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Neuer Antivirus-Vergleich unter Windows 10: Defender bleibt stark

DrWindows

Redaktion
Mit dem Umstieg auf Windows 10 ist sehr häufig die Frage verbunden: Brauche ich noch ein separates Antivirus-Programm oder reicht der Schutz, den mir der Windows Defender bietet? Eine Frage, die nicht selten zu ausufernden Diskussionen und wahren Glaubenskriegen führt.

Für...

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G

Gelöschtes Mitglied 107444

Gast
"Wie immer bewertet AV-Test nicht nur die Schutzwirkung, sondern auch die Performance und die Fehlalarme. In der Kategorie Performance schneidet der Windows Defender erneut deshalb nur „fast perfekt“ ab, weil die Installation gängiger Windows-Software stärker verzögert wird als bei vielen anderen Testkandidaten. "

Dass der Defender dennoch 5,5 Punkte bei der Performance bekommt, ist mir ein Rätsel, und wirklich nur noch durch die Nähe der Industrie zu den Testern zu erklären. Es ist einfach indiskutabel, dass der Defender so lange für das Scannen benötigt.

Ansonsten ist es natürlich schön zu sehen, dass der mittlerweile mit voller Punktzahl bei der Schutzwirkung abschneidet, auch wenn ich solche Tests immer mit viel Vorsicht genieße, siehe oben...
 

PeteM92

gehört zum Inventar
ot:
Brauche ich noch ein separates Antivirus-Programm oder reicht der Schutz, den mir der Windows Defender bietet?
Wie kann man eine "Oder" - Frage mit einem einfachen "nein" beantworten?
Ich denke, ich weiß welchen Teil der Frage du mit "nein" beantworten willst, aber eindeutig ist das nicht.
 

andy1954

gehört zum Inventar
In der c't 3/2019 wurden ebenfalls AV Programme gestestet. Komplett durchgefallen ist McAfee Total Protection. Vom Einsatz wird abgeraten. Der Defender wird in der c't ähnlich beurteilt wie hier. Die Verwendung wird als ausreichend angesehen.
 

rossi-lsd

kennt sich schon aus
andy1954 schrieb:
In der c't 3/2019 wurden ebenfalls AV Programme gestestet. Komplett durchgefallen ist McAfee Total Protection. Vom Einsatz wird abgeraten. Der Defender wird in der c't ähnlich beurteilt wie hier. Die Verwendung wird als ausreichend angesehen.

Kann ich nur bestätigen. Habe dazu auch einen Artikel im Forum. Wird schon seinen Grund haben, dass Amazon die Lizenz so günstig verkaufen konnte. Lief ohne Fehler nur im Administratorkonto. Der Chat mit dem Support war unterirdisch und wurde von beendet, als der Support vorschlug, sich auf meinen PC aufzuschalten. Dann wollte ich eine der Lizenzen auf einem Android Smartphone aktivieren. Ein hoffnungsloses Projekt. Ging weder über die, noch über die Internetseite. Nimmt man die Qualität der Internetseite (Kontoverwaltung) als Maßstab für die Qualität der Software, dürfte nahezu keine Schutzwirkung vorhanden sein. Für Privatanwender nicht empfehlenswert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 73230

Gast
Wenn der Defender einen Scann macht,während ich am Gerät arbeite,so erfahre ich das erst nachträglich mit dem Einschub im Aktioncenter!
Ein Systembelastung,bzw. Verlangsamung oder sowas,hab ich nie realisiert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 107444

Gast
Der Chat mit dem Support war unterirdisch und wurde von beendet, als der Support vorschlug, sich auf meinen PC aufzuschalten.

Nur so am Rande: Das ist eine völlig normale Vorgehensweise von Mitarbeitern des Supports, und so auch nichts Schlimmes, oder Gefährliches. Du siehst bei einer Remotedesktopverbindung alles, was der Supportmitarbeiter auf deinem Rechner tut. Habe das schon mal beim Microsoft-Support gemacht. Das ist halt tausend mal besser, und zielführender, als blind auf die Rückmeldung des (wahrscheinlich unbedarften) Nutzers angewiesen zu sein.

@Iskandar: Wenn du Lust hast, und genug Zeit, dann lade dir mal Apache Netbeans runter: https://netbeans.apache.org/download/nb100/nb100.html und dann scanne die ZIP mit dem Defender.

