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System Multiboot auf externem USB- Datenträger

Noi

kennt sich schon aus
Hallo,

wie kann mit BCD aus Windows eigenen Bordmitteln (BCDDEIT.EXE) ein Multiboot auf externer USB-Festplatte realisiert werden, um von da aus folgende OS zur Installation zu laden, um diese installieren zu können (Achtung: es geht nicht um bereit installierte OS auf der externen Festplatte, sondern lediglich um den bootfähigen Installationsdaten, entnommen aus den originalen OS DVDs):

- Vista x32 ohne SP1&2
- Vista x32 mit SP1&2
- Vista x64 mit SP1&2
- Windows 7

Ich habe erfolgreich 4x primäre Partitionen erstellt. Natürlich nur eine davon lässt sich als aktiv markieren. Allerdings nur von derjenigen Partition, die vorher in Windows als aktiv gesetzt wurde, kann erfolgreich gebootet werden und die Windows Installationsoberfläche ist innerhalb ~ 8 Sek. super schnell geladen- im Gegensatz zu einer DVD! Endlich kommt man schnell an die Reparaturkonsole ran, um eine eventuelle Systemreparatur durchzuführen, oder einen Systemwiederherstellungspunkt auszuwählen, um das System auf den vorherigen Status zurückzusetzen.
Zu dem Vorhaben:
Ich habe einen 16GB USB-Stick (auch eine SSD über einen externen 3.0 USB-Controller - vor allem wegen deutlich höherer Leistung, Robustheit/Lebensdauer usw. und nicht zuletzt wegen der höheren Speicherkapazität für eigene Dateien für unterwegs, die dann aber auf einer erweiterten Partition abgelagert sein werden), der glücklicherweise als „lokaler Datenträger“ erkannt und als solcher behandelt wird. Unter Vista kann dieser daher mit mehr als einer Partition erfolgreich partitioniert werden und anschließend werden per Drag&Drop die Installationsdaten des jeweiligen Betriebssystems auf jede Partition separat übertragen. Es handelt sich dabei nicht um ISO-Image. Wobei so eine Lösung mit ISOs, gepackt nur unter einer einzigen Partition, wäre sogar besser, da das Vorhaben so sich nicht auf max. 4 Partitionen begrenzen muss (es werden unter Windows ja nur max. 4 aktive Partitionen unterstützt und verwaltet). Der Nachteil wäre mit der feinen ISO-Lösung wiederum auf fremde Tools, wie GRUB4DOS oder eventuell besser mit SARDU sich abhängig lassen.

Also es funktioniert soweit alles gut und fehlerfrei auf der simplen Art - ich kann von dem USB-Stick booten und die Installation starten. Allerdings wird hier stark das gewünschte Bootmenü vermisst! Eine Lösung mit BCDEDIT muss also ran, nur wie umsetzen? Das Tool ist ziemlich umfangreich und es sind kaum detaillierte Informationen von Microsoft darüber veröffentlicht. Die Hilfe im CMD mit /? reicht hierfür natürlich nicht -es sein denn derjenige ist Experte. Es werden Grundkenntnisse vorausgesetzt. Bis daher muss leider die benötigte Partition auf dem externen USB-Datenträger als aktiv gesetzt werden und d. h. Windows oder die Eingabeaufforderung wieder hochfahren, umschalten und neu starten – langweilig.
Wie kann nun ein Multiboot realisiert werden, damit beim Booten gleich ein Menü mit der verfügbaren zu installierenden OS erscheint, in dem dann zw. den Einträgen, wie
„Vista x32, Retail“ oder
„Vista x64 Retail“ oder
„Vista x32 ohne SP2“ (für Reparatur oder Upgrade an Systemen ohne PS2)
„Windows7 x32 mit SP“
umgeschaltet werden kann?
Fast alle Anleitungen im Internet beziehen sich auf installierte OS auf dem lokalen internen Datenträger und/oder externen USB-Datenträger (bei den letzteren muss es sich natürlich um einen „lokaler Datenträger“ handeln, da „Wechseldatenträger“ mit mehr als eine Partition in Windows sowieso nicht verwaltet werden können).
Bei meinem Vorhaben geht es allerdings nicht darum installierte OS zu starten sondern lediglich deren Installationsdateien, um z. B. Vista/Windows 7 zu reparieren, zu bearbeiten, neu zu installieren, zu upgraden, Freunde zu helfen (die Lizenz kann ja nach der Installation nachträglich angepasst werden, daher soll alles legal sein) u. viele andere Erleichterungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Noi

kennt sich schon aus
AW: Multiboot auf externem UBS- Datenträger

Hallo Benni,

danke für den Link. Eigentlich exakt das, was ich schon längst suche. Schau mal aber bitte da genau nach -die Lösung ist in diesem Beitrag leider nicht fertig - er hat nur angefangen.
Könnte bitte jemand mit seinen Kenntnissen zu BCD eventuell nachhelfen?


Hallo hansjorg71,
danke für die Links. Ich vermute du hast meinen Beitrag oben nicht so ganz gelesen, stimmt's? Macht es aber nichts - ich freue mich über jede Hilfe. Ahmmm... mit welcher Lösung von den dreier hattest du bisher Erfahrung gesammelt, bzw. welche würdest du empfehlen? Soweit ich es mitgekriegt habe, hängen diese Varianten, die mit ISOs umgehen, auf GRUB4DOS, was wiederum auf Linux aufbaut und keine fragmentierte Dateien verarbeiten kann.
Könntest du eventuell etwas dazu in Erfahrung bringen, wie die Handhabung so auf der Praxis sich widerspiegelt?

