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Microsoft und der Consumer: Wenn Adobe zum besten Beispiel wird

DrWindows

Redaktion
Microsoft und der Consumer: Wenn Adobe zum besten Beispiel wird
von Kevin Kozuszek
Adobe Logo


Erinnert man sich an Diskussionen in den vergangenen acht bis zehn Jahren, in welche Richtung sich Microsoft unter CEO Satya Nadella zunehmend entwickelt, gab es vor allem mit Blick auf die zunehmende Relevanz von Azure nur eine Antwort: Microsoft wird das neue IBM. Während man dem damals durchaus zustimmen konnte, stellt sich für mich heute eine Frage, die in der heutigen Zeit von KI und dergleichen immer relevanter wird: Ist Adobe nicht eigentlich das viel bessere Beispiel?

Der Gedanke kam mir am Wochenende, als ich auf meiner Runde durch YouTube mal wieder einige ältere Videos angeschaut habe und dabei auch auf diesen Beitrag des YouTubers Jazza wieder gestoßen bin, den ich euch hier auch einbinde. Nun ist Jazza nicht irgendjemand, sondern arbeitete mit Adobe in einer ähnlichen Art und Weise zusammen, wie wir das als Community-Projekt auch bei Microsoft tun. Er hat viele Lernmaterialien für Adobe Animate und weitere Werkzeuge erstellt und auch an Events des Unternehmens teilgenommen. Was er hier berichtet, deckt sich enorm mit dem, was wir auch bei Microsoft aktuell sehen.


Die Parallelen

Hintergrund für das Video aus 2024 waren die damaligen neuen Nutzungsbedingungen, die Adobe vor allem für seine KI-Werkzeuge und deren Training umfangreichere Rechte einräumen sollten. Neben Jazza haben viele andere Creator und Profis, die Adobe nahe standen und bis dahin mit ihnen eng zusammengearbeitet haben, deswegen den Rücken gekehrt und sind, wenn sie nicht zwingend auf einzelne Werkzeuge angewiesen waren, zu Alternativen wie DaVinci Resolve oder der Affinity Suite gewechselt, wo das eben möglich und zeitnah umsetzbar war. Aber auch abseits davon wurden Parallelen deutlicher, die wir heute auch bei Microsoft beobachten können.

Einige davon nennt Jazza auch in seinem Video. Das beginnt bei einer zunehmenden Entfremdung zwischen dem Unternehmen und seiner Community und geht weiter bei der Priorisierung toller neuer Funktionen, um die Shareholder glücklich zu machen, bei gleichzeitiger Vernachlässigung und Verrottung der Basisfunktionen. Das sind nur einige Beispiele. Was das als Analogie bei Microsoft bedeutet, hatte ich zum Beispiel in meinem Beitrag über Longhorn aufgegriffen, aber man könnte auch ganz aktuelle Beispiele wie Clipchamp heranziehen.

Was vor gut zwei Jahren bei Adobe aktuell wurde, fällt jedenfalls auch Microsoft ganz aktuell immer mehr auf die Füße. Vor allem bei einem Bereich, der bei den Redmondern normalerweise zur Graswurzelbewegung gehört, rumort es aktuell gewaltig: den Entwicklern.

Der Brennpunkt Entwickler


Exemplarisch habe ich euch mal die Videos von zwei .NET-Entwicklern rausgesucht, die beide im letzten Monat erschienen sind und wo beide Entwickler ebenfalls aus dieser Kernentwicklerschaft von Microsoft samt der Erstellung von Lernmaterial stammen, wie Jazza das bei Adobe lange gemacht hat. Während Tim Corey Microsofts Gehabe allgemein dokumentiert, lässt Nick Chapsas seinem Frust wirklich mal freien Lauf.


Man muss dazu sagen, dass die Erfahrungen, die die beiden machen, durchaus in die Breite streuen. Im Kleinen gibt es Projekte wie Playnite, die ebenfalls auf .NET basieren und deren Entwickler nun einen Notausgang suchen, um ihre Optionen hoch zu halten. Hinzu kommen Ärgereien wie GitHub Copilot, auch wenn Microsoft hier jetzt gegensteuert, und auch sonst zieht Microsoft die Daumenschrauben vor allem bei Visual Studio Code durch verschiedene Maßnahmen wie die Durchsetzung von Lizenzrechten oder das Unterschieben von proprietären Erweiterungen unter der regulären Visual Studio-Lizenz weiter an.

Embrace, extend, extinguish?

