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Kaufberatung Neuer Arbeits-PC geplant. (Kein Gaming!)

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
Da mein jetziger Arbeits-PC jetzt langsam in die Jahre gekommen ist plane ich da was neues.
Voraussetzung ist allerdings das ich meine Grafikkarte, FireWire-Karte und Modem für Fax weiter nutzen kann.
Da dieser PC hauptsächlich für Office genutzt wird und ich auf sehr leisen Betrieb sehr großen Wert lege habe ich mir dementsprechend die Hardware ausgesucht.
Mein Jetziger alter PC ist Semi-Passive gekühlt und steckt in einem SUGO Gehäuse von Silverstone. CPU ist per Headpipe mit einem Kühler außen verbunden und das Gehäuseinnere wird durch das Netzteil gekühlt. Diesen PC hab ich so seit 2015 in Betrieb und läuft auch ohne Probleme.

Erst einmal der Ist Zustand.
Motherboard: Gigabyte GA-F2A88XM-D3H (rev. 3.1)
1000

Prozessor: AMD A10-6700T 4x 2500 MHz (3500Mhz Turbo Modus), 45 Watt TDP
Ram: G.Skill DIMM 2 GB DDR3-1333 (F3-10600CL9D-4GBNS) 4 Stück
Grafikkarte: Palit GeForce 1050 Ti KalmX
Netzteil: Be quiet Dark Power Pro P7 450W
Festplatten: 1x Samsung 860 Pro 2,5" 500GB SSD & 2x SAMSUNG HM500LI 500GB HDD
optische Laufwerke: HL-DT-ST BD-RE BH16NS55
PC-Gehäuse: Silverstone modifiziert mit Passivkühlung
6130T-1.jpg


Neu geplant ist in mein bestehendes Gehäuse und auch Semi-Passiv neue Hardware zu verbauen.
Der CPU kühler für die Headpipe wird von einem Freund gefertigt der mir schon damals für meine AMD-CPU die Halterung für die Headpipes gefertigt hat.
Diese Hardware hab ich mir mal ausgesucht.
Motherboard: Gigabyte B560M D3H (rev. 1.0)
1000

Prozessor: Intel® Core™ i5-11400T (TDP 35 Watt)
RAM: 4x Apacer DIMM 8 GB DDR4-2666, Arbeitsspeicher (Da muss ich erst noch mal nachsehen ob dieser in der QVL-Liste steht)
Grafikkarte: Da habe ich vor meine jetzige Palit GeForce 1050 Ti KalmX weiter zu verwenden.
optische Laufwerke: Da werde ich mein jetziges HL-DT-ST BD-RE BH16NS5 auch weiter verwenden.
Netzteil: ??? Eventuell be quiet! STRAIGHT POWER 11 550W Platinum (Bin mir da noch nicht sicher)
Festplatten: 1x Samsung 980 PRO 500GB NVMe SSD, 2x Samsung 860 PRO 512GB SATA SSD

Geplant habe ich diese PC-Aufrüstung auf Dezember 2021 oder Januar 2022. Die Links dienen nur der Beschreibung. Wo ich schlussendlich kaufe habe ich noch nicht entschieden.

Ist schon eine weile her das ich mir einen PC neu gebaut habe. Dieser PC wird überwiegend als Arbeits-PC genutzt für Internet, E-Mail, Office 365 und ganz selten mal um ein Video zu konvertieren. Spiele werden nie gespielt da ich nicht der Gamer bin.

Was haltet ihr von dieser Zusammenstellung?
Bei der CPU habe ich extra eine Ausgewählt die eine geringe Abwärme hat wegen der passiven Kühlung und für meine Zwecke denke ich ausreichend ist und genügend Leistung hat.

Habt ihr da Verbesserungsvorschläge?
Ich würde mich über eure Meinung freuen.
 
