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Kaufberatung Neuer Office-PC

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Westfale

gehört zum Inventar
Ich "darf" demnächst einen neuen Office-PC für einen kleinen Gewerbebetrieb zusammenstellen und -bauen und wäre für ein paar Anregungen dankbar:

Zuverlässigkeit und Langlebigkeit stehen an erster Stelle. Der letzte von mir gelieferte hat einen AMD A8 und läuft immer noch täglich seine 16 Stunden, aber mit dem Ende von Win10 naht auch sein Ende. Daraus sieht man schon, dass auch der neue PC keine Hochleistungsmaschine sein muss, Internet & E-Mail, etwas Office und ein spezielles Programm für den Betrieb ist alles, was er leisten muss. Auf jeden Fall sollen zwei Monitore dran, zwei - möglichst gleiche, gibt's das? - Grafikausgänge sind also Pflicht. 16 GB RAM sollten eigentlich reichen, aber im Interesse der Zukunftssicherheit sind 32 GB wohl besser.

Wozu würdet ihr raten? Grundideen für Gehäuse (nix BlingBling!), Netzteil, Mainboard, CPU, RAM genügen vorerst; ob ich den in zwei Wochen oder in vier Monaten bauen werde, steht noch nicht fest, von daher sind genaue Preisermittlungen jetzt unnötig.
 
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Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn du das für einen kleinen Gewerbebetrieb bauen und später betreuen willst, nimm das als Hardware mit der du dich "bombensicher" auskennst. Falls es dort mal klemmt, hast du keine Zeit irgendwelche "Meinungen" zusammenzutragen.
keine Hochleistungsmaschine sein muss, Internet & E-Mail, etwas Office und ein spezielles Programm für den Betrieb
Vielleicht noch ein Steuerprogramm aber das ist nichts, was in Richtung "ich brauch Leistung und Tempo" tendieren sollte. Weil daran tendenziell noch Peripheriegeräte angeschlossen werden, sollte das auch kein ARM-Gedöns sein. Geh davon aus, das die Kiste mindestens 8 Jahre laufen soll, vielleicht auch länger. Das heißt, du mußt das Neueste vom Neuen zusammenkaufen. Intel I5 xxx oder Ryzen R5 xxx hilft, wenn die Updates und Upgrades nicht jedesmal Stunden dauern sollen. Mehr als aus der 65W-Klasse braucht es da nicht. Ob CPU oder APU macht kaum noch unterschiede. Grafik haben beide. Speicher mit EXPO oder XMP verbietet sich von selber. Stabilen DDR5 mit 4800MHz in 2x16GB - reicht. GSkill TridentZ aus der QVL des Boards und gut.
Mittelklasseboard(AORUS Elite) oder gleichwertig, schafft genug Ressourcen, falls einmal mehr Speicher benötigt wird. SATA lohnt da eher als viel NVME-M2.
Gehäuse und leise - was von hause aus nicht viel Hitze um sich wirft, braucht keine aufwändige Kühlung. Etwas Airflow, ein Lüfter vorne und einer hinten und fertig.
Schau dir an, welcher Hersteller das aktuellste Bios (für die Plattform) anbietet. Wichtig für die zukunft!
Der Rest - frag mal welche Form der Datensicherung dem vorschwebt. Außerdem - Gewerbe und elektronische Rechnungen und Datenspeicherung/-Archivierung wäre auch ein Thema. Einfach mal so einen PC ... reicht nicht mehr
 
So, der PC ist zusammengebaut und installiert gerade Windows.

Da sucht man sich extra vorher das aktuelle BIOS von der Hersteller-Webseite und macht sich schlau, wie es zu installieren ist. Aber oh Wunder, es war bereits drauf! Ich hab ja schon etliche PCs gebaut, aber das war tatsächlich das erste Mainboard, welches mit dem aktuellsten BIOS geliefert wurde. (y)
 
Wozu würdet ihr raten?