Gruß, noi
 

hansjorg71

gehört zum Inventar
AW: Multiboot auf externem UBS- Datenträger

Hallo, habe deinen Beitrag genau und ausführlich gelesen ! :D
Warum mit BCD arbeiten, ist nach meiner Meinung viel zu Aufwendig, wenn so ein kleines Programm wie YUMI-Multiboot USB Creator das alles einfach und elegant herstellt und mit Windows Vista / Win 7 ISO`s ist doch auch kein
Problem muss nur dieser Quick-fix ausgeführt werden !
VERY IMPORTANT: Windows Vista or 7 Installers will cause Ubuntu or any remix based on Ubuntu (I.E. Linux Mint) to hang during boot. A quick fix is to temporarily rename the Windows SOURCES folder found at the root of the USB device.
Habe selber keinerlei Erfahrung mit diesen Programmen, ich brauche sowas (Multiboot USB-Stick) nicht, habe genug andere Möglichkeiten und bin für jegliche erdenkliche Situation bestens gerüstet ! :ROFLMAO:
Mach mal und erstelle dir so einen Multiboot-Usb-Stick mit diesem Programm! ;) Probieren geht über Studieren, erfordert nur ein wenig Geduld und Zeit !

Gruß :)
 

Noi

kennt sich schon aus
AW: Multiboot auf externem UBS- Datenträger

danke hansjorg71.

Ich wollte keine fremde Software installieren. Nur weil du es mir empfiehlst, werde ich es doch tun. Mein Vertrauen hat mit steigender Erfahrung abgenommen etwas zu installieren.

Gruß
———— Signatur ————
ich mag sehr Äpfeln - heute habe ich vier große Stücks mit dem Zähnebeißer entsaft.
 

greywolve

treuer Stammgast
AW: Multiboot auf externem UBS- Datenträger

Ich werde mich morgen auf der Arbeit der Sache mal annehmen und versuchen den Beitrag zu vervollständigen. Werde dann diesen Post aktualisieren.

So wie versprochen, nach Durchforsten sämtlicher Microsoft Ressourcen und Testen an meinem PC, mein Vorgehen und die daraus resultierende Lösung eine externe Festplatte oder USB Stick als Multi-OS Installationsmedium zu nutzen:

Code:
Mindestens Windows Vista erforderlich um die nachfolgenden Schritte auszuführen. (Da erst ab dieser Version der BCD Editor verfügbar ist)

Zu Beginn - die Vorbereitung des Sticks/Festplatte:

Code:
!!! [COLOR="Red"]Alle Daten werden auf dem Datenträger gelöscht[/COLOR] !!!
[LIST]
[*]Öffnen der Eingabeaufforderung mit Administratorrechten: Dazu auf Start und im Suchenfeld cmd eingeben. Warten und bei Anzeigen von cmd mit Rechtsklick - Als Administrator ausführen - starten.
[*]diskpart eingeben (diskpart ausführen)
[*]list disk eingeben (verfügbare Datenträger anzeigen)
[*]select disk # (anstelle von [B]#[/B] die Nummer des Datenträgers eintragen, der als Installationsmedium dienen soll)
[*]clean (Datenträger bereinigen - Tabelle)
[*]create partition primary (neue primäre Partition auf dem ausgewählten Datenträger erstellen)
[*]list partition (Partitionen auf dem Datenträger anzeigen lassen - nicht unbedingt erforderlich)
[*]select partition # (anstelle von [B]#[/B] die Nummer der Partition eintragen, die ausgewählt und anschließend aktiviert werden soll)
[*]active (Partition aktivieren)
[*]format fs=fat32 (aktive Partition mit FAT32 Formatieren)
[*]assign (Laufwerksbuchstaben zuweisen)
[*]exit (diskpart verlassen)
[/LIST]

Nun muss man im Anschluss erforderliche Daten für den Bootloader kopieren. Ich habe mal dazu alle erforderlichen Dateien gepackt und ins Inet gestellt:
von mir gehostet: Boot.zip
oder bei RS: Boot.zip

Nach dem herunterladen der Datei und entpacken, muss der Inhalt der Boot.zip in den Ordner Boot auf dem Installationsdatenträger kopiert werden (Ordner vorher erstellen). Alternativ kann auch der Boot Ordner einer Vista oder Windows 7 Installations DVD herangezogen werden.

Danach erstellt man noch den Bootmanager mit folgendem Befehl:

Code:
#:\Boot\bootsect /NT60 #: (Hier die [B]#[/B] mit dem Laufwerksbuchstaben des Installationsdatenträgers ersetzen)

Nun hat man einen Bootfähigen Installationsdatenträger :)

Also dann zur Einrichtung des Bootmenüs und der dazugehörigen Bootmenüeinträge.

Beginnen wir mit der Erzeugung einer neuen BCD Speichervorlage:
Code:
bcdedit /createstore #:\boot\BCD (Auch hier das [B]#[/B] mit dem Laufwerksbuchstaben ersetzen)

Im nachfolgenden müssen alle # mit dem entsprechenden Laufwerksbuchstaben ersetzt werden !!!