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Rottendam

gehört zum Inventar
Dann such mal weiter so bei den altlasten jedwede CPU wird heute durch die kleinen strukturdichten Punktuel so schweine heiss dass du passiv mehrere quadratmeter Kühlfäche benötigst um sie gescheit am leben zu halten. Mit einem 11400T wirst du dir schon mal garkeinen gefallen tun der wird permanent throtteln weil er gerademal eine maximal zulässige Temperatur von 72°C hat. Die 35W TDP wirst du auch nicht sehen weil du den dafür erstmal komplett von hand runterthrotteln und boost zeiten auf so kurz wie möglich setzen müsstest und selbst dann sind die nur aktiv gekühlt zu erreichen. Real hast du bei dem out of the box knapp über 50W die der ins Gehäuse kachelt

Wenn müsste man schon einen 11400 nehmen und damit wird es auch nicht funktionieren weil er eine viel zu hohe Leistungsaufnahme für solch eine Nummer hat und bei Ryzen kannst du es genau so vergessen die erreichen nur nicht direkt nach dem booten ihre throttel Temperaturen. Das einzige was du dir aussuchen darfst ist throttelt die Fuhre direkt nach dem booten oder doch erst nachdem ich ein Programm aufmache und für letzteres muss die passiv Silverstone Nummer schon richtig hart wärme abführen können.

So damit haben wir dann schon mal die CPU aus dem weg kommen wir zum MoBo dessen Stromversorgung mit derbe Scheisse noch höflich umschrieben ist. Nur mal so in den Raum gefragt wie schnell wolltest du den Rechner selber durchgrillen ich frag da für einen Freund. Tu dir selber einen gefallen und leg einen zwani drauf für ein Gigabyte Aorus Pro, Aorus Elite, Asrock Pro 4 oder MSI Bazooka. Wenns richtig gescheit werden soll Gigabyte Aorus pro AX und Asus TUF und dazwischen hinge dann irgendwo das Asrock Steel legend.

Ram ist auch absolutes NoGo mit Apacer kannst du dich nämlich auf die Zustände läuft oder läuft nicht + lahmen Latenzen einstellen weil die zusammengefegten Abfälle der Chipfabriken verlötet werden. Ohne jetzt nachzugucken hat der doch minimum CL19 oder 20. Wenn du billigen Ram verwenden willst dann bitte 3000 - 3200er Kingston Value Ram oder Corsair Value Select wo solche Latenzen Sinn machen aber nicht so eine Rotze wo das langsamste eigentlich bei CL16 liegt und wenn du was gescheites haben willst ganz normale Corsair, ganz normale Kingston und ganz normale TridentZ von der Stange und auch da nichts unter 3000-3200. Den einzigen Grund den man hätte für 2666er ist weil er durch Zufall noch rumfliegt und niedrige Latenzen hat

Rest kann man so lassen wobei ich dann eher ein Corsair TX einbauen würde ist kleiner und handlicher und ob einem die einzige alternative zur 1050ti in form einer 1650 die derzeit aufgerufenen Preise die viel zu hoch sind Wert ist muss man selber entscheiden ich bin da eher bei nein lohnt nicht
 

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
@Rottendam
Mit einem 11400T wirst du dir schon mal garkeinen gefallen tun der wird permanent throtteln weil er gerademal eine maximal zulässige Temperatur von 72°C hat. Die 35W TDP
Der jetzige Prozessor AMD A10-6700T hat TDP 45W und eine Max. Temperatur von 71°C und du denkst der Intel 11400T mit 35 TDP hat mehr Abwärme? Der i5-11400T hat eine zulässige Temperatur bis 100°C und nicht bis 72°C wie von dir angegeben. Steht jedenfalls so auf der Seite von Intel.

Die Passive Kühlung bei mir ist bis 65W ausgelegt und hatte von der Kühlleistung die letzten Jahre immer ausgereicht für den AMD A10-6700T. Ich kann mir schwer vorstellen das der Intel 11400T mit 35W TDP groß höhere Temperaturen erreicht als mein alter AMD. Mit dem AMD A10-6700T habe ich momentan diese Temperatur.
Screenshot 2021-10-26 184118.jpg

