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Am Puls von Microsoft

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Mein System gehört mir – das war einmal. Das Cloud-Windows ist längst Realität

anthropos

gehört zum Inventar
Auf GOG bekommst du die Spiele DRM-los. Dazu sind aber bei weitem nicht alle Publisher/Entwickler bereit, bzw. wenn dann nur bei älteren Spielen. Und, das kann ich auch verstehen, denn, ohne DRM ist einer (illegalen) Verteilung der Spiele keine Grenzen gesetzt.

Ich habe auch einige Spiele von GOG, aber, vor allem ältere Spiele. Alles andere kaufe ich bei Steam.
Wegen der genannten Punkte sieht es bei mir auch so aus. Wo möglich, versuche ich es, aber oft sind es ältere Spiele oder nur von bestimmten Entwicklern.
 
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bx33

gehört zum Inventar
ich müsste mal wieder einen Testlauf machen, wie lange meine Systeme ohne Internet und damit ohne MS-Verbindung aushalten. Leider ist die Ferienzeit ja gerade vorbei :)
Ansonsten lebe ich ja nach dem Motto: so wenig wie möglich. Also Internet bzw Cloudgebunden und vom "neuen" (Nadella) Microsoft.
Umkehrbar wird das ohnehin nicht sein, weil es einfach zu viele Leute da draußen gibt, die entweder bequem sind, oder nicht über die nötige "Bildung/Bewustsein" verfügen, um Cloudabhängingkeiten zu umgehen. Bei den Meisten dürfte es dann wohl beides sein. Also kann man es nur für sich selbst lösen.
Da auch immer solche mehr Leute in Unternehmen Einzug halten, die dieses Problem nicht erkennen, teilweise auf Entscheidungsebene, kann man dann nur auf die Problematik hinweisen und ansonsten diese Leute Ihre Daten verkaufen lassen. Alles andere zermürbt einen nur und lässt denjenigen der Aufpasst nachher nur noch als verrückten Spinner da stehen. Zumal es genug beratende IT'ler gibt, die diese Problematik gar nicht sehen (wollen).

Solange es für diese Unternehmen dann nicht existenzgerfährdend ist, wird es dann immer amüsant, wenn mal wieder eine große Cloud aufgrund Ihrer enormen Komplexität abschmiert und für Stunden ausfällt. Für solche Fälle hat man dann ja hoffentlich seine Rückversicherung der Entscheider im Postfach und kann sich zurücklehnen.
 

wlorenz65

Herzlich willkommen
Zirka 2015 hat mich die Insider-Version von Windows 10 bei der Installation abgefragt: "Wem gehört dieser PC? (1) Der Firma, (2) Ihnen". Ich habe Antwort (2) gewählt, aber Antwort (1) wäre richtig gewesen (der Name der Firma lautet "Microsoft"). Zur Strafe hat Windows 10 nach 10 Tagen den funktionierenden USB-Treiber ausgetauscht. In der Folge waren bei 2 von 3 Bootversuchen Tastatur und Maus tot.

Ich habe dann die Konsequenzen gezogen und bin auf Windows 7 zurück. Als da der Support eingestellt wurde, habe ich Linux Mint Debian Edition installiert und betreibe für eingefahrene Arbeitsabläufe seitdem Windows XP in einer VirtualBox VM ohne Netzwerkzugang.
 

Windoozer

kennt sich schon aus
Ich muss gestehen, dass ich es bedauere, mich bisher nicht so recht mit Linux beschäftigt zu haben. Für die geschäftliche Nutzung eines PCs z.B. in einer Anwaltskanzlei dürfte Windows bald ein No-Go sein.
 

chakko

gehört zum Inventar
Im Gegenteil. Für die geschäftliche Nutzung dürfte Linux noch lange Zeit ein no-go bleiben, weil schlichtweg die Software für den professionellen Einsatz fehlt.

Falls es wirklich dazu kommen sollte, dass die EU irgendwann komplett einen Strich durch die Nutzung von Windows macht, dann sollte man sich eher fragen, was die da machen.
 

Chang

Computerversteher
Für die geschäftliche Nutzung dürfte Linux noch lange Zeit ein no-go bleiben, weil schlichtweg die Software für den professionellen Einsatz fehlt.

Diese Aussage halte ich für schlichtweg falsch! Bereits Im Oktober 2012 wurden mindestens 32 % aller Webseiten auf einem Linux-Server gehostet. Dies ist auch schon neun Jahre her.

In vielen größeren Unternehmen laufen die Server mit Linux (meist in einem Cluster) und einem Hypervisor der die virtuellen Microsoftsysteme hostet.
 

Webwatcher

gehört zum Inventar
@Chang

Das sind zwei paar Schuhe: Server laufen in zunehmenden Maß unter Linux. chakko spricht von Endgeräten und da hapert es mit Anwendungsprogrammen. Ein Enduser mag flexibel sein aber Unternehmen können bei den Endgeräten nicht mal eben auf Linux umsteigen. Insgesamt hat Linux etwas mehr als zwei Prozent Marktanteil und das nochmal unterteilt in ein ganze Reihe von Distis.
 

PeterK

Inventarlos
Das sagen auch nur die Leute die von Linux keine Ahnung haben, für Linux gibt es sehr wohl auch Professionelle Software und Theoretisch lässt sich auch jede Windows Software unter Linux migrieren man muss einfach nur wollen und tun, dann geht das auch.

Diese Widgets sind mir auch ein Greul auf die ich gerne verzichten kann.
 

chakko

gehört zum Inventar
Diese Aussage halte ich für schlichtweg falsch! Bereits Im Oktober 2012 wurden mindestens 32 % aller Webseiten auf einem Linux-Server gehostet. Dies ist auch schon neun Jahre her.

In vielen größeren Unternehmen laufen die Server mit Linux (meist in einem Cluster) und einem Hypervisor der die virtuellen Microsoftsysteme hostet.
Wer spricht denn von Servern? Hier war die Rede von einer Anwaltskanzlei.

Und, in vielen Unternehmen läuft Spezialsoftware, die selbst auf neueren Windows-Systemen nicht läuft. Das soll mir mal einer zeigen, dass es wirtschaftlich ist, die auch noch auf Linux zu portieren und zu supporten. Völlig unrealistisch.
 

Sonnschein

gehört zum Inventar
aber Unternehmen können bei den Endgeräten nicht mal eben auf Linux umsteigen.
Firmen können sogar noch viel leichter auf ein Linux umsteigen.
Dank Windows 10 wurden viele Wawis auf dem Server installiert und man nutzt einen Browser um mit den Anwendungen zu arbeiten.
Das Betriebssystem ist irrelevant geworden, solange ein Browser vorhanden ist.

Daher gibt es schon einige Firmen, die auf einen Raspberry Pi umgestiegen sind.
Sehr preiswert in der Anschaffung und einfach in der Anwendung 👍
Ich unterstelle, das Windows in naher Zukunft im Firmenumfeld kaum noch eine Rolle spielen wird.
Microsoft hat sich selbst den Business Einsatz verbaut mit ihrer konsumer Strategie 👍
 

Miine

gehört zum Inventar
Wenn Windows-Updates und Aktivierung aus der "Cloud" kommen, dann ist es halt so. Nennt man auch erfolgreiches Marketing...

BTW: die Entwicklung ist ein grosser Kreis. Zur Zeit sind wir wieder beim guten alten Mainframe angekommen. Wird sich wieder ändern. Irgendwann muss halt ein neuer heißer Scheiß zum Geldverdienen her - dann gibts ein neues Buzzword für "On-Premise" und wir sind alle wieder glücklich.

Aber keine Sorge - was sich nicht ändern wird: Microsofts Lizenzpolitik die ausgeklügelt den letzten Cent vom Benutzer abgreift...
 

shrike

treuer Stammgast
Das sagen auch nur die Leute die von Linux keine Ahnung haben, für Linux gibt es sehr wohl auch Professionelle Software und Theoretisch lässt sich auch jede Windows Software unter Linux migrieren man muss einfach nur wollen und tun, dann geht das auch.

Diese Widgets sind mir auch ein Greul auf die ich gerne verzichten kann.
Also weg von Microsoft aber Windows Software unter Linux migrieren...
 

Yee Haw

nicht mehr wegzudenken
Ich muss gestehen, dass ich es bedauere, mich bisher nicht so recht mit Linux beschäftigt zu haben. Für die geschäftliche Nutzung eines PCs z.B. in einer Anwaltskanzlei dürfte Windows bald ein No-Go sein.
Ist nicht schwer. Im einfachsten Fall nimmst du Linux Mint. Im Ganzen sehr nüchtern/konservativ gehalten. Die Installation läuft via GUI und Maus.
 

wlorenz65

Herzlich willkommen
Ist nicht schwer. Im einfachsten Fall nimmst du Linux Mint.
Linux Mint ist schon mal ein guter Tipp, da bin ich auch gelandet. Aber man kann auch bei Linux Mint was falsch machen, wenn man bei BTRFS auf / installiert anstatt auf @. Dann kann nämlich Timeshift nur im langsamen RSYNC-Modus laufen. Vorher hatte ich XUbuntu von wegen schlank und so, aber das kommt mit Thunar, und da startet SPACE eine Datei anstatt wie bei Windows sie zum Kopieren oder Verschieben zu markieren. Das kann unangenehme Folgen haben. Die Zeitschriften testen ja immer nur auf Desktop-Umgebungen für Windows-Umsteiger, aber wie man Programme startet ist nebensächlich. Viel wichtiger ist der Dateimanager, weil man da nicht so schnell umlernen kann, wenn der anders funktioniert als der Windows Explorer. Persönlich ziehe ich Linux Mint Debian Edition vor, weil das verzichtet auf Ubuntu, und Ubuntu hat Snap, und das war zumindest als ich das vor ein paar Jahren getestet habe eine Katastrophe. Aber Linux Mint für Windows-Umsteiger ist meiner Meinung nach schon eine gute Empfehlung.
 

anthropos

gehört zum Inventar
ich müsste mal wieder einen Testlauf machen, wie lange meine Systeme ohne Internet und damit ohne MS-Verbindung aushalten. Leider ist die Ferienzeit ja gerade vorbei :)
Ansonsten lebe ich ja nach dem Motto: so wenig wie möglich. Also Internet bzw Cloudgebunden und vom "neuen" (Nadella) Microsoft.
Umkehrbar wird das ohnehin nicht sein, weil es einfach zu viele Leute da draußen gibt, die entweder bequem sind, oder nicht über die nötige "Bildung/Bewustsein" verfügen, um Cloudabhängingkeiten zu umgehen. Bei den Meisten dürfte es dann wohl beides sein. Also kann man es nur für sich selbst lösen.
Da auch immer solche mehr Leute in Unternehmen Einzug halten, die dieses Problem nicht erkennen, teilweise auf Entscheidungsebene, kann man dann nur auf die Problematik hinweisen und ansonsten diese Leute Ihre Daten verkaufen lassen. Alles andere zermürbt einen nur und lässt denjenigen der Aufpasst nachher nur noch als verrückten Spinner da stehen. Zumal es genug beratende IT'ler gibt, die diese Problematik gar nicht sehen (wollen).

Solange es für diese Unternehmen dann nicht existenzgerfährdend ist, wird es dann immer amüsant, wenn mal wieder eine große Cloud aufgrund Ihrer enormen Komplexität abschmiert und für Stunden ausfällt. Für solche Fälle hat man dann ja hoffentlich seine Rückversicherung der Entscheider im Postfach und kann sich zurücklehnen.
Interessant an der Sichtweise, dass vorausgesetzt wird, dass alle Anderen völlig ignorant oder faul wären, weil sie nicht auch auf Windows XP bleiben und dass "IT-Leute", ich nehme mal an, es sollen Leute sein, sie sich professionell damit beschäftigen, auch der Ignoranz beschuldigt werden.

Eigentlich hat das Thema sich damit erledigt, die Fronten stehen, die paar Erwachten stehen der Masse an Schläfern gegenüber. Geil, kaum eine Sekte könnte es besser machen.
 

Cryx

nicht mehr wegzudenken
Wegen der genannten Punkte sieht es bei mir auch so aus. Wo möglich, versuche ich es, aber oft sind es ältere Spiele oder nur von bestimmten Entwicklern.
Ist aber bei weitem nicht so, dass es bei GOG nur altes Zeug gibt. Da Cyberpunk natürlich von den GOG-Betreibern stammt ist das kein Beispiel, aber Horizon Zero Dawn war zum Beispiel auch dort direkt verfügbar, Kingdoms of Amalur Re-Reckoning ebenso.
 

bx33

gehört zum Inventar
Eigentlich hat das Thema sich damit erledigt, die Fronten stehen, die paar Erwachten stehen der Masse an Schläfern gegenüber. Geil, kaum eine Sekte könnte es besser machen.
ah stimmt, sorry mein Fehler. Ich vergaß die gesellschaftlich relevant große Gruppe der Leute, die zwar eine IT-Technisch gute Qualifikation haben, sich aber bewusst und freiwillig für arbeiten mit cloudnahen Diensten entscheiden. Und die das natürlich auch machen würde, selbst wenn die Hersteller vernünftige alternative Schnittstellen/Möglichkeiten anbieten würden ohne deren Clouservices zu arbeiten - also nicht letztlich einfach aufgegeben haben.
Da sind bestimmt geradezu Millionen. Da sind die paar User, die kaum was raffen und eigentlich weit mehr können, als die Pixel Ihrer smartphones hin und her schieben zu können, sowie und die IT'ler die sich arrangiert haben, geradezu ein Klacks gegen.
.. wie kann ich nur so weit neben der Realität liegen ... stimmt :)
 

mirovb

nicht mehr wegzudenken
Hier ein guter, älterer Artikel, der aufzeigt, wohin die Reise geht, wenn wir den ganzen TPM Schwachsinn mitmachen. Wenn das keine Warnung vor Entmündigung ist, was dann?

 
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