Anschließend muss man mit der Erstellung einer RAMDISK fortfahren. Dazu sind folgende Befehle nötig:

Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /create {ramdiskoptions} /d "Ramdisk Options" (Dies erzeugt einen Ramdisk Eintrag in der BCD Speichervorlage)
-> Ausgabe sollte so aussehen: Der Eintrag {ramdiskoptions} wurde erfolgreich erstellt. [B](Alle Befehle erzeugen entweder eine Fehlermeldung oder sollten im Idealfall eine Erfolgsmeldung generieren [wie eben bereits geschenen :)] - daher erwähne ich diese nicht mehr)[/B]

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {ramdiskoptions} ramdisksdidevice boot (Dies erzeugt einen Eintrag für die RAMDISK, der angibt, auf welchem Gerät [hier BOOT] die SDI File der RAMDISK liegt)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {ramdiskoptions} ramdisksdipath Boot\boot.sdi (Hier gibt man den Pfad der RAMDISK File an)

So ... der erste Schritt ist erledigt. Man hat erfolgreich die RAMDISK für den Bootloader erstellt. Somit gehen wir weiter zum Erstellen des Bootmanagers:

Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /create {bootmgr} /d "Windows Boot Manager" (Dies erzeugt den Bootmanager)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} timeout 30 (Hier wird der Timeout für die Auswahl der Bootmenüeinträge definiert [in Sekunden] - dieser kann natürlich angepasst werden)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} device boot (Hier teilt man dem Bootmanager das Gerät mit - BOOT)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} locale en-US (Hier stellt man die Anzeigesprache des Menüs ein [kann man anpassen, sofern diese im Order Boot vorhanden sind!])

Soweit erstmal zum Bootmanager ... widmen wir uns erstmal noch einem nützlichen Feature zu - dem Speichertest. Dieser muss definiert und anschließend im Bootmanager gesetzt werden. Dazu:

Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /create {memdiag} /d "Windows Memory Diagnostic" (Hier wird der Speichertest definiert)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {memdiag} device boot (und hier dem Gerät BOOT zugewiesen)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {memdiag} path \boot\memtest.exe (um danach den Pfad zur Datei anzugeben)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} toolsdisplayorder {memdiag} (und letztendlich im Bootmanager eintragen)

Ok ... hmm ... was kommt als nächstes ... genau ... die Menüeinträge. Hierfür sollte man die gewünschten Versionen/DVD Images (!!! Ich behandle hier nur Images ab Windows Vista - darunter liegende Versionen kann ich bei Bedarf und Wunsch anschließend auch noch hinzufügen!!!) bereitstellen und die Inhalte der gesamten DVD auf das Installationsmedium kopieren (Bei Speichermangel ist hier auch Optimierung möglich :)). Dazu Erstellt man vorher am besten Sinngemäße Unterordner auf dem Installationsdatenträger. z.B. #:\Win7x64HPDE (für Windows 7 64 Bit Home Premium deutsch) Hierbei sollte der Kreativität eventuell ein gewisser Wiedererkennungswert mitgegeben werden. ^^ - Jedenfalls werden diese Pfade im weiteren Verlauf wieder herangezogen!

So nun zum Erstellen der Einträge: (ich erkläre einen Eintrag, die anderen sind Sinngemäß im gleichen Verfahren zu erstellen)

Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /create /d "Windows 7 x64 N Home Premium EN" /application osloader (zur Erklärung ... hier erstellt man seinen ersten Menüeintrag. Die Beschreibung des Eintrages wird innerhalb der "" nach /d festgelegt. Hier sollte man einen Sinnvollen Namen vergeben :D)

Dieser Befehl sollte einen ähnlichen Status abgeben:

[COLOR="SandyBrown"]Der Eintrag {ada87f24-c8be-11e0-b22c-005056c00008} wurde erfolgreich erstellt.[/COLOR]

Die ausgegebene GUID ist wichtig und ist der Bezeichner des eben erstellten Eintrages und muss für die folgenden Aktionen immer wieder angegeben werden. Daher am besten markieren und kopieren! (natürlich die GUID die bei dir erstellt wurde ^^) - Im folgenden CODE Bereich gebe ich die Befehle mit der Variable [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] an, die mit der eben erstellten ersetzt werden muss (Inkl. der Klammern)!!!

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] device ramdisk=[boot]\[COLOR="Yellow"]VERZEICHNIS[/COLOR]\sources\boot.wim,{ramdiskoptions} (Hier und folgend - wie gesagt - die GUID ersetzen und das Verzeichnis angeben - damit gibt man den Pfad der WIM für device an)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] osdevice ramdisk=[boot]\[COLOR="Yellow"]VERZEICHNIS[/COLOR]\sources\boot.wim,{ramdiskoptions} (und nocheinmal - wie gesagt - die GUID ersetzen und das Verzeichnis angeben - damit gibt man den Pfad der WIM für osdevice an)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] path \Windows\System32\Boot\winload.exe (GUID ersetzen um anschließend den Pfad des Loaders zu definieren)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] locale en-US (hier gibt man die Sprache für die Installation an - sollte natürlich vorhanden sein)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] systemroot \Windows (hier definiert man das Systemverzeichnis)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] detecthal true (Die HAL soll erkannt werden)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] winpe true (das ganze wird in einer WinPE Umgebung gestartet)

bcdedit /store #:\boot\bcd /set [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] ems true (Und im EMS geladen/ausgeführt)

Damit hat man einen vollständigen Menüeintrag definiert, der im Bootmanager zur Auswahl steht. Diesen Vorgang wiederholt man im Anschluß für weitere Einträge!