Im Grunde ist es egal, ob man nun geopolitische Argumente heranzieht, die durch die aktuelle US-Administration final ausgelöst wurden und jetzt hoffentlich dauerhaft zu einer wesentlich stärkeren digitalen Souveränität bei uns führen, oder ob man einfach erkennen muss, dass sich Microsoft auch wegen dem aktuellen KI-Wettrüsten stark verändert. Selbst wenn man äußerstes Wohlwollen übt und sie zum Beispiel bei Windows 11 und der Xbox verlorenes Vertrauen zurückgewinnen wollen, lässt sich die Uhr nicht mehr komplett zurückdrehen. Wegen der KI-Entwicklung sowieso nicht, das ist völlig klar, aber insgesamt ist die Basis an Enthusiasten mittlerweile einfach großteils weggebrochen und wir eiern da eher wie die ehemalige Blackberry-Community umher.

Von diesem Gefühl nehme ich mich persönlich auch nicht aus. Einerseits bezahle ich weiterhin für Microsoft 365 und Game Pass Essential und nutze auch zahlreiche kostenlose Produkte wie Microsoft Edge oder diverse Stamm-Apps von Windows 11 wie Notepad, Snipping Tool oder Microsoft Fotos aktiv weiter. Aber mit so mancher Entwicklung fremdel ich auch und nachdem der bisherige Kurs zur Diversifizierung mittlerweile in eine breitere Umstellung zu quelloffenen und/oder europäischen Lösungen umgeschlagen ist, läuft die sonstige Nutzung mittlerweile auch selektiver und gezielter ab.

Nur um euch mal ein einfaches Beispiel zu geben: Ich bin ja in der sozialpsychiatrischen Eingliederungshilfe und gemeinsam mit der qualifizierten Assistenz sind wir aktuell dabei, die letzten Detailfragen für mein Fernstudium über die Ziellinie zu bringen, damit ich meine Weiterqualifizierung im Informatikbereich bekomme. Normalerweise stand für mich außer Frage, dass ich dort, wo es möglich ist, weiter mit den Microsoft-Tools wie Visual Studio Code und Co. arbeiten wollte. Mittlerweile findet hier tatsächlich ein größerer Umbau statt, der mich wieder verstärkt zu JetBrains treibt und auch ansonsten baue ich das Setup wesentlich agnostischer um, weil ich mich nicht von den Stilblüten aus Redmond treiben und überraschen lassen möchte.

Auch intern bei uns hier spiegelt sich das mittlerweile wider. Einer der Punkte, die ich erwähnt habe, war, dass ich für die .NET-Geschichten bei uns künftig Rider von JetBrains gegenüber Visual Studio 2026 und Visual Studio Code konsequent bevorzugen würde und dass wir unseren Hobbyentwicklern auch mögliche Exit-Strategien über AvaloniaUI, Uno Platform oder dem GTK Toolkit aufzeigen müssen, wo das möglich ist und wenn sie das wünschen. Hier ist noch nichts entschieden und das hat auch nichts damit zu tun, dass ich Microsoft und seine Produkte nicht mehr mag, aber die neuen Realitäten machen es aus meiner Sicht notwendig, dass wir mehr an Vor- als an Nachsorge denken müssen.

Schlusswort

Letztlich kann man aber sicherlich sagen, dass Microsoft mittlerweile zu einem guten Stück dem Beispiel folgt, das Adobe vor gut zwei Jahren so auf die Füße gefallen ist. Dass sie verlorenes Vertrauen wieder zurückgewinnen wollen, ist einerseits gut, aber selbst bei allem Wohlwollen werden sie dennoch zwischen dem Punkt auf der einen und der Wettbewerbsfähigkeit im KI-Rennen auf der anderen Seite balancieren müssen. Dass letzterer Bereich seine Aufmerksamkeit behält, dafür wird alleine schon Mustafa Suleyman als CEO von Microsoft AI sorgen.

Schreibt eure Gedanken gerne mal in die Kommentare und teilt auch gerne, wie ihr den weiteren Weg von Microsoft seht. Wir sind gespannt.

Der Beitrag Microsoft und der Consumer: Wenn Adobe zum besten Beispiel wird erschien zuerst auf Dr. Windows.


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Artikel im Blog lesen
 
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Ich sehe das nicht so eng. Die Welt dreht sich nunmal weiter, und Auswahl und Alternativen gibt es eigentlich immer genug.

Bei uns stand zwischenzeitlich zur Debatte, Frontends mit Microsoft-Technologien weiter zu entwickeln, aber nach all den Irrwegen und Unkontrollierbarkeiten (Dynamic Islands, WinUI, und was danach noch alles kam), bin ich froh, dass wir das nicht getan haben.

VS und Github sind bei uns weiterhin Kernpfeiler. Sind doch beides hervorragende Produkte. Und wenn Microsoft es kaputt macht, kann man einfach zu Alternativen wechseln. Das Auge muss man immer offen haben, dass man in kein Vendor-Lockin fällt, so wie man es bei Microsofts Frontend-Technologien zweifelsfrei getan hätte.