Screenshot 2021-10-26 184351.jpg

Zum Intel 11400T dieser lies sich sogar auf 25W TDP begrenzen. Ich würde da jetzt wirklich keine Komplikationen mit der Kühlung Erwarten. Link: Spezifikationen Intel® Core™ i5-11400T Prozessor (12 MB Cache, bis zu 3,70 GHz)
So damit haben wir dann schon mal die CPU aus dem weg kommen wir zum MoBo dessen Stromversorgung mit derbe Scheisse noch höflich umschrieben ist.
Wieso sollte die Stromversorgung Scheiße sein? Der PC soll kein Gaming können und eine Hochleistung CPU oder Gaming-Grafikkarte ist ja auch nicht geplant (Eine Nvidia Palit GeForce 1050 Ti KalmX würde ich jetzt nicht direkt als Gaming-Karte einstufen und würde diese eventuell sogar gar nicht verbauen wenn mir die Intel Grafik reicht). Die von dir aufgezählten Bords sind für Gaming und haben nicht das Layout der Steckplätze für meine Erweiterungskarten (Fax-Modem per PCI und FireWire per PCI x1) die ich weiter verwenden möchte.
Ich habe noch einen weiteren PC in einem HFX Classic Gehüse mit fast identischer Hardware der sogar zu 100% passiv gekühlt ist mit einem (Ultra Durable 4 Plus) GA-F2A88XM-D3H (rev. 3.0) Board und auch AMD A10-6700T Prozessor der seit 2013 täglich 8 bis 10 Stunden in Betrieb ist. So schlecht finde ich die Ultra Durable Bords nicht die ich früher öfter verbaut habe. Oder hat sich da die Qualität so verschlechtert?

@PeteM92
Nur eine Anmerkung: bei dem ausgesuchten Intel-Prozessor brauchst Du keine extra Grafikkarte, da ist eine Intel® UHD-Grafik 730 mit dabei.
Stimmt die Nvidia würde ich da nicht benötigen und die Grafik von Intel dürfte für die Aufgaben des PC ausreichend sein.

Und als RAM würde ich 2x16GB bevorzugen gegenüber 4x8GB
Hat das einen besonderen Grund? Abwärme? Oder weshalb lieber 2 Ram anstatt 4 Ram?

@All um es noch mal zu verdeutlichen dieser PC ist hauptsächlich für Büroarbeiten (Internet, Office 365 und sehr selten mal ein Video zu konvertieren). Für die geplanten Aufgaben würde nach meiner Meinung auch ein aktueller Intel I3 und 8GB oder 16GB Ram reichen. Mir geht es auch nicht um ein paar Euro. Ich finde nur das ein Gaming-Board doch ein wenig übertrieben ist außer in den letzten Jahren haben sich die Gigabyte Ultra Durable Bords wirklich so verschlechtert das man nur noch Boards für Gaming empfehlen kann?

Bei den Boards habe ich mich noch mal umgesehen und diese würden nach meiner Meinung für mich geeignet sein die unten gelistet sind. Das Gigabyte B560M AORUS PRO (AX) (rev. 1.x) ist für mich nicht geeignet. Sollte ich bei diesem eine Grafikkarte doch nachrüsten wollen müsste ich auf die FireWire-Karte oder das Fax Modem verzichten (Von externen Fax-Modems per USB halte ich nichts).

Gigabyte B560M D3H (rev. 1.0) (Bestehendes Fax Modem PCI kann beibehalten werden) Ist Noch mein Favorit.
Gigabyte B560M DS3H (rev. 1.0) (Fax Modem müsste gegen eines mit PCI-E getauscht werden)
Gigabyte B560M DS3H AC (rev. 1.0) (Fax Modem müsste gegen eines mit PCI-E getauscht werden)
Gigabyte W480M VISION W (rev. 1.0) (Fax Modem müsste gegen eines mit PCI-E getauscht werden)???
Gigabyte B560M AORUS ELITE (rev. 1.0) (Fax Modem müsste gegen eines mit PCI-E getauscht werden) ) Ist in der engeren Auswahl

Asus TUF GAMING B460M-PLUS (Fax Modem müsste gegen eines mit PCI-E getauscht werden. Rocket Lake nicht in der CPU Liste!) Dürfte wohl für mich wegfallen.

Als Intel Prozessoren kämen diese in Frage mit 35W TDP.
Rocket Lake:
Core i5-11600T
Core i5-11500T
Core i5-11400T (Ist bis jetzt mein Favorit)

Bis jetzt habe für Fax das USR5671 56K* V.92 PCI Faxmodem verwendet. Bei einem Bord ohne PCI müsste ich auf das USR5638 56K PCI Express (PCIe) Faxmodem umsteigen was für mich auch noch vertretbar ist.
 

