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Firefox Nova: Mozilla arbeitet an neuem Design für seinen Browser

DrWindows

Redaktion
Firefox Nova: Mozilla arbeitet an neuem Design für seinen Browser
von Kevin Kozuszek
firefox_nova_titelbild-720x360.png


Das letzte Redesign von Firefox ist bereits einige Jahre her, nun könnte es mit Nova in einigen Monaten eine erneute Auffrischung der Optik geben. Der Kollege Sören Hentzschel hat in einem neuen Exklusivbeitrag erste Mockup des neuen Nova-Designs veröffentlicht, die zumindest auf eine sehr starke Evolution des aktuellen Designs hindeuten. Noch steht die Entwicklung hier aber sehr am Anfang.

Eine der wesentlichen Änderungen gegenüber dem aktuellen Zustand sind stärkere Rundungen und eine Abkehr von der bisherigen Einfarbigkeit. Stattdessen setzt Mozilla hier künftig wohl auf etwas dezentere Farbverläufe. Auch bei den vertikalen Tabs tut sich etwas und Firefox könnte, ähnlich wie der Zen Browser, eine Sektion mit oben angepinnten Tabs bekommen, die separat ausgewiesen wird.

firefox-nova-3.png


Auch die Windows-Version wird natürlich das neue Design adaptieren. Generell gibt es einige interessante Aspekte, die man noch erwähnen kann. Kurios wirkt dabei, dass zumindest unter macOS das Hambürgermenü aus der Navigationsleiste herausgelöst und in die Titelleiste/Tableiste verfrachtet wurde. Genauso weisen die Einstellungen ein überarbeitetes Design auf und es gibt Hinweise auf die Rückkehr des kompakten Modus, der für platzbewusste Nutzer wohl bald wieder offiziell unterstützt werden könnte.

firefox-nova-5.png


Wie gesagt: Das sind Mockups und damit nicht mehr als erste Entwürfe, wohin sich Nova als neues Design entwickeln könnte. Mehr als eine ganz grobe Richtung ist es momentan noch nicht. Bis wir es tatsächlich ansatzweise zumindest in Firefox Nightly zu sehen bekommen, werden noch viele Monate ins Land ziehen.

Der Beitrag Firefox Nova: Mozilla arbeitet an neuem Design für seinen Browser erschien zuerst auf Dr. Windows.


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Ich persönlich empfinde, dass Mozilla sich bei Firefox gerne an Microsoft Edge orientiert. In dem Fall ist es mit den Rundungen um den Browserinhalt auch so. Das neue Hamburger-Menü, welches in dem Artikel nicht zu sehen ist, sieht allerdings 1:1 aus wie bei Chrome. Zum Verwechseln ähnlich. Das finde ich sehr schade!
 
Müll.

Was sollen diese sinnlosen Verrundungen?
Ich will die komplette Webseite sehen. Edge macht den Blödsinn ja auch schon.

Idiotische Leerräume zwischen Seitenleiste, Webinhalt und den oberen Leisten.

Eine einfache dünne Linie erfüllt diese Funktion viel besser und nimmt keinen Platz unnötig weg.

🤮🤮🤮


Aktuelle Designs sind überhaupt nicht nutzenorientiert.

Android hat seit v12 ein Kindergartendesign.
Apple hat völlig unergonomisches "Glas" eingeführt.
 
@Bonnyblank: Nun ja, ich erinnere mich an die Designs von Colani bei Vobis-Computer. Das wäre ein Grund gewesen, von Vobis keinen Computer zu kaufen. Jedenfalls keinen, der von Colani entstellt wurde.

Das Design des Firefox, wie in den Fotos zu sehen, gefällt mir jedoch sehr gut. Wenn die das so herausbringen, sind sie auf dem richtigen Weg.

@ntoskrnl: Das Liquid-Class-Design von Apple kann man inzwischen weitgehend anpassen. Es war in Apfelhausen wirklich mal an der Zeit, das alte, angestaubte Design aufzupolieren.
 
Es war in Apfelhausen wirklich mal an der Zeit, das alte, angestaubte Design aufzupolieren.
Also ist das neue Design Selbstzweck, Hauptsache neu und anders.

Man könnte das alte auch bewährt und ausgereift nennen.

Aus Benutzersicht kann ich viele Änderungen nicht nachvollziehen.



