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Redaktion
Microsoft plant einen Xbox-Store unter Android und iOS
von Martin Geuß
Microsoft hat für das mobile Gaming offenbar große Ambitionen und plant, Google und Apple sozusagen auf deren eigenen Plattformen anzugreifen: Sowohl unter iOS als auch unter Android soll ein Xbox Game Store errichtet werden.
Eine zentrale Rolle in diesen Plänen spielt die geplante Übernahme von Activision. Gerade erst haben wir über den jüngsten Schriftsatz berichtet, den Microsoft bei der britischen Behörde CMA eingereicht hat und aus dem hervor geht, dass die Aufnahme von Call of Duty in den Game Pass schon jetzt durch Verträge zwischen Sony und Activision blockiert wird.
In dem 33seitigen Dokument stecken aber noch mehr interessante Informationen. TheVerge ist auf den Absatz gestoßen, in dem Microsoft recht unverblümt seine Absicht darlegt, den Xbox Store auf Mobilgeräte zu bringen, um damit Google und Apple Konkurrenz zu machen.
In der entsprechenden Passage heißt es:
Die Übernahme wird Microsoft in die Lage versetzen, einen Game Store der nächsten Generation zu schaffen, der auf einer Reihe von Geräten betrieben wird, einschließlich Mobilgeräten, da die Inhalte von Activision Blizzard hinzugefügt werden. Aufbauend auf den bestehenden Spieler-Communities von Activision Blizzard wird Xbox versuchen, den Xbox Store auf Mobilgeräte zu skalieren und Spieler für eine neue mobile Xbox-Plattform zu gewinnen. Die Spieler vom Google Play Store oder dem App Store wegzubewegen, erfordert jedoch eine große Veränderung des Verbraucherverhaltens. Microsoft hofft, dass Spieler durch das Angebot bekannter und beliebter Inhalte eher dazu neigen, etwas Neues auszuprobieren.
Abgesehen davon, dass dies eine ziemlich spannende Neuigkeit für alle Xbox-Gamer ist, steckt auch dahinter eine unterschwellige Botschaft: Google und Apple sind ja sozusagen unter Dauerbeobachtung wegen eines möglichen Missbrauchs ihrer Machtposition auf den eigenen Plattformen. Microsoft inszeniert sich mit diesen Plänen somit auch indirekt als Kämpfer für die gute Sache, nämlich mehr Auswahlmöglichkeiten abseits der „hauseigenen“ Angebote.
Hinweis: Der Artikel wird möglicherweise nicht vollständig angezeigt, eingebettete Medien sind in dieser Vorschau beispielsweise nicht zu sehen.
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von Martin Geuß

Microsoft hat für das mobile Gaming offenbar große Ambitionen und plant, Google und Apple sozusagen auf deren eigenen Plattformen anzugreifen: Sowohl unter iOS als auch unter Android soll ein Xbox Game Store errichtet werden.
Eine zentrale Rolle in diesen Plänen spielt die geplante Übernahme von Activision. Gerade erst haben wir über den jüngsten Schriftsatz berichtet, den Microsoft bei der britischen Behörde CMA eingereicht hat und aus dem hervor geht, dass die Aufnahme von Call of Duty in den Game Pass schon jetzt durch Verträge zwischen Sony und Activision blockiert wird.
In dem 33seitigen Dokument stecken aber noch mehr interessante Informationen. TheVerge ist auf den Absatz gestoßen, in dem Microsoft recht unverblümt seine Absicht darlegt, den Xbox Store auf Mobilgeräte zu bringen, um damit Google und Apple Konkurrenz zu machen.
In der entsprechenden Passage heißt es:
Die Übernahme wird Microsoft in die Lage versetzen, einen Game Store der nächsten Generation zu schaffen, der auf einer Reihe von Geräten betrieben wird, einschließlich Mobilgeräten, da die Inhalte von Activision Blizzard hinzugefügt werden. Aufbauend auf den bestehenden Spieler-Communities von Activision Blizzard wird Xbox versuchen, den Xbox Store auf Mobilgeräte zu skalieren und Spieler für eine neue mobile Xbox-Plattform zu gewinnen. Die Spieler vom Google Play Store oder dem App Store wegzubewegen, erfordert jedoch eine große Veränderung des Verbraucherverhaltens. Microsoft hofft, dass Spieler durch das Angebot bekannter und beliebter Inhalte eher dazu neigen, etwas Neues auszuprobieren.
Abgesehen davon, dass dies eine ziemlich spannende Neuigkeit für alle Xbox-Gamer ist, steckt auch dahinter eine unterschwellige Botschaft: Google und Apple sind ja sozusagen unter Dauerbeobachtung wegen eines möglichen Missbrauchs ihrer Machtposition auf den eigenen Plattformen. Microsoft inszeniert sich mit diesen Plänen somit auch indirekt als Kämpfer für die gute Sache, nämlich mehr Auswahlmöglichkeiten abseits der „hauseigenen“ Angebote.
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