Wie das bei .NET aussieht weiß ich nicht, leider schon länger nichts mehr mit .NET gemacht. Habe ich aber als tolle Sprache in Erinnerung.
 
Was ein bisschen Hoffnung macht und wo sich MS dann auch von Adobe unterscheidet ist dass MS in einem Großteil seines Geschäfts kein einsamer Monopolist ist (wie es Adobe lange bei der Creative Cloud war). Die einzige Ausnahme ist hier eigentlich nur das M365-Enterprise-Geschäft.

In allen anderen Bereichen, z.B. Azure Cloud, Developer-Umgebungen, Games, Copilot, auch Windows,....) ist man inzwischen einem beinharten Verdrängungswettbewerb ausgesetzt und oftmals ist man nicht der Marktführer. Das Adobe Business Model des Ausquetschen und Gängeln der gefangenen Kundenbasis kann sich MS dank des harten Wettbewerbs also gar nicht leisten.

Das Hauptproblem von Microsoft, meiner Meinung nach, ist gegenwärtig eines das es mit vielen Konkurrenten teilt: Man setzt alle Hoffnung und Ressourcen in KI, und vernachlässigt alles andere. Und meine größte Sorge ist dass sie damit richtig liegen.
 
In allen anderen Bereichen, z.B. Azure Cloud, Developer-Umgebungen, Games, Copilot, auch Windows,....) ist man inzwischen einem beinharten Verdrängungswettbewerb ausgesetzt und oftmals ist man nicht der Marktführer. Das Adobe Business Model des Ausquetschen und Gängeln der gefangenen Kundenbasis kann sich MS dank des harten Wettbewerbs also gar nicht leisten.
Die Realität sieht leider ein bisschen anders aus. Fakt ist, dass Visual Studio Code nicht mehr als offener bzw. agnostischer Editor der Nabel der Welt ist. Google mit Antigravity und Amazon mit Kiro haben eigene Forks rausgebracht und binden und verriegeln damit die enge Anbindung an die eigene Cloud, andere wie Zed und vor allem Cursor, der auch ein VSC-Fork ist, bringen zusätzliche Würze rein. Und vor allem Cursor gräbt Visual Studio Code gerade richtig das Wasser ab.

Die Folge ist, dass Microsoft die Daumenschrauben massiv anzieht und Visual Studio Code von dem eher agnostischen Editor, der mit Atom seinen älteren Stiefbruder auf dem Gewissen hat und Adobe Brackets ins Abseits schießen konnte, zu einem reinen Onboarding-Werkzeug für Microsofts Infrastruktur wird. Vormals unabhängige Werkzeuge wie Azure Data Studio gehen hier auf, IDEs wie Visual Studio for Mac werden zugunsten von VS Code beendet, dafür Extensions im proprietären Bereich und mit eingeschränktem kostenlosem Umfang untergeschoben (zuletzt bei C++ wieder) und die Lizenzbedingungen, was Microsofts gutes Recht ist (das stelle ich auch nicht infrage), forciert. Aber in der Summe treiben Microsoft, Google und Amazon doch ihren Vendor Lock-in voran und vor allem Cursor tanzt da noch ein bisschen aus der Reihe.

Die Gesamtumstände sind relativ schwierig, aber als unabhängiger Hobbyentwickler und Privatnutzer, wenn ich nicht auf Microsoft-Extensions zwingend angewiesen bin, macht es fast schon Sinn, agnostisch auf VSCodium zu wechseln. Nicht, weil VSCodium der heilige Gral wäre, aber erstens ist man mit der Anbindung an die Open VSIX Registry der Eclipse Foundation dann so unabhängig wie möglich und zweitens bieten Kiro, Antigravity und Cursor, wenn man nicht für deren KI-Funktionen die relativ hohen monatlichen Abosummen bezahlt, auch nicht mehr. Also kann man gleich bei VSCodium bleiben.

IDEs sind nochmal eine andere Frage. Visual Studio 2026 bleibt relativ agnostisch, das stimmt. Aber wenn man zum Beispiel wegen anderer IDEs wie CLion, WebStorm oder PyCharm sowieso schon bei JetBrains daheim ist, macht es alleine vom allgemeinen Arbeitsablauf schon Sinn, Rider auch noch zu holen und Microsofts Sprössling in die zweite Reihe zu schicken.
 
Spannender Artikel, danke!

Ich weiß irgendwie nicht, was ich übersehe. Ich nutze seit Jahren Windows, M365, OneDrive... Preisleistung ist das für mich einfach super. Für Hobbyprojekte nutze ich VSCode und IntelliJ und Co.

Für mich funktioniert das alles prima. Ich hatte Linux schon immer auf Serverseite, habe es nun auch mal auf dem Desktop installiert und ja, es ist schon OK. Aber es sind halt doch Kompromisse, weil OneDrive war echt schwierig bis es nun einigermaßen lief, Microsoft Office unter Linux geht eigentlich gar nicht, sind alles nur Workarounds, die mir viel zu kompliziert sind, und auch einige andere Software, die ich sogar gekauft habe, gibts unter Linux nicht.

