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Microsoft vs. Amazon: Angriff auf die Cloud-Krone dank KI?

DrWindows

Redaktion
Microsoft vs. Amazon: Angriff auf die Cloud-Krone dank KI?
von Martin Geuß
Der Kampf um die Cloud-Krone zwischen Amazon und Microsoft


Amazon ist mit seinem Clouddienst AWS seit vielen Jahren Marktführer, und lange Zeit waren sie das mit weitem Abstand. Schon seit einiger Zeit wächst Microsofts Azure-Cloud allerdings proportional stärker, durch den KI-Boom hat sich dieser Trend nochmals verstärkt.

Dass Amazon und Microsoft sich einen Zweikampf um die Spitzenposition im Cloud-Markt liefern, wäre noch vor ein paar Jahren praktisch undenkbar gewesen. Als Satya Nadella im Jahr 2014 das Zepter in Redmond übernahm und den Konzern voll und ganz auf die Cloud ausrichtete, war das eine mutige Wette. Amazons AWS hat eine beinahe schon monopolartige Stellung, Microsofts Azure war im direkten Vergleich unbedeutend.

Das sieht inzwischen anders aus. Ein exakter Vergleich fällt schwer, weil Microsoft in seinen Geschäftsberichten die Umsätze von Azure nicht explizit separat ausweist, sondern nur über das prozentuale Wachstum Auskunft gibt.

Bei CNBC hat man sich die aktuelle Situation gemeinsam mit Analysten angeschaut und ist zu dem Schluss gekommen, dass Microsoft mächtig aufgeholt hat. War Azure vor fünf Jahren noch gefühlt nur halb so groß wie AWS, hat es inzwischen rund drei Viertel von dessen Größe erreicht.

Für das letzte Quartal hat Microsoft ein Umsatzwachstum von 30 Prozent bei Azure ausgewiesen, Amazons AWS wuchs nur um 13 Prozent, die Aufholjagd ist also nach wie vor in vollem Gang. Man geht davon aus, dass Microsofts KI-Offensive ihren Teil dazu beiträgt und eine “Wachablösung” in absehbarer Zeit zumindest keine Utopie mehr ist.

Amazon ist allerdings mit ein wenig Verzögerung ins KI-Rennen gestartet, es kann also gut sein, dass man auch dort demnächst wieder steilere Wachstumsraten verzeichnet und die Rücklichter aus der Sicht von Microsoft wieder etwas kleiner werden.


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Man geht davon aus, dass Microsofts KI-Offensive ihren Teil dazu beiträgt und eine “Wachablösung” in absehbarer Zeit zumindest keine Utopie mehr ist.
Die Zukunft wird sehr interessant, denn ChatGPT entwickelt sich enorm schnell und es ist zu bezweifeln, ob der Abstand aufgeholt werden wird (vergleichbar mit dem Google Effekt zu Beginn der 2000er Jahre).
Die derzeitige ChatGPT Version entspricht ungefähr der "Intelligenz" eines 4 jährigen Kindes und schon im Herbst diesen Jahres wird ChatGPT 5 veröffentlicht werden. Dessen "Intelligenz" soll der eines 12 jährigen Kindes entsprechen. Das ist eine enorme Beschleunigung, wo Alexa bald einpacken können wird.
 
Hunderttausende Kinder auf der ganzen Welt beweisen täglich, daß man mit 12 schon 60 Stunden pro Woche in der Näherei oder im Bergwerk arbeiten kann, aber um Rat würde ich sie trotzdem nicht fragen wollen.
 
Wir haben offenbar den gleichen Sinn für Humor :).
Ich traue mich dennoch selten, das im Internet rauszulassen, man wird so schnell falsch eingeschätzt...
 
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