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[gelöst] Laptop-Monitor flackert bei Netzbetrieb

Phänomän

kennt sich schon aus
Hallo,
ich habe bei einem Lenovo Ideapad 110 eine defekte Festplatte ausgetauscht und den Arbeitsspeicher etwas erhöht. Nach dem Zusammenbau ist mir erst nichts aufgefallen, als ich jedoch irgendwann das Netzteil anschloss, begann die Anzeige zu flackern. Beim nochmaliges Öffnen des Gerätes ist mir nichts aufgefallen (eingeklemmtes Kabel o.ä.). Die Googlesuche (witzigerweise scheint es in den meisten Fällen so zu sein, dass das Bild nur im Akkubetrieb flackert) hat den Hinweis erbracht, dass die Anschlussbuchse für das Netzteil defekt sein könnte, doch da ist nichts zu sehen. Außerdem ist es so, dass ein per HDMI parallel angeschlossener externer Monitor einwandfrei funktioniert, es flackert lediglich der Laptopmonitor. Ich bin jetzt mit meinem Latein am Ende, aber vielleicht hat hier noch jemand eine Idee.

Viele Grüße
 
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corvus

gehört zum Inventar
Das könnte was Ersteres sein, Verbindung zwischen Mainboard und Display. Das Backlight könnte ne eigene Leitung haben.
Oder das Notebook wechselt dauernd zwischen Netz- und Akkubetrieb. Vllt kalte Lötstelle an der Buchse, das ist ja für den Werksservice und außerhalb der Garantie schon der Maximalschaden. Mainboard defekt. Kann man aber löten.
Oder es ist bloß der nervöse Helligkeitssensor, der jetzt aktiv ist und vorher nicht.
 

Phänomän

kennt sich schon aus
@rusticarlo
Es handelt sich um das LENOVO Ideapad 110-17IKB 80VK0045GE.
Zu den 4 GB fest verbautem Arbeitsspeicher habe ein 8er Modul hinzugefügt, macht 12 GB. Zusammen mit der neuen SSD läuft das Gerät jetzt ganz ordentlich.





@corvus
Ein Verbindungsproblem zum Display war auch meine erste Vermutung, aber da der Fehler nur bei angeschlossenem NT auftritt, macht das eigentlich keinen Sinn, weil ja auch im Akkubetrieb Spannung dorthin geführt wird. Die Frage müsste eigentlich lauten, was ändert sich, wenn man den Betriebsmodus wechselt? Doch dazu fällt mir leider nichts ein. In einem Forum war lediglich mal von einem Spannungswandler die Rede, aber das kann ich nicht einordnen oder beurteilen . Es ist zu blöd, jetzt läuft das Gerät ansonsten ganz ordentlich, und doch würde eine Begutachtung/Reparatur den Restwert voraussichtlich deutlich übersteigen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

corvus

gehört zum Inventar
Die Umschaltung allein könnte zum Flackern führen. Und abweichende Helligkeitseinstellungen für Akku-und Netzbetrieb. Weil das normal zum Energiesparen dient, braucht die Helligkeit beim externen Display nicht verändert werden.
Wo würde es denn ein bissel haarig bzw müsste Gewalt angewendet werden beim Aufrüsten?
Wenn das über Serviceklappen ging, ist da schwer ein Zusammenhang zu erkennen.
Bei meinem Notebook ist beim Abnehmen der Wanne die Netzbuchse am Gefährdetsten, sowohl durch Scherkräfte als auch Druck. Weil man das dem Notebook von außen ansieht, werden manche versuchen, die Wanne vorn aufzustemmen. Dort sind die Rastnasen aber als halbe Scharniere ausgeführt und brechen dann. Hinten muss man erst nach hinten stemmen und dann die Seite der Wanne abgespreizt über die sonst ins Material ragende Buchse nach unten ziehen,am Besten berührungsfrei, was reines Glück wäre.
Verursacher kann auch das Netzteil sein, die Schutzschaltungen kann die Stromzufuhr mit oder Relais(Klicken) trennen, wg Überstrom oder Hitze und auch wieder zuschalten. Kenne ich zB von überlastet USB-Ladern(geräuschlos trennen und verbinden).
Beim Notebook hat sich grundlos und nur 1x das Netzteil deaktiviert(LED aus). Die Schutzschaltung wurde wohl vom Akku gestützt, denn bloß den Netzstecker ziehen nutzte nix, aber so ist das hier nicht. Aber schauen, ob die LED vom NT flackert!
 
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florian-luca

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Phänomän

kennt sich schon aus
Besten Dank soweit, in Crucial-Riegel habe ich nicht investiert, aber hatte mir das angeschaut und war daher sicher, dass ich beim (günstigen) Arbeitsspeicher locker im Limit bleiben würde. Und das System läuft ja auch.