Und ich frag mich immer: Ich bin total für ein souveränes Europa. Aber privat überlege ich immer, ob ich was nicht mitbekommen habe. Ja, mein Linux sendet keine Telemetriedaten und es fühlt sich schneller an... Aber die Kompromisse sind einfach da und ich hab mit Windows keine Probleme. Und sei es Recall unter Windows, Copilot etc... mich stört das alles gar nicht so. Ich sehe einfach nur, wie gut manche Sachen zusammenarbeiten.
Ich habe auch schon Videos angeschaut, wieso Leute zu Linux wechseln. Ich kann die Probleme mit Windows nur bedingt nachvollziehen. Und klar, sowas wie Clipchamp, jetzt auch die Preiserhöhung für mein M365... das ist alles vertretbar. Ich bräuchte glaub ich echt mehr Literatur oder Videos, denn im Moment ist der Schmerz für mich als Privatanwender einfach nicht so spürbar. Und ich glaube, das ist auch der Grund, wieso andere nicht wechseln.

Und ich weiß auch, dass die USA sogar mit ihrer neuen National Security Strategy (Dokument von Ende 2025) ja eigentlich sogar wollen, dass Anwender noch mehr an US Tech gebunden werden, so habe ich das in dem Artikel auf Golem gelesen (Golem, der war anfangs ohne Paywall, sorry).

Und mich wundert einfach, dass ich um mich rum ganz viel Bewegung wahrnehme, ich selbst (trotz IT-Begeisterung) gefühlt noch sehr entspannt bin :D

Viele Grüße

Mike
 
habe es nun auch mal auf dem Desktop installiert und ja, es ist schon OK. Aber es sind halt doch Kompromisse, weil OneDrive war echt schwierig bis es nun einigermaßen lief, Microsoft Office unter Linux geht eigentlich gar nicht, sind alles nur Workarounds, die mir viel zu kompliziert sind
so ist Linux auch eigentlich nicht gedacht. Wenn ich zu Linux Wechsel will ich ja unabhängiger werden, dann sind Cloud und Office von proprietären Anbietern irgendwie auch nicht sinnvoll.

Und dass es nicht richtig läuft liegt in dem Fall ja an Microsoft, die ein Interesse daran haben, diese Dienste überwiegend auf Windows laufen zu lassen.
 
Ja, mein Linux sendet keine Telemetriedaten und es fühlt sich schneller an... Aber die Kompromisse sind einfach da und ich hab mit Windows keine Probleme. Und sei es Recall unter Windows, Copilot etc... mich stört das alles gar nicht so. Ich sehe einfach nur, wie gut manche Sachen zusammenarbeiten.
IT-Begeisterung in Ehren, doch alleine der Gedanke daran, wer wann welche Daten verarbeitet, abzweigt, vielleicht unzulässigerweise auswertet und dann noch verkauft, ist Dir noch nicht gekommen?

mich stört das alles gar nicht so.
Genau aus dieser Einstellung heraus werden Milliarden umgesetzt und ein paar Größenwahnsinnige verdienen daran dumm und dämlich.
 
Eigentlich ist es überall gleich, auf dem Gebiet, wo ein Unternehmen führend ist, wird die Konkurrenz in Bedrängnis gebracht oder übernommen. Dazu wird systematisch alles bequem drum herum gebaut. Ja teilweise sind wir auch selbst schuld, denn es funktioniert ja auch am besten, wenn alles aus einer Hand kommt. Dazu sind wir dann alle in die ganzen Abo-Modelle gedrängt worden. Wenn es keine Konkurrenz mehr gibt, wird sich erstmal auf dem nicht endenden Geldstrudel ausgeruht. Selbst Klagen nützen den kleinen nichts, um an der Dominanz des Platzhirschen vorbeizukommen. An dem Punkt merkt man kaum noch das sich Softwaretechnisch kaum noch was verändert hier und da mal eine kleine Verbesserung oder Umbauten, gelegentlich mal ein schickeres Logo. Doch im Hintergrund wurde stark daran gearbeitet alles an Informationen, was sich verwerten lässt aus uns Kunden rauszuholen. Ich erinnre mich auch noch an die Zeiten, wo man jedes Mal, wenn neue AGBs zum Abklicken kamen, kurz ein Mulmiges Gefühl hatte. Heute klickt man doch nur noch drauf, man hat ja eh keine andere Wahl. Langsam dämmert es doch das wir das Produkt sind und auch noch ordentlich dafür zahlen müssen. Dazu kommt nun eine USA die ganz offen lügt und auch nicht mehr hinterm berg hält das es Ihnen nur darum geht sich die Taschen voll und voller zu machen. Ganz ohne die großen geht es am Ende sicherlich nicht, wenn der Konkurrenzkampf jedoch nicht mehr wirklich stattfindet, wird auch der Fortschritt nicht mehr stattfinden. Etwas mehr Konkurrenzkampf, würde auch die innovation und Kundenorientiertes Handeln stärken.
 
so ist Linux auch eigentlich nicht gedacht. Wenn ich zu Linux Wechsel will ich ja unabhängiger werden, dann sind Cloud und Office von proprietären Anbietern irgendwie auch nicht sinnvoll.

