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FLoC: Brave und Vivaldi wollen neue Tracking-Technologie von Google nicht ausliefern

DrWindows

Redaktion
FLoC: Brave und Vivaldi wollen neue Tracking-Technologie von Google nicht ausliefern
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Google steht als Unternehmen in den USA sowie der Europäischen Union schon länger unter Druck und sieht sich aufgrund seiner Dominanz im Werbegeschäft sowie seinen Trackingmethoden schon diversen Antitrust-Verfahren sowie Vorwürfen von Datenschützern ausgesetzt. Um die Bedenken zu zerstreuen und gleichzeitig der zunehmenden Relevanz von Adblockern zu begegnen, setzt das Unternehmen schon länger einige, zum Teil auch eher symbolische Maßnahmen um. Hierzu gehören unter anderem die Privacy Sandbox, die Coalition for better Ads, die Abschaffung von Third Party Cookies in Google Chrome oder auch das Manifest V3, womit die Macht von Adblockern deutlich eingeschränkt werden würde.

Ein zentraler Baustein ist auch die neue Methode Federated Learning of Cohorts (FLoC), mit der Google nach außen auf ein individuelles Tracking einzelner Nutzer verzichten und stattdessen auf Interessengruppen umstellen will, die dann der Werbeindustrie angeboten werden sollen. Allerdings steht auch dieses Modell in der Kritik und ein Antitrust-Verfahren in den USA wurde erst kürzlich um diesen Punkt ergänzt. De facto verlagert FLoC, was Teil der Chromium-Plattform ist und somit auch andere Chromium-basierte Browser betrifft, das individuelle Tracking also nur von den Servern von Google in den Browser des Nutzers. In der Folge würde Google seine Macht in diesem Bereich unter Umständen sogar noch ausbauen.

Brave und Vivaldi gegen FLoC-Übernahme

Gleichzeitig liegt es aber an den Entwicklern anderer Browser, wie diese mit FLoC als Technologie umgehen und ob sie diese ebenfalls in ihren Projekten ausliefern. Mit Brave und Vivaldi haben sich mittlerweile zwei der bekannteren Vertreter dagegen ausgesprochen und werden diese aus ihrer eigenen Chromium-Basis entfernen. Zudem sind natürlich auch Nutzer von Mozilla Firefox und Apples Safari-Browser auf der sicheren Seite, da diese Browser weiterhin mit einer eigenen Engine unterwegs sind.

Das Problem bei Chromium ist aber, dass Brave und Vivaldi zwar bekanntere Vertreter sind, in Sachen Nutzerzahlen aber nur wenig Masse in den Ring schmeißen. In der westlichen Welt wird es wesentlich wichtiger sein, wie sich Opera mit seinen potenziell 380 Millionen Nutzern und Microsoft Edge, der ja unter anderem auf mehr als einer Milliarde Windows 10-Geräten vorinstalliert ist, positionieren werden. Von Microsoft und Opera steht eine Entscheidung zu FLoC aber noch aus.


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Man kann nur hoffen, dass Google endlich zerschlagen wird und in der Versenkung verschwindet.
Ein unsympathischeres Unternehmen ist maximal mit WhatsApp und damit Facebook zu finden.
 
Sobald die Gruppen ausgebaut würden, wird sicherlich wieder eine Verfolgung möglich, würde es allgemein und ungefähr gehalten, sähe es durchaus besser aus; also würden die Kriterien oder Kohorten oder Boxen, in die man platziert wird, nicht stark in der Anzahl steigen, dann wäre es schon eine Verbesserung zu Drittanbieter-Cookies.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe ja nur, dass die sich nicht etwa auch noch am Chromium Edge vergreifen... !
Aber ich denke, Windows hált da den Daumen drauf !
 
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