforderung für Designer und Aerodynamiker.

Und bei einem Verbrenner-PKW ist der CW-Wert genauso wichtig.
Ja, der cw-Wert ist bei jedem Auto, egal, ob Elektroauto oder Verbrenner-PKW, wichtig, das stimmt.
Aber: Mein Punkt ist, dass zu Zeiten eines BMW i3 (2012/2013) gedacht wurde, dass man mit Carbon usw. ein leichtes Auto benötigt, für viel Effizienz. Inzwischen weiß man, dass es auch anders geht. Denn: Ein Akku ist immer gleich schwer, egal, zu wie viel Prozent er geladen ist! Das ist beim Tank anders, da verändert sich das Gewicht des Autos.
Mit "Cell-to-Pack"-Akkupaketen, etwa beim BMW iX3 Neue Klasse oder Mercedes VLE oder dem VW ID. Polo, wird das Gewicht vom Akkupaket übrigens reduziert im Vergleich zu früheren Akkupaketen in Modulbauweise. Denn: Man spart sich das Gehäuse pro Akkumodul und integriert die Akkuzellen direkt ins Akkupaket.
-> So gibt's bei "Cell-to-Pack" ca. 20 % mehr Akkukapazität, ohne dass man das Akkupaket größer machen muss.
-> Mehr Akkukapazität bedeutet auch (potenziell) mehr Reichweite.
-> Es gibt Möglichkeiten zum Recycling von genutzten E-Auto-Akkus. Bspw. Im Cell Recycling Competence Center von BMW in Salching. Link: BMW Group: Direct battery recycling now underway
 
Bei alle anderen soll die Politik die Hausbesitzern bei der Zulassung von einen neuen oder aus Firmenleasing zurückkommenden reinen Benziner/Diesel extra bestrafen (zbsp verlangen eine Zulassungspauschale in die Hohe von eine durchschnittliche Preis von Installation von einem Wallbox).
Bloß nicht! Verbote und Gebühren und Steuern haben wir schon genug und wenn so was erst einmal in der Welt ist, dann bleibt es auch, wie die vor 124 Jahren zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsmarine eingeführte Sektsteuer.

Ich frage mich nämlich auch schon länger, wie man in Berlin die zukünftig sinkenden Einnahmen aus der Energiesteuer und der CO2-Abgabe kompensieren will, wenn alle Verbrenner sukzessive durch E-Kfz ersetzt werden... - irgendwas fällt denen in Berlin sicher ein und das wird noch wehtun.
 
Herrn Klingbeil wird das nichts mehr angehen, der ist nicht mehr im Amt, wenn dieser Fall eintritt. Aber das ist in der Tat ein Punkt, den ich von Anfang an kritisch gesehen habe. Das sind gewaltige Einnahmen, auf die man nicht so einfach verzichten kann.
Es wird - immer - einen gewissen Anteil y an Leuten geben, die weiterhin ihren Verbrenner fahren wollen und einen Anteil x an E‑Autofahrern. Auch die Verbrenner-Autofahrer muss man abholen! Selbst wenn es - irgendwann - E-Fuels an der Tankstelle statt "normalem" Benzin gibt, wird man es mit einer Energie- und CO2-Steuer besteuern. Wir leben in Deutschland ;) Von daher, macht mir das keine Sorge. Irgendwelche Steuern wird man sich einfallen lassen, um das zu finanzieren.
Beispiel künftige Kfz-Steuer in Deutschland für Elektroautos ab dem Jahr 2036:
Es geht nach dem Leergewicht des entsprechenden E‑Autos. Je schwerer das E-Auto, desto teurer wird's. Dabei steigt der Faktor an, ähnlich wie aktuell beim Hubraum vom Verbrennungsmotor:
- Bis 2000 kg Fahrzeuggewicht: Pro angefangene 200kg sind 5,625 Euro fällig.
- Von 2001 kg bis 3000 kg Fahrzeuggewicht: Pro angefangene 200 kg sind es 6,01 Euro.
- Von 3001 kg bis 3500 kg Fahrzeuggewicht: Pro angefangene 200 kg sind es 6,39 Euro.
Link: Bußgeldkatalog.org

Bedeutet konkret:
- Opel Corsa Electric (Gewicht: 1544 kg): 8 × 5,625 Euro = 45 Euro Kfz-Steuer pro Jahr in Deutschland ab 2036.
- BMW iX3 (Gewicht: 2360 kg): 12 × 6,01 Euro = 72,12 Euro Kfz-Steuer pro Jahr in Deutschland ab 2036.

- Mercedes VLE (über 5,30 m lang, 2,00 m breit und 1,90 m hoher Van; Gewicht: vermutlich knapp 3100 kg): 16 × 6,39 Euro = 102,24 Euro Kfz-Steuer pro Jahr in Deutschland ab 2036.
-> Zu beachten: Es wird immer beim Faktor aufgerundet auf eine ganze Zahl. Statt 12,5 bspw. auf 13. Natürlich, damit der Staat mehr Geld bekommt...

Interessanter Fact: Auf EU-Ebene wird festgelegt, dass man mit dem PKW-Führerschein "Klasse B" künftig bis zu 4250 kg schwere Autos fahren darf. Der Grund: Damit man auch schwere E-Autos, etwa einen Mercedes VLE, bewegen darf, ohne fürchten zu müssen, über dem zulässigen Gesamtgewicht zu sein.
Link: Der 4,25-Tonnen-Führerschein kommt spätestens 2027
Das Ganze gilt auch für Wohnmobile.
Link:
https://www.adac.de/reise-freizeit/camping/fuehrerscheinklasse-b-wohnmobile/
Ein weiterer Punkt: Die Stromindustrie hat sich seit der Privatisierung in eine gut geölte Abzockmaschine verwandelt, die nur abkassiert und alle anfallenden Kosten und Herausforderungen auf den Staat abwälzt. Privatisiert wurden nur die Gewinne. Wenn die Autofahrer erst einmal existenziell abhängig von dieser Mafia sind, legen die erst so richtig los.
Dass am Autofahren irgendwas billiger wird, ist eine absolute Illusion. Zumal auf die Dummheit der deutschen Autofahrer Verlass ist. Die meckern ja auch aktuell wieder gegen den Staat und nicht gegen die eigentlichen Preistreiber,
Wenn man es richtig angeht, ist ein Elektroauto günstiger, als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Und der Tag kommt...
Allein, wenn man an die ab 2027 geltende Euro7-Abgasnorm denkt, werden viele Verbrennerautos teurer werden, um die Grenzwerte einhalten zu können. Spätestens dann sind E-Autos in immer mehr Fällen das günstigere Angebot, wenn man an die Unterhaltskosten denkt ;)
 
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Interessanter Fact: [/B]Auf EU-Ebene wird festgelegt, dass man mit dem PKW-Führerschein "Klasse B" künftig bis zu 4250 kg schwere Autos fahren darf. Der Grund: Damit man auch schwere E-Autos, etwa einen Mercedes VLE, bewegen darf, ohne fürchten zu müssen, über dem zulässigen Gesamtgewicht zu sein.
Ökologisch wertvoll. :rolleyes:
manchmal hab ich das Gefühl hier im Narrenhaus zu sein
 
