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Tipp Microsoft-Integration unter Linux

Für die Liste könnte Remmina für die Fernwartung noch interessant sein: Damit kann man sich per RDP oder VNC mit anderen Rechnern bzw. virtuelle Maschinen verbinden und dort die grafische Benutzeroberfläche nutzen.
 
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Ich übernehme das vorerst noch nicht in die Liste, aber erste Linux-Distributionen haben damit begonnen, Microsofts neuen Kommandozeilen-Editor Edit auch für Linux zu paketieren. Bisher sind unter anderem Arch Linux und Manjaro vorgeprescht, andere könnten folgen, dazu ist derzeit aber noch nichts bekannt. Ich verlinke euch mal einen Beitrag, wenn das für euch interessant ist.

 
.. erste Linux-Distributionen haben damit begonnen, Microsofts neuen Kommandozeilen-Editor Edit auch für Linux zu paketieren

Ich bin mit nano eigentlich mehr als zufrieden und kann mir kaum vorstellen, das es textbasiert noch besser geht. Ich würde mir eher wünschen, dass die Distributionen mal damit beginnen Notepad++ für Linux zu paketieren 😏
 
Ich würde mir eher wünschen, dass die Distributionen mal damit beginnen Notepad++ für Linux zu paketieren 😏
Wenn dir Snaps nichts ausmachen, könntest du eine auf Wine basierende Portierung aus dem Snapstore runterladen. Muss natürlich in den Paketmanagern aktiviert und snapd vorher installiert werden.


Eine bessere Möglichkeit, die in aktiver Entwicklung ist, ist Notepad Next (hab ich auch in Verwendung bzw. im Test). Basiert auf Qt und den Microsoft-Bibliotheken und ist schon relativ benutzbar, aber ich würde es vorher testen. Geplant und entwickelt wird das als plattformübergreifende Reimplementierung von Notepad++. Gibt es auch für Windows und macOS.




Auf GitHub gibt es auch ein AppImage und in den regulären Paketquellen der einzelnen Distributionen dürfte es ebenfalls drin sein. Früher gab es auch noch NotepadQQ, aber dessen Entwicklung ist vor einigen Jahren eingeschlafen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Snaps nichts ausmachen, könntest du eine auf Wine basierende Portierung aus dem Snapstore runterladen.
Wine ist da bei mir eher schon das Ausschlusskriterium. Gegen Snap ansich habe ich eigentlch nichts, lediglich gegen den Snapzwang bei Ubuntu.

Eine bessere Möglichkeit, die in aktiver Entwicklung ist, ist Notepad Next (hab ich auch in Verwendung bzw. im Test). Basiert auf Qt und den Microsoft-Bibliotheken und ist schon relativ benutzbar, aber ich würde es vorher testen. Geplant und entwickelt wird das als plattformübergreifende Reimplementierung von Notepad++. Gibt es auch für Windows und macOS.

Das kannte ich noch nicht und es sieht wirklich äußerst vielversprechend aus, vielen Dank! Werde ich gleich mal ausprobieren.
 
Ela hat Notepad Next jetzt auch mal in unsere Downloadsektion übernommen, weil das Programm ja auch für Windows verfügbar ist. Dann geht es hier nicht unter. :)

 
Ich habe Notepad Next und - mit einem entsprechenden Hinweis - auch Microsoft Edit jetzt mal in die Auflistung im Startpost aufgenommen. Gerade bei Edit bleibe ich aber vorsichtig, deswegen steht er nur in kursiver Schrift unterhalb der offiziellen Microsoft-Produkte, da er nur durch Dritte aufgrund deren eigener Initiative derzeit paketiert wird.
 
Gerade bei Edit bleibe ich aber vorsichtig, deswegen steht er nur in kursiver Schrift unterhalb der offiziellen Microsoft-Produkte, da er nur durch Dritte aufgrund deren eigener Initiative derzeit paketiert wird.
Bei Edit wüsste ich wie gesagt gar nicht, warum das jemand nutzen sollte. Da ist nano einfach um ein vielfaches besser, nutze ich daher auch ebenfalls unter Windows (Cygwin).

Notepad Next ist natürlich momentan noch im alpha Stadium und zumindest bislang noch nicht Notepad++ vergleichbar. Ich erwarte aber großes und habe mal angefangen das Projekt zu sponsern.
Ich werde es aber zumindest derzeit noch nicht in mein neues Live-Linux-Rettungssystem integrieren.
 
