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hoermals Gedanken - Heute: Datenschutz

DrWindows

Redaktion
Zunächst begrüße ich euch herzlich zu meiner neuen Kolumne bei DrWindows. In „hoermal“ möchte ich mit euch einen Blick auf aktuelle Technikthemen, interessante Onlinedienste und Gadgets werfen, aber auch nicht „nerdige“ Themen werden gelegentlich eine Rolle spielen. Ich fände es...

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Ich mache mir da weniger Gedanken finde hingegen die neue Datenschutzgrundverordnung recht gut (auch wenn Sie erstmal nervt). Es sollte nicht den Konzernen überlassen werden was Sie mit meinen Daten machen. Ein starkes Gesetz wie das genannte geben mir zumindest Sicherheit. Nun merkt man langsam was die Unternehmen mit meinen Daten konkret machen. Vieles davon finde ich gut und richtig, anderes zumindest bedenklich. Es wird sicher auch weiterhin Missbrauch geben. Zumindest habe ich nun als Europäer das recht auf meiner Seite.
 
Ob das jedoch wirklich was bringt, wissen wahrscheinlich nur Facebook und Google.
Auch wenn Facebook und Google das Wissen, nutz es niemandem sehr viel, sich zu verstecken.
Ich füge mal einen Screenshot von der https://metager.de/ Seite ein, da ich das Zitat original noch wiedergefunden habe.
Geheim - Windows - MetaGer.png
und zusätzlich einen Auszug, aus dem im Bild genannten Patriot Act
Auswirkungen auf den Schutz personenbezogener Daten und geistigen Eigentums
Die Bestimmungen des PATRIOT Act erlauben US-Behörden wie dem FBI, der NSA oder der CIA nicht nur den Zugriff ohne richterliche Anordnung auf die Server von US-Unternehmen. Auch ausländische Töchter sind nach dem US-Gesetz verpflichtet, Zugriff auf ihre Server zu gewähren; selbst dann, wenn lokale Gesetze dies untersagen.
der ausführlich in Wikipedia zu lesen ist. https://de.wikipedia.org/wiki/USA_PATRIOT_Act
 
Mir geht das Thema so auf den S*ck, ich als kleiner Webseiten Betreiber muss den misst ausbaden und ich hab keine 20Mrd Umsatz damit ich mir den Rechtsbeistand kaufen kann, damit ich auch wirklich alles umsetze.
Und Privat ist mir das Thema auch egal, ich hab mir die mühe gemacht um ein paar Newsletter zu prüfen,und auch jetzt machen die die Hürde so hoch,dass ich sie weiterhin als Junkmail einfach laufen lasse.
Defakto bringt der ganze Misst einer Hand voller Leute was und dem Rest ist es einfach egal.
 
Ich finde es auch irgendwo übertrieben. Ich musste auch auf der Website meiner Frau, den ganzen Psalm hinterlegen, obwohl sie dort nur über Ihre Praxis informiert. Dort wird nix verkauft, das Kontaktformular habe ich rausgenommen. Ich erhebe keine Daten über die Website, noch versuchen wir irgendwas zu analysieren. Ich find, da wurden wieder Kanonen in Stellung gebracht und das Volk wird eingelullt in Datensicherheit. Ich habe mehr Angst davor, dass Vater Staat irgendwas heimlich von mir sammelt, als das Amazon weiß, dass ich gerne Strickbücher kaufe.
Und Vater Staat darf ja weiter sammeln. Macht doch mal den Versuch und geht zum Finanzamt und bittet um Löschung euer Daten.;)
 
Das ganze kommt mir einfach mit der heißen Nadel gestrickt vor. Genau wie das kommende Plastikverbot. Es wird zu viel 'per ordere mufti' gemacht, was erst einmal durch das EU-Parlament müsste. Fahrverbote per Gericht statt durch Gesetz, weil irgendwelche Grenzwerte nicht eingehalten werden, die ebenfalls verordnet wurden. Das ist die Machtergreifung der Exekutive. Ich bin ja schon am überlegen, ob ich mein Adressbuch noch mit Namen oder schon mit Hashes versehen muss! - Oder jedem eine Mail zu schreiben mit einer Datenschutzerklärung und einer Einwilligungserklärung zur Unterzeichnung, seine Telefonnummer dort speichern zu dürfen.
Die Kommentarfunktion einer Website für einen kleinen Verein habe ich erst einmal gesperrt. Die Mitglieder werden sowieso nicht elektronisch verarbeitet, Das Kontaktformular habe ich gelassen, die Angaben gehen direkt in eine Mail und das habe ich in der Datenschutzerklärung
beschrieben. wp-Statistik speichert jetzt Hashes statt IP-Adressen, Aber die Erklärung habe ich vor allem gemacht damit Suchende etwas finden, damit sie dann woanders weitersuchen. Man solls der Abmahnindustrie nicht zu leicht machen.
 
