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Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

DrWindows

Redaktion
Am Montagabend lief im Ersten die Reportage "Das Microsoft-Dilemma". Sie sollte aufzeigen, dass die europäischen Staaten zu abhängig von Microsoft sind und sich zu wenig um Auswege aus dieser Situation gekümmert wird. Grundsätzlich eine gute Sache, es wurde jedoch leider...

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930-er

kennt sich schon aus
Die Stadt München beendet ihr Millionen (Steuergeld)-Experiment "Linux" aus gutem Grund - es ist nicht so einfach alle Anforderungen mit Open Source abzudecken.
 

ChristophW80

treuer Stammgast
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Ja, die Berichterstattung der öffentlich rechtlichen zeigt mal wieder, dass das Ergebnis im Vorfeld feststeht und jetzt das ganze nur nich mit Argumenten untermauert werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Tb270601

treuer Stammgast
Für so einen Scheiß bezahlt man geld, damit die nur lügen verbreiten und alle Bürger, die den PC einfach nur nutzen glauben den dann auch. Genau aus diesem Grund gucke ich keine Nachrichten oder Docus von öffentlich rechtlichen, sondern guck im internet nach verlässlichen Quellen, wie z.B. DrWindows
 

ossichecker

Windows Fan
Wäre schön, wenn man sich mal an die Macher dieser Sendung wenden könnten und sie evtl. mal aufklärt. Noch besser allerdings wäre es, zuständige Behörden mal aufzuklären. Ich habe den Eindruck, dass mancher Home-Nutzer (z. B. hier Leser von Dr. Windows mehr Ahnung haben als sogenannte Fachleute in Ministerien etc...!
 

Eweol

kennt sich schon aus
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Ich finde dein gezogenes Fazit jetzt nicht sonderlich überraschend.
Ich dachte mir gestern beim lesen deines ersten Artikels schon das die Sendung nicht so dolle werden kann.
 

dancle

Furry - Canid Vulpine
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Für so einen Scheiß bezahlt man geld, damit die nur lügen verbreiten und alle Bürger, die den PC einfach nur nutzen glauben den dann auch. Genau aus diesem Grund gucke ich keine Nachrichten oder Docus von öffentlich rechtlichen, sondern guck im internet nach verlässlichen Quellen, wie z.B. DrWindows

Wo genau siehst du jetzt Lügen? Es ist eventuell ein schlecht recherchierter Beitrag, aber trotzdem nicht gleich komplett falsch und nur Lügen verbreiten ist auch einfach nur blödsinnig. Es ist schlichtweg eine sehr klischeebehafte Sichtweise und die Fakten sind halt auch nicht falsch, nur nicht im Zusammenhang genannt.

Würdest du jemanden gleich als Lügner bezeichnen, nur weil er eine andere Sichtweise als du hast, wohl kaum?
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

@Tb270601 solltest du nicht tun. Woher willst du denn wissen, ob ich nicht doch heimlich von Microsoft bezahlt werde? Wird hier ja oft genug behauptet ;). Informiere dich aus so vielen Quellen wie möglich, und besuche bewusst auch immer wieder jene, die das erzählen, was du nicht hören willst. Denn nur so gelingt es, die eigene Meinung immer wieder auf den Prüfstand zu stellen.
 

Ingo12

treuer Stammgast
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Das ganze hört sich an und sieht aus wie eine Lobby-Veranstaltung der Auto-Industrie.
Es wird für OpenSource geworben, bei der jeder den Quellcode einsehen kann (auch die Kriminellen).
Desto mehr die OpenSource-Programme genutzt werden, desto mehr Sicherheits-Lücken werden auch dort gefunden werden (siehe Android/Google).
Die Monopole werden sich durch die Nutzung von OpenSource ja nur verschieben.
Heraus kommen Stundenlange Telefonate bzw. Fernwartungssitzungen, in denen der Mitarbeiter nicht arbeiten kann. (Der Grund Inkompatibilitäten mit OpenSource-Programmen bzw. zwischen den OpenSource-Programmen)
Die Administratoren haben dabei auch ihr Päckchen zu tragen.
Um das zu ändern müsste ein eigenes OS und auch Office-Programme für Europa her.
Leider gibt es in Europa ja wohl keine Firma die das kann.
Technisch gesehen war der Beitrag eine Null-Nummer.
 

docsp

gehört zum Inventar
Es sind ja nicht nur die Behörden die sich für Standards entscheiden.
Der Endkunde tut es auch - je nach Geräteklasse. Der häufigste Grund ist das verfügbare Hard- und kompatible Softwareangebot.
 

