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Microsoft vermietet jetzt Sicherheits-Experten

DrWindows

Redaktion
Microsoft vermietet jetzt Sicherheits-Experten
von Martin Geuß
Security Titelbild


Der Fachkräftemangel in der IT ist bekannt, er betrifft auch den besonders sensiblen Bereich der Sicherheit. Jeder dritte Job in der IT-Security ist laut Microsoft unbesetzt, während die Zahl der Bedrohungen weiter rasant steigt. Für dieses Problem hat Microsoft ein neues Angebot: Die Microsoft Security Experts.

Um die Wichtigkeit des Themas zu unterstreichen, liefert Microsoft in der entsprechenden Ankündigung ein paar Zahlen: Allein die Sicherheitsprodukte von Microsoft haben im letzten Jahr 9,6 Milliarden Malware-Bedrohungen beseitigt und 35,7 Milliarden Phishing-Mails abgefangen. Außerdem wurden 900 Brute Force Attacken abgewehrt – pro Sekunde.

Weil Sicherheitsexperten nicht auf Bäumen wachsen und in aller Regel entsprechende Gehaltsforderungen haben, die von kleineren Unternehmen gar nicht erst gestemmt werden können, will Microsoft nun mit seinen hauseigenen Experten aushelfen, die sozusagen angemietet werden können, um bei der Abwehr von Bedrohungen zu helfen.

Ich zitiere im Folgenden aus der Pressemitteilung von Microsoft, welche die einzelnen Komponenten des Angebots beschreibt:

Microsoft Defender Experts for Hunting richtet sich an Kunden, die über ein stabiles Security Operations Center verfügen, aber von Microsoft bei der proaktiven Suche nach Bedrohungen in allen Microsoft Defender-Daten, einschließlich Endpunkten, Office 365, Cloud-Anwendungen und Identität, unterstützt werden möchten. Unsere Expert*innen haben Zugriff auf die gesamte Microsoft Security Intelligence, und geben dann die kontextbezogenen Warninformationen und Anweisungen zur Behebung weiter, damit Kunden schnell reagieren können. „Experts on Demand“ erlaubt es, Microsoft-Expert*innen mit einem einfachen Mausklick zu einem bestimmten Vorfall, einem staatlichen Angreifer oder einem Angriffsvektor zu befragen. Die Kunden erhalten auch spezifische Empfehlungen, die ihnen helfen, die eigene Sicherheitslage zu verstehen und zu verbessern. Defender Experts for Hunting wird ab diesem Sommer allgemein verfügbar sein. Kunden können bereits jetzt beantragen, an der Preview teilzunehmen.

Microsoft Defender Experts for XDR ist für Kunden gedacht, die die Kapazität ihres Security Operations Center erweitern müssen. Defender Experts for XDR ist ein verwalteter „Extendend Detection and Response“-Service (XDR). Er geht über die Endpunkte hinaus, um das Erkennen von Gefahren und die Reaktion in Microsoft 365 Defender zu ermöglichen. Dafür untersucht Defender Experts for XDR Warnmeldungen und nutzt Automatisierung sowie menschliche Expertise, um gemeinsam mit dem Team des Kunden auf Vorfälle zu reagieren. Die Kunden können wichtige Sicherheits-Ereignisse besser aus der Fülle der Signale extrahieren, behalten aber gleichzeitig die Kontrolle und vermeiden Kosten und manuelle Prozesse. Defender Experts for XDR wird ab Herbst 2022 in der Vorschau verfügbar sein.

Große Unternehmen, die umfassendere Dienste suchen, die aktuell von Microsoft-Expert*innen verwaltet werden, profitieren von den Microsoft Security Services for Enterprise. Dieser umfassende, von Expert*innen durchgeführte Service kombiniert proaktive Bedrohungssuche sowie Managed XDR und nutzt den kompletten SIEM- (Security Information and Event Management) und XDR-Stack von Microsoft, um alle Cloud-Umgebungen und alle Plattformen zu schützen. Engagierte Microsoft-Sicherheitsexpert*innen kümmern sich für die Kunden um das Onboarding, die tägliche Interaktion, die praktische Modernisierung und die Reaktion auf Vorfälle. Microsoft Security Services for Enterprise wird über ein spezielles Statement of Work verkauft und ist ab sofort verfügbar. Interessierte Unternehmenskunden sollten sich an ihre Kundenbetreuer*innen wenden, um mehr zu erfahren. wenden, um mehr zu erfahren.


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anthropos

gehört zum Inventar
Egal was man mit Sonderzeichen anstellt, für Leute, die es sich vorlesen lassen, wird es nervig werden. (Zum Beispiel wegen Sehbehinderung)

Das Video hier passt so einigermaßen ins Bild, aber ist der aktuellste Artikel für Sicherheit :sneaky: .

 

Webwatcher

gehört zum Inventar
Weil Sicherheitsexperten nicht auf Bäumen wachsen und in aller Regel entsprechende Gehaltsforderungen haben, die von kleineren Unternehmen gar nicht erst gestemmt werden können, will Microsoft nun mit seinen hauseigenen Experten aushelfen, die sozusagen angemietet werden können, um bei der Abwehr von Bedrohungen zu helfen.
Die Kosten der Internetkriminalität liegen für deutsche Unternehmen nach einer Analyse des Spezialversicherers Hiscox auf einem internationalen Spitzenplatz. Der Mittelwert der von Hackern verursachten Schäden lag im vergangenen Jahr hierzulande bei 20.792 Dollar (18.712 Euro), wie Hiscox am Montag in München mitteilte. Damit lagen deutsche Firmen erheblich über dem internationalen Mittelwert von 17.000 Dollar und international auf dem ersten Platz. Das britische Unternehmen veröffentlichte am Montag die neue Ausgabe seiner alljährlichen Analyse der Cyberkriminalität.
Ein Armutszeugnis deutscher IT-Sicherheitskompetenz

IT-Sicherheit: Große Defizite beim Standardschutz in kleinen Firmen
Viele der Mittelständler führen laut "Deutschland sicher im Netz" keine Angriffserkennung gegen Cyberattacken durch, die Hälfte verschlüsselt E-Mails nicht.
Die "Entscheidungsträger" sind oft völlig unbedarft milde ausgedrückt und es kostet halt Geld, daher wird weiter gewurstelt, auch wenn die Gefahr noch so groß ist.
 

Martin

Webmaster
Teammitglied
Das Bewusstsein ist vielerorts nach wie vor nicht vorhanden. Dabei wissen wir doch, dass es genau zwei Kategorien von Unternehmen gibt.
1.) Unternehmen, die gehackt wurden.
2.) Unternehmen, die nicht wissen, dass sie gehackt wurden.
 

Tadpole

Nomade zwischen den Systemen
Das Bewusstsein ist vielerorts nach wie vor nicht vorhanden.
Dabei geht es oft nicht mal um Investitionen im Sinne von Geld.
Immer wieder staune ich, wie viele Leute seit Monaten, manchmal Jahren, keine Updates mehr gemacht haben, immer mit Administratorrechten arbeiten, usw...
Dauernd höre ich dann Sätze wie "Bei mir ist eh nix zu holen", sogar schon von einem Zahnarzt, der die gesamte Patientenverwaltung am Rechner hat.
 
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