In diesem Fall ist der PC ja schon fertig. Insofern bin ich da zu spät dran. ;)

Wer ansonsten in diesen Thread reinliest mit der gleichen Frage: am besten einen fertigen PC eines der großen Hersteller nehmen. Dell, HP, Lenovo. Sinnvollerweise nichts aus dem Bereich der Home- und Gaming-Schienen, sondern die Business-Modelle. Im Firmen-Umfeld würde ich auf gar keinen Fall Eigenbauten machen.

Wenn der Gewerbebetrieb am Ende mehr als einen PC hat, sind sonst jegliche PCs Einzelstücke. Das kostet immens Zeit beim Support. Das will man nicht.

Möglichst eine PC-Serie, einen Hersteller und falls mehrere PCs genutzt werden, idealerweise auch alle zum gleichen Zeitpunkt tauschen. Damit dürfte man am wenigsten Sorgen haben.
 
Völlig richtig. Hinzu kommt, dass für die einzelnen Komponenten separate Kaufverträge vorliegen können. Wenn etwas nicht funktioniert hat man dann ein Gewährleistungsproblem. Bei einem fertigen PC kann man einfach den kompletten PC als mangelhaft rügen.
 
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich:
  • Mit zwei Fertig-PCs hat man schlechte Erfahrungen gemacht.
  • Der zuletzt von mir gebaute PC hat ~10 Jahre ohne Mucken gehalten. :)
Es ist außerdem ein Stand-Alone-PC.
 
Das wird mit 100%iger Sicherheit nicht passieren, seit Jahrzehnten sehr gute Freunde. :)
Prinzipiell stimmt das aber natürlich; für jeden mache ich das selbstverständlich nicht.
 
Alleine wenn man sich die Komponenten des Systems vor Augen führt, ist sinnvoller Ersatz innerhalb kürzester Zeit zu beschaffen. Teuer ist davon eigentlich nichts. Zeitaufwand wenige Tage.
Versuch das mal bei einem PC , der für professionelle Umgebung in größeren Stückzahlen und jahrelanger Ersatzteilgarantie beworben wird. Die wollen das komplette System haben, egal was das Problem darstellt.
Wobei es total egal ist, womit man eine defekte Komponente letztendlich austauschen würde. Die haben nämlich alle dieselbe Gewährleistung von zwei Jahren, bei der ein Händler sein Renommee zu verlieren hätte, falls er sich querstellen würde. Außerdem sind im Zweifelsfall die verbauten Komponenten preislich so gelagert, dass ein Ersatz aus der Portokasse möglich wäre.
Prozessor, Board , SSD und Netzteil gehen idR sofort kaputt oder laufen Ewigkeiten stabil . Der Rest ist, mehr oder weniger, für die Funktion sekundär.
Datensicherung ist oben erwähnt und lässt Raum, das System auf jeglicher Hardware wieder einspielen zu können.
Wenn ich für einen Bekannten einen PC gebaut hätte, würde der alle Rechnungen der einzelnen Teile bekommen und damit auch Anspruch auf jegliche Gewährleistung. Für Unbekannte oder bekanntermaßen schwierige Kameraden würde ich im Traum nicht daran denken, etwas zu bauen oder „einen Vertag“ einzugehen. Ich bin in der glücklichen Lage, mir das heraussuchen zu können, ob und für wen oder auch nicht…
Wie von @Mauersegler auch so treffend angemerkt wurde. Es gibt Leute, für die macht man das gerne. Oder eben auch nicht.
 
Alleine wenn man sich die Komponenten des Systems vor Augen führt, ist sinnvoller Ersatz innerhalb kürzester Zeit zu beschaffen. Teuer ist davon eigentlich nichts. Zeitaufwand wenige Tage.
Das war genauso beabsichtigt. :)
Außerdem sind im Zweifelsfall die verbauten Komponenten preislich so gelagert, dass ein Ersatz aus der Portokasse möglich wäre.
Das auch. :)
Wenn ich für einen Bekannