[gelöst] "Falsches" Systemkennwort

Karin.Block

kennt sich schon aus
Falsches Systemkennwort:

Nun schon am dritten Tag habe ich beim System-Login Probleme. Das System akzeptiert mein Kennwort nicht. Siehe Anlage: no1.

Siehe no2: In "Identität bestätigen" wird mir für den Empfang des Sicherheitscode - einzig die Alternative mein E-Mail-Account angeboten, dies obwohl ich nicht im System bin; sein kann!

Siehe no3: Ich soll (über einen Browser) eine Seite aufrufen, damit ich Zugriff auf meine Sicherheitsinformationen habe, bevor "dieser Vorgang" fortgesetzt werden kann um mein Kennwort zurückgesetzt wird. dies obwohl ich nicht im System bin; sein kann!

Siehe no4.
Anmerkung: Wie an den Tagen zuvor, :nach mehrfachen "hin und her, akzeptierte das System überraschend mein Kennwort.

Sind die Umstände bekannt?

no1.jpg
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no3.jpg
no4.jpg
 
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Ari45

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Guten Morgen Karin.Block!
Was ist no2, no3 und no4?

Und was heißt: "dies obwohl ich nicht im System bin"
Meinst du mit System = Windows
 

Karin.Block

kennt sich schon aus
Hallo Ari!
In der Aufregung habe ich die Höflichkeit vergessen, sorry.
->was heißt: "dies obwohl ich nicht im System bin"<- Obwohl ich nicht im System bin->Aktionen, die nur mit aktiven Betriebssystem ausgeführt werden können. Zum Beispiel Word, und/oder, beim vom System/Windows/Microsoft vorgegebenen Handlungsstrang den E-Mail Prozess starten.

"Windows"->MIcrosoft Windows 10.

"Was ist no2, no3 und no4?" So bezeichne ich die textbezogenen Anhänge.
 
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_Sabine_

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Ausgehend von den Screenshots ist das keine Anmeldung am "System", sondern auf einer MS-Webseite.

Erster Schritt an der Stelle wäre zu schauen / kontrollieren, ob man das Passwort überhaupt korrekt eingegeben hat. Man kann sich das PW durch einen Klick auf das "Auge" bei der Eingabe anzeigen lassen (Im Bild rot markiert):
1614341685011.png

Leicht kann es passieren, dass man z.B. die Capslocks-Taste aktiviert hat oder z.B. beim Notebook der Nummernblock auf das Tastatur eingeschaltet ist.

Wenn das nicht klappt und man wirklich an der PW-Eingabe scheitert, dann muss man so vorgehen, wie in Beitrag #4 beschrieben.
 

Terrier!

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Was macht Mann oder Frau eigentlich, wenn Windows nicht mehr läuft auf seinem einzigen PC und man somit nicht an die Mail von Microsoft kommt?
 

PeteM92

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Dann holt man sich Rat in einem Forum - oder? ;)
Wie machst Du das?

Ich würde auf Knien meinen Nachbarn anflehen, daß er mich an seinen PC läßt - mit einem Zettel in der Hand, auf dem alle meine Mail-Adressen und die zugehörigen Passwörter draufstehen. Schwierig wird´s erst, wenn der Hund vom Nachbarn schnell den Zettel
auffrißt... :)

Spaß beiseite - schwierig wird es wirklich, wenn man die Zugangsdaten zu Mails (Mail-Adresse und zugehöriges Passwort) und anderen wichtigen Daten nicht mehr hat. Alles andere läßt sich regeln, von Hardware angefangen (man kann einen neuen PC kaufen oder auch leihen) bis zu einem Online-Zugang zum Mail-Postfach über das eigene Handy oder auch über das eines Bekannten.

Das ist mühsam, aber machbar - aber ohne Zugangsdaten geht nichts. Die muß man sicher ablegen, in Papierform oder zeitgemäß auch in einem Cloud-Speicher. Ich habe z.B. meine wichtigsten Daten als TXT-Datei auf OneDrive gespeichert, in dem zugehörigen "Persönlichen Tresor". Da brauche ich mir dann nur 3 Dinge zu merken: die zu OneDrive gehörige Mail-Adresse, das zugehörige Mail-Passwort und das Passwort für den Persönlichen Tresor. Auf diese Weise brauche ich auf einem fremden PC nur einen Webbrowser und keine weiteren Programme.

Nur noch eine Anmerkung: ich halte mich persönlich für nicht so wichtig, daß ich das Ausspähen dieser Daten befürchte. Wenn das bei jemandem anders ist, dann hat der auch Personal, das viel sicherere Methoden beherrscht.
 
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_Sabine_

gehört zum Inventar
Auf diese Weise brauche ich auf einem fremden PC nur einen Webbrowser
Da kann man aber in eine böse Falle laufen. Je nach Accountabsicherung oder Schutzfunktion von MS kann es durchaus sein, dass man auf einem anderen Rechner sich zusätzlich ausweisen muss (etwa Code an eine alternative Mail-Adresse, SMS, etc.).