Ökologisch wertvoll. :rolleyes:
manchmal hab ich das Gefühl hier im Narrenhaus zu sein
Also, um mal mit diesem Mythos aufzuräumen:
- Der BMW iX3 Neue Klasse besitzt als Modell "iX3 50 xDrive" einen 109 kWh großen NMC-Akku (brutto: 115 kWh). Und mit diesem Akku soll er, laut BMW, eben bis zu 800 km Reichweite bieten.
- Selbst dieser riesige 115-kWh-Akku hat seinen "CO2-Rucksack" nach 21.500 gefahrenen Kilometern komplett reingeholt!
-> Das bedeutet: Wenn man den BMW iX3 mehr als 21.500 km fährt, dann ist man umweltfreundlicher unterwegs, als mit einem vergleichbaren BMW X3 mit Benzinmotor! Hierbei bezieht sich BMW auf den Strommix des Jahres 2024 in der EU. Wer den iX3 nur mit Ökostrom lädt, der erreicht diesen "Break-Even-Point" noch schneller...
Denn:
- BMW achtet schon bei der Produktion darauf, dass das Werk mit regenerativem Strom betrieben wird, es wiederaufbereitetes Wasser gibt usw. Und auch die Zulieferer, etwa der Akkuzellen, werden seitens BMW dazu verpflichtet, möglichst mit erneuerbaren Energien und recycelten Materialien zu arbeiten.
- Auch im iX3 selbst, werden recycelte Materialien genutzt. Etwa bei den Alu-Guss-Rädern oder dem Textilgarn im Innenraum.
Quelle: BMW

Und zum Mercedes VLE:
Ob man einen so großen, über 5,30 m langen Van, wie den Mercedes VLE benötigt, muss jeder selbst wissen. Aber es gibt definitiv eine Zielgruppe dafür...
 
Denen sind ökologische Aspekte so weit entfernt wie der Mond. Soweit braucht man aber nicht zu gehen.

Das Thema SUV ist ein Tabuthema, das konsequent selbst von bekennenden Öku-Freaks totgeschwiegen wird. Warum man immer größere KFZ braucht erschließt sich mir nicht. So viele Kinder und Verwandte haben wenige Familien um den angebotenen Platz auszureizen oder um Möbel zu transportieren. Sicherheit wird oft als Grund genannt. Denke, dass es ein wesentlich profaneres Motiv gibt...
SUV der jüngsten Generation haben teilweise Kühlerhauben von über Mannshöhe natürlich mit E-Antrieb....
Der cw Wert dürfte entsprechend sein.
 
@Webwatcher - kommt drauf an. Der BMW iX 3 (und die Kiste ist groß, ich hab ihn neulich in real gesehen) hat sogar nur 0,24, der neue GLC hat 0,26. Der GLB hat 0,28.

Wenn du das mit windschnittigeren kleineren Fahrzeugen vergleichen willst: Der neue CLA EQ hat als Limousine 0,21 und als Shooting Brake ("Sportkombi") 0,23. Dadurch sind die Fahrzeuge wahnsinnig effizient.
 
Diese ständigen Diskussionen mit den Verbrenner-Jüngern sind es inzwischen nicht mehr wert zu führen. Es geht meistens nur noch ums Meckern und es sind immer die gleichen "blödsinnigen" Themen. Kein oder schlechter Sound; kaum Reichweite; gegen mein Fahrrad ist das E-Auto eine Umwelt Schlauder (Da Benziner ja aus Sonnenblumen gebaut werden); Die Brennen ununterbrochen ab, die Akkus halten keine 5 Jahre und dann noch der Winter - blablabla. Ich sage da nichts mehr zu, wer es nicht will, brauch ja auch keins kaufen.
Ich fahre seit 7 Jahren ein Renault Zoe Phase2. Ich habe damals eine Ford Fiesta 3 Zylinder gefahren und habe ganz akribisch meine Spritausgaben und dann die Stromausgaben an den öffentlichen Ladesäulen ausgerechnet. Das E-Auto hat die Ausgaben um 30/40% verringert. Nach 2 Jahren haben wir eine eigene Ladesäule von der WEG genehmigt bekommen und aufgestellt. Da habe ich die Kosten nicht mehr nachgehalten, es war nochmal sehr viel weniger. Heute haben wir zur Zoe noch einen Kona-E und eine Solaranlage mit Speicher auf dem Eigenheimdach. Ich möchte nie wieder zurück.
 
@Krischan1981 Stimme dir voll zu. Ich hab zuhause aktuell einen Ökostromtarif für 23,3cent/kWh. Mit PV Strom halbiert sich der Wert. Da macht Elektroauto laden Spaß. Und für das ab und zu auswärts laden jucken mich evtl. höhere Preise nicht wirklich.
 
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