PeteM92

gehört zum Inventar
Oder weshalb lieber 2 Ram anstatt 4 Ram?
Mein Eindruck hier im Forum: es treten häufiger Probleme bei vollbestückten Rechnern auf als bei solchen mit nur 2 RAM-Riegeln. Auch in den QVL-Listen der Motherboards sind deutlich weniger RAM-Typen aufgeführt, die für Vollbestückung geeignet sind als für 2 RAM-Riegel.

Noch eine Anmerkung zu Fax: das PCIe Faxmodem kostet 30-50 €. Ein Drucker mit Fax-Funktion kostet wenig Aufpreis gegen einen Multifunktionsdrucker ohne Fax. Wenn Du eine Fritzbox hast, kannst Du das Faxen per Software erledigen. Ich würde die Auswahl des Motherboards da nicht wegen dieses Fax-Modems einschränken.
 

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
Mein Eindruck hier im Forum: es treten häufiger Probleme bei vollbestückten Rechnern auf als bei solchen mit nur 2 RAM-Riegeln. Auch in den QVL-Listen der Motherboards sind deutlich weniger RAM-Typen aufgeführt, die für Vollbestückung geeignet sind als für 2 RAM-Riegel.
Danke für deine Perspektive.

Was das FAX angeht. Laser-Drucker Brother HL-5250DN und Scanner Cannon Lide 70 habe jeweils Einzeln von Multifunktionsgeräten halte ich wenig. Ich habe zwar eine FritzBox 7490 aber ich Faxe lieber als mit einem Modem. Meist sind es eingescannte Dokumente und ich verwende da seit XP Zeiten lieber Windows-Fax und -Scan. Da jetzt ein neues Modem zu kaufen ist jetzt nicht so dramatisch.
 

tkmopped

gehört zum Inventar
Hol dir doch einfach einen Laptop. Der ist durchkonfiguriert und mit Office hat der keine Probleme.
Video bearbeiten ist aber grenzwertig, wie bei deinem Vorhaben oben auch.
Damit kannst du auch am Schreibtisch deine bisherige Hardware weiterbenutzen. Das mit dem Faxmodem - ich würde das lassen. Ob du dafür unter Windows 11 noch Treiber installieren kannst oder Unbekanntes Gerät im GM zu stehen hast , ich kann das nicht orakeln. An Windows 11 wirst du aber kaum vorbeikommen. Jetzt wo bekannt ist, das das letzte Windows aller Zeiten im Oktober 2025 ausläuft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
@tkmopped
Laptop habe ich X1 Carbon 6th Gen - Type 20KH mir Windows 11 Pro dieses nutze ich aber nur für Unterwegs. Zuhause habe ich lieber einen Desktop-PC und möchte halt meinen Arbeits-PC erneuern den ich am meisten Nutze.
Ich bearbeite ja keine Videos eher konvertieren und das möglichst ohne Qualitätsverlust. Das benötigt in der Regel keine Anspruchsvolle Hardware und Schaft sogar mein jetziger PC locker z.B mp4, m2ts zu mkv. Sollte da mal doch was konvertiert werden was länger dauert ist das auch nicht tragisch im Jahr sind das eventuell 4 Videos.

Ich müsste mir auch keine neue Hardware unbedingt kaufen. Mein jetziger Arbeits-PC läuft ohne Probleme mit Windows 10 Pro und auch Windows 11 Pro. Ein neues Notebook bekomme ich als alle 2-3 Jahre kostenlos und kann mir dieses inzwischen sogar selbst aussuchen welches ThinkPad ich gerne hätte egal welche Ausstattung oder Preisklasse und muss ich also auch nicht kaufen.

Grund für einen neuen PC ist eher das ich mal wieder was selber zusammenbauen möchte und da ich seit Jahren von Passiv bzw. Semi-Passiv gekühlten PC begeistert bin und 2 solche PC habe möchte ich halt da einen PC erneuern.