Und dann reise am besten nach Java, ist ja nicht weit von dir entfernt, und hol dir in Paket Kaffee, das du dann brauchst, bis der Defender mit dem Scannen der Datei fertig ist. :ROFLMAO: Zum Vergleich braucht Avast für sowas maximal wenige Minuten. Und das ist auch der Grund, warum die Tester sagen, dass der Programmstart doch deutlich verzögert ist.
 

Sonnschein

gehört zum Inventar
Sophos fehlt mir bei den Test. Es muss doch einen Grund geben, warum in der Industrie fast nur Sophos zum Einsatz kommt :unsure:

Übrigens habe ich Sophos auf meinem Android Handy installiert. Ich finde das Scannergebiss sehr vertrauenswürdig...
 

Potrimpo

nicht mehr wegzudenken
Sonnschein schrieb:
Sophos fehlt mir bei den Test

Die Testprodukte werden von den Herstellern geliefert. Im Windows Privatanwenderbereich macht das Sophos offensichtlich nicht.

Bei AV-Test sind Produkte von Sophos aber im Unternehmensbereich (nur 15,5 Punkte, da nur 3,5 bei Geschwindigkeit, sonst 6,0 und 6,0) und im Androidbereich (6,0 und 6,0) auf - einfach mal dem Link im Artikel folgen)
 

Nebu

gehört zum Inventar
Wieso Glaubenskrieg? Den führt man doch nur, wenn es um das besagte Wort: "Glaube" geht.
Hier aber sprechen Fakten.
Hat sich die Diskussion erledigt.
 

Simples

gehört zum Inventar
"Wieso Glaubenskrieg? Den führt man doch nur, wenn es um das besagte Wort: "Glaube" geht.
Hier aber sprechen Fakten."

zu der Zeit, als der Defender bei den AV Tests noch durchgefalle ist, haben viele in den Diskussionen hier den AV Test als käuflich und nicht realitätsnah bezeichnet. Die Testergebnisse wurden für etliche erst Fakt, als die Ergebnisse des Defenders gut bis sehr gut wurden.

Entweder MS zahlt nun auch genug oder (was ich eher denke: ) die Erkennungsrate bzw der Defenders insgesamt ist nun einfach besser geworden.
 
W

Willwas82

Gast
Wie sieht es im Falle eines Betrugs aus? Angenommen man verwendet den Defender und wird Opfer eines Bankbetrugs, wird der Defender dann als ausreichender Schutz angesehen? In der Vergangenheit war dem nicht so. Da haben Banken und Versicherungen Schadenersatz verweigert wenn nur der Defender installiert war. Ist dem immer noch so?
 

build10240

gehört zum Inventar
Da haben Banken und Versicherungen Schadenersatz verweigert wenn nur der Defender installiert war.
Quelle?

Angenommen man verwendet den Defender und wird Opfer eines Bankbetrugs, wird der Defender dann als ausreichender Schutz angesehen?
Wieso nicht, wenn alle Tests momentan darauf hindeuten? Wie soll denn ein einfacher Bankkunde Virensoftware bewerten können außer auf Basis derartiger Tests? Da sämtlich derartige Software nicht hundertprozentig zuverlässig ist, würde das sowieso auf eine Bewertung des Einzelfalls hinauslaufen. Vor Gericht dürfte kaum eine Bank damit durchkommen, dem Kunden die Auswahl eines "geeigneten" Produktes zu überlassen, aber hinterher nur bestimmte AV-Softwares zu akzeptieren. Zumal Banken inzwischen den Kunden mit bewiesenermaßen unsicheren Smartphone-Apps Zugang zum Online-Banking verschaffen, wobei dann ein nicht gerootetes Gerät die einzige Vorschrift seitens der Bank ist.

Kommt wohl auch auf die Betrugsart an. Wer Opfer von Phishing wird, hat i.d.R. selbst fahrlässig bis grob fahrlässig seine Bankdaten auf einer Phishing-Webseite eingegeben. Davor wird jeder Online-Kunde so ausdrücklich von der eigenen Bank gewarnt, daß das nicht passieren darf. Wird man dagegen Opfer eines Online-Banking-Trojaners dann könnte das von der AV-Software verhindert werden, aber bei ausgefeilten und neuen Trojanern eben auch nicht zuverlässig.
 