Den Default Eintrag des Bootmenüs definiert man danach mit folgendem Befehl:

Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} default [COLOR="RoyalBlue"]{GUID}[/COLOR] (Hier natürlich die GUID der favorisierten Standardinstallation angeben)

Als letztes kann man noch die Reihenfolge der Einträge im Bootmenü sortieren:

Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} displayorder [COLOR="RoyalBlue"]{GUID1}[/COLOR] [COLOR="RoyalBlue"]{GUID2}[/COLOR] [COLOR="RoyalBlue"]{GUID3}[/COLOR] [COLOR="RoyalBlue"]{GUID...}[/COLOR] [...] (Die GUIDs mit einem Leerzeichen trennen!)

anschließend sollte man ein lauffähiges Installationsmedium besitzen, mit dem man unterschiedliche Windows Versionen zur Installation bereitstellen kann. (ab Vista - erstmal)

Sollten noch Fragen auftauchen, einfach melden ... falls was nicht funktionieren sollte, natürlich auch ...

Hoffe damit geholfen zu haben.
 
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hansjorg71

gehört zum Inventar
AW: Multiboot auf externem UBS- Datenträger

@greywolve, beim durchlesen deines ausführlichen Beitrags, ist mir schon der Schweiss von der Stirn gelaufen ! :D

Da es Heute sowieso den ganzen Tag geregnet hat, habe ich mich auf die von mir genannten Tools ( XBOOT, Sardu, YUMI ) ein wenig näher untersucht und getestet ! ;)
XBOOT ist OK aber für Windows ISO`s nicht geeignet ! :cry:
SARDU ist sicher gut hat aber den Nachteil, dass eigene erstellte ISO`s nicht ausgewählt werden können und die angegebenen nicht mehr existent sind ! :cry:
YUMI ist das richtige Tool um sich einen Multi-USB-Stick nach seinen wünschen zu erstellen und mit sehr wenig zeitlichem Aufwand! (USB-Stick mit drei Windows ISO`s ca. 30 Minuten.
So erstellt man einen Multi-USB-Stick:
YUMI downloaden, (braucht nicht installiert zu werden ) öffnen, den Stick,(Step1) der vorher mit Fat32 Standard und Standardgrösse formatiert wurde, suchen und bei (Step2) unter Bootable ISO`s , Tray an Unlisted ISO wählen und nun die entsprechende Windows-ISO (Browse) auswählen.
Mit Create wir nun der USB-Stick vorbereitet und die ausgewählte ISO auf den Stick kopiert !
Nach der erfolgreichen Installation wird gefragt ob noch mehr ISO`s istalliert werden sollen wenn ja ,weitermachen und neu auswählen ! (Bild-YUMI)
(Es können jederzeit neue ISO`s dazu installiert werden )

Am PC / Laptop wo dieser USB-Stick nun zum Einsatz kommt, Stick an USB anstecken und über das Bootmenü diesen HDD-Stick auswählen und davon booten ! Bei der Auswahl Directly Bootable ISO`s wählen (Bild-Multiboot) und im nächsten Frame (Bild-Multiboot1)das System wählen das gerade gebraucht wird !
Es kommt sofort die übliche Abfrage ... von der CD booten.... eine Taste bedienen und der Ladevorgang des Systems beginnt, so wie üblich ! :ROFLMAO:

Hatte ein Problem, er hat bei zwei meiner erstellten ISO`s sofort beim starten einen Fehler mit Code 60 gebracht, nach einigen Nachforschungen war es sicher, dass diese ISO`s nicht in einem ganzen Block vorhanden waren ! Habe dann mein Laufwerk, in meinem Fall C: neu Defragmentiert um sicher zu sein, dass(diese ISO`s) sich nicht zerstreut auf meinem System befinden !
Habe den USB-Stick danach neu erstellt und nun booten alle drei (XP, Vista, Win7 ) ohne Probleme ! ;)

Gruß :)
PS. die ISO-Dateien habe ich von meinen Original CD/DVD`s mit dem Programm ImgBurn erstellt und es muss sicher sein,dass diese ISO`s bootable sind !

Ps. noch erwähnenswert ist, dass ja je nach grösse des Sticks, gleichzeitig noch jede menge Dos-ISO`s , so wie z.B. Hirens bootCD auf den Stick installiert werden können !
 

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yellow

Moderator
Teammitglied
@hansjorg71,
XBOOT ist OK aber für Windows ISO`s nicht geeignet !
kann ich nicht bestätigen;):D
da mir heute langweilig war habe ich mal XBoot getestet und
es kann super Windows 7 Iso's mit SP 1 einbauen:D
ich sehe gerade bei dir, das ich bei mir noch die Vista Iso's einbauen muss:D
will dich ja nicht dumm sterben lassen:D
nachdem du im Programm die ISO ausgewählt hast, wählst du im
Fenster "Identify the ISO file" im Dropdown Menue "Add using Grub4dos Iso image" Emulation
aus und klickst dann auf den Button "Add this file" und sie wird im Programm eingefügt. Diese
Schritte gelten für alle Windows Versionen. Ich habe das ganze auf eine externe USB Festplatte (160 GB):D
gehauen und dann getestet und er hat ohne Probleme die Windows 7 Installation gestartet;):D

Nachtrag:
meine externe ist auf NTFS formatiert:D
Nachtrag 2:
jetzt auch mit Windows Vista:D
 

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Noi

kennt sich schon aus
Wow Benni, du bist echt... !
Das ist wohl die beste Anleitung, zumindest die ich bisher begegnet habe - klar, korrekt und auch auf gutem Deutsch dazu.
Ich werde es - sobald es geht - ausprobieren und hier berichten ;).

