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Am Puls von Microsoft

Künstliche Intelligenz steuert den Rollout des Windows 10 April Update

DrWindows

Redaktion
Seit dem Montagabend läuft der Rollout des Windows 10 April Update. Es war für viele Nutzer überraschend, dass ihnen das Update bereits via Windows Update zum Download angeboten wurde, denn Microsoft hatte angekündigt, dass dies erst ab dem 8. Mai...

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rb13125

nicht mehr wegzudenken
Wäre schön wenn wenigstens die künstliche Intelligenz das Update kontrolliert, bei der menschlichen Intelligenz bin ich da weniger zuversichtlich: ich habe gestern beim ersten Update bei den Fragen zur Handhabung des Datenschutzes erst einmal das restriktivste gewählt. Prompt war von einer Timeline oder Zeitachse nichts zu sehen. Ich hatte mich also auch vor mir selbst beschützt und darf meine eigene Timeline nicht sehen. Egal, diesen Teil der Einstellungen werde ich wohl sowieso nie begreifen...
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Timeline funktioniert plattform- und geräteübergreifend. Wenn du also nicht zustimmst, dass der Verlauf deiner Aktivitäten in der Cloud gespeichert wird, dann kann die Funktion eben ihre Arbeit nicht machen.
 

anthropos

gehört zum Inventar
Würde durch Telemetrie der Vorgang besser klappen, müsste man was anderes zum Meckern finden. Darum muss man unterschiedslos blockieren, dass man sich diesen Luxus erhält, dass Microsoft also Probleme hat beim Verteilen der Updates.
 

build10240

gehört zum Inventar
Entweder sind die mir bekannten Computer alle zu neu und zu gewöhnlich oder die künstliche Intelligenz funktioniert nicht richtig. Weder jetzt noch beim FCU konnt ich eine Verzögerung bei der Auslieferung des Upgrades feststellen. Schon bei der Freigabe des FCU wurden die Computer entweder bei der manuellen oder der täglichen automatischen Suche nach Updates sofort bedient.

ot:
Die Timeline funktioniert doch auch ohne die Cloud mit entsprechend gesetzten Schaltern im Bereich Datenschutz problemlos. Ob das dann noch sinnvoll ist, muß jeder selbst wissen. Mehr als eine programmübergreifende Chronik ist das dann nicht mehr und diese hat man schon innerhalb der einzelnen Programme. Nützlich ist die Timeline vermutlich nur, wenn man sehr viel geräteübergreifend arbeitet.
 

Paulchen73

gehört zum Inventar
Ähm, weil gerade Timeline ins Gespräch gebracht wurde:
Timeline ist doch haargenau das Gleiche was man z.B. an Facebook so kritisiert. Weil die Dich halt tracken auch wenn Du gar nicht angemeldet bist (und nicht mal einen Account hast)
Okay, Account brauchst Du bei Microsoft schon (nein, es ist nicht auf Windows beschränkt), aber sonst ist es eben dasselbe was Zuckerberg vorgeworfen wird.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Jepp. Und ein Schäferhund ist im Grunde nichts Anderes als ein Goldfisch :D.
Sorry, aber da wirfst du jetzt zwei Dinge zusammen, die nicht das Geringste miteinander zu tun haben.
 

build10240

gehört zum Inventar
Es ist mitnichten dasselbe. Bei Facebook ist das alles integraler Bestandteil des Dienstes und läßt sich nur sehr schwer eindämmen. Bei Microsoft ist das Produkt Windows, Office, etc. und dort kann man bis auf einige statistische Daten das Tracking abschalten. Vergleichbar ist das sowieso eigentlich nicht, denn Facebook ist ein Dienst im Bereich Social Media, während Microsoft Software herstellt, bei denen derartige Funktionen optional sind.
 