Und dass es nicht richtig läuft liegt in dem Fall ja an Microsoft, die ein Interesse daran haben, diese Dienste überwiegend auf Windows laufen zu lassen.

Naja, aber ich kann nicht auf alles verzichten, nur weil ich das Betriebssystem wechsle. Es geht ja nicht nur um Microsoft, es gibt auch andere kommerzielle Produkte, die ich nutze und die es unter Linux nicht gibt. Natürlich gibt es manche Open Source Alternativen, ich sag ja nur: Am Ende sind es an einigen Stellen einfach Kompromisse und diese einzugehen muss es einem Wert sein.

IT-Begeisterung in Ehren, doch alleine der Gedanke daran, wer wann welche Daten verarbeitet, abzweigt, vielleicht unzulässigerweise auswertet und dann noch verkauft, ist Dir noch nicht gekommen?

Naja selbstverständlich und ich glaube alle in diesem Forum können sich einigermaßen vorstellen, was passiert. Viele WhatsApp User wissen, das etwas mit ihren Daten passiert, genauso Google Mail und Co. Trotzdem gibt es Millionen Kunden. Und das ist eben das, was ich meine: Ich weiß genauso wie viele andere hier im Forum, was mit den Daten passieren kann. Aber wieso sind wir dann immer noch größtenteils bei Windows? Offenbar stört es nicht alle.

Und dem würde ich eben gerne versuchen noch etwas auf den Grund zu gehen: Wieso wechseln manche Leute und andere nicht? Geht es darum, dass einige mehr Faktenwissen haben der geht es nur um das Gefühl, d.h. manche stört es einfach mehr als andere?


Ich erinnre mich auch noch an die Zeiten, wo man jedes Mal, wenn neue AGBs zum Abklicken kamen, kurz ein Mulmiges Gefühl hatte. Heute klickt man doch nur noch drauf, man hat ja eh keine andere Wahl. Langsam dämmert es doch das wir das Produkt sind und auch noch ordentlich dafür zahlen müssen. Dazu kommt nun eine USA die ganz offen lügt und auch nicht mehr hinterm berg hält das es Ihnen nur darum geht sich die Taschen voll und voller zu machen.

Das ist für mich tatsächlich der Grund, warum ich mich überhaupt erst seit Kurzem wieder mehr damit beschäftige.

Danke und viele Grüße

Mike
 
...Aber wieso sind wir dann immer noch größtenteils bei Windows? Offenbar stört es nicht alle.
Und dem würde ich eben gerne versuchen noch etwas auf den Grund zu gehen: Wieso wechseln manche Leute und andere nicht? Geht es darum, dass einige mehr Faktenwissen haben der geht es nur um das Gefühl, d.h. manche stört es einfach mehr als andere?
Daran stören tun sich viele Menschen, aber die meisten Menschen sind nicht mit dem technischen Wissen ausgestattet, dass sie es von sich aus direkt ändern könnten. Dass wir hier eine Minderheit sind, das sage ich nicht umsonst immer wieder. Für die Mehrheit wäre vor allem entscheidend, was im Laden zu bekommen ist - das ist in den seltensten Fällen Linux - und wie das mit welchen Argumenten beworben wird - mit ein Grund, weshalb viele immer noch auf das Schlangenöl von Antivirus reinfallen -, um voran zu kommen. Unabhängig davon gibt es Netzwerkeffekte, nicht nur bei Messengern, sondern auch durch Vendor Lock-ins.

Dass man in manchen Fällen mehr Pragmatismus walten lassen muss, weil sich manches nur schrittweise ändern lässt, das ist unbestritten. Manchmal muss man (noch) mit den Wölfen heulen. Das darf aber keine Entschuldigung sein, dass man sich nicht damit auseinander setzen möchte, sondern sich aus Bequemlichkeit einlullt und den eigenen Hintern nicht in Bewegung bekommt (geht nicht gegen dich, ich spreche allgemein, bevor das missverstanden wird).

