[gelöst] NAS-Installation sinnvoll?

ppille

kennt sich schon aus
Hallo + Guten Abend!
Ich hab meinen betagten HP-Laptop entsorgt und neuerdings ein gebrauchtes Boliden-Notebook.
Der erhoffte Schnelligkeitszuwachs hält sich aber in Grenzen (trotz S-ATA3-SSD).
Das bringt mich dann zu der eigentlichen Fragestellung.

Wäre eine NAS-Installation sinnvoll?
Wir haben 3 Windows-Computer in der Familie und jeder soll alles können.
Um nicht ins Tohuwabohu zu geraten, sollte eigentlich täglich mindestens die DATEI-Partition untereinander auf den gleichen Stand gebracht werden.
Das ist (auch mit einem kleinen Programm wie "FreeFileSync") eine mühsame, zeitraubende Geschichte und wird deshalb häufig unterlassen.

Wie würde soetwas per NAS funktionieren?
Angeblich soll das auch (vermutlich recht langsam) mit der vorhandenen FritzBox funktionieren.
Hat da jeder PC noch seine eigene DATEI-Partition oder gibts dann nur noch eine einzige DATEI-Partition im NAS?
Das wäre ja recht pfiffig, weil dann die tägliche/wöchentliche Syncronisierung entfallen könnte.

Vielen Dank für alles, was weiterhilft und Gute Wünsche aus Hamburg
pille
 
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Pixelschubse

gehört zum Inventar
@ppille
Ein NAS (Network Attached Storage) ist so was wie ein eigenständiger Server der über den Router im Netzwerk zur Verfügung steht. Ein NAS hat ein Betriebssystem mitsamt einer grafischen Oberfläche. Beim NAS kann der vorhandene Speicherplatz auch verwaltet werden.

Zum Lesen eine Erklärung wie die Daten-Backup-Synchronisation ablaufen könnte Automatisches Backup: So synchronisieren Sie ein NAS mit Ihren Daten - PC Magazin
Ausprobieren ob eure Vorstellungen mit so einer Lösung abgedeckt werden könnte wäre ratsam hat nur den Haken, daß die Hardware angeschafft werden muß. Das NAS-Gehäuse kann man bei Nichtgefallen bei Kauf im Internet zurückgegeben werden bei den Festplatten kenne ich mich nicht aus. Bei den NAS Festplatten sollte man nicht an der Qualität sparen und bedenken, daß der Redundanz wegen ein RAID in Betracht zu ziehen ist, was die Kosten ganz schön in die Höhe treibt.

Einfacher, weil alles über den gewohnten Windows Dateiexplorer läuft, wäre ein Versuch mit OneDrive.
Bei bestehender Online-Verbindung wäre permanente Synchronisation möglich.

Aufgrund des begrenzten Speicherplatzes von 5 GB bei OneDrive Free müsste möglicherweise ein Microsoft 365 Office Abo bezahlt werden. Von der Kostenseite und der einfachen Handhabung her trotzdem unübertroffen.

Der Nachteil ist daß Microsoft im Servicevertrag dem Benutzer die Nutzungsbedingungen diktiert und diese auch durchsetzt. Wer bei Microsoft anonym bleiben möchte sollte nicht an ein Microsoft-Konto denken. Klarname, Bankverbindung, Adresse, Smartphone, zweite Email-Adresse zur regelmäßigen Verifizierung, darauf muß man sich einstellen.

Weitere externe Datensicherung braucht man trotzdem, ist dann aber mit einer Synchronisations-App keine große Sache mehr.

Ob meine Info hilfreich war, musst du entscheiden.
 

jhkil9

treuer Stammgast
Dazu wäre es hilfreich Daten zu den 3 Pcs und der Fritzbox zu haben.
Wie sind die Pcs mit der Box verbunden? Wlan oder Lan machen da schon einiges an Geschwindigkeit aus.
Wenn Wlan welche Karten oder Sticks? Wenn Lan, was für Netzwerkkarten sind verbaut? Was für Kabel, welche Länge?
Welche Fritzbox? Die älteren haben keine GB Netzwerkanschluß.
 

ProfessorWindo

treuer Stammgast
Wenn wirklich eine NAS in betracht gezogen werden sollte und ihr wirklich etwas Geld ausgeben möchtet / wollt, solltet ihr wirklich nicht am falschen Ende sparen. RAID sollte gegeben sein.
Amazon.de : synology ds218

Ich empfehle Synology. Wenn du dir nur das Gehäuse kaufst und die Platten einzeln könntest du ggf. paar Euro sparen.
Bei den Platten empfehle ich ganz klar: WD Red. Die sind für die NAS ausgelegt.