Hallo hansjorg71,
ich habe die Beschreibungen für alle diese Tools vorher durchgelesen und gleich die Macken, die du oben beschrieben hast, festgestellt.

Bis bald
 

greywolve

treuer Stammgast
Ja ich würde mich freuen, ein Feedback über meine Methode zu bekommen ... hab das zwar bei mir im Trockendurchlauf getestet .. aber auf nem anderen System kann ja vielleicht doch was anderes sein... oder ich hab bei den ganzen Zeilen Code, eine übersehen :) ... kann dir dann zwar erstma keine Hilfestellung geben, da ich ne Woche offline sein werde ... aber danach kann ich dir mit Rat und Tat bei Seite stehen.
Und falls weitere Betriebssysteme hinzukommen sollen, kann ich das auch noch erklären (Win95-XP, Linux etc... - ISO Files kann man hiermit auch direkt einbinden :))...
 

hansjorg71

gehört zum Inventar
@yellow, (ich lerne Täglich etwas neues) ;) vielen Dank für den Test des Programms XBOOT, habe es genau so gemacht wie du es beschrieben hast, aber bei mir mit meinem USB-Stick hat es einfach nicht funktioniert. Konnte alle mögliche Dos-ISO`s installieren und diese funktionierten auch problemlos !
Hinterher ist es aber nun verständlich, :ROFLMAO: habe es nun nochmal mehrmals probiert, wenn ich die ISO`s nehme die scheinbar nicht in einem Stück (Block) existieren macht dieses Programm Fehler !Mir ist bekannt, dass XBOOT automatisch die ISO`s testet und wenn nötig Defragmentiert, habe es auch im Ablauf verfolgen können ! Aber wenn ich dann den fertigen Stick an meinem Lapptop teste funktionieren alle diese ISO`s eben nicht ! :cry:
Nun habe ich die gleichen drei ISO`s (XP,VISTA;WIN7) die ich auch für das andere Programm (YUMI) erfolgreich installieren konnte, genommen und den Stick mit Fat32 formatiert und siehe da auch mit dem XBOOT funktioniert es nun einwandfrei ! :D
Zum testen habe ich den Stick nun im NTFS-Format formatiert, wollte dieses auch gleich ausprobieren, aber leider in diesem Modus macht das Programm XBOOT immer Fehler und beendet sich ! (Bilder )

Gruß :)
 

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yellow

Moderator
Teammitglied
@hansjorg71:)
Danke für deine Rückmeldung(y)
ich werde das ganze jetzt mal mit einem 16 GB Stick testen:D
und dann berichten ob es geklappt hat. Ach ja, meine ISO's lade
ich von meiner 2. Internen Festplatte;) vielleicht liegt ja auch dort
dein Problem, weil du sie von Laufwerk C aus laden tust:)

Nachtrag:
Stick auf NTFS formatiert, die ISO's wurden darauf erstellt, aber
Grub4dos bekommt er nicht richtig drauf, auch dann nicht wenn
ich es nachher installieren will:D:cry:

Fazit:
mit FAT32 klappt es ja beim Stick, warum es allerdings bei meiner externen
Festplatte geklappt hat, kann ich mir nicht erklären:D
 

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hansjorg71

gehört zum Inventar
@yellow
Ach ja, meine ISO's lade
ich von meiner 2. Internen Festplatte vielleicht liegt ja auch dort
dein Problem, weil du sie von Laufwerk C aus laden tust

ich glaube nicht das dies der Grund dafür ist, eher tippe ich auf das Programm mit dem ich diese ISO`s erstellt habe (ImgBurn) ist vielleicht nicht gut genug ??

Mit welchem Programm erstellst du deine ISO`s ??? ;)

Gruß :)
Ps. das mit dem Gru4dos war bei mir das gleiche Problem !
 

Noi

kennt sich schon aus
Hallo greywolve,

dicker Lob für deine Arbeit. Ich habe es soweit geschafft den Multiboot zu erstellen. Es ging nicht schneller, ich baue gerade am Haus - es gibt einiges zu tun.
Ein Schönheitsfehler ist allerdings noch vorhanden.
Wie hast du es geschafft, dass dir das Bootmenü die Einträge mit deren Namen anzeigt anstatt alle mit dem Namen der RAMDISK? Wenn ich dein Code 1:1 übernehme, dann sieht es im Bootmenü auf jeder Zeile wie folgt aus:

"Ramdisk Options [EMS Enable]"
"Ramdisk Options [EMS Enable]"
"Ramdisk Options [EMS Enable]"
"Ramdisk Options [EMS Enable]"
"Ramdisk Options [EMS Enable]"
...
usw.
Bzw. ähnlich, je nachdem wie der Eintrag {ramdiskoptions} letztendlich benannt wurde.
Ich habe lang mit allen möglichen Varianten versucht , leider war alles ohne Erfolg. Eine Zuordnung zu den jeweiligen Windows-Setup-Versionen im Bootmenü ist somit natürlich nicht möglich, es sei den es wird extra eine Liste geführt, in der die Zeilen der Einträge-Namen nummeriert sind, und dann bleibt es nicht übrig, als die Zeilen auf dem Bildschirm abzuzählen. Wäre es natürlich schade auf der Art zu hantieren.
Also obwohl die erstellten Einträge unter "Description" deren eindeutigen Namen haben (mit bcdedit /enum all /v ist das alles leicht nachzuprüfen - alle Einträge haben definitiv deren individuellen Namen, so wie ich sie eingegeben habe) werden diese im Bootmenü durch "Ramdisk Options [EMS Enable]" überschrieben.

