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Künstliche Intelligenz: Erste Unternehmen streichen KI-Ausgaben zusammen – kein Mehrwert messbar

DrWindows

Redaktion
Künstliche Intelligenz: Erste Unternehmen streichen KI-Ausgaben zusammen – kein Mehrwert messbar
von Kevin Kozuszek
KI Marketing nervt - aber ein Boykott ist dennoch falsch


Seitdem die großen KI-Unternehmen die Abrechnung ihrer KI-Modelle zunehmend auf Token-basierte Methoden umstellen und damit die tatsächlichen Kosten an die Kunden durchreichen, wird die Nutzung durch die Kostenexplosion für einen Großteil der individuellen Nutzer nur noch schwer bezahlbar. Doch auch für Unternehmen rechtfertigen diese Ausgaben den fehlenden Mehrwert immer weniger, wie aktuelle Beispiele bei den Kollegen WinFuture und Günther Born zeigen.

Der Fahrdienstleister Uber hat in den ersten vier Monaten bereits sein Gesamtbudget für KI-basierte Entwicklertools wie Claude Code in diesem Jahr verfeuert. Dessen COO Andrew Macdonald stellt nun öffentlich die Sinnfrage und beklagt neben fehlender Messbarkeit, dass zwischen neuen nützlichen Funktionen für die Endnutzer und den KI-Werkzeugen ein direkter Zusammenhang bestünde, auch die unkalkulierbaren Kosten, die mit den neuen Abrechnungsmethoden einher gehen. Dies erfordere ein zwingendes Umdenken.

Auch Duolingo hat mittlerweile reagiert und die verpflichtende KI-Nutzung aus der Leistungsbeurteilung für Angestellte gestrichen. Damit geht man den entgegengesetzten Weg der großen Techriesen wie Meta und Amazon, die von ihren Angestellten die KI-Nutzung für jede noch so sinnbefreite Aufgaben verlangen, nur um die verwendeten Tokens in die Höhe zu bringen.

Derweil stehen auch die KI-Entwickler selbst vor ungewissen Herausforderungen. Anthropics CEO Dario Amodei rechnet mittlerweile damit, dass die Abos für Claude Code in den kommenden 12 Monaten um mindestens die Hälfte einbrechen wird. Auch Google, bisher bei Gemini recht großzügig, hat es mit den neuen Nutzunglimits wohl übertrieben und musste diese schon mehrfach verdreifachen, damit der KI-Assistent überhaupt sinnvoll genutzt werden konnte. Probleme gibt es aber immer noch.

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Paßt dazu


Statt der versprochenen Verbesserungen sehr viel Mehrarbeit

Nachtrag:
Clickbaiting für ein Abo. Falls jemand durch die Mauer sehen kann, kann er ja mal mitteilen , ob der Artikel hält was der Titel verspricht. (kein copy paste)
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibts eigentlich eine Quelle dazu, kann nämlich nichts finden.
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Derweil stehen auch die KI-Entwickler selbst vor ungewissen Herausforderungen. Anthropics CEO Dario Amodei rechnet mittlerweile damit, dass die Abos für Claude Code in den kommenden 12 Monaten um mindestens die Hälfte einbrechen wird.
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Eine mögliche Erklärung: Führungskräfte der Technologiebranche – insbesondere CEOs – leiden kollektiv unter KI-Größenwahn. Und zumindest ein Tech-CEO hat genau dies offen ausgesprochen: Box-Gründer Aaron Levie.„CEOs sind in besonderem Maße anfällig für eine KI-Psychose, da sie von der ‚letzten Meile‘ der Arbeit – jenen konkreten Arbeitsschritten, die nach wie vor erledigt werden müssen, um mit KI den Großteil des Mehrwerts zu erzielen – zu weit entfernt sind“, schrieb Levie auf X.CEOs „spielen mit KI“, entwickeln einen Prototyp oder erstellen einen Vertrag – um Levies Beispiele aufzugreifen –, und vollziehen dann den gedanklichen Sprung zu der Annahme, dass autonome Agenten diese Arbeit übernehmen könnten.

Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen ( oder übersetzen zu lassen )

OpenAI-CEO Sam Altman räumte am Dienstag in einem Interview mit Matt Comyn, dem CEO der Commonwealth Bank of Australia, ein, dass er sich hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen von KI „ziemlich geirrt“ habe – eine Kehrtwende gegenüber seinen Warnungen vom Juni 2025, wonach Einstiegspositionen ernsthaft gefährdet seien. Anthropic-CEO Dario Amodei, der einst behauptete, KI könne 50 Prozent der Büroarbeitsplätze vernichten, meint nun, dass die Automatisierung den menschlichen Arbeitsbereich tatsächlich sogar erweitern könnte. Solomon wiederum vertritt bereits seit mindestens Ende 2025 konsequent die Ansicht, dass die Panik übertrieben sei – und verweist nun auf ein Jahrhundert amerikanischer Wirtschaftsgeschichte, um zu belegen, dass er recht hatte.

Statt des BIG BANG könnte die ganze Blase durch ein Loch die Luft rausgehen und einfach in sich zusammenfallen, wobei allerdings auch dabei erheblicher Kollateralschaden entstehen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
KI ist Unschlagbar bei Mustererkennung. Erstens in der Geschwindigkeit und zweitens in der Qualität des Ergebnisses.
KI kann ALLES! - Wer dieses Banner immer noch vorsichherträgt , der braucht vielleicht wirklich eine KI zum denken. Das Netz ist voll von horrerndem Ki-verfaßtem Blödsinn. Muß man hier nicht drauf eingehen.
Ist das die nächste Finanzkrise wert? Ich denke nicht!
 
Ein Zitat ist erlaubt
Das alles basiert aber auf statistischen Regeln. Ein wirkliches Verständnis von dem, was sie da ausgeben, haben die Sprachmodelle nicht. Weil es an diesem echten Verständnis fehlt, machen die Modelle Fehler oder sie erfinden manchmal auch einfach was.
Ist den allermeisten Menschen nicht bewußt. Die Bezeichnung KI mit Betonung auf Intelligenz verstärkt die völlige Fehleinschätzung der Fähigkeiten.
 
So langsam fällt der Groschen, dass nicht alles was glänzt, Gold ist.
Kommentare
Was ich den m.E. plausiblen Berichten entnehme, dass der Einsatz von KI bei Programmierung auf Dauer Schlampigkeit geradezu erzwingt auf Grund des Mehraufwandes die Ergebnisse zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren. Sich auf die Richtigkeit der Ergebnisse blind zu verlassen, wäre grobe Fahrlässigkeit.
 
Erst ist KI der Hype schlechthin.
Dann ist ihr Code doch aufwendig zu prüfen, aber QA zu teuer.
Daraufhin warnen Experten vor mittelfristiger Bug-Häufung.
Nun ist Vibe-Coding selbst zu teuer (Uber).

Weniger Tokens (Kosten) bei gleicher Qualität erfordern semantisches Code-Verständnis, tiefe statische Analyse und automatische Verifikation von Eigenschaften (alles abhängig von präzisen Anforderungen, die in der Praxis meist fehlen) - KI ist aber eben nicht, was ihre Anbieter versprechen.
Manager folgen naiv phantasievollen Narrativen der Anbieter, geschaffen für wahnwitzigen Geldzufluss.
Die Belegschaft muss dieses Auf-und-Ab abfangen, oft nach massiven Entlassungen. Dabei war das vorhersehbar im typischen Hype-Cycle.
Ein guter Moment, Führungskräfte durch KI zu ersetzen. Das Entscheidungsmaterial kommt ohnehin nicht von ihnen.
 
  • Haha
Reaktionen: Jpw
So am Rande: KI kann sehr teuer werden
In dem Bericht heißt es: „Ein KI-Berater teilte Axios mit, dass einer seiner Kunden kürzlich innerhalb eines einzigen Monats eine halbe Milliarde Dollar ausgegeben hat – nachdem er es versäumt hatte, Nutzungslimits für die Claude-Lizenzen seiner Mitarbeiter festzulegen.“ Jüngste Berichte zeigen, dass es ziemlich leicht ist, die Ausgaben für KI in die Höhe zu treiben, wenn man nicht genau darauf achtet, was man tut; doch eine halbe Milliarde Dollar ist wahrlich kein bloßer Rundungsfehler. Im April sah sich ein Google-Cloud-Kunde mit einer Rechnung über 18.000 Dollar konfrontiert – obwohl ihm nach einer Sicherheitslücke eigentlich nur noch 7 Dollar Budget zur Verfügung standen. Bereits Anfang Mai enthüllte der Entwickler von OpenClaw, er habe innerhalb eines einzigen Monats OpenAI-API-Token im Wert von 1,3 Millionen Dollar verbraucht.
Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen
 
Wie soll da Mehrwert entstehen, wenn technische Fragen ungenügend oder gar falsch beantwortet werden? Die Technik bleibt deswegen nicht stehen und die Lösungen müssen zeitnah in den Antworten angepasst werden.
Da suche ich lieber nach alter Methode mit neuerem Datum, gerade bei aktuellen Systemen. Windows, Linux oder Android usw.
 
Nebenbei: Im Januar war es noch nur die Reichensteuer, bei Peter Thiel geht es jetzt auch um einen kommenden Atomkrieg, weswegen er als erster der KI-Elite das Weite sucht. Na denn...

 
Nebenbei: Im Januar war es noch nur die Reichensteuer...
Trumps Stänkern hat 2026 einen globalen Haken: Internationale Akteure reagieren nicht mehr mit Beschwichtigung, sondern mit professioneller Ignoranz oder gezieltem Eigenschutz. Die EU konsolidiert sich defensiv, der Globale Süden treibt die Entdollarisierung voran und die Tech-Oligarchen entziehen ihr Vermögen den staatlichen Zugriffen. Das Verhalten isoliert ihn zunehmend auf der globalen Bühne. Vielleicht war's auch nur ein Übermittlungsfehler und lautete schlicht "America burst".
 
Man verbrennt über den fehlenden Mehrwert hinaus jede Menge Ressourcen

Große KI-Modelle wie ChatGPT verbrauchen so viel Strom wie ganze Länder. Trotzdem werben Tech-Konzerne mit grünen Versprechen. Was steckt wirklich dahinter?
Mit dem Universal- und Allerwertsbegriff KI wird alles mit dem Babberl versehen, was auch nur den Hauch von autonomer Steuerung hat und wenn es die Waschmaschine ist.
Die Verknüpfung des Klimanutzens herkömmlicher KI mit dem Ausbau generativer Modelle bezeichnen die Autoren als eine neue Form des „Greenwashings“.
Wie mit "KI" kann man mit "Öko" alles erschlagen
„Die großen sprach- und bildgenerierenden Modelle wie ChatGPT, um die es beim aktuellen KI-Hype vor allem geht, verbrauchen Unmengen an Strom und Wasser, verursachen CO2-Emissionen in der Höhe ganzer Länder, bringen aber keinerlei positiven Nutzen für die Umwelt.“
Auf den Hype und den Jubel über die schöne heile Zukunfswelt wird der Katzenjammer folgen.

PS: Jetzt kommen wieder garantiert die sich alles Schönredner...
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht leben wir schon in einer Simulation und halten es für die Wirklichkeit
 
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