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Firmenzusammenschluß für mehr Datenschutz bei Apps

Franz

Moderator
Eine neue Übereinkunft zwischen Microsoft und weiteren führenden IT-Firmen soll den Datenschutz bei der Benutzung mobiler Apps erheblich verbessern. Der Vertrag sieht vor, daß die Softwarehersteller dem Kunden vor dem Download einer App informieren, wie, wieviele und welche Daten für dieses Programm gesammelt, benutzt und weitergegeben werden.
Beteiligte Firmen sind Apple, Google, Microsoft, HP und RIM (Research in Motion).
Die Firmen verpflichten sich, diese Vorgaben in ihre Software-Entwicklung zu integrieren.
Die Vereinbarung schließt sich bereits im Vorfeld einer Richtlinie an, die Bestandteil des California's Online Privacy Protection Acts ist.
Das Gesetz gilt als eine der stärksten Datenschutzgesetze in den USA. Es schreibt kommerziellen Websites und Onlinediensten vor, detaillierte und gut sichtbare Auskünfte über die persönliche Daten, die bei ihren Besuchern und Kunden gesammelt, wie und welche Informationen an Partnerdiensten weitergegeben werden und wie der Konsument diese Daten einsehen und ggf. auch ändern kann.

Generalstaatsanwältin Kamala Harris, Californien: "Das Gesetz ermöglicht, viel mehr Informationen an die Konsumenten weiterzugeben, die damit mehr Einblick in die Nutzung und potentielle Manipulation von persönlichen und privaten Daten bekommen. Die meisten mobilen Apps informieren den Benutzer nicht. Die Nutzer sollten aber vor dem Download einer App über die Folgen der Preisgabe persönlicher Daten informiert werden."

Die 6 an der Vereinbarung beteiligten Firmen sind die größten Hersteller mobiler Apps weltweit, und müssen jetzt ihre App- und Online Stores neu aufbauen, damit für jede App die jeweiligen Datenschutzerklärung gut sicht- und lesbar angezeigt wird. Web-Entwickler und Online-Plattformen, die dem Gesetz keine Folge leisten, müssen mit einer Strafe bis zu 500.000 US$ pro Benutzung einer App rechnen.
Obwohl es nur ein Gesetz des US-Staates Kalifornien ist, wird es, aufgrund der Internationalität des Internets, auf alle Apps weltweit Anwendung finden.
Bis das Gesetz allerdings verabschiedet wird, dauert es noch. Erst in 6 Monaten sind weitere Gespäche mit den Firmen über die zukünftige Vorgehensweise geplant.

Quelle: Tech firms agree to privacy protections for mobile apps | InSecurity Complex - CNET News
 
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Alte Seele

gehört zum Inventar
Das Hört sich doch richtig gut an..
Besonders in Zeiten wie diesen, wo sich leider in puncto Datenschutz die Negativen News überschlagen, da tut es mal gut, so eine News zu Lesen..:)
 

Worf

gehört zum Inventar
Das hört sich gut an, ich befürchte aber das man dann wieder eine ellenlange " EULA " die eh kaum einer liest abnicken muß.

"Das Gesetz ermöglicht, viel mehr Informationen an die Konsumenten weiterzugeben, die damit mehr Einblick in die Nutzung und potentielle Manipulation von persönlichen und privaten Daten bekommen. Die meisten mobilen Apps informieren den Benutzer nicht. Die Nutzer sollten aber vor dem Download einer App über die Folgen der Preisgabe persönlicher Daten informiert werden."

Wer kann denn die Folgen überschauen die mit der Weitegabe seiner Daten an dritte einhergehen????

Wie auch immer das umgesetzt wird, ich finde das 3 Buttons reichen:

1. Weitergabe meiner Daten erlaubt.
2. Weitergabe meiner Daten nicht erlaubt.
3. Weitergabe meiner Daten teilweise erlauben. ( Mit auswahl weilche Daten ).
 
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