Erstellst du dir die BCD-Vorlage wie ich komplett neu, oder ziehst du dir in einer Bestehenden eine Kopie des Eintrages {default}, denn du dann modifizierst? So funktioniert es nämlich, aber leider nicht wie in dem Code - mit einer komplett neu erstellten BCD-Vorlage.

2. Frage
Wüstest du eventuell, ob es mit bcdedit möglich wäre beim Booten von dem erstellten Multiboot-Laufwerk noch vor der Eintrag-Auswahl zuerst einen Treiber laden zu lassen, damit ein Datenträger erkannt werden kann (der hängt an PCMCI und das BIOS ladet dafür keinen Treiber, da er nachträglich eingebaut wurde)?

Ein feines Wochenende
Gruß, noi

PS: So sieht es aktuell aus:

Windows-Start-Manager
---------------------
Bezeichner {bootmgr}
description Windows Setup BootManager
default {default}
displayorder {default}
{3f48c9a0-ebbd-11e0-a5ab-001ec9554cf9}
timeout 30

Windows-Startladeprogramm
-------------------------
Bezeichner {xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx}
device ramdisk=[boot]\Vista x32\sources\boot.wim,{ramdiskoptions}
description Vista x32
osdevice ramdisk=[boot]\Vista x32\sources\boot.wim,{ramdiskoptions}
systemroot \Windows
detecthal Yes
winpe Yes
bootems Yes

Windows-Startladeprogramm
-------------------------
Bezeichner {default}
device ramdisk=[boot]\Windows7 SP1 x32\sources\boot.wim,{ramdiskoptions}
description Windows7 SP1 x32
osdevice ramdisk=[boot]\Windows7 SP1 x32\sources\boot.wim,{ramdiskoptions}
systemroot \Windows
detecthal Yes
winpe Yes
bootems Yes


Hier folgend die restlichen Einträgen
Und im Anschluss noch:


Optionen zum RAM-Datenträgersetup
---------------------------------
Bezeichner {ramdiskoptions}
description RAMDIKS Optionen
ramdisksdidevice boot
ramdisksdipath \boot\boot.sdi
 
Zuletzt bearbeitet:

greywolve

treuer Stammgast
Hmm...

bei mir funktioniert diese Methode ...

Welche Ordner hast du denn alles in deinem Boot Ordner deiner externen Festplatte ... könnte eventuell an den locale Einstellungen liegen, da er diese eventuell nicht findet.
 

Noi

kennt sich schon aus
Hallo greywolve,

das Problem habe ich schon gelöst und zwar:
Da BCDEDIT.EXE beim Erstellen eines Eintrages einen Namen erfordert, wird in der nachfolgender Befehlszeile der Schalter /d, das für "Description" steht (Beschreibung) zwangsweise verwendet:

bcdedit /store #:\boot\bcd /create {ramdiskoptions} /d "Ramdisk Options"

Dies führt allerdings, bei Verwendung der neueren Version des Bootmanagers (BOOTMGR.EXE aus der letzten WAIK-Version), zu einem Problem (bei mir stammt diese Datei einfach von Windows 7 SP1): im Bootmenü werden alle diejenige Einträge, deren DEVICE auf den {RAMDISKOPTIONS}-Eintrag verweisen, mit dem Namen des {RAMDISKOPTIONS}-Eintrages angezeigt, da sie den Namen von dem erben. So ist natürlich für den Anwender im Bootmenü keine Zuordnung der jeweiligen Windows-Setup-Versionen möglich, obwohl die Funktion davon nicht gestört wird. Daher ist es nötig in der darauf folgenden Zeile das Element "DESCRIPTION" für den Eintrag "{RAMDISKOPTIONS}" zu löschen (die Beschreibung/DESCRIPTION des {RAMDISKOPTIONS}-Eintrages ist beruhigender weise bei diesem Vorhaben für den Anwender irrelevant):

bcdedit /store #:\boot\bcd /deletevalue {ramdiskoptions} description

Alternativ zu der ebenso behandelten Problemlösung kann natürlich eine ältere Version von BOOTMGR.EXE verwendet werden, wovon allerdings abzuraten wäre.


Ein ernsthaftes Problem besteht aber noch beim Installieren von Windows 7 (mit anderen Windows-Versionen, wie Vista x32 Vista x 64 SP1 usw., habe ich eine Installation noch nicht getestet):

Der BCD-Speicher wird wie oben beschrieben fehlerfrei erstellt. Alles habe ich mehrmals überprüft und alles ist tatsächlich so, wie an vielen Stellen im Netz und auf Microsoft beschrieben wurde.
Der Datenträger ist in diesem Fall ein 16GB USB-Stick, mit dem ich erfolgreich booten kann usw.
Das Bootmenü erscheint und der Eintrag Windows 7 SP1 x32 wird ausgewählt. Windows 7 PE fährt hoch.
Auf die WinRE-Konsole kann ich auch zugreifen (z. B. Eingabeaufforderung aufrufen, Reparatur durchführen usw.). Versuche ich nun die Installation zu starten erscheint jeweils nach etwa 10 Sekunden die folgende Fehlermeldung:

Ein erforderlicher CD-/DVD-Laufwerkgerätetreiber fehlt. Wenn Sie über eine Treiberdiskette,-CD,-DVD, bzw. ein Flashlaufwerk verfügen, legen Sie diese(s) jetzt ein.