Paulchen73

gehört zum Inventar
Auch wenn Ihr gerade recht freundlich mit mir umgeht: es IST ein und das Selbe.
Ja, bei Microsoft kann man es eventuell abstellen, aber es ist erst mal so dass Du die Sachen lieferst.
Mir persönlich ist es ehrlich sch$egal weil man die ganze Sache sowieso nicht mehr aufhalten kann. Auch Kevins Heilige Kuh Firefox macht sich ja auf diesen Weg. Wozu also noch irgend eine Vorsicht in Sachen "Privat" walten lassen.
Zugangsdaten, okay. Die würde ich schon gerne für mich behalten. Aber das "würde" liegt anscheinend nicht in meiner Hand. Da hat ja der amtlich anerkannte Staatstrojaner seine Griffel dazwischen.
 

Ingo12

treuer Stammgast
Das wird so gut gesteuert das ich mit dem MKT nach fünf Stunden auf 4% (in Worten, vier Prozent) bin, funktioniert hervorragend "gut".
Die Downloadgeschwindigkeit geht gegen Null, und das bei einer 50.000-der Leitung. Alle anderen Downloads laufen dagegen mit voller Geschwindigkeit. :mad: :cry:
 

build10240

gehört zum Inventar
Die vorgegebenen Downloadraten für den Download der Iso-Datei könnten andere sein als die für den Bezug über Windows Update. Zumindest gestern Abend und heute Morgen dauerte der Download über Windows Update nur ca. eine halbe Stunde, wobei dank UUP Windows Update kaum die komplette Iso-Datei herunterlädt. Dagegen sank die Rate beim Download über das MediaCreationTool oder auch per direktem Link auf die Iso-Datei schon nach kurzer Zeit auf konstante 300 KB/s.
 

Ace

nicht mehr wegzudenken
@Paulchen73: Ist trotzdem nicht vergleichbar, denn Facebook trackt weitaus mehr und durchaus ungefragt. Und auch die weitere Verwertung (Vermarktung!) der Daten ist eine andere.
MS bietet Möglichkeiten an, die man nutzen kann, oder auch nicht. Facebook dagegen handelt einfach unverschämt, gelinde ausgedrückt.
 

Setter

gehört zum Inventar
Nochmal wegen der Timeline. Da der Aktivitätenverlauf eine Kontowahl beinhaltet, sollte doch eigentlich auch ein Geschäftskonto möglich sein. Laufen die Daten dann über OneDrive for Business?


Im Übrigen finde ich die Optik der Timeline etwas, naja. Ist wohl gemacht, das auch der hinterste im Großraumbüro noch was sehen kann. Es scroll dich doof eben.
 

Gajus-Julius

treuer Stammgast
Unterschiedliche Code-Versionen?

Hier im privaten Heimnetzwerk wollte ich gestern 5 Arbeitsplatzrechner mit dem Upgrade beglücken. Auf *keinem* der Rechner funktionierte nach dem Download über Windows Update die dann folgende Prozedur. nach einigen Neustarts bleiben alle Rechner bei 75% hängen. Und das mit unterschiedlichen Fehlermeldungen, die nach dem Rollback auf die alte Version zu lesen waren.


Also eine ISO von Microsoft runtergeladen und diese auf den Rechnern bereitgestellt. Das gleiche Ergebnis bei dieser Art von Inplace-Upgrade.


Sodann die IT-Abteilung meines Brötchengebers um Rat gefragt. Da hatte noch jemand Nachtschicht und riet mir, nur die ISOs vom MSDN Netzwerk zu nutzen. Diese seien unter Garantie frei von "Test-Code", welche Microsoft gerne mal bei vorzeitigen Versionen einbaue, um die Installationsprozeduren bei den Kunden massenhaft zu testen, damit beim generellen Rollout nicht mehr passieren könne.

Also heftig nachgedacht, um mich an mein eigenes Passwort für den MSDN-Zugang zu erinnern und dann die Version 1803 für "Commercial Use" runtergeladen.


Und siehe da, auf allen Arbeitsplatzrechnern im Heimnetzwerk funktionierte das Inplace-Upgrade auf Anhieb. Bei Rechnern mit SSD je nach Art des Massenspeichers (M2 / Standard) zwischen 18 Minuten und 25 Minuten, auf den beiden Rechnern mit S-ATA Enterprise HDs runde 45 Minuten.