Die Übersicht wurde um ein neues Programm aktualisiert. Freunde des Media Player Classic Home Cinema bzw. MPC-HC finden mit MPC-Qt (Media Player Classic Qute Theater) jetzt ebenfalls eine Reimplementierung auf Qt-Basis in der Liste, so wie ich das auch bei Notepad Next gegenüber Notepad++ aufgenommen hatte.

Verfügbar für Windows, Linux und FreeBSD.

 
Mit SysMon und SysinternalsEBPF wurden zwei weitere Vertreter aus der Sysinternals Suite von Microsoft, die auch für Linux existieren, in die Übersicht aufgenommen.
 
Mal eine Rückmeldung zu Microsoft Edit aus der Linux-Community.
Naja, der geht natürlich auch nur auf die Vorteile von Edit ein, nicht aber auf die Zahlreichen Nachteile:

  • Kein Syntaxhighlighting
  • Zeilen duplizieren sehr umständlich
  • Optionen nur umständlich oder mit Maus steuerbar
  • Keine direkte Befehlsausführung, um mit der Ausgabe weiterarbeiten zu können
  • Suchen und Ersetzen geht nicht Zeilenübergreifend
  • ...

Die gewohnten Tastenbefehle für Copy&Paste mögen für Windowsumsteiger wirklich ein Argument sein. Wenn man nano allerdings einmal gewohnt ist, sind die Tastenkombis von nano aber gut und schnell anwendbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
@TK87 Man darf nicht vergessen, dass Microsoft Edit eigentlich nur für Windows entwickelt wurde und den Weg zu Linux nur darüber gefunden hat, dass Distributionen wie Arch Linux mit dem Packaging des Editors von sich aus begonnen haben. Wenn man für Linux selbst hier also mehr möchte, müsste man entweder auf Microsoft einwirken, indem Edit auch bei WSL 2 und daraus folgend generell für Linux besser wird, oder man reicht selbst entsprechend Patches ein, damit Edit unter Linux besser integriert wird.

Ich persönlich beobachte das auch nur aus der Ferne. In der Kommandozeile bin ich Vim gewohnt und hier ist es ja glücklicherweise so, dass er für Windows und Linux gleichermaßen verfügbar ist und unterstützt wird. Für den Ottonormalnutzer ist er gegenüber Nano oder Edit sicherlich zu aufgeblasen, was Funktionen betrifft, aber umlernen möchte ich auch nicht mehr. :)
 
@TK87 Man darf nicht vergessen, dass Microsoft Edit eigentlich nur für Windows entwickelt wurde und den Weg zu Linux nur darüber gefunden hat
Meine Kritikpunkte sind ja eigentlich auch alle allgemein bezogen und für Windows genauso gültig.

Viel mehr ging es mir aber auch eher darum zu sagen, dass ich die Aussage des Videoerstellers "Edit ist besser als Nano" ganz und gar nicht bestätigen kann. Nano kann alles was Edit kann - und noch vieles, vieles mehr.

In der Kommandozeile bin ich Vim gewohnt und hier ist es ja glücklicherweise so, dass er für Windows und Linux gleichermaßen verfügbar ist und unterstützt wird. Für den Ottonormalnutzer ist er gegenüber Nano oder Edit sicherlich zu aufgeblasen
Mir persönlich war es immer zu lästig, Vim erst mal erlernen zu müssen. Nano ist ziemlich selbsterklärend, aber auch für erfahrenere Benutzer hochgradig anpassbar und extrem mächtig. Für Windows ja im Prinzip auch verfügbar über Cygwin oder MSYS2.
 
Kurze Info:
Momentan arbeite ich daran, dass ich die Informationen aus diesem Thread auch nochmal in eine reguläre Anleitung überführe, die ihr dann wie gewohnt bei uns im Blog finden werdet. Falls ihr oder andere diese Übersicht dann mal verlinken wollt, ist das sicherlich einfacher als dieser Thread hier. Ich greife da auch keinen Inhalten vor, die Anleitung überführt praktisch den Startpost von diesem Thread einfach in den Blog, also bedeutet das für euch keine große Überraschung.

Wie schnell ich das schaffe, muss ich mal schauen. Meine Woche ist wegen der Eingliederungshilfe leider voll, aber so zum Wochenende dürfte bzw. könnte das vermutlich klappen. Ich verlinke euch das dann entsprechend hier.
 
Kurze Info:
Die entsprechende Anleitung wurde gerade veröffentlicht. Wenn ihr sie mit dem Startpost vergleicht, seht ihr allerdings, dass sie ein paar Punkte derzeit noch nicht umfasst. Die richtige Angleichung nehme ich dann vor, wenn ich mehr Zeit habe.

 
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