Gerade so ein zentraler Mail-Account solle a) sehr gut abgesichert sein und gleichzeitig b) möglichste viele Weg rein für einen selbst beinhalten (also Recovery-PW, verknüpfte Geräte für Login, Einmal-Passwörter, gute(!) Fragen / Antworten, alternative Mail-Adressen für Recovery, etc.).

Man kann das ja durchaus im Notfall beim Nachbarn oder Freund machen, aber man sollte schon wissen, was man ggf. alles braucht. Sich nur auf Name & Passwort zu verlassen kann dann doch sehr böse enden.

Davon ab: Passwörter im Klartext in der Cloud speichern? Ernsthaft?

Was macht Mann oder Frau eigentlich, wenn Windows nicht mehr läuft auf seinem einzigen PC und man somit nicht an die Mail von Microsoft kommt?
In erster Linie ein dummes Gesicht, weil vielen Leuten in dem Moment erst einfällt, wie wenig sie sich mit all dem beschäftigt haben.
Für den Fall "Windows läuft nicht mehr" (kann ja viele Gründe geben vom Hardwareausfall bis hin zu Schadsoftware) gibt es Backups. Haben viele von gehört, aber leider nur wenige machen regelmäßig Backup.

Die Sicherheit des eigenen Online-Accounts hat Mann und Frau zum Großteil selbst in der Hand. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man vorbeugen kann, so dass man selbst im Fall der Fälle immer irgendwie wieder reinkommt. Selbstverständlich muss man all diese Möglichkeiten pflegen / aktuell halten und alle notwendigen Daten sicher & gut verwahren (inkl. Backup).

Auch schadet es nicht sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wie man sich selbst maximal dagegen absichert sollte man überraschend (und ggf. endgültig) die Kontrolle / den Zugriff verlieren. Nichts spricht dagegen Cloud X oder Onlinedienst Y zu nutzen. Aber man sollte nie so leichtsinnig sein und meinen man hätte eine 100% Garantie auch morgen Zugriff auf alles zu haben. Passiert sicherlich selten, aber man sollte aufpassen, sich nicht zu abhängig machen. Das Rettungswort heißt auch hier wieder: Backup. Was man nicht verlieren will, egal ob offline oder online, hat man als Kopie. Mehr Kopien, wenn die Daten wichtig(er) sind.
 

PeteM92

gehört zum Inventar
Davon ab: Passwörter im Klartext in der Cloud speichern? Ernsthaft?
Befass Dich mal mit dem "Persönlichen Tresor" in OneDrive, das ist eine weitere Sicherheitsstufe. Und wem das nicht geheuer ist, der verschlüsselt die Passwortdatei vorher mit Veracrypt. Dann muß man das für den eigenen Zugriff aber auch noch eingerichtet haben.
 

Terrier!

gehört zum Inventar
Wer soll denn auch ohne Tresor, OneDrive knacken und dann noch ausgerechnet auf meine Passwortdatei stoßen?
Microsoft hat eh alles von mir und noch zig andere Shops und Kunden.
Abgesehen davon, was gibt es schon bei einem normalen Menschen zu holen.
Konto Nr. von großen Firmen zum Hacken findet man im Web, wen interessiert da mein Minus?
 

_Sabine_

gehört zum Inventar
Befass Dich mal mit dem "Persönlichen Tresor" in OneDrive, das ist eine weitere Sicherheitsstufe.
Ist mir durchaus bekannt und genau deswegen bemängele ich es ja auch. ;) Wird als Sicherheitsstufe vermarktet, aber ist am Ende lediglich ein Zugriffsschutz. Also eher eine kleine, zusätzliche Sicherheitsstolperstufe. Die Daten liegen direkt im Klartext beim Anbieter vor und das ist bei Passwörtern keine gute Basis im Bezug auf Sicherheit. Kann man natürlich anders sehen oder anders handhaben. Aber es ohne die Nennung der Risiken anderen zu empfehlen ist dann doch eher suboptimal.
 

PeterK

gehört zum Inventar
Passwörter haben meiner Meinung nach weder etwas in einem Online Speicher oder diesem tollen Persönlichen Tresor etwas zu suchen, ich hab meine Passwörter im einem Notizbuch als auch in einem Passwortmanager auf einem USB Stick stehen, wer es wirklich sicher haben will kauft sich einen Yubikey da habe ich einen für die Firma und einen für Privat.
 

PeterK

gehört zum Inventar
Du glaubst doch nicht im erst das Microsoft für den Tresor keinen Zugriff hat wenn Microsoft will. Okay hier steht etwas interessantes "Dateien im persönliche Tresor werden mithilfe von BitLocker verschlüsselt, wenn Sie lokal auf einem PC mit Windows 10 verwendet werden.", und hier steht "Für die Ver- und Entschlüsselung kommen 128- oder 256-Bit lange AES-Schlüssel zum Einsatz. Maximalen Schutz bietet das Verschlüsselungs-Feature in Kombination mit dem sogenannten Trusted Platform Module (TPM)."
 
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