Das beste Windows-Design hatte Windows 95.
XP hat daraus einen Kindergarten gemacht.
Vista hat völlig unergonomische Transparenzen gebracht.
 
Also ist das neue Design Selbstzweck, Hauptsache neu und anders.
Man könnte das alte auch bewährt und ausgereift nennen.
Aus Benutzersicht kann ich viele Änderungen nicht nachvollziehen.
Am Ende sind die Geschmäcker verschieden und das ist letztlich auch das Gute an der Sache. Dass du mit modernen Entwicklungen generell wenig anfangen kannst und in vielen Punkten andere Ansichten hast, als sie ein Großteil heutiger Nutzer vertreten würden, ist für uns ja nun auch kein Geheimnis mehr, wenn wir ehrlich sind. Das musst du jetzt bitte auch nicht als Angriff gegen dich werten, sondern da spiegeln sich einfach unterschiedliche Erfahrungswerte in der Arbeitsweise wider. Dass man die in den meisten Fällen nicht teilen kann/muss, wenn ich zum Beispiel an manche Aussagen bei Firefox denke, die explizit sicherheitsrelevante Punkte betroffen haben, ist eine andere Frage.

Sei mir da jetzt bitte nicht böse, ntoskrnl, aber manchesmal kann man sich schon die Frage stellen, ob Windows für jemanden wie dich noch das richtige Betriebssystem ist. Ist von meiner Seite nicht abwertend gemeint, aber Tatsache ist halt, dass es andere Ökosysteme wie Linux gibt, die man da vielleicht besser an die besonderen Bedürfnisse anpassen könnte, weil es hier eben mehr Spielraum gibt. Oder dass man nicht vielleicht doch einen alternativen Browser wie Pale Moon in Betracht zieht, den ich nicht empfehlen würde, der aber weiterhin die Anpassbarkeit von XUL in einem gewissen Rahmen ermöglicht.
 
Das musst du jetzt bitte auch nicht als Angriff gegen dich werten, sondern da spiegeln sich einfach unterschiedliche Erfahrungswerte in der Arbeitsweise wider.
Damit hab ich kein Problem, das weiß ich selbst 😂.
Sei mir da jetzt bitte nicht böse, ntoskrnl, aber manchesmal kann man sich schon die Frage stellen, ob Windows für jemanden wie dich noch das richtige Betriebssystem ist.
Kein Ding 👍.

Linux hab ich das erste mal vor wahrscheinlich bald 30 Jahren benutzt.
Das hat und hatte seine eigenen Probleme, die wiederum Windows nicht hat.

Sehr angetan war ich immer von KDE. Bis Version 3, die mir super gefallen hat.

Gnome war anfangs auch brauchbar, bis es mit v3(?) verunstaltet wurde und dem Benutzer alle Optionen genommen wurden.

GUI mäßig ist es leider eine schwierige Platform weil es keine Standards gibt.
Tausend Toolkits. Oder der Wechsel von X zu Wayland.
Audio ähnlich.
 
Sehr angetan war ich immer von KDE. Bis Version 3, die mir super gefallen hat.
Das ist zum Beispiel so ein typischer Fall, den ich eben meinte. Natürlich ist KDE Plasma heute weit von dem entfernt, was Version 3.x damals ausgemacht hat, aber auf der anderen Seite gibt es für solche Leute, die diesen Desktop mögen, mit Trinity ein Projekt, was das Erbe von damals fortführt.


Trinity macht hier letztlich das, was Mate irgendwann als geistiger Nachfolger von Gnome 2 gestartet hat, nachdem die Gnome Foundation ihr Designpaket so radikal umgestaltet hatte.

Wie gesagt, ich mein das nicht böse oder abwertend, sondern eher aus Neugier. Bei mir ist das zwar eine deutlich andere Konstellation und bei weitem auch nicht so radikal wie bei dir, aber ich schwimme in so einigen Punkten ja auch gegen den Strom, alleine weil ich meine Daten auch aufgrund meiner gesundheitlichen Situation nicht überall quer durch die Weltgeschichte verteilen will und deswegen abseits von Microsoft aus persönlichen Gründen europäische oder quelloffene Lösungen bevorzuge.
 
