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Microsoft: CEO von LinkedIn und Chef von Microsoft 365 und Copilot geht von Bord

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Redaktion
Microsoft: CEO von LinkedIn und Chef von Microsoft 365 und Copilot geht von Bord
von Martin Geuß
Ryan Roslansky


Microsoft verliert einen seiner einflussreichsten Topmanager – oder lässt ihn gehen, so genau weiß man das auf dieser Ebene nicht so genau. Ryan Roslansky, CEO von LinkedIn sowie Chef von Microsoft 365 und Copilot, verlässt das Unternehmen zum Jahresende.

In einem veröffentlichten Rundschreiben an die Belegschaft kündigen Roslansky selbst sowie Microsoft-CEO Satya Nadella den bevorstehenden Abgang an. Die Wortwahl lässt eventuell darauf schließen, dass es dabei nicht so ganz freiwillig zugeht.

„Während Ryan und ich über unseren Fahrplan und unsere Zukunft gesprochen haben, hatten wir das Gefühl, dass dies der richtige Moment für diese Veränderung ist“, schreibt Satya Nadella. Roslansky hatte erst im Mai 2025 die Leitung von Microsoft 365 und die Verantwortung für den Microsoft Copilot übernommen. Seit 2020 war er CEO von LinkedIn.

In seiner eigenen Stellungnahme gibt Roslansky persönliche und familiäre Gründe für seinen Abschied an. Seine derzeitige Rolle verlange es von ihm, permanent in Redmond vor Ort zu sein. Er selbst sieht seinen Lebensmittelpunkt aber in der Bay Area (San Francisco).

Eine vermeintliche Randnotiz wird vor diesem Hintergrund vielleicht interessant. Vor knapp einem Monat hatte Roslansky öffentlich ein Ende des „KI-Slop“ gefordert. Wie wir wissen, reagiert Microsoft auf diesen Begriff äußerst empfindlich. Gegen die verunglimpfende Bezeichnung „Microslop“ im Internet hatten die Redmonder gar ihre Anwälte von der Leine gelassen, diese aber kürzlich wieder zurückgepfiffen.

Einen unmittelbaren Nachfolger in Roslanskys Position gibt es vorerst nicht.

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Vor knapp einem Monat hatte Roslansky öffentlich ein Ende des „KI-Slop“ gefordert. Wie wir wissen, reagiert Microsoft auf diesen Begriff äußerst empfindlich. Gegen die verunglimpfende Bezeichnung „Microslop“ im Internet hatten die Redmonder gar ihre Anwälte von der Leine gelassen, diese aber kürzlich wieder zurückgepfiffen.

Ja, klar. Soll ja jetzt auch SI-Slop genannt werden, sonst trifft die des Potus Zorn. :ROFLMAO:

Aber zum Thema: Wenn jemand jahrelang CEO von LinkedIn war "freut" einen das sicher wenn man dann
ganz artfremde Bereiche wie M365 und Copilot (noch dazu) übernehmen soll, auch noch in einer ganz anderen Stadt. Das wahr wahrscheinlich damals auch nicht freiwillig.

Aber die Einstellung, dass Menschen nur mehr Ressourcen für Unternehmen sind über die man
beliebig verfügen kann, geht halt inzwischen schon bis in höchste Ebenen hinein.
 
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