Dafür braucht man nicht mal das Thema Digitale Souveränität aus der Schublade holen, dafür reichen Ereignisse wie die Kontensperrungen, die wir bei Microsoft immer wieder gehabt haben. Den Beitrag gestern zu Clipchamp habe ich nicht umsonst geschrieben, so wie ich ihn geschrieben habe. Aber auch sonst muss man wegen seinen Daten mehr machen. Ja, die aktuelle US-Administration von Trump ist für sich schon ein enormes Risiko, aber auch demokratische Präsidenten wie Biden haben Gesetze wie FISA und manche Executive Order immer weiter gefasst und ausgebaut. Gerade FISA, aber auch Cloud Act und Patriot Act behandeln Rechenzentren von US-Konzernen in Europa wie ein Handelsschiff, das unter US-Flagge fährt. Die Server sind quasi US-Hoheitsgebiete, mit dem Unterschied, dass wir Europäer nicht die gleichen Rechte haben wie ein US-Bürger, um uns zu wehren.

Europäische Lösungen sind kein Allheilmittel, aber es ist die Sphäre, die wir beeinflussen können. Auch bei manchem Pragmatismus wäre es deswegen fahrlässig, die Abhängigkeit von US-Technologie, sofern sie nicht durch FOSS-Lizenzen zusätzlich abgesichert ist, nicht auf das notwendige Minimum zu beschränken und verstärkt auf hiesige Lösungen zu setzen, wo das möglich und sinnvoll ist.
 
Sehr schöne Antwort, danke!

Daran stören tun sich viele Menschen, aber die meisten Menschen sind nicht mit dem technischen Wissen ausgestattet, dass sie es von sich aus direkt ändern könnten. Dass wir hier eine Minderheit sind, das sage ich nicht umsonst immer wieder. Für die Mehrheit wäre vor allem entscheidend, was im Laden zu bekommen ist - das ist in den seltensten Fällen Linux - und wie das mit welchen Argumenten beworben wird - mit ein Grund, weshalb viele immer noch auf das Schlangenöl von Antivirus reinfallen -, um voran zu kommen. Unabhängig davon gibt es Netzwerkeffekte, nicht nur bei Messengern, sondern auch durch Vendor Lock-ins.

Das ist natürlich der erste Punkt. Denn Gewohnheit alleine ist es nicht. Ich kenne einige, die von Windows zu Apple gewechselt sind. Da passen Image, Netzwerkeffekte, Qualität des Produktes für viele so gut, dass sie die Umgewöhnung in Kauf nehmen. Linux wiederum gilt als nerdy und ist einfach nicht zugänglich, das stimmt.

Dafür braucht man nicht mal das Thema Digitale Souveränität aus der Schublade holen, dafür reichen Ereignisse wie die Kontensperrungen, die wir bei Microsoft immer wieder gehabt haben. Den Beitrag gestern zu Clipchamp habe ich nicht umsonst geschrieben, so wie ich ihn geschrieben habe.

Der Artikel hat auch einiges ausgelöst und wieder mal bestätigt was gerade passieren kann.

Europäische Lösungen sind kein Allheilmittel, aber es ist die Sphäre, die wir beeinflussen können. Auch bei manchem Pragmatismus wäre es deswegen fahrlässig, die Abhängigkeit von US-Technologie, sofern sie nicht durch FOSS-Lizenzen zusätzlich abgesichert ist, nicht auf das notwendige Minimum zu beschränken und verstärkt auf hiesige Lösungen zu setzen, wo das möglich und sinnvoll ist.

Ok, vielleicht muss man auch wirklich überlegen, wo man anfängt. Es gibt ja noch viele andere Möglichkeiten: Weg von Gmail, kein WhatsApp usw. Aber selbst da hakt es ja bei vielen schon: Zu Signal gehen? Dann ist man aus der ein oder anderen WhatsApp Gruppe raus. Gmail umziehen? Da gibt es einige schöne Alternativen, aber 2 EUR im Monat für Mail zahlen? Ne dann lieber nicht. Das ist auch das, was ich oben meinte: OneDrive ist für uns von Preisleistung ungeschlagen. Gemeinsam mit MS Office als Family 365... da würden wir woanders ohne Office alleine schon mehr Geld zahlen und es ist nicht 1 EUR im Monat :D Und die Produkte sind einfach extrem bequem gemacht. Keine Kompatibilitätsprobleme weil alle Office nutzen, funktioniert auf dem Handy super, Synchronisation prima... mit Nextcloud geht vieles, aber nicht genauso reibungslos.

Daher wird man denke ich immer Kompromisse eingehen müssen. Aber wahrscheinlich geht es einfach darum, irgendwo anzufangen.