Momentan arbeite ich mit einer DS115. Hat jedoch nur eine Platte, weshalb ich noch auf einer anderen NAS sichere, die sich extern befindet.

Dazu muss ich sagen: Ich habe die für ein Appel und ein Ei bekommen.

Vielleicht ist es die Option wert ein paar Euronen beiseite zu legen. Die Anschaffungskosten sind echt hoch.

Alternative: QNAP ist ein bisschen billiger.
Persönlich, auch wenn es immer teurer ist, empfehle ich dir Synology inklusive WD Red. Der Vorteil ist, dass die WD Red Platten inklusive 10 Jahre und Mehr Garantie bieten.

Gruß
Prof.
 

Bonnyblank

Freigeist und "musical omnivores"
Ich betreibe ein Synology 918+ mit 4x4TB Speicherplatten. Die Arbeiten im RAID 5 Verbund und sind somit ziemlich Sicher. Klar kostet das ein paar Euronen, aber sicherer ist es allemale als bei Microsoft, Google und Co.

Für Synology habe ich mich entschieden, weil die Unterstützung am besten ist und es sehr viele Softwarepakete umsonst zu nutzen gibt.

Z.B.: Klick
 
Zuletzt bearbeitet:

vampire1984

nicht mehr wegzudenken
Ich denke auch, dass da ein NAS für euch optimal wäre. Da hat jeder PC Zugriff auf den selben Inhalt. Der Speicherplatz auf dem PC wird dabei nicht angetastet.

Man kann das ja mit der fritz Box durchaus mal testen. Das habe ich auch so gemacht, aber das wird dir langfristig keinen Spaß machen. Der Datendurchsatz ist da zu gering, weil die externe Festplatte am Router nur per USB verbunden ist. Mit Firmware 7.20 sollte sich der Durchsatz auf der fritz Box aber merklich erhöhen.

Wenn du merkst, dass die NAS-Lösung etwas ist, empfehle ich dir auch, auf ein richtiges NAS zu wechseln.

Oben wurde schon synology und qnap angesprochen. Beide sind gut.
Ich selber habe die DS 215 von synology. Da gibt es schon neuere Versionen. Aber das sind gut Einsteigermodelle.

So ein NAS wird per Netzwerkkabel an den Router angeschlossen.

Zugriff hat man per Kabel oder WLAN. In Windows kann man es auch als eigenes Laufwerk im Explorer einbinden. Man muss also nicht auf die Betriebssystemoberfläche des NAS gehen.

Backup geht per externer Festplatte als auch verschlüsselt in der cloud (ich nutze beides).
 

Schaui

kennt sich schon aus
Auch betreibe ein NAS ein DS1512+ mit 5 Platten, allerdings im RAID6, heisst es können 2 Platten ausfallen und ich arbeite weiter.
Ja, ist langsamer aber ich verlor schon Daten im RAID5 wo 2 Platten abgeraucht sind.
Aber ein NAS ist keinen Datensicherung, das vergessen viele, auch in meiner Bekanntenkreis oder Kundenkreis.

Würd es nicht mehr hergeben.
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
Wirklich nichts gegen NAS, aber wie gut klappt Synchronisation von drei Benutzern hin und zurück?

OneDrive hat Version Control.

@Schaui
bitte erkläre was du damit meinst
Aber ein NAS ist keinen Datensicherung

Wenn jeder Rechner noch LAN-Verbindung zum Router hat spricht je nach Dateiart nicht gegen direktes Arbeiten auf dem NAS, aber über WLAN, nein. Die interne Festplatte hat noch immer den schnellsten Zugriff.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schaui

kennt sich schon aus
Der eigentlicher Sinn von einem NAS ist dass die Daten nicht mehr auf dem PC sind sondern auf dem NAS liegen.
Bei einem Ausfall vom PC muss man sich nicht mehr um Datenrettung kümmern.
Oder wenn ich mehrere Geräte habe, PC und Notebook dann greife ich auf das NAS und kann so arbeiten.

