Anzeige

Am Puls von Microsoft

Anzeige

Kursrekord: Microsoft-Aktie notiert erstmals über 440 Euro

DrWindows

Redaktion
Kursrekord: Microsoft-Aktie notiert erstmals über 440 Euro
von Martin Geuß
Microsoft Logo Titelbild


Die Microsoft-Aktie hat am heutigen Tag einen neuen historischen Höchststand erreicht. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags notiert die Aktie bei 441,95 Euro. Der alte Kursrekord von 435 Euro aus dem Dezember 2024 ist damit geknackt.

Umgerechnet ist Microsoft damit an der Börse rund 3,75 Billionen Dollar wert. Hinter Nvidia, dessen Börsenwert derzeit bei etwa 4,18 Billionen Dollar liegt, befindet sich Microsoft damit auf Platz zwei vor Apple (3,15 Billionen).

Schwindelerregende Zahlen. Allein in den vergangenen Wochen hat der Kurs der Microsoft-Aktie um über sieben Prozent zugelegt. Sarkastisch könnte man hinzufügen, dass Entlassungen an der Börse immer gern gesehen sind. Das ist allerdings nur ein Teil der Geschichte, grundsätzlich kennt die Microsoft-Aktie seit mittlerweile zehn Jahren nur eine Richtung.

Die jüngste Entwicklung unterstreicht einmal mehr einen alten Anleger-Grundsatz. Als Donald Trump im Frühling mit seinen Zolldrohungen die Börsen auf Talfahrt schickte, sackte auch die Microsoft Aktie auf 320 Euro durch. Das wäre nicht der schlechteste Zeitpunkt gewesen, um einzusteigen.

Der Beitrag Kursrekord: Microsoft-Aktie notiert erstmals über 440 Euro erschien zuerst auf Dr. Windows.


Hinweis: Der Artikel wird möglicherweise nicht vollständig angezeigt, eingebettete Medien sind in dieser Vorschau beispielsweise nicht zu sehen.

Artikel im Blog lesen
 
Anzeige
Läuft für Microsoft.
Unfassbare Zahlen. Den ewigen Rivalen Apple hat man mittlerweile weit hinter sich gelassen. Nvidia einzuholen liegt im Bereich des absolut möglichen.
Nadella ist unbeliebt, da er nicht pro consumer denkt, aber extrem erfolgreich. Trotzdem wünsche ich mir, dass MS die consumer nie ganz aus den Augen verliert. Dafür sind ihre Produkte zu klasse und teils einmalig.
 
Die jüngste Entwicklung unterstreicht einmal mehr einen alten Anleger-Grundsatz. Als Donald Trump im Frühling mit seinen Zolldrohungen die Börsen auf Talfahrt schickte, sackte auch die Microsoft Aktie auf 320 Euro durch. Das wäre nicht der schlechteste Zeitpunkt gewesen, um einzusteigen.
Das ist wohl richtig. Ich bin bei Aktien seit einiger Zeit raus, da ich in meinem Alter - ein paar Jahre vor der Rente - mir das auf und ab nicht mehr antuen will. Es muss einem klar sein, dass der Aktienkurs nichts anderes ist als eine reine Luftnummer. Wäre schön, wenn der Aktienkurs auf fundamentalen Daten aufsetzen würde und nicht auf die Stimmung von Analysten. Dann würden sicherlich so einige börsenorientierte Unternehmen ganz anders bewertet werden.

Gleich alle restlichen Mitarbeiter, außer Nadella, entlassen.
Dann springt die Aktie bestimmt noch viel höher.

Wie viel Aggression dass in mir auslöst.
25 Milliarden Gewinn und 9000 Leute entlassen, statt diese langfristig zu binden und damit stärker, vor allen, nachhaltiger wachsen zu können.
Das ist ein Trugschluss. Wenn alle Mitarbeiter außer Nadella entlassen werden, dann kämen die Analysten auf die Idee, dass die Gewinne in Zukunft nicht mehr eingefahren werden können und die Aktie würde zusammenbrechen. Aber schon klar was du meinst. Es ist natürlich eine absolute Sauerei, wenn ein Konzern der im Geld schwimmt auch noch im größeren Umfang Mitarbeiter entlässt.
Ich hatte früher u.a. auch mal Aktien von Microsoft. Es wird immer behauptet, dass man im Namen der Aktionäre handelt. Ich wäre auch mit einem geringerem Aktienkurs zufrieden gewesen, wenn Microsoft ein sozialeres Unternehmen wäre. Als Kleinaktionär wird man da aber nicht gefragt. Trotzdem wäre es gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich beim Verkauf meiner Aktien nicht über Gewinne gefreut hätte.
 