Mike
 
Daher wird man denke ich immer Kompromisse eingehen müssen. Aber wahrscheinlich geht es einfach darum, irgendwo anzufangen.
Kompromisse wird man machen müssen, das sagte ich ja. Spotify ist zum Beispiel nicht nur der weltweite Marktführer im Musikstreaming, es ist auch ein rein schwedisches Unternehmen. Trotzdem haben sie in einer Investorenrunde auch Geld von Peter Thiel bekommen. Er hat ansonsten keinen Einfluss auf Spotify und seine Investition war extrem überschaubar, wenn man das mit dem vergleicht, was er in Facebook oder Palantir gepumpt hat, aber ich kann absolut verstehen, wenn es für Nutzer trotzdem einen faden Beigeschmack hat. Trotzdem bleibt Spotify neben Deezer die beste Alternative, wenn man keine lokale Musiksammlung mehr hat und dennoch von YouTube Music, Apple Music oder Tidal weg möchte.

Für mich ist es zum Beispiel völlig normal, weitgehend auf europäische Lösungen zu setzen. Momentan kommen etwa zwei Drittel aller Software und Dienste, die ich benutze, aus hiesigen Landen. Das grobe Ziel sind zunächst mal drei Viertel, basierend auf dem, was ich bisher beschlossen habe und was realistisch ist. Damit bin ich selbst schon einen riesigen Schritt weiter. Von den Sachen, die nicht aus Europa kommen, dominieren mit Microsoft und Mozilla de facto die beiden Entwickler, die man auch bei mir erwarten würde. Hier und da kommt noch ein bisschen anderer Kram dazu.

Man kann also schon eine Menge für sich ändern, wenn man will. Gilt übrigens auch für Messenger: Eine Möglichkeit besteht zum Beispiel darin, Element - ein britisches Projekt - zu installieren und das Matrix-Protokoll - auch ein britisches Projekt - dazu zu benutzen, die Kontakte zu anderen Messengern mit Bridges zu überbrücken. Dann kannst du mit WhatsApp-Kontakten schreiben, ohne direkten Kontakt zu WhatsApp selbst haben zu müssen.
 
Dann ist ja gut, wenn man in Foren wenigstens Gleichgesinnte hat und nicht gefühlt alleine dann dasteht mit seinem "Glück" :)

Danke

Mike
 
Der Consumer steht bei Microsoft schon lange nicht mehr im Fokus. Trotzdem kassiert man die Umsätze dankend mit. ;)

Das war auch noch nie anders.
Privatkunden waren für MS schon immer nur etwas ganz beiläufiges.
Das Problem waren(und sind) da eher die Privatkunden die das nicht
sehen wollten und sich wichtiger nahmen als sie waren. Sich ernsthaft
eingebildet haben sie wären eine relevante Gruppe....und jetzt wo MS
das klarstellt, dass das nicht der Fall ist herumheulen.

Der Vergleich mit Adobe hinkt auch etwas...denn im Gegensatz zu Adobe und
zu dem vermeintlich konkurrenzlosen Photoshop(was auch Unsinn ist)
gibt es es zu Microsoftprodukten für Privatkunden viele Alternativen.
Es kann also jeder Privatnutzer selbst entscheiden, ob er Microsoftprodukte
nutzt oder etwas anderes.Sollte dann aber auch bereit sein die Konsequenzen
zu tragen.Das nennt man übrigens: Eigenverantwortung.

Microsoftprodukte im Berufsleben ist dann aber ein ganz andere Schiene.
Da entscheidet nicht der Nutzer,sondern der Arbeitgeber.
 
Es gibt ja noch viele andere Möglichkeiten: Weg von Gmail, kein WhatsApp usw. Aber selbst da hakt es ja bei vielen schon: Zu Signal gehen? Dann ist man aus der ein oder anderen WhatsApp Gruppe raus. Gmail umziehen? Da gibt es einige schöne Alternativen, aber 2 EUR im Monat für Mail zahlen? Ne dann lieber nicht. Das ist auch das, was ich oben meinte: OneDrive ist für uns von Preisleistung ungeschlagen. Gemeinsam mit MS Office als Family 365... da würden wir woanders ohne Office alleine schon mehr Geld zahlen und es ist nicht 1 EUR im Monat :D Und die Produkte sind einfach extrem bequem gemacht.
Da beschreibst du den Deal:

Deine (Meta-)Daten statt Geld gegen Bequemlichkeit und Tracking(Überwachung)

Mir persönlich sind das schon ein paar Euro im Jahr wert, genau dieses zu vermeiden und meine Daten sind nur meine Daten, solange sie bei mir liegen und ich die volle Kontrolle habe.

Bei OneDrive liegen sie eben nicht bei mir und unterliegen dem Gutdünken von Microsoft. Wenn sie deinen Account von heute auf morgen schließen (kam oft genug vor, siehe auch die Berichte hier auf der Seite) schaust du in die Röhre.

Wer damit leben kann, ok. Ich kann es nicht.