Hinweis: Wenn sich im CD-/DVD-Laufwerk ein Windows-Installationsdatenträger befindet, können Sie ihn bei diesen Schritt problemlos entfernen.


("...bei diesen Schritt" ist übrigens 1:1 Microsoft-Deutsch)

Oder auf Englisch beim Versuch mit einer englischen Vista-Version (x32 SP1):

A required CD/DVD drive device driver is missing. If you have a driver floppy disk, CD, DVD, or USB flash drive, please insert it now.

Note: If the Windows installation media i in the CD/DVD drive, you can saely remove it for the step.



Ich starte ja nicht von dem DVD-Laufwerk. Es handelt sich hier um ein Notebook und ich konnte den angesprochenen DVD-Laufwerk aus dem Slot wie eine Schublade schnell entfernen. Und? Nach Neustart wieder das Gleiche. Danach habe ich das Notebook aus der Dockingstation entnommen und ist, außer der Tastatur dem Maus und dem Netzteil, nichts mehr an dem Rechner angeschlossen. Leider hilft es auch nicht.

Alle Anleitungen zu diesem Problem, die ich im I-Netz gefunden habe, beziehen sich auf irgendwelche Defekte mit dem Windows-DVD-Installationsdatenträger oder bzw. AHCP usw. Alles betrifft mein Problem leider nicht, da ich weder von einer DVD starte noch AHCP-Modus im BIOS habe. Es handelt sich hier um den Panzer "Precision M65 Workstation" von Dell, der zwar aus dem Jahr 2006 stammt , aber hervorragend funktioniert.

Es ist aber kein Problem den Vorgang auf einer anderen Maschine zu testen. Ich habe hier noch eine Dell Desktop-Workstation und werde mal gleich dort testen.
Bis dahin

...hier bin ich wieder und anbei mein Ergebnisbericht:

Auf dem anderen Rechner ist leider das gleiche Problem. Gehe ich zurück zu dem Installations-Schritt, lege ich die Windows 7-DVD ein und klicke auf Installieren, dann plötzlich geht es, aber nämlich von der DVD und nicht von dem USB-Stick. Wieso verweist die Installation intern auf den DVD-Laufwerk, obwohl ich im BCD-Speicher die RAMDISK und die DEVICE und OSDEVICE-Pfade klar deklariert habe? Woran kann denn das Problem liegen? Es ist absolut zum Verzweifeln.
Danke für jeden Ansatz zum etwas Ausprobieren, da ich alle meine Kenntnisse und Möglichkeiten gegeben habe und komme wirklich nicht weiter.

Kann es sein, dass das Tool BCDEDIT.EXE von Vista SP2, auf dem ich den BCD-Speicher erstelle, nicht damit 100% umgehen kann? Edit: Nein, das kann nicht sein - später wurde der BCD-Speicher auch mit der neueren Version (aus Windows 7 SP1) erstellt und das Ergebnis war leider dasselbe.
Meine einzige Beschreibung für den Test lautet einfach "Windows7" und der Installations-Ordner, der im Wurzelverzeichnis des Multiboot-Laufwerkes sich befindet, ist ebenso gleich benannt.

Die GUID des Eintrages {ramdiskoptions} wird für einen USB-Stick oder für einen Basis-Datenträger jeweils wie folgt generiert: {ae5534e0-a924-466c-b836-758539a3ee3a}. Die originale GUID des Geräteoptionen-Eintrages, die auch am Ende in beiden Pfade für DEVICE und OSDEVICE des {default}-Eintrag (das ist Windows Setup) eingetragen ist, lautet: {7619dcc8-fafe-11d9-b411-000476eba25f}.

Alle mögliche Varianten habe ich bereits ausprobiert, aber wie gesagt immer noch ohne Erfolg.

Soeben habe ich eine Installation mit Vista x32 ausprobiert und es ist absolut das gleiche Problem wie oben - also mit der gleichen Fehlermeldung. Es liegt definitiv nicht an Windows 7 und es liegt definitiv nicht an der Hardware, da bei einem anderen Desktop-Rechner ebenso das gleiche Problem auftritt. Am USB-Protokoll bzw. dem USB-Stick dürfte es auch nicht liegen, da mit einer Festplatte über SATA das gleiche negative Ergebnis geliefert wird.

Das Problem liegt also irgendwo anders.

Hmm...

bei mir funktioniert diese Methode ...

Welche Ordner hast du denn alles in deinem Boot Ordner deiner externen Festplatte ... könnte eventuell an den locale Einstellungen liegen, da er diese eventuell nicht findet.