Es muss einem klar sein, dass der Aktienkurs nichts anderes ist als eine reine Luftnummer.
Diese Definition war mir bisher nicht bekannt. Der Aktienkurs entsteht zunächst einfach durch Angebot und Nachfrage im Börsenhandel. Natürlich machen sich Käufer und Verkäufer Gedanken, welchen Kurs sie höchstens bieten bzw. mindestens erzielen wollen. Wichtig ist dabei die Schätzung der künftigen Unternehmensgewinne, durch deren Diskontierung man einen ersten Kurs ermittelt. Da jede Schätzung mit Unsicherheit behaftet ist, werden weitere Daten bei der Unternehmensbewertung herangezogen, z.B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Cashflow-Verhältnis, Die Substanz (Summe der Vermögenswerte abzüglich Schulden), die Unternehmensführung und viele andere.
 
Beide Aussagen sind richtig. Die Aktienkurse werden oft durch Dinge beeinflusst, die nicht in einem rationalen Verhältnis zum Wert eines Unternehmens stehen. Daher kann es kurzfristig zu Ausreißern sowohl nach oben als auch nach unten kommen.
Langfristig bildet der Aktienkurs aber immer den realen Wert eines Unternehmens ab. Da Aktien Firmenanteile und damit letztlich Sachwerte sind, bieten sie auch einen guten Schutz vor Inflation.
Daher muss man halt immer wissen, was man tut, und wenn man Aktien als Teil der Altersvorsorge verwendet, dann muss man schon ein paar Jahre vorher ein Auge drauf haben und aussteigen, wenn der Zeitpunkt gerade günstig ist, wie es @Timewalker getan hat. Eine aktiengebundene Lebensversicherung mit festem Auszahlungstermin ist daher brandgefährlich.
 
ot:
dass der Aktienkurs nichts anderes ist als eine reine Luftnummer.
Diese Definition stimmt IMHO dafür:


Hab nie verstanden wie "Werte" aus dem Nichts entstehen. Geld verstehe ich als Tauschmittel:
Ware gegen Dienstleistung und vice versa. Hier ist es pure Spekulation
Wer es anders sieht darf es mir gerne verständlich erklären
 
Hier ist es pure Spekulation
natürlich ist es Spekulation. Börse ist immer eine Hoffnung in die Zukunft
anstatt dir ein Fahrrad zu kaufen, was einen Wertverlust hat, kaufst du dir einen Anteil an einer Firma, der sich möglicherweise, wegen den Ideen, der Umsetzung und dem tollen team, erhöht.
ich kenn viele Sammler von diversen Sachen, die darauf spekulieren, dass ihre Sammlung mal im wert steigt.
langfristig gesehen, ist die Investition in Sachwerte immer noch eine interessante idee.
hättest du vor 5 Jahren in den DAX investiert, hätte sich dein Geld mehr als verdoppelt.
trotz aller "aufs und abs"
 
Wie viel Aggression dass in mir auslöst.
25 Milliarden Gewinn und 9000 Leute entlassen, statt diese langfristig zu binden und damit stärker, vor allen, nachhaltiger wachsen zu können.
Wenn ich mir so überlege, was hier schon häufiger Thema war, werden Meldungen von (Massen)Entlassungen häufig überbewertet. Natürlich ist es für jede Person die gefeuert ist, nachteilig und nicht schön.

Wenn man sich aber die Gesamtzahl der Mitarbeiter in der Entwicklung anschaut, relativiert sich das Bild von einem nicht nachhaltigen Mitarbeiterwachstum.

Bei Microsoft hat sich die Mitarbeiteranzahl von 2009 bis heute mehr als VERDOPPELT. Bis auf eine kleine Delle gab es ausschließlich MitarbeiterWACHSTUM, trotz diverser sog. Massenentlassungen.
Microsoft: Number of Employees 2010-2025 | MSFT | MacroTrends

Heute sind die 9.000 4%, 2009 wären das 9,7% gewesen.

Wie gesagt, für das Individuum hart, aber wenn man trivial von Nachhaltigkeit spricht, ist das auch nicht individuell.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Potrimpo: Alles in allem stimmt die Aussage sicherlich. Allerdings muss ich sagen, dass ich in einem solchen Unternehmen auf gar keinem Fall arbeiten wollte. Wie ich gelesen habe, werden jährlich die Leistungsschwächsten ausgesiebt. Mit zunehmendem Alter kann man sich also an fünf Fingern abzählen, das man irgendwann gezeigt bekommt wo die Tür ist und mit einen Tritt in ein bestimmtes Körperteil hinausbugsiert wird. Aber vielleicht bezahl Microsoft ja derart gut, dass man z.B. mit 50 dann seinen Ruhestand genießen kann.
 
Das ist sicherlich richtig, @Timewalker .

Nur sollte man hier Nachhaltigkeit nicht wirklich in den Kontext setzen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich in einem solchen Unternehmen auf gar keinem Fall arbeiten wollte.
Du würdest in den USA in keinem Unternehmen arbeiten wollen. Weder bei Microsoft, Apple, Netflix, einem Metzger, einem Supermarkt, Frisör noch nirgendwo.

Bei einem solchen Unternehmen hast Du allenfalls vielleicht die Chance, in kurzer Zeit genügend Geld zu verdienen, um nicht auf jeden Fall im Alter in völliger Armut ohne Krankenversicherung zu leben.
 
Oben