PS: Ich bin seit 2 Wochen METAfrei und es fühlt sich gut an ;) Windows läuft auch nur noch auf einem Gerät (nicht mehr lange), LinkedIN ist Geschichte, Office ist Softmaker und LibreOffice. Will perspektivisch den M$-Account auch eher schneller loswerden.
 
So einige Kommentare habe richtig was von: Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht Nass. Linux installieren und MSO365 weiter nutzen wollen. Ich schmeiß mich wech. Oder OneDrive weiter nutzen (ein "falsches" Bild und alles ist weg). Aber mit der Suchmaschine der eigenen Wahl kann man sich schnell Lösungen zum Einbinden von OD ergooglen.
Ja, es gibt Situationen, in denen kommt man nicht an Windows(!) vorbei. Mein Rechner läuft mit Dual-Boot, weil ich drei Programme nutze, die es nicht für Linux gibt, und deren Linux-Pedanten eher bescheiden sind (auch als AppImange).
Wer nach Jahrzehnten plötzlich eine andere Automarke nutzen will, kommt um Umstellungen nicht herum. Ärgerlich.
Was auch ich teilweise wirklich als Problem sehe, sind die Preise für die halbe Leistung europäischer Alternativen.
Ja, auch ich habe mitbekommen, dass einige Unis auf Word bestehen oder wie gerne DOC(X)-Dateien direkt verschickt werden, um den Empfänger zu informieren (PDF? Was?). Writer hat mir die Formatierung meiner Word-Datei zerschossen, Dr*cksteil. Macht zwar Word auch mit eigenen Dokumenten, aber hier ist es eben üblich ...
Irgendwie komme ich nicht davon weg: Haltet durch. Trump sollte in zwei Jahren weg sein. Abwarten.
 
Irgendwie komme ich nicht davon weg: Haltet durch. Trump sollte in zwei Jahren weg sein. Abwarten.
In dem Punkt machst du letztlich gleich zwei Denkfehler, wenn man ehrlich ist. Erstens ist Trump zwar das aktuelle Gesicht, Symbol und Sinnbild für das, was Europa stärker gen Digitaler Souveränität treibt, aber es ist ein Großteil des Silicon Valley selbst, was diese rechtskonservativen und libertären Positionen direkt verkörpert. Das war immer unabhängig davon, ob ein Demokrat oder Republikaner gerade Präsident war.

Und zweitens gibt es in diesen Punkten kein weiß oder schwarz, sondern die Wahrheit liegt immer irgendwo in der Mitte. Selbst wenn du Linux benutzt, darfst du nicht jede Linux-Distribution nehmen. Würdest du von Windows zu Fedora wechseln, könnte man die Frage stellen, ob du dich bei IBM wohler fühlst, weil Red Hat als Hauptsponsor der Distribution zu denen gehört und in der FESCo eine wesentliche Vorreiterrolle hat. Das ist jetzt nur ein Beispiel, was man spontan aus der Hüfte schießen kann.

Was man anerkennen muss, ist, dass jeder Mensch für sich seine individuelle Lösung auch im Digitalbereich finden muss und jeder da andere Anforderungen hat. Man macht sich ja auch bei Autokauf Gedanken darüber, welche Antriebsart es sein soll, welche Fahrzeugklasse, welche Versicherung am Besten passt und was man sonst für Anforderungen hat - nichts anderes ist das hier auch. Am Ende ist es völlig egal, was andere über das Setup denken, das du dir zusammengestellt hast, es muss am Ende nur für dich funktionieren. Wichtig ist, dass du dir wirklich vorher ganz bewusst Gedanken darüber gemacht hast.

Persönlich habe ich nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich, egal ob das Open Source-Projekte oder reguläre Lösungen waren, ein Produkt aus Europa in der Regel immer bevorzugt habe. Ich persönlich fühle mich damit wohler. Und gleichzeitig habe ich immer gesagt, dass ich Microsoft gegenüber wohlgesonnen bin, weil deren Workflow schon immer am Besten zu meiner Arbeitsweise gepasst hat und weil ich Google oder Apple schlicht nicht mag bzw. mich nur widerwillig mit Android anfreunden kann. Damit ich keinen Lock-in-Effekt bekomme, achte ich darauf, dass ich konsequent auf offene Standards setze, wo immer das möglich ist. Und einzelne andere wie Mozilla kommen eben dazu.

Das ist jetzt extrem vereinfacht dargestellt, mein Setup selbst hier ist umfangreicher. Aber ganz grob dürfte es eine Vorstellung davon geben, was mir wichtig ist. Ich bin auch ehrlich: Meine Herangehensweise ist nicht perfekt, ich heule auch in manchen Punkten noch weiter mit den Wölfen und mich binden da teilweise einfach Netzwerkeffekte. Aber wo das möglich ist, stelle ich das aktuell schrittweise weiter um. Und das ist eben der Knackpunkt: Der Weg ist das Ziel.
 
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