Ausser ich habe ein Notebook und möchte die Daten immer dabei haben auf dem Gerät, dann ist das NAS eine Datensicherung zum Notebook.
Die meisten arbeiten direkt mit dem NAS und dann muss man auch für ein Backup kümmern, da gibt es viele Varianten zB. auf eine USB-HD, die man nach dem BAckup vom NAS trennt
 

Bonnyblank

Freigeist und "musical omnivores"
Wirklich nichts gegen NAS, aber wie gut klappt Synchronisation von drei Benutzern hin und zurück?
Das klappt sehr gut. Einen Ordner auf dem NAS als Netzwerklaufwerk freigeben und alle die es sollen/dürfen, können Daten darauf speichern oder abrufen.
Ich mach das mit Musik so, mit Dokumenten, Fotos und ein paar Filmen die auf dem NAS abgelegt sind. Synology ist da schon sehr weit, was die Haptik betrifft. Sehr gute Hilfe und einfache Handhabung. Kann ich echt empfehlen.
 

mh0001

gehört zum Inventar
Ein NAS kann eine Datensicherung sein, ist es jedoch nicht per se. So wäre es korrekt. ;)
Man kann ein NAS auch als Backupspeicher für alle PCs im Netzwerk benutzen. Da bekommt dann jeder PC einen eigenen Account auf dem NAS mit Schreibrechten für jeweils einen Ordner. Und dann kann man der Backupsoftware als Ziel diesen Ordner auf dem NAS geben und dort dann versionierte / inkrementelle Backups ablegen lassen (wo dann kein anderer Nutzer/PC dran rumpfuschen kann).
Für die Redundanz macht man dann idealerweise regelmäßig (z.B. wöchentlich/monatlich) nochmal ein Backup des NAS-Speichers auf eine an das NAS angeschlossene (große) USB-Festplatte und nimmt diese zwischenzeitlich außer Betrieb bzw. deponiert sie an einem anderen Ort.
Eine derartige Strategie fahre ich mit meinem NAS für Backupaufgaben ebenfalls.

Einfach nur Dateien auf das NAS synchronisieren ist dagegen in der Tat noch kein Backup, da wenn z.B. Ransomware die Dateien auf deinem PC verschlüsselt, diese ja ebenfalls mit dem NAS synchronisiert werden und ab dann auch dort verschlüsselt sind.
Nutzt man das NAS als Server für eine Synchronisation, ist es daher wichtig, einen Mechanismus zu implementieren der von diesem Datenbestand regelmäßig Backups macht.

Bei Synology bietet sich z.B. der Synology Drive-Server an. Darüber läuft eine versionierte Synchronisierung (die Nutzer können per Rechtsklick auf eine synchronisierte Datei sich deren Verlauf anzeigen lassen und wiederherstellen), und man kann mittels Hyperbackup auf dem NAS (ebenfalls von Synology) periodisch Backups des Drive-Servers (inkl. des Datenbestands) auf ein externes Speichermedium (USB-Festplatte, oder Cloudspeicher) fahren lassen.

Dann hättest du zwei Sicherheitsnetze, falls jemand mal seine Daten aus Versehen löscht oder eine Ransomware ihr Unwesen treibt: Einmal den Versionsverlauf des Sync-Mechanismus (Synology Drive), und falls dieser ausgeschöpft ist oder im Falle eines Hardwareschadens des NAS die versionierten Backups mittels Hyperbackup auf dem externen Speichermedium. Letzteres kann man auch nutzen, falls man mal auf ein neues NAS umsteigt, um den alten Datenbestand auf dieses umzuziehen.

Beim Synchronisieren muss man aber vorher gucken, wie potent das NAS ist, was man da kauft. Bei den Einsteigermodellen (DS j-Serie) empfiehlt Synology, eine Gesamtanzahl von 100.000 synchronisierter Dateien nicht zu überschreiten, weil die Sync aufgrund der schwachen CPU sonst zu schwerfällig wird.
Die stärkeren Modelle (normale DS oder DS+) schaffen auch erheblich größere Dateibestände. Das muss man mal grob überschlagen, wenn z.B. mehrere Leute im Haushalt anfangen wollen, ihre 20 Jahre umfassenden Fotosammlungen auf das NAS zu synchronisieren ;)
 

Pixelschubse

gehört zum Inventar
@Schaui,
ich habe das auch schon probiert mit direkt und habe ein Synology und Rechner war mit Netzwerkkabel am Router. Bei Photoshop Dateien mit vielen Ebenen und Smart Objects machst du das nur einmal und danach nie wieder.

Ich öffne, bearbeite und schließe eine Datei und ein gutes Synchro Tool tritt sofort in Aktion.

Ganz konkrete Frage: wie verhält sich ein Synology Home User Preislage bei gleichzeitigem Zugriff von 3 Benutzern?

Meine persönlichen Bedenken waren und sind: Synology formatiert die Platten und richtet RAID an. Auch beim Synology kann die Hardware versagen. Platten rausziehen und über PC direkten Zugriff bekommen ist jetzt nicht so ganz einfach oder täusche ich mich?