Gaestle

kennt sich schon aus
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Erstmal glaube ich nicht, dass es bei anderen Sendern anders gekaufen wäre. Das übliche Bashing der Öffentlich-Rechtlichen ist daher IMHO genauso dämlich, wie das unreflektierte Open-Source-ist-toll-Mantra. Das Problem sind doch Redakteure, die dem Auditorium permanent Minderbemittelheit unterstellen. Clickbait funktioniert leider auch im TV. Aber wenn ich mir Fox-News, Sat1 und Co. ansehe, sind wir mit den ÖR (bei aller berechtigter Kritik) immer noch ziemlich gut dran. Dennoch sind die Aussagen der Sendung natürlich unreflektierter Plattitüden-Käse. Aber man wird es nicht ändern. In den Medien dominiert (historisch bedingt) Apple alles. Redakteure mit viel Sendungsbewusstsein und wenig Willen zur Differenziertheit. Drama sells.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

@Baloonicorn: Zu LiMux kamen der alte und der neue OB zu Wort. Der Alte (Ude) bedauerte, dass hier die Chance weggeworfen würde, eine echte Alternative zu schaffen, der Neue (Reiter) verteidigte die Rückkehr zu Microsoft mit den bekannten Argumenten. Es wurde so ein bisschen unterstellt, dass es mehr eine politische denn eine technische Entscheidung gewesen sei.
 

panthergm

kennt sich schon aus
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Sehr guter Beitrag! Vielleicht sollte das Dr. Windows Team den Beitrag mal an unsere netten öffentlich rechtlichen schicken! Und für sowas zahlt man auch noch die tolle GEZ Gebühr!
Wenn man es genau nimmt, dann gibt es zu Microsoft einfach keine Alternativen. Microsoft hat hier schon eine Monopol-Stellung. Als Alternativen gäbe es nur Open-Source in Form eines Linux-Ablegers oder ein System von Apple. Open-Source, sieht man ja am Beispiel München, ist nicht geeignet und Apple ist mit dem Mac zum einen deutlich teurer und ich glaube auch nicht, das Apple in diesen Bereich möchte. Daher werden die Ihre Strategie nie ändern.
 

build10240

gehört zum Inventar
AW: Kommentar zur TV-Sendung "Das Microsoft-Dilemma": Die verpasste Gelegenheit

Martin schrieb:
Wenn man den Quellcode eines Dokuments von Libre Office und Microsoft Word nebeneinander legt und sagt „Guck, in Word steckt viel mehr Code, darum ist das unsicher“, dann ist das amüsant, rein mathematisch nach dem Gesetz der großen Zahl aber sogar noch irgendwie richtig.
Daß mehr Code, mehr Fehler enthält, ist statistisch richtig, paßt in dem Fall jedoch gar nicht. Es ging um den Vergleich des Quellcodes von Open Document und Office Open XML und dabei darf man nicht ausschließlich mit Statistik argumentieren. Schon der kurze Text, der demonstriert wurde, läßt solche statistischen Aussagen doch gar nicht zu. Dazu kommt, daß in dem Beitrag explizit ein Zusammenhang zwischen Anzahl der Codezeilen und den Angriffsmöglichkeiten geknüpft wurde. Das ist doch als pauschale Aussage blanker Unsinn. Allein die unterschiedliche Formatierung des Codes ändert schon die Zeilenanzahl.

Es mag ja ein Vergleich der beiden Formate möglich sein und der mag auch ergeben, daß Microsofts Format unterlegen ist, aber das so plump darzustellen und die Zuschauer für dumm zu verkaufen, dient nicht dem Vertrauen in die Dokumentation.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Quain

bekommt Übersicht
AW: Ups...

...jetzt habe ich doch glatt vergessen, das anzuschauen.
Womöglich habe ich gar nichts verpasst?
Danke, Martin, für die Zusammenfassung. Fällt freundlicher aus, als ich erwartet habe.
Nett von dir, mit technisch minder begabten aka weniger kompetenten Kollegen verständnisvoll umzugehen.

Aber im Ernst, es gibt doch nur eine Handvoll Journalisten in Deutschland, die angesichts der Komplexität wirklich in der Lage gewesen wären, diesen Fernsehbeitrag fachlich umfänglich zu produzieren.

Unterm Strich bleibt für mich die Frage: Wofür war das jetzt noch mal gut? Irgendwer hatte das Gefühl, dass man da mal irgendwas machen sollte. Und dann kam auch irgendwas dabei raus.
 

Nebu

gehört zum Inventar
Es war abzusehen. Es stand ja schon in der Überschrift der Doku.

Aber das zieht sich leider so durch die Medien Landschaft.
Ohne einen "Skandal" oder zumindest etwas Empörung wäre es ja auch für den Zuschauer langweilig. Fernsehen ist nun einmal Entertainment.

Wenn Deos getestet werden, dann ist das auch völlig bekloppt.
Da werden Kritikpunkte wie: Wirkt so und so auf die Frau/den Mann.... genannt.
Das führt völlig an der Hauptfrage vorbei: Wirkt es und sind die Inhaltsstoffe ungefährlich.
 
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