Peter

Karbolmäuschen
Teammitglied
…….. In der Vergangenheit war dem nicht so. Da haben Banken und Versicherungen Schadenersatz verweigert wenn nur der Defender installiert war. …...
also als erstes stellt sich mir die Frage von welcher Art des Betruges du ausgehst.
Dann ist wichtig, welche Versicherungs-Art hier in Anspruch genommen wurde
und last but not least, in Verbindung mit der Art des Betruges, hat der betroffene hier möglicherweise grob fahrlässig gehandelt
Deine Aussage, in der Form, ist schlicht und ergreifend nicht wahr.
 

Reiner Lös

treuer Stammgast
Ansonsten ist es natürlich schön zu sehen, dass der mittlerweile mit voller Punktzahl bei der Schutzwirkung abschneidet, auch wenn ich solche Tests immer mit viel Vorsicht genieße, siehe oben...
Wie will man die Schutzwirkung sonst beurteilen?


Wie sieht es im Falle eines Betrugs aus? Angenommen man verwendet den Defender und wird Opfer eines Bankbetrugs, wird der Defender dann als ausreichender Schutz angesehen? In der Vergangenheit war dem nicht so. Da haben Banken und Versicherungen Schadenersatz verweigert wenn nur der Defender installiert war. Ist dem immer noch so?

Die Infos sind unzureichend. Der Defender existiert schon seit Windows 7 (Vista?)
Dort war er kein Ersatz für ein AVP, unter Windows 10 aber schon. Eswurde vom OS auch bemängelt, dass kein AVP installiert ist, was man aber abstellen konnte.


Sonst: Die c't warnt ausdrücklich vor einer Monokultur bei Software. Wenn alle den Defender nähmen (theoretisch, wird nie der Fall sein), wäre er schlecht, weil er leicht auszuhebeln ist.
Außerdem hat er Defizite, sogar gegenüber freier AV-Software.
 
G

Gelöschtes Mitglied 107444

Gast
Wie will man die Schutzwirkung sonst beurteilen?

Richtig. Das war auch immer meine Argumentation bei solchen Tests. Als Privatanwender, und sogar geschäftlicher Anwendung kann man das nicht selbst beurteilen, dafür sind solche Tests da. "Mit Vorsicht genießen" heißt ja auch nicht, dass man die Validität solcher Tests völlig abstreitet.

Der beste Virenschutz ist ohnehin, nach wie vor, das, was da vorm Computer sitzt.
 

Reiner Lös

treuer Stammgast
Die Ergebnisse werden wohl stimmen. Wie das Bild in diesem Artikel zeigt, haben ja fast alle Programme eine gute Schutzwirkung bescheinigt bekommen.
Das Fatale an der Sache ist: Der gemeine Anwender denkt dann, dass er umfassend oder zumindest gut geschützt ist, wenn er so was liest. Bei einem Kaufprogramm mit 35 Zusatzmodulen kann ja gar nichts mehr passieren, laut Herstellerwerbung. Unten rechts steht dann ja auch immer in grün: Der PC ist geschützt. Das ist aber beileibe nicht der Fall -- wissen wir hier.

Das perfide an der Sache ist ja nicht, dass es nicht stimmt, was die Leute aber nicht wissen. Nein, wenn was passiert, dass man dem Hersteller nicht ans Leder kann, auch wenn man Geld für die Software hingelegt hat, nicht nur bei AVP. Der Hersteller kann in der Werbung behaupten was er will und hinterher kann man ihn nicht zur Rechenschaft ziehen. Das macht mich immer so wütend.
 
G

Gelöschtes Mitglied 107444

Gast
Bei 35 Modulen in einem Antivirenprogramm würde ich zu viel bekommen. Da sieht man auch mal wieder schön, wie sehr sich die Leute durch die Presse verrückt machen lassen. Meiner Meinung nach benötigt man gar keine Antivirensoftware, wenn man vernünftig mit seinem PC umgeht, das heißt, nicht auf Drecksseiten unterwegs ist, nicht jeden Crack und Porno runterläd, der einem vor die Nase kommt, und, vor allem, nicht E-Mail-Anhänge unbekannter Absender ausführt (immer noch Einfallstor Nummer Eins). Wenn man das alles beherzigt, sollte man keine Probleme bekommen, da kann die Presse, und die Lobby der Sicherheitssoftwarehersteller noch so viel Panikmache betreiben.

Dieser ganze Nonsens darüber, dass Windows so unsicher wäre, ist doch lediglich das - Nonsens. Vielmehr ist Windows das am weitesten verbreitete Betriebssystem, und, als Hacker stürzt man sich doch nicht auf Software mit Marktanteil 1%, das sagt doch schon der gesunde Menschenverstand, dass das Humbug wäre.
 
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