@mh001
danke bestens, ich glaube ich habe mehr von dem Thread wie der bisher noch ruhige TE.
Bedenken gegen Microsoft und eine unerwartete Sperrung, auch wenn bei mir garantiert real auch keine Verstösse vorliegen habe ich durchaus. Ich habe für mich überschlagen und käme pi mal Schnauze locker auf 1300 - 1400 mit Seagate Ironwolf 8 TB. 2 externe mit je 4 TB habe ich für Backup, am Hauptrechner ist eine externe 4 TB SSD jetzt meine schnelle OneDrive Rückhol-Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:

ppille

kennt sich schon aus
WOW -soviele Antworten -SUUUPER!!
Gleich vornweg: erreicht diese Antwort alle Ratgeber oder sollte man/frau jeden einzeln anfunken?
Noch einpaar Erklärungen:
Cloud kommt nicht in Betracht.
Wireless, WiFi oder was sonst noch drahtlos funktioniert kommt nich in Betracht.
Die relevanten Rechenknechte sind auf 2 Räume verteilt und alle per Kabel verbunden.
Alles Intel i5 oder i7, Kabellängen, Rechnerfabrikat, Netzwerkkarte sind alle tauglich.
Backup ist wieder eine andere Schahtel - bei der NAS hilfreich ist, aber nicht ersetzen kann.

Wenn's NAS wird: ich hab kürzlich einen recht positiven Test über QNAP TS-253B gelesen - aber soweit isses ja noch nicht.
... und über "RED-Festplatten für's NAS gibt's auh nur Gutes - aber soweit isses ja noch nicht.

Wichtig ist, ob ich durch mit dem zu treffenden Aufwand auch weniger Aufwand betreiben muss.
Also soll heißen sind die täglich bearbeiteten Datenpartition beim Ausschalten aller Rechner auf dem gleichen, aktuellen Stand.
Protokolle raussuchen und nachprüfen, ob und welche Dateien syncronisiert ist nicht viel weniger aufwändig als mit "TreeSize" oder
"FreeFileSync" erst Rechner 1 mit Rechner 2 und danach das Ergebnis mit Rechner zu vergleichen.

Mein Wunsch wäre, das das automatisch abläuft.
Und gedanklich stell ich mir das so vor, dass es nur noch eine DatenPartition gibt auf die alle zugreifen, sodass
theoretisch immer "alles" aktuell ist.

Ist sowas überhaupt hinzukriegen?

Vielen Dank für alles, was weiterhilft + Gute Wünsche aus Hamburg
pille
 

Bonnyblank

Freigeist und "musical omnivores"
Wichtig ist, ob ich durch mit dem zu treffenden Aufwand auch weniger Aufwand betreiben muss.
Also soll heißen sind die täglich bearbeiteten Datenpartition beim Ausschalten aller Rechner auf dem gleichen, aktuellen Stand.

Wichtiger wäre für mich, ob die Daten auch morgen noch da sind oder irgendwo ins Nirwana abgeraucht sind.
Technisch geht es hauptsächlich um Komfort und Haltbarkeit, sprich Qualität.
mh0001 hat es doch treffend erklärt wie man es anstellt, Daten zu sichern und komfortabel an allen Rechnern abzurufen.

Deine aufgeführten Prozessoren sind irrelevant für einen Datenabgleich. Kabelverbund ist zwar i.O., spielt aber keine Rolle.

Mei NAS ist auch so eingerichtet, dass ich aus dem Internet darauf zugreifen kann. Man muss halt, sorry .Bernd, die Brain.exe bemühen, wenn man so etwas macht.

Mein Wunsch wäre, das das automatisch abläuft.
Hat, wenn ich ich nicht daneben liege, mh0001 erklärt.
 

ppille

kennt sich schon aus
Hallo Bonnyblank,
mh0001 hat erklärt,Zitat: "Man kann ein NAS auch als Backupspeicher für alle PCs im Netzwerk benutzen. Da bekommt dann jeder PC einen eigenen Account auf dem NAS mit Schreibrechten für jeweils einen Ordner."

Das ist prima, aber das heißt doch dass auch wieder 3 "Ordner" vorhanden sind, die noch nicht abgeglichen sind.
Backup wird völlig anders geregelt, bei NAS-Einsatz wahrscheinlich mit dessen Hilfe.