Folgende Ordner habe ich in dem BOOT-Ordner, der natürlich im Stammverzeichnis sich befindet:

de-de (mit nur eine Datei: bootsect.exe.mui)
fonts

Und der Rest sind folgende Dateien:
bcd
boot.sdi
bootfix.bin
bootsect.exe
etfsboot.com
memtest.exe


~~~~~~~~~~~~~

Wenn ich nun alle Installationsdateien, z. B. von Windows 7, in den Wurzelverzeichnis verschiebe, dann nach dem der Auswahl im Bootmenü der zu bootenden Windows-Version bootet diese erfolgreich, so wie es halt bisher war, aber die Installation scheitert mit der obigen Fehlermeldung. Lege ich die DVD ein, so werden die Setup-Dateien leider nicht von dem Bootdatenträger sondern von der DVD eingelesen.

Nach meiner Analyse und Schlussfolgerung liegt das Problem entweder doch an dem BCD-Speicher (dem eventuell irgendwelche wichtige Informationen fehlen ???) oder daran, dass alle meine Windows-Versionen nach dem Booten nicht in der Lage sind auf das Verzeichnis "SOURCE" zuzugreifen, wenn dieser nicht im Wurzelverzeichnis auf der ersten Ebene liegt bzw. umbenannt wurde. (Achtung - Leerzeichen dürfen nicht vorhanden sein). Irgendwas stimmt hier wirklich nicht.
Die Windows 7 SP1 x32 Version ist eine SB Vollversion - also Modifizierungen durch OEM-Partner sind somit ausgeschlossen. Die anderen Windows-Versionen sind zwar auch Vollversion, aber mit DELL-Abdruck drauf (kein Recovery natürlich).

Phuu... es ist schwer, hätte ich nicht gedacht.

greywolve, hast du tatsächlich mehrere Windows Versionen auf dem Datenträger bzw. auf einem einzigen Laufwerk, die du auch installieren kannst oder startest du nur WinPE oder WinRE etwa für Service-Arbeiten o. s.?

Nach vielem Ausprobieren sind anbei meine letzte Erkenntnisse noch einmal hier zusammengefasst:
Solange der SOURCE-Ordner der jeweiligen Windows-Version sich im Wurzelverzeichnis befindet und noch nicht umbenannt worden ist, dann funktioniert wie erwartet sowohl das Booten als auch das Installieren von Windows. Sobald aber der SOURCE-Ordner auf ProbeSOURCE oder PSOURCE oder sonstiges umbenannt worden ist und die beiden Pfade darauf dementsprechend angepasst worden sind
(bcdedit /store %ziehl%\boot\bcd /set %GUID% device ramdisk=[boot]\%HauptOrdner%\boot.wim,{7619dcc8-fafe-11d9-b411-000476eba25f}
bcdedit /store %ziehl%\boot\bcd /set %GUID% osdevice ramdisk=[boot]\%HauptOrdner%\boot.wim,{7619dcc8-fafe-11d9-b411-000476eba25f}
)
dann bootet zwar diese Windows-Version, aber das Installieren ist leider nicht möglich, da die Pfade intern auf das DVD-Laufwerk verweisen. Wird der Windows-DVD-Datenträger eingelegt und es wird erneut auf die Schaltfläche "Jetzt Installieren" gedrückt, so werden die Installationsdaten erfolgreich eingelesen und die Installation verläuft glatt, wie zu erwarten ist.
Es spielt keine Rolle mit welcher Version von BCDEDIT.EXE der BCD-Speicher angepasst wurde - das Problem besteht weiterhin.

Mir ist leider auch keine andere Alternative bisher bekannt, mit der das Vorhaben (Multiboot und Installation verschiedener Windows-Versionen) zu bewerkstelligen wäre.
Nachdem alle meine Versuche scheiterten, stellte ich fest, dass auch SARDU nicht in der Lage ist Windows und Vista ... auf einem Multoboot-Laufwerk zu packen. Außerdem wird dort nur ein USB-Stick bzw. eine FAT32 formatierten Partition vorausgesetzt (bei einer FAT32-Partition einer Festplatte meckerte das Tool jeweils bei Auswahl beliebiger Menü-Optionen andauernd, dass es sich um eine Festplatte handelt. So ein Spielzeug ist leider nicht für mich- definitiv nicht).
 
Zuletzt bearbeitet:

greywolve

treuer Stammgast
Ich hatte es damals auch zum ersten mal mit BCDEdit versucht und dieses Tutorial aufgrund deines Threads erstellt. Habe dazu einen neuen Store verwendet und diesen mit VMWare getestet. Hatte damals alles funktioniert.
Eventuell hatte ich damals ein oder zwei Zeilen übersehen und somit nicht ins Tutorial übernommen. Werde das aber bald testen... am Wochenende wahrscheinlich ... habe die gleichen Probleme zur Zeit
ich baue gerade am Haus
und zusätzlich kommen das Studium und meine Kinder dazu ... da wirds mit der Zeit ein wenig eng :D. Aber werde mich der Sache dann nochmals annehmen.

Zu den Einträgen .. versuch mal mit
Code:
bcdedit /store #:\boot\bcd /set {bootmgr} LOCALE "de-DE"
bcdedit /store #:\boot\bcd /set {GUID} LOCALE "de-DE"
die Sprache auf Deutsch zu setzen ... evtl hilft das ein wenig. Wobei die en-US als Standardsprache eigentlich auch funktiionieren müsste..

Alles weitere später ... ^^
 

Noi

kennt sich schon aus
Danke Benni,

ich habe soeben am Ende oben noch paar Zeilen zu dem aktuellen Stand hinzugefügt. Vielleicht kannst du mit diesem Wissensstand mehr erreichen, als ich. Alle meine Recherchen waren erfolglos.

Ich würde mich freuen, wenn da etwas wird.

Alles Gute dir um Studium.
 
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