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Am Puls von Microsoft

Microsoft Konto gesperrt - und der Support stellt sich tot

Martin

Webmaster
Teammitglied
Ich habe es @Wiesel auch schon per PN geschrieben: Leider sind alle Mühen, den Betroffenen zu helfen, derart aussichtslos, dass ich es inzwischen praktisch aufgegeben habe.
 
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MannVomMuster

Herzlich willkommen
Zum Glück liegen meine Daten nicht nur auf OneDrive. Was ich schade finde ist, dass man mittlerweile zu einem Account gezwungen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

MannVomMuster

Herzlich willkommen
Schade nur, dass vorab schon die Konnektivität abgefragt wird. Aber gut zu wissen. Danke für diesen Tipp. Mein Konto und die Synchronisation kann ich deswegen trotzdem nicht weiter nutzen. Ich bin über Google hier gelandet und was ich gelesen habe stimmt mich nicht gerade optimistisch.
 

Achtbit

bekommt Übersicht
KI ist da erbarmungslos. Wers probieren möchte, darf beim ebay-bewerten mal "..war schnell.." eingeben.
 

HansBrender

kennt sich schon aus
Ich habe vor ein paar Tagen der Produktgruppe "OneDrive" ein reales Szenario zukommen lassen und um Stellungnahme gebeten:

  1. OneDrive Personal
  2. Zukauf (upgrade) um mehr als 3 Dateien in den Tresor zu speichern
  3. Eine Freundesrunde in Whatsup bringt ein paar Bilder vom letzten Urlaub am Meer von Kindern in Umlauf
  4. Diese Bilder zeigen viel nackte Haut, was aber in unsrer Kultur keinerlei Anstoß erweckt
  5. Da der Haken bei WhatsUp nicht herausgenommen wurde, werden die Bilder in OneDrive automatisch in die Cloud gepostet.
  6. Der Scanner, ich weigere mich, dass als KI zu bezeichnen, findet die Bilder und sperrt den Account
  7. Ich kann den Tresor nicht mehr öffnen, weil ich zuvor mich authentifizieren muss, was natürlich scheitert.
    (Ich stehe also vor der Bank, aber ich darf nicht rein, komme also nicht in den Tresorraum, obwohl ich einen Schlüssel habe)

Ich habe der Produktgruppe geschrieben, dass kein Microsoft Prozess gibt, der diese Sperre aufhebt.

Dieses Szenario wurde auch in Redmond durchdiskutiert. Es hat auch eine Woche gedauert, bevor ich eine Antwort bekommen habe.

und hier die Antwort:

Followed up internally and in account lock scenarios the recommendation is for the account owner to work with the support team. There are various reasons accounts can be locked and the support team has all the tools required based on the specific scenario.

freie Übersetzung:

Bei internen Nachverfolgungen und in Szenarien zur Kontosperrung wird dem Kontoinhaber empfohlen, mit dem Support-Team zusammenzuarbeiten. Es gibt verschiedene Gründe, warum Konten gesperrt werden können, und das Support-Team verfügt über alle Werkzeuge, die für das jeweilige Szenario erforderlich sind.

Ich habe geantwortet, dass ich ja nicht einmal den Grund kenne, warum mein Konto gesperrt wurde,
noch eine Telefon-Nummer, und das die Mitarbeiter diese Werkzeuge nicht kennen.

Ich bin nja nicht selbst betroffen, habe von einem solchen Szenario in reddit gelesen. Das ist der heutige Stand. Ich bleibe am Ball
 
Zuletzt bearbeitet:

Martin

Webmaster
Teammitglied
Das verfügbare Werkzeug ist in diesem Fall der Textbaustein, der dem Nutzer mitteilt, dass sein Account wegen eines schwerwiegenden Verstoßes gegen den Servicevertrag gesperrt wurde und diese Entscheidung endgültig ist.
Die OneDrive-Produktgruppe hat damit vermutlich rein gar nichts zu tun.
Der Support kann hier rein gar nichts tun, die sehen nur, dass das Konto mit einem endgültigen Bann belegt ist. Ich habe über meinen Kontakt bei MS Deutschland mindestens 30 Fälle eskalieren lassen, in keinem einzigen davon wurden sich die Inhalte, die zur Sperrung führten, überhaupt angeschaut. Die einzige Änderung, die erreicht wurde: Meine Kontaktperson steht jetzt auf der Ignore-Liste des Richtlinien-Teams und bekommt auf E-Mails keine Antwort mehr.
 

Lextor

nicht mehr wegzudenken
Äußerst bedauerlich und unfassbar. Daher schon seit letztem Sommer für mich...Nutzung von MS Produkten wird auf ein absolutes Minimum reduziert, Punkt. Nutze eine Diskstation im Keller mit allem was man so braucht für die Unabhängigkeit. Diese Entscheidung ist für mich ENDGÜLTIG!
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Um es zumindest ins Verhältnis zu setzen: Es ist absolut üblich, dass die Teams, welche die Einhaltung von Richtlinien überwachen, abgeschirmt sind, damit nicht mit "Vitamin B" irgendwelche krummen Dinger gedreht werden.
Bei Google beispielsweise ist dem Richtlinien-Team strengstens untersagt, mit anderen Angestellten über ihre Arbeit zu sprechen.
Nicht, dass es dadurch besser würde....
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
Wenn für die Überwachung der Richtlinien KI zum Einsatz kommt, ist das meiner Einschätzung nach akzeptabel.
Willkür ist wenn Prüfung der KI-Entscheidung nicht vorgesehen ist.

Wenn das von mir als Cash-Kuh gesehene Microsoft Office im Privatsektor an Bedeutung verliert ist das für Microsoft möglicherweise ohne Bedeutung. Wenn dann die unliebsamen Windows User der Billigkategorie Home/ Pro Version sich gleich mit verkrümeln, erreicht man damit das ohnehin erklärte Ziel.
Wenn im Zug dieser Entwicklung weiteren Mitarbeitern gekündigt werden kann ist das auch nur von Vorteil. Hat wahrscheinlich eine KI so ermittelt.
Wenn die Fähigkeiten der Mitarbeiter auf Niveau Icons neu gestalten sinken wird das im Business Sektor allerdings Auswirkungen haben.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Wenn für die Überwachung der Richtlinien KI zum Einsatz kommt, ist das meiner Einschätzung nach akzeptabel.
Willkür ist wenn Prüfung der KI-Entscheidung nicht vorgesehen ist.
Das ist es, was ich in diesem Desaster immer wieder gebetsmühlenartig wiederhole. Die Prüfung der KI zu überlassen, ist völlig ok. Das geht sehr viel schneller und man muss weniger Mitarbeiter zum Psychologen schicken, weil sie zu viele verstörende Inhalte sehen mussten. Das Problem ist einzig und allein das blinde Vertrauen. Wenn ein Kunde auf Knien schwört, dass er nichts Illegales getan hat, dann muss es jemanden geben, der ihm zuhört und das prüft.
 
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