Alle (Sicherheits-)Einstellungen waren anschließend wie zuvor, keinerlei Probleme. Auch unsere hochkritischen Söhne (Zocker) fanden nichts auszusetzen. Dies nur als Hinweis für alle Nutzer, die Probleme mit dem Upgrade haben und vielleicht auch über ein MSDN Abo verfügen. Nicht die Consumer Version wählen, sondern die Version für Commercial Use.


G.-J.
 

Darth Vader

bekommt Übersicht
Also bei mir kommt noch kein Update. Aber wie im Beitrag beschrieben liegt es wahrscheinlich an meinem SFP 3 ist nicht kompatibel mit dem neuen Windows .?
 

build10240

gehört zum Inventar
Sodann die IT-Abteilung meines Brötchengebers um Rat gefragt. Da hatte noch jemand Nachtschicht und riet mir, nur die ISOs vom MSDN Netzwerk zu nutzen. Diese seien unter Garantie frei von "Test-Code", welche Microsoft gerne mal bei vorzeitigen Versionen einbaue, um die Installationsprozeduren bei den Kunden massenhaft zu testen, damit beim generellen Rollout nicht mehr passieren könne.
Kennen die in der IT-Abteilung noch mehr Märchen? Die Iso-Datei von MSDN enthält eine install.wim, die vom MediaCreationTool eine install.esd. Andere Unterschiede gibt es nicht.
 

Gajus-Julius

treuer Stammgast
@build10240:


die Install.wims haben unterschiedliche Größen, wie ich soeben überprüft habe. Just for your Information.

G.-J.
 

Hedonist

nicht mehr wegzudenken
Ich habe gestern den Update manuel angesteuert und es hat auch ohne Probleme (abgesehen von der Downloadgeschwindigkeit - aber man kann parallel weiterarbeiten, bis die Aufforderung zum Restart kommt) geklappt.. dachte ich jedenfalls.
Aber wer mit VMWare - und insbesondere mit VMWare Workstation - arbeitet wird seine helle Freude haben. Aus mir unerklärlichen Gründen wird Hyper-V aktiviert und das verträgt sich halt mit VMWare Workstation 14 überhaupt nicht. Ich habe die Schritte zur Deinstallation von Hyper-V und die Anpassung der Gruppen-Richtlinien durchgeführt und nach dem Restart und der Bestätigung der Gruppen-Richtlinien-Änderung bootet der Rechner auch brav hoch, aber VMWare meckert immer noch, dass Hyper-Rollen vorhanden sind.
Obwohl nichts mehr an Hyper-V installiert war, hat Windows Deinstall anscheinend die "virtuellen Netzwerk-Devices" für Hyper-V nicht entfernt (da muss man auch mal draufkommen ;)
Nach Deinstallation und Restart war plötzlich wieder Hyper-V aktiviert. Also die ganze Prozedur erneut..insgesamt hat es mich ca. ein Dutzend Anläufe und Restarts gekostet, bis VMWare endlich nichts mehr zu meckern hatte.
Bevor die Nachfrage kommt; nein, es ist nicht nur auf dem SurfaceBook2 passiert, sondern auch auf dem Surface Pro3, einem Dell XPS Notebook und einem IBM NUC Rechner. Ob es auch mit VMWare-Viewer ein Problem gab/gibt kann ich nicht sagen, da ich es nicht nutze.

Aber ansonsten habe ich bisher keine Probleme mit dem April 18 Update erlebt, wobei ich auch zugeben muss, dass ich nach der VMWare Session auch noch nicht viel mit Windows 10 (als Host-Rechner) gemacht habe, sondern hauptsächlich in den Guest-Systemen auf VMWare unterwegs war und die sind ja unabhängig von Windows 10 ;)
 

build10240

gehört zum Inventar
Hyper-V wird für die virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) verwendet. Auf geeigneten Rechnern wird diese automatisch aktiviert. Zumindest die Speicher-Integrität läßt sich im Windows Defender Security Center unter Gerätesicherheit in den Details der Kernisolierung abschalten. VBS komplett abzuschalten, dürfte nur über Gruppenrichtlinien oder die Registry möglich sein. Zumindest VirtualBox funktioniert, solange die Speicher-Integrität nicht angeschaltet ist.
 
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