@Bertinius
Dann wurde aber schon vorher das Thema vernachlässigt? In dem Fall, dürfte sich eigentlich nicht viel geändert haben.

@Thema. Ich versuche weitgehend Konten getrennt zu halten. Auf dem Smartphone gibt es Konten die offener sind und welche die abgekapselt wurden. Für die Sozials wird vermieden das die Mail-Adresse verknüpfbar ist. Über die regulären wird man mich dort nicht finden. Somit ist auch kein "Freundefinder" wirklich erfolgreich bei der Suche. Da ich die leidige Erfahrung machen musste das irgendein Döddel meinte sein Adressbuch in Sozials raufzuladen, hatte ich schon eine größere Neustrukturierung hinter mir.
Auf meinem hauptsächlich genutzten Konto werden Mails mit entsprechender Rückmeldung von, gmail.com und co, mit der Bitte abgelehnt ein anderes Konto zu verwenden. Zusätzlich ist die Liste der Domänen und Codierung sehr umfangreich.
Mit dritten werden Inhalte nicht über den Stamm-Cloudserver geteilt. Zudem wird Datentrennung praktiziert, quasi auf mehrere Cloudserver verteilt und möglichst verschlüsselt.

P.S. versuche weitgehend auf Tools vom Typ "Track my Live " zu vermeiden. Daher prinzipiell auch kein Payback, mobile Pay, PayPal und co.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schöner, gelungener hoermal-Artikel, Stephan, der alles Wichtige, was man als Internet-Nutzer zum Thema Datenschutz im Auge behalten sollte, beschreibt.
Ein gravierender Kritikpunkt: Bin dagegen, wenn behauptet wird, es sei ein Wechsel von Mobile zur Konkurrenz (Apple iOS) notwendig gewesen. Verfrühte Panikreaktion, mindestens 1,5 Jahre verfrüht.
 
Ich mache es ähnlich wie du, Stephan. Und ich finde die DSGVO eigentlich nicht schlecht, aber es wurde schlecht gezielt. Die großen finden Schlupflöcher und die kleinen Website- und Blog-Betreiber machen den Laden vorsichtshalber dicht. Einen kostenlosen Wordpress.com Blog z.B. kann man jetzt eigentlich nicht mehr nutzen...kostenlos bedeutet übrigens nicht, dass Wordpress.com damit nichts verdient, weil sie darauf ihre Werbung schalten...umsonst ist das also nicht. Eine Verarbeitungsvereinbarung bekommt man nämlich scheinbar nur, wenn man einen kostenpflichtigen Account hat. Falls ich https://privacy.blog nicht falsch verstanden habe. Ich mache Automattic dafür auch keinen Vorwurf. Ich hab also erstmal meine Apps aus dem Windows Store genommen, für die ich eine Website benötige. Das war wahrscheinlich nicht das Ziel der DSGVO. Schlecht gezielt also.

Das blöde an der DSGVO ist aber das kaum jemand für News im Netz mit Geld bezahlen möchte, die Betreiber aber irgendwie bezahlt werden wollen. Zeitschriften und Zeitungen sind ja auch nicht kostenlos...die werden aber immer weniger gekauft, seit fast jeder das Internet nutzt.

Auf die Datennutzung hinweisen zu müssen, ist ja ganz toll, aber das wird sowieso alles abgenickt, weil es sonst nicht weitergeht. Und für die kleinen Website-Betreiber ist das echt schwer zu managen. Es müsste eine Grenze geben, wie z.B., dass nur Firmen mit mehr als 20 Mitarbeitern sich daran halten müssen.

Die ständigen Hinweise auf Cookies und so nerven nur und einige US-Seiten sollen sogar schon Nutzer mit europäischer IP-Adresse aussperren...crazy.

Für einige Kommata in meinem vorherigen Kommentar bitte ein Leerzeichen denken, falls ich nicht alle Fehler erwischt habe. Auf meinem Pad erwische ich ständig das , oder das m, anstelle des Leerzeichens.
 
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