Wegen des Treibers muss ich noch mal schauen, denn ich muste das Teil letztlich doch neu aufsetzen. Ich meine, es ist der Originaltreiber installiert.

Diese Hardware-Anleitung hatte ich tatsächlich erst später entdeckt und muss sagen, dass ich davon recht angetan bin, denn so etwas habe ich - vor allem in dieser Presiklasse - lange nicht mehr gesehen!
Was ich mich übrigens noch nicht getraut habe, ist das Display zu öffnen. Das ist dann wohl der letzte Punkt, der bei der Suche nach einem mechanischen Fehler (Kabel) noch übrig bliebe.
 

corvus

gehört zum Inventar
Das weltgrößte Notebookforum ging Ende Januar offline und wurde nicht mal archiviert. Da gab es Experten. Bios- und Shunt-Mods, um die TDP von GPUs zu erhöhen, Repasting sowieso und Displaytausch no Problem für diese Leute.
In nem Lenovo Forum könnten typische Probleme dieser Modelle diskutiert werden. Oder im deutschen Notebookcheck-Forum. Daß man sich da nicht verrennt.
 

kj070

treuer Stammgast
Definitiv keine gute Idee mit den 8GB - hab ich hier schon erklärt:

[gelöst] - RAM - ASUS ExpertBook, RAM erweitern?

vor allem weil du hier eine Onboard Grafikkarte hast, die den hinteren Teil des Speichers (100% Single Chanel) als Grafikspeicher verwendet. Fest verlöteter Hauptspeicher ist und bleibt immer Mist was Aufrüstung betrifft.
Nur weil man etwas machen kann (z.B.: über Klippen springen) heißt das noch lange nicht, dass das eine gute Idee ist.

Wenn du es nicht glaubst, mach bitte mit beiden Bestückungen ( 4GB via 8GB gesteckt) einen Perfomancetest - das Ergebnis spricht für sich.
 

corvus

gehört zum Inventar
Wenn man sich das Bildschirmflackern als Pixelschnee im Bild vorstellen muss, dann könnte es am RAM liegen. Ich dachte bis jetzt an Helligkeitsschwankungen.
Gibt auch Automatiken, die abhängig von der Helligkeit an der Farbtemperatur spielen, damit die Augen geschont werden. Und zur Verbesserung des Blacklevels und bei überwiegend dunklem Bild das Backlight abregeln, und natürlich HDR. All das nimmt man auf hellen Untergrund als Flackern wahr.
 

Phänomän

kennt sich schon aus
Wenn man sich das Bildschirmflackern als Pixelschnee im Bild vorstellen muss, dann könnte es am RAM liegen. Ich dachte bis jetzt an Helligkeitsschwankungen.
Nein, es geht einher mit einem Verzerren des Bildes und einer Streifenbildung. Ich meine festzustellen, dass es intensiver wird, je mehr der Rechner arbeitet, aber das ist eine subjektive Wahrnehmung.
 

corvus

gehört zum Inventar
Wird immer mysteriöser. Kannst ja mal ein Video mit dem Handy machen. Spannungszusammenbrüche in der Display Matrix wären jetzt denkbar, das ganze Display betreffend oder nur bestimmte horizontale oder vertikale Streifen, je nachdem wie es konstruiert ist. Grad im letzteren Fall könnte sich der Anschluss vom Displayglas lösen, das ist irreparabel. Sonst der Displayanschluss am Mainboard. Oder Kabel durchgescheuert oder gequetscht im Bereich der Scharniere.
Am Ende ist auch bloß Überhitzung. Die Kühlung kollabiert, sobald sich zwischen Lüfter und Kühlkörper eine geschlossene Staubschicht gebildet hat. Mit Taschenlampe in die Auslässe leuchten, ob man hinter den Kühlfinnen noch was sieht außer ner braunen Wand.
 

Achtbit

kennt sich schon aus
Ferndiagnose ist immer schwierig. Spontan würde ich mal eine andere Netzsteckdose probieren. Was hinter
der Tapete passiert, bleibt meist unsichtbar. Und als nächstes mal die Taktrate des Monitors überprüfen. Kabelverbindungen nachsehen und Bauteile wechseln kann man dann auch noch. Und den zweiten Monitor vorübergehend abhängen, auch vom Netz. Microwelle, Waschmaschine und den Bohrhammer mal auslassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

corvus

gehört zum Inventar
Einen Fehlerstrom auf Masse scheint es fast überall zu geben, wo kein Schutzleiter ist und der wird über alle Verbindungen verteilt, außer es sind Optokoppler oder Trenntrafos im Spiel. Einziges Problem, das ich jemals damit hatte außer evtl Audio-Brummschleifen war ein spinnender Touchscreen bei einem Tablet.
Aber trotzdem ja, alle Peripherie mal abhängen.
Dann wissen wir, daß die Ursache harmlos ist und mit Umpolen der beteiligten Stromstecker in den Dosen könnte man es evtl beheben. Oder schlimmer machen.
Master/Slave Steckdosen sollen da extra problematisch sein.
 

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
Unterstützt werden offiziell 8GB Ram (Gesamt), 4GB Ram verlötet und 4GB als SO-DIMM.
Link: deapad 110 (17") Platform Specifications.pdf
ideapad110-17IKB:
8GB max / DDR4 2133MHz, dual-channel capable,
4GB memory soldered to systemboard, one DDR4 SO-DIMM socket

Hast du schon mal das zusätzliche RAM entfernt um zu sehen, ob das einen Einfluss hat?
Das würde ich auch mal empfehlen um den RAM ausschließen zu können als Fehlerquelle.

Wenn das Flackern im Akkubetrieb nicht ist und nur bei Verwendung des Netzteiles wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht am internen Monitorkabel liegen und der Fehler ist eher in der Stromversorgung zu suchen.

Ist das Flackern bei jeder Helligkeitseinstellung des Displays wenn das Notebook mit dem Netzteil verbunden ist?
Das Problem könnte entstehen wenn das Display PWM zur Helligkeitsregelung verwendet in Verbindung mit dem Netzteil. Da mal eventuell auch ein anderes Netzteil mal testen. Andere Fehlerquellen die noch in Frage kommen wurden ja schon genannt.
Link: Treiber & Software 110-17IKB Laptop (ideapad) - Type 80VK
Link: Benutzerhandbücher 110-17IKB Laptop (ideapad) - Type 80VK
 

corvus

gehört zum Inventar
PWM-Flackern wird mit sinkender Helligkeitsstufe stärker und bei voller Helligkeit sollte es keines geben.
Seit Jahren haben Displays angeblich in den meisten Fällen gar kein PWM mehr, laut Tests. Ich frage mich wie das gehen soll. Drehpotis haben sie ja erst recht nicht.
Vllt fallen ja Backlight-Leds aus, das Flackern dürfte da bei niedriger Spannung(Helligkeit) genauso zunehmen wie durch PWM, bei niedrigerer Blinkfrequenz, bis die betroffenen Leds irgendwann aus bleiben. Streifen etc sollten vertikal verlaufen, weil das Backlight an einer oder beiden Längsseiten sitzt, meist aber unten. So flackern einzelne Leds, bei Kabelproblemen alle.
 

Phänomän

kennt sich schon aus
Unterstützt werden offiziell 8GB Ram (Gesamt), 4GB Ram verlötet und 4GB als SO-DIMM.
Link: deapad 110 (17") Platform Specifications.pdf
ideapad110-17IKB:
8GB max / DDR4 2133MHz, dual-channel capable,
4GB memory soldered to systemboard, one DDR4 SO-DIMM socket


Das würde ich auch mal empfehlen um den RAM ausschließen zu können als Fehlerquelle.

Wenn das Flackern im Akkubetrieb nicht ist und nur bei Verwendung des Netzteiles wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht am internen Monitorkabel liegen und der Fehler ist eher in der Stromversorgung zu suchen.

Ist das Flackern bei jeder Helligkeitseinstellung des Displays wenn das Notebook mit dem Netzteil verbunden ist?
Das Problem könnte entstehen wenn das Display PWM zur Helligkeitsregelung verwendet in Verbindung mit dem Netzteil. Da mal eventuell auch ein anderes Netzteil mal testen. Andere Fehlerquellen die noch in Frage kommen wurden ja schon genannt.
Link: Treiber & Software 110-17IKB Laptop (ideapad) - Type 80VK
Link: Benutzerhandbücher 110-17IKB Laptop (ideapad) - Type 80VK
Zunächst noch mal herzlichen Dank Euch allen soweit! Ganz ehrlich: ich liebe dieses Forum und wusste, nur hier kann ich ernst zu nehmende Tipps von Leuten bekommen, die wirklich etwas von der Materie verstehen!!

Jetzt muss ich nur wieder retwas Zeit frei schaufeln, das Gerät ggfls. nochmal auseinander zu nehmen, was ich eigentlich nicht so gerne mache, denn das ist der Substanz nicht gerade zuträglich.

Aber vorab nochmal hinsichtlich RAM-Problematik: wenn da das Problem liegen sollte, wie kann es einen Unterschied machen, welchen Betriebsmodus ich verwende? Das verstehe ich nicht wirklich, denn der Arbeitsspeicher bekommt doch Strom und arbeitet ab, was reingeschrieben wird. Woher der Strom kommt, müsste dabei doch eigentlich egal sein, oder?
 
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