Beispiel mein 100% Passiv gekühlter PC HFX Classic. Das Gehäuse habe ich 2006 gekauft und da wurde mehrmals die Hardware aufgerüstet bzw. das Innenleben komplett getauscht. Diesen PC möchte ich momentan noch nicht Aufrüsten und dient nur als Beispiel da der PC fast die Selbe Hardware hat wie mein Arbeits-PC.
So sah z.B mein HFX 2012 aus.
d7_150926.jpg

imgp0738bk5d_150922.jpg

Damals 2012 noch mit dieser Hardware.
Motherboard. Socket AM2 > GA-M55plus-S3G.
Prozessor: AMD Athlon X2 5050e, 2x 2.60GHz.
Grafikkarte: Nvidia GT210 Asus EN210 SILENT/DI/1GD3(LP) Mit 1GB DDR3 und 128bit Speicheranbindung (Normal sind nur 64bit!).
TV Karte für UKW Radio: Hauppauge PVR250MCE.
TV Karte für DVB-C: Digital Everywhere Floppy DTV C CI.
Festplatten: 1TB - 2x Samsung HD501LJ (Intern) und 1x Samsung HD501LJ (Extern).
DVD Brenner LG H10N (Intern) und Pioneer BDC-202 Blu-Ray Laufwerk extern über eSATA.
Futaba MDM166A VFD-Einbaudisplay zur Anzeige diverser Mediainhalte.
Betriebssystem: Windows7 Home Premium 32bit.
Bedienung: MCE Tastatur & Philips Mediacenter FB RC4370.

2013 wurde dieser PC aufgerüstet (Bild ist von 2014).
wp_20140621_06_03_45_jdsdw.jpg

Aktuell mit Nvidia GT1030
img_20211027_09592717jtw.jpg

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Mainboard: Gigabyte GA-F2A88XM-D3H (rev. 3.0). CPU: AMD A10-6700T, 8GB DDR3 Arbeitspeicher, Grafik: Nvidia GT1030 . Bei diesem HFX Classic Gehäuse ist die Kühlung für 95W Prozessoren ausgelegt und langweilt sich da mit der AMD A10-6700T CPU.

Da ich also 2 PCs seit mehreren Jahren betreibe 1x 100% Passiv und 1x Semi-Passiv sehe ich dieses Kühlkonzept nicht so skeptisch wie manch anderer hier.

@All
Ich hab mich noch ein bisschen bei Gigabyte und Asus umgesehen.
Am meisten Zusagen würde mir das Gigabyte B560M AORUS ELITE (rev. 1.0) bei Asus währe das in der engeren Wahl Asus TUF GAMING B560M-PLUS.
 
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[email protected]

Ergonomiker
Ohne jetzt die Komponenten im einzelnen gegoogelt zu haben, finde ich den Ansatz eines leisen und langlebigen, mit alten und neuen Teilen bzw. Standards kompatiblen PCs super.

Da ich auch kein Gaming betreibe, genügt mir gute Office-Leistung. Ich hole mir dann immer ein Ultra High End Mainboard mit "militärischen" Kondensatoren und pipapo von vor ein paar Jahren für kein Geld gebraucht. Wenn ich mir alle Schaltjahre mal wieder Benchmarks anschaue, dann ist mein uralter i7-3770K immer noch nicht nennenswert langsamer (pro Kern, was für Arbeitsprogramme weiterhin ausschlaggebend ist) als aktuelle Prozessoren.

Grafikkarte ist mir egal, solange die Lüfter im 2D Betrieb aus sind und solange sie möglichst viele 4K @60Hz Ausgänge hat. BeQuiet Dark Power Pro mit geringer Wattzahl fahre ich auch in mehreren Rechnern und habe seit dem Einbau von diesen absolut nichts mehr vernommen.

Passive Kühlung hab ich vor langer Zeit auch mal betrieben, aber mit Kühlern bzw. Lüftern und Low Noise-Lüfterkabeln von der braunen Marke, deren Name mir gerade entfallen ist, ist der PC vollkommen lautlos obwohl er auf dem Schreibtisch steht.
 

rusticarlo

gehört zum Inventar
Oder weshalb lieber 2 Ram anstatt 4 Ram?

das hat was mit der Verwaltung der RAM Module zu tun, jedes zusätzliche Modul schluckt Systemressourcen und belastet das Mainboard

auf einem richtig guten Mainboard ist das wurscht aber deine Preisklasse wird sich da schwer tun und der Weg zwischen stabil und instabil ist schmal
 
Zuletzt bearbeitet:

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
Ich habe mich noch mal Umgesehen und ein Board gefunden für AMD Prozessoren wo von den Steckplätzen für mich ok ist und auch genügend USB-Buchsen hat.
Link: Asus TUF GAMING B550M-PLUS Dieses Board hat auch VRM-Kühler, Lüfterloser PCH-Kühler, M.2-Kühler und TUF-Komponenten nach Militärstandard.
Die Prozessorauswahl ist bei AMD ein weniger schwieriger da ein Prozessor z.B mit 35W TDP zu finden der auch lieferbar ist. Ich hab mir jetzt da mal diesen ausgesucht.
Link: AMD Ryzen™ 5 PRO 5650GE
Als Arbeitspeicher habe ich mal 2x Kingston ValueRAM DIMM 16GB, DDR4-3200, CL22-22-22 (KVR32N22D8/16).pdf herausgesucht der auch in der Liste vom Asus TUF GAMING B550M-PLUS steht.
Ich denke bei einem Semi-Passiv Kühlung sollte es da keine Probleme geben und die Hardware keine höheren Temperaturen haben als meine jetzig noch verbaute Hardware.

Zum Fax-Modem das USR5638 56K PCI Express ist kompatibel zu Windows 10 64bit. Ich bin mir sehr sicher das dieses auch zu Windows 11 kompatibel ist da ja gleiches Treiber-Model und sich da zu Windows 10 nichts geändert hat..
Link: USR5638 56K PCI Express (PCIe) Faxmodem.pdf
 

tkmopped

gehört zum Inventar
Bauvorschlag mit AMD hatte ich schon geschrieben, aber wieder gelöscht, weil das oben alles eher auf Intel zugelaufen war. Nur mit dem Ram solltest du nochmal drüber nachdenken. Wenn schon neu , dann Speicher mit nativem Controllertakt. Der beträgt bei den Zen2 und 3 3600MHz (entspricht 1800MHz) im XMP. Vor allem würde ich anraten einen GSkill Trident aus der QVL zu verwenden.
F4-3600C18D-64GTZN wäre ein TridentZ NEO
F4-3600C17D-32GTZSW
F4-3600C18D-16GTZRX Trident GTZRX laufen (als Made for AMD) auf allen Boards
Latenzen spielen nicht die große Rolle, im Office sowieso nicht. Frequenzen oberhalb von 3600MHz bringen erst höher als 4000MHz einen effektiv höheren Durchsatz, weil das intern (Frequenzen im SOC) angepaßt werden muß.
Wenn du Speicher in der QVL raussuchst mußt du oben die 5000er APU als Prozessor ausgewählt haben, nur mal noch als Hinweis.
Das mit den TUF-Komponenten "nach Militärstandard" ist nur Marketing. Da könnte genauso gut Gutsherrenart stehen. Normalerweise sind da nur die Kondensatoren der VRMs gemeint. Das sind mittlerweile alle Solid State Kondensatoren der Temperaturklasse 105°(gemeint sind die projektierten Betriebsstunden mit dieser Temperatur, die sich exponetiell verändern, mit über- oder unterschreiten dieses Wertes). Mit einer APU von 35W TDP mußt du aufpassen, das die nicht einfrieren. Scherz! Nee, die werden erst mit den Boliden ab 95-105W richtig gefordert, deren echte Leistungen durchaus auch über 200W liegen können. Bist du weit weg davon.
 

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
@tkmopped
Danke erst mal für die Info mit den RAM. Da die Headpipes über die RAM-Steckplätzen verläuft könnten durch eventuelle Kühler das knapp werden wenn der Kühler höher ist als ein normale Ram ist ohne Kühlkörper. Da habe ich nur ein paar Millimeter Luft zu den Headpipes und muss da erst bei den jeweiligen Herstellern nach den Abmessungen sehen. Bei Ram ohne Heatspreader oder mit Heatspreader wenn dieser keinen Buckel hat kann ich mir zu 100% sicher sein das ich da keine Probleme mit dem Einbau habe. Ich muss also bei den Ram nicht nur darauf achten welche kompatibel zum Board sind sondern auch auf die bauliche Größe des Ram das dieser nicht mit den Headpipes kollidiert. Ist halt alles nicht einfach da die richtigen Komponenten auszusuchen.

Bei der Ram suche hab ich das mal auf der Seite von Asus eingegeben.
Screenshot 2021-10-28 105529.jpg

Mal sehn was da für mich alles passend ist.