Sinn der ganzen Geschichte wäre für mich:
die ganze DATEN-Partition an einem zentralen Ort - also nur 1 Ort auf den alle zugreifen; der eine Ort wäre dann bei jedem Zugriff für alle aktuell.
...und die Frage dazu:
kann NAS soetwas leisten?
..und wie immer
Vielen Dank für alles, was weiterhilft+Gute Wünsche aus Hamburg
pille
 

Bonnyblank

Freigeist und "musical omnivores"
Moin
Sinn der ganzen Geschichte wäre für mich:
die ganze DATEN-Partition an einem zentralen Ort - also nur 1 Ort auf den alle zugreifen; der eine Ort wäre dann bei jedem Zugriff für alle aktuell.
...und die Frage dazu:
kann NAS soetwas leisten?

Bonnyblank schrieb:
Das klappt sehr gut. Einen Ordner auf dem NAS als Netzwerklaufwerk freigeben und alle die es sollen/dürfen, können Daten darauf speichern oder abrufen.

Ein Beispiel:
Auf meinem NAS ist ein Ordner "Musik". Darin sind Unterordner mit verschiedenen Musikrichtungen und Zusammenstellungen (Party, Elektro, Rock und Klassik). Auf diese Musik kann ich von allen Rechnern (PC, Laptop, HTPC) zugreifen, Dateien hinzufügen, löschen und bearbeiten.
Das ganze würde auch mit Dokumenten funktionieren.

Wenn ich einen Brief schreibe und nicht fertig werde, kann ich ihn auf dem NAS im gewünschten Ordner speichern. Will ich den Brief an einem anderen Rechner weiter schreiben, öffne ich ihn einfach an diesem und vollende ihn oder schreibe einfach nur ein bisschen weiter. Ein klick auf speichern aktualisiert den Brief auf dem NAS.
Das ganze funktioniert aber nur, wenn alle Geräte, welche auf das NAS zugreifen auch entsprechende Berechtigung erteilt bekommen haben.
Z.B. stellt Synology Softwarepakete zur Nutzung zur Verfügung.
Etwa:
Synology Drive Server

Synology Drive Server ist eine Komplettlösung für die Verwaltung, Freigabe und Synchronisierung von Dateien. Nach Aktivierung von Synology Drive Server durch den Administrator wird Synology Drive für Benutzer als Dateiportal angezeigt und diese können über Webbrowser, Desktop-Anwendungen und mobile Apps darauf zugreifen.

Das und andere Sachen kann man mit dem NAS anstellen.

Ich rufe meine Musiksammlung mit allen möglichen Geräten ab, Smartphone z.B. Jetzt werden die Musikstücke auf dem Smartphone in der entsprechenden APP angezeigt. Auf Wunsch wird nach Liedtexten gesucht, Cover- oder Interpretenbilder eingeblendet, die Musik nach Style sortiert, Länge oder Album.
Dann brauch ich nur noch, per Bluetooth meine Anlage (die das kann) oder meinen Partylautsprecher verbinden, auf Play drücken und ab geht die Fuhre.
Das geht mit allem so oder so ähnlich. Musik, Fotos, Dokumente, Filme und was auch immer.
Nutze den Link in #5 und schau dich um.

Eigentlich kann man mit einem NAS alles machen was einem so vorschwebt. Du als Admin, oder wer auch immer, erteilt Berechtigungen oder Freigaben für Ordner, welche sogar noch verschlüsselt werden können. Selbstverstänlich kannst du auch, wenn eingerichtet, aus dem Internet auf alles zugreifen.

Ich möchte mein NAS nicht mehr missen.
Das NAS
Die Festplatten
 
Zuletzt bearbeitet:

ProfessorWindo

treuer Stammgast
wo steht das? laut WD sind das 3 Jahre für die WD Red und 5 Jahre für die WD Red Pro und wieder 3 Jahre für die WD Red Plus

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/719Ar01G4+S.pdf

und zu beachten: NAS-Festplatten: Western Digital fuhrt WD Red Plus fur CMR-Garantie ein | heise online

Hallo,
stimmt. Keine 10 Jahre, sondern nur 5 Jahre. Da habe ich mich vertan. Habe die 10 Jahre mal während meiner Ausbildung aufgeschnappt gehabt. Da habe ich wohl etwas durcheinander gebracht. Jedenfalls reichen die 5 Jahre allemal.
 

ppille

kennt sich schon aus
Hallo + vielen Dank für den Sack voll Infos!
Ich werd jetzt als Test - und bevor fast 800€ für ein "richtiges" NAS ausgegeben sind - mit der Fritzbox eine NAS-System aus probieren.
Wenn das dann wie gewünscht mit 1 Daten-Partition für alle funktioniert suche ich den besten Preis für mein "1-Wahl-NAS"
Das kann aber noch 2Monate dauern.
Gute Wünsche aus Hamburg
pille
 
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