Was sollen diese sinnlosen Verrundungen?
Huch, runde Ecken! Also echt, Leute, wenn ihr keine anderen Sorgen habt, dann muss es euch ja richtig gut gehen. Und das ist ja auch irgendwie eine gute Nachricht.
Apple hat völlig unergonomisches "Glas" eingeführt.
Stell dir mal vor: Mir gefällt das Liquid-Class-Design sogar besser als das vorherige Design, tja, Sachen gibts...0

ot:

In einem Mac-Forum regte sich letztens ein User wahnsinnig darüber auf, dass beim Start die Logitech-Tastatur später anspringt als das Apple-Original und meckert sich die Finger wund. Ich habe auch diese Tastatur von Logitech und der Mann hat Recht: Sie braucht am Anmeldebildschirm den Bruchteil einer Sekunde, bis sie anspringt. Ist halt so. Das behindert keinen Workflow, aber Hauptsache, mal wieder gemeckert. Ist wie bei den runden Ecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich empfinde, dass Mozilla sich bei Firefox gerne an Microsoft Edge orientiert. In dem Fall ist es mit den Rundungen um den Browserinhalt auch so. Das neue Hamburger-Menü, welches in dem Artikel nicht zu sehen ist, sieht allerdings 1:1 aus wie bei Chrome. Zum Verwechseln ähnlich. Das finde ich sehr schade!
Ich denke es ist dem Eisverkäufer-Problem sehr ähnlich

Wer das Design von Edge oder Chrome lieber mag, der hat es dann auch im Firefox.
Und wer das Design von Firefox lieber mochte, hat nun keine Wahl mehr.

Aber wenn es nach mir geht, könnte Firefox mal wieder die ollen Browser-Tabs, die bei Firefox Buttons sind, wieder zu Karteireitern machen.
Ja, über die Jahre habe ich mich an die Buttons oben gewöhnt oder zu akzeptieren gelernt. Aber toll finde ich sie noch immer nicht.
 
Wenn die das so herausbringen, sind sie auf dem richtigen Weg.
Sicher, nur nicht für jeden und da sehe ich das eigentliche Problem.
Einer mag es, ein anderer nicht und über nichts wird so viel gestritten, wie über den eigenen Geschmack. ;)
Auch schaut so manch Website schlimmer aus, als der Browser selbst.

Wenn mir die Wahl bleibt, ist alles OK, wenn nicht, wird sich ein Weg finden, dass es so ausschaut, wie es mir gefällt. Auch Windows 10 und 11 hatte ich immer so gestaltet, wie es mir zusagte und das geht niemanden etwas an.
Der FF war bis jetzt immer anpassbar und zwar so, wie es mir gefällt und das wird sicher auch in Zukunft so sein.
Daher sollte man erst mal abwarten, in welche Richtung es geht und vor allem wie stark und wie schnell.

PS: Colani war nur als Beispiel gedacht, als Verfechter der "Rundungen" hätte er sicherlich seine Freude an runden Darstellungen auf eckigen Bildschirmen gehabt. ☺️
Orange Truck GIF by ifm_electronic
 
Zuletzt bearbeitet:
ot:

Ich denke es ist dem Eisverkäufer-Problem sehr ähnlich
Hotellings Gesetz – Wikipedia
Hat sicherlich mit dem Herdentrieb der Menschen zu tun. Auch auf der Ebene der Individuen existiert dieser manische Drang der Nachahmung: Mode.
Morgens und mittags ziehen hier Heerscharen von Schülern des neugebauten Schulkomplexes vorbei. Bekomme dann immer das Gefühl eines Trauerzuges: Es gibt nur eine Farbe: schwarz.
 
Also ist das neue Design Selbstzweck, Hauptsache neu und anders.
Da sind die Menschen sehr unterschiedlich. Ich war Neuem schon immer sehr aufgeschlossen. Wenn z.B. eine neue Version einer Software herauskommt, erwarte ich umfangreiche Änderungen, auch im Design. Am liebsten bin ich dann die nächsten Stunden dabei, Neues zu entdecken. So war etwa die Einstellung-App von Windows, als sie herauskam, ein Schlaraffenland für Entdeckungen. Da könnte ich Stunden damit verbringen.

Man könnte das alte auch bewährt und ausgereift nennen.
Im Prinzip stimmt das natürlich. Für mich ist das aber technischer Stillstand.
Im Prinzip kann gar nichts ausgereift sein. Sonst gäbe es keine Weiterentwicklung.