Nachtrag von der Modulhöhe würde ein Corsair Vengeance CMK16GX4M2D3600C18 passen und ein Kingston HX434C17FB4K2/32 auch. Ein F4-3600C18D-16GTZRX oder ähnliche sind zu hoch von der Modulhöhe.
Arbeitspeicher mit LED kommen für mich auch nicht in Betracht da man diese bei geschlossenem Gehäuse eh nicht sieht.
Modulhöhe 30mm bis 35mm sind bei mir noch ok. Alles was höher ist wird kritisch und ich würde längere Headpipes benötigen die ich über denn Ram dann leicht biegen müsste.
 
Zuletzt bearbeitet:

Grisu_1968

Staatl gepr. Wirtschafter
Danke👍🙂 dann wird es ein DDR4-3200 sollte ich mich für das Asus TUF GAMING B550M-PLUS mit AMD Ryzen 5 PRO 5650GE entscheiden.
 

tkmopped

gehört zum Inventar
Das mit den 3200MHz betrifft den nativen Speichertakt SPD nach JEDEC Spezifikation. Die meisten haben dieses Profil von "nur" 2133MHz oder 2400MHz in den Speicherchips hinterlegt. Im Systemfenster von HWInfo sieht man das, was das Board ausgelesen hat. Angegeben sind in der Typnummer immer die XMP-Werte.
Weil Ram mit guten Speicherchips wesentlich schneller takten könnte, werden die im XMP , einer Systemübergreifenden Intel Spezifikation die das Bios bei kompatiblem Ram erkennen kann, auch mit höheren Frequenzen als SPD vorgibt betrieben. Dabei beträgt die Spannung idR. 1,35V anstatt 1,2V. Der Zusammenhang von höheren Frequenzen und höheren Latenzwerten spielt da auch noch mit hinein. Erfahrungsgemäß ist es besser, Ram mit höheren Frequenzen (XMP-Wert) zu betreiben , weil dessen Durchsatz dann höher ist als mit SPD-Werten und kürzeren Lazenzen. Im Prinzip ist das der berühmte "geschenkte Gaul".
Weil diese Profile vom Bios erkannt werden müssen, um das fehlerfrei einzustellen, ist es wichtig das der Ram von den Herstellern getestet wurde. Nur der, der diesen Test bestanden hat steht letztendlich in der QVL. Dafür garantiert dann auch der Hersteller.
Je höher die Speicherfrequenz , bis zur nativen Frequenz des Speichercontrollers von 3600MHz, um so schneller erfolgt der Datenaustausch der CPU. Oberhalb von 3600MHz werden die Frequenzen im SOC und dem Speichercontroller intern abgeglichen, was bei geringer Differenz erstmal weniger Durchsatz bedeutet.
Das trifft auf die normalen CPU zu. Du hast eine APU deren IGPU auch auf den Systemspeicher zugreifen muß. Für diese sollte die Frequenz so nah wie möglich am Sweetspot von 3600MHz liegen. Bei der CPU selber ist der Durchsatz bei 3200 vs 3600MHz zwar meßbar größer, aber faktisch macht das nur einen geringen Unterschied. Weil aber die Preise auch auf demselben Niveau sind, egal ob 3000 oder 3600MHz sollte man gleich zum Optimum greifen.
Wenn du ein Platzproblem hast , kann sein das dann evtl. der "normale" Corsair Vengeance eine Option wäre.
Ich selber nehme die aber nicht mehr weil die Versionsnummern (entsprechen den Chipherstellern) im Handel nicht angegeben werden. Bei Kingston HyperX stimmen die Typnummern im Handel und die Anzeigen derselben zB. von CPUZ oder HWInfo nicht überein. Crucial hat die ganze Typennomenklatur über den Haufen geworfen. Da gibt es nur noch Ballistix (ohne Sport , Tactical oder Elite) in der Typenbezeichnung, obwohl die alten Typen in den QVL stehen.
Mittlerweile ist das ne Wissenschaft geworden. Nur GSkill funktioniert nach QVL und auch in der Reverse Suche nach Typnummern bei GSkill.
Noch ein Hinweis:
Normalerweise legt die CPU fest, wie schnell der zu betreibende Ram im Maximum takten dürfte. Bei Ryzen wären das über 4000MHz, je nach Board. Baut man aber zB. einen Zen2 auf ein Board der 400er Serie, gilt dessen Einschränkung für die maximale Frequenz . Das wird zuweilen durch neuere Biosversionen erweitert. Deshalb sollten auch die zeitnah installiert werden, wenn das im Changelog steht.
 
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