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Microsoft Authenticator speichert bei bei Root oder Jailbreak keine Unternehmensdaten mehr

DrWindows

Redaktion
Microsoft Authenticator speichert bei bei Root oder Jailbreak keine Unternehmensdaten mehr
von Martin Geuß
Microsoft Authenticator sperrt Unternehmensdaten bei Root-Zugriff


Auf iOS-Geräten und Android-Smartphones, die „gerootet“ oder „gejailbreaked“ wurden, erlaubt der Microsoft Authenticator künftig keine Speicherung von Unternehmensdaten mehr. Die Umsetzung dieser Änderung erfolgt mehr oder minder ab sofort.

Die entsprechende Ankündigung mit der MessageID MC1179154 im M365-Admincenter stammt bereits vom Oktober 2025, ist aber anscheinend nicht nur bei mir unter dem Radar durchgeflogen. Ich bin jetzt bei Günter Born darüber gestolpert.

Phase 1 der Umsetzung beginnt unter Android Ende Februar, also jetzt. Unter iOS geht es im Lauf des Monats April los. Auf beiden Systemen erhalten Nutzer zunächst die Warnung, dass ein Root-Zugriff bzw. ein Jailbreak festgestellt wurde. Damit verbunden ist der Hinweis, dass man in der Zukunft keine Unternehmenskonten mehr hinzufügen kann.

In der zweiten Phase setzt Microsoft die Warnung in die Tat um. Es können dann keine Geschäfts- oder Schulkonten mehr hinzugefügt werden, ebenso ist die Anmeldung mit entsprechenden Konten via Authenticator nicht mehr möglich.

Sobald Phase drei beginnt, entfernt der Authenticator alle EntraID-Konten aus der App. Für Phase zwei und drei hat Microsoft jeweils knapp einen Monat eingeplant. Es gibt für Admins keine Möglichkeit, per Richtlinie Ausnahmen zu definieren.

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Maßnahme lediglich auf Schul- und Unternehmenskonten bezieht. Wer sein iPhone oder Android-Gerät privat gejailbreaked oder gerootet hat und den Authenticator für private Zwecke nutzt, ist davon also nicht betroffen.

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Theoretisch könnte es noch schlimmer sein und dann sogar einfacher und manipulationssicherer funzen für MS.
Indem statt Root der Bootloaderstatus gecheckt wird. Weil das Entsperren meist per EFuse festgehalten wird (bei Samsung als Knox Bit) kann ein Gerät sogar nach Recovery eines Stockroms und Sperren des Bootloaders auf Lebenszeit verbrannt sein.

Den Verdacht hab ich vor Jahren u. A. bei der App meiner Bank bekommem, wo auf einmal definitiv weder ein Custom ROM mit Magisk zum Verstecken des Rootstatus mehr funzte noch ein Custom Rom ganz ohne Root.
Root ist halt der bekanntere Begriff und in Wahrheit könnte es um den Bootloader gehen, was gefägrlicher ist...
 
Ist das Pixel Phone noch auf der Seite des mündigen Käufers und souveränen Eigentümers statt des Feindes?
Kaum zu glauben.
Oder haben die noch fiesere Methoden?
 
Mein letzter Stand: Dort kann der Bootloader entsperrt werden ohne sich die Erlaubnis vom Hersteller einholen zu müssen.
Leider eine Seltenheit geworden.
 
Mein letzter Stand: Dort kann der Bootloader entsperrt werden ohne sich die Erlaubnis vom Hersteller einholen zu müssen.
Leider eine Seltenheit geworden.
"Erlaubnis vom Hersteller "? Bei meinem Fairphone und Samsungs hatte ich so etwas noch nie benötigt 🤔

Wobei sich bei den Samsungs in der Tat der Bootloader leider nicht mehr sperren ließ, womit ich aber bisher auch noch nie nennenswerte Probleme hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Xiaomi ist das Entsperren ein unglaublicher F... geworden. Darum gibt es sogar asiatische Dienstleister, die das per Remotezugriff via PC aufs Handy für nen Fuffi oder Hunni machen.
Bei meinem LG G6 ging es auch nicht ohne Hilfe durch LG. Leider sind die über Nacht weg gelaufen wie die Sau vom Trog und wer noch nicht bereits entsperrt hatte konnte es nie mehr.
So waren die letzten Geräte mit Root und Custom Roms bei mir ein Galaxy S5 und ein Note 10.1 2014 von 2013, das bis vor nem Jahr in Betrieb war und die mal beide Banking-tauglich waren bis es dann nicht mehr ging.
Das Einzige was ich nicht probiert hatte bei denen war ein Download Recovery auf das uralte letzte Stockrom mit anschließend Sperren des BL um zu schauen, ob das immer noch gesetzte Knox Bit mir dann noch nen Strich durch die Rechnung macht.
 
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