Aus Benutzersicht kann ich viele Änderungen nicht nachvollziehen.
Ich würde sagen, dass sich die Software, trotz mancher Kritik, gut weiterentwickelt. Ich nutze PCs seit MS-DOS 3.1. Wenn ich z.B. an das grauenhafte Windows 3.1 zurückdenke. Eine optische Ohrfeige. Da war Vista eine Offenbarung. Ok, XP eher nicht. Richtig begeistert war ich z.B. von Windows Phone. Das Kacheldesign hatte es mir angetan.

Das beste Windows-Design hatte Windows 95.
Ihr Engel und Heiligen stehen uns bei! Alles, nur das nicht noch mal.


XP hat daraus einen Kindergarten gemacht.
Dem kann man nur zustimmen. Ich habe XP geliebt, beim Herunterfahren. Es war immer eine Freude, die optische Dissonanz zu beenden.

Vista hat völlig unergonomische Transparenzen gebracht.
Die Transparenz war genial. Das gefällt mir auch an Liquid Class so gut. Nicht komplett transparent, aber doch so einiges. Ein paar Farben möchte ich schon sehen. Das ist aber sehr gut einstellbar. Das war für mich geradezu ein Schock (ok, ein wenig übertrieben), von Windows Phone erst auf Android und dann auf iPhone zu wechseln. Vom Design kommen beide an Windows Phone nicht annähernd heran.
 
@Webwatcher: Der Link ist gut. Erinnert mich an einen bestimmten Arbeitgeber, seit die Organisation nach ITIL eingeführt wurde.

Zur technischen Entwicklung. Ich bin ja seit MS-DOS 3.1 dabei, genauer gesagt zuvor schon mit einem Schneider CPC 664-Homecomputer. Die technische Entwicklung ist eher wie der Aktienkurs eines erfolgreichen Konzerns. Nur mit dem Unterschied, dass der Konzern irgendwann mal verschwindet, die technische Entwicklung dagegen geht weiter.

Bildschirmfoto 2026-03-07 um 09.27.45.png

So in etwa stelle ich mir die technische Entwicklung vor. Die Trendlinie ist dabei eindeutig.
 
Wahnsinn. Ein neues Design, bei welchem vielleicht 5(?) % der verfügbaren Anzeigefläche "verloren" gehen, und schon wird es (wieder) laut. Vom "technischen" Nutzen/Workflow her mag dieses kommende Design keinen Mehrwert bringen, für technisch orientierte Menschen. Für andere könnte es tatsächlich was Innovatives werden. Solche optisch, feinen Trenner, die mehr als nur dünnen Linien sind, führen das Auge entspannter.

Die hier geäußerte Kritik könnte ich verstehen, wenn die Monitorauflösung heute noch bei 1024x800 liegen würde. Aber am PC ist heute Full HD Standard. Mein Lap hat 3k HD. Da gibt noch andere Möglichkeiten der Desktopnutzung, und nur bei Bildbearbeitung nutze ich den ganzen Schirm.

Beim Schreiben meiner unbedeutenden Meinung fällt mir aber auf, dass hier auf Kleinigkeiten rumgeritten wird. Nicht die Rundungen werden das Surfen im Netz unerträglich machen, sondern immer aufdringlichere und lauterwerdende Werbung. Die Werbung gleicht für mich immer mehr einem Wagen mit riesigem Lautsprecher, der durch ein (idylisches) Dorf kreist und ununterbrochen mit 120 dB irgendwelchen Rotz rausbrüllt. Ja, Blogbetreiber kommen hier schnell in einen Konflikt: Ohne Werbung ist deren Plattform schöner zu nutzen, aber nur mit Werbung ist sie finanzierbar.

@Webwatcher: Welche Richtung ist denn richtig? Deine?
 
wenn die Monitorauflösung heute noch bei 1024x800 liegen würde.
Ich erinnere mich sogar noch an CGA, da waren es zum Teil mit 320 × 200 Bildpunkte. Da würde ich entsprechende Kritik verstehen.
Nicht die Rundungen werden das Surfen im Netz unerträglich machen, sondern immer aufdringlichere und lauterwerdende Werbung.
Die Aussage kann man nur fett drucken und dreimal unterstreichen.
 
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