Am Puls von Microsoft

Merkwürdiges Backup auf HDD und SSD

benz2403

gehört zum Inventar
Heute hab ich mal wieder ein Vollbackup gemacht, 106GB auf 1TB HDD, Dauer 12 Minuten.
Daneben ein erneutes Backup auf leerer 1TB SSD, Größe auch 106GB, Dauer aber 1 Stunde und 15 Minuten. Beide Backups mit Paragon 17
Ist das nicht merkwürdig?
 
Laienhafte Erklärung. Beim vorhandenen Backup werden nur die Änderungen kopiert. Die Filestruktur ist bereits vorhanden.

Beim neuem Backup muß die gesamte Filestruktur erstellt und der gesamte Inhalt kopiert werden.
 
Beide LW extern, USB 3
Aber, sollte eine SSD nicht schneller als eine HDD sein? Ich hab noch eine leere HDD 1 TB. Die wird neu formatiert und ich mach ein Backup mit den gleichen Konditionen. Mal sehen wie lange es dauert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schreib das Backup nochmal auf die Disk. Dann kannst den Unterschied zwischen Backup auf "jungfräulich" und "entjungfert" sehen....
 
Die SSD ist eine Samsung 970 EVO Plus 1TB 1000,2 GB in einem USB3 Gehäuse von Ugreen. Bei der 2. Test HDD handelt es sich um eine externe USB3 ST1000LM024 HN-M101MBB 1000,2 GB. Beide jeweils am gleichen USB3 Anschluss am Laptop angesteckt. Beide LWs waren längere Zeit in Betrieb und wurden leer als Reserve gehalten.
Für diesen Test wurden beide LWs formatiert und waren somit leer.

Die HDD aus dem Eröffnungspost ist eine externe ST1000LM049-2GH172 1000,2 GB, dient als Standard Backup LW, hier mit einer 12 Minuten Backupdauer.

Solange du nicht die gleichen Voraussetzungen hast wie ich, nutzen dir diese Informationen auch nichts, weil du
die Situation nicht nachvollziehen kannst.

Noch Fragen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beim Backup via USB3 hab ich auch so meine Erfahrungen und ich glaube daß es nichts oder wenig damit zu tun hat ob es um SSDs oder HDDs geht.

Auch SSDs können beim Handling von winzigen Files und Ordnern auf niedrig zweistellige Megabytewerte einbrechen.

Sobald Windows nen neueren Treiber verwendet als den klassischen USBSTOR.SYS,der nur USB3.0 bzw nach Neuschreib 3.2 Gen1 mit 5Gbit/s beherrscht verwendet, scheint manchmal der Handshake auszusetzen.
Heißt es kommt zu Schreibfehlern sobald die Schnittstellengeschwindigkeit größer ist als die Schreibgeschwindigkeit der HDD/SSD.
Dann kommt es zu Blockwiederholungen und wenn es zu viel wird auch Datenkorruption und Abbruch. Dabei wird das Systemlog mit entspr. Meldungen zugeschissen.

Um überhaupt noch arbeiten zu können hilft ein USB2 Kabel, dann laufen alle Transfers astrein mit USB2 Speed und Windows verwendet den Usbstor.sys Treiber dazu. Bei USB-C auf C braucht man ein Ladekabel, die haben generell bloß die zwei USB2 Datenleitungen, bei USB-A sieht man es ja am Stecker.

Und manche Kombos aus USB3 Buchse und sowohl USB3 als auch USB2 Steckern haben nen Wackelkontakt, wenn der Stecker bis zum Anschlag drin ist.
Wenn der Stecker USB3 und schwergängig ist kann es funzen ihn wenige Mikrometer weit raus zu ziehen und gerade zu richten für USB3 Betrieb und für stabiles USB2 kann man beide Sorten so ein, zwei Millimeter raus ziehen, da gibt es dann auch einigermaßen Spiel.

Im Netz hab ich zu dem Problem praktisch nichts gefunden und auch keine Probleme mit meiner mindestens 10 Jahre alten 3,5 Zoll USB3 HDD, da wird auch immer brav der USBSTOR.SYS genommen von Windows.

Ärger gab es erst mit ner 2,5 Zoll HDD in nem schon mehrere Jahre ungenutzt rum liegenden Gehäuse mit MicroUSB3 Port.
Weil ich da kaum Möglichkeiten zum Kabeltausch habe und auch keine mehr anschaffen mochte für so ein totes Pferd hab ich mir noch ein 2,5Zoll Ugreen USB-C Gehäuse gekauft und mit dem exakt dieselben Probleme mit allen USB-C Kabeln mit mehr als USB2 Support.

Es könnte auch von unterschiedlichen Einstellungen im Backup Tool kommen für die zwei Laufwerke. Beim Kopieren/Klonen braucht Sektor Copy eine Unmenge Zeit weil auch leere Sektoren kopiert werden.
Bei nem Backup könnte es an unterschiedlicher Kompression liegen. Bei Aomei zB geht es schnell ohne und mit Standard-Kompression. Höhere Kompression dauert deutlich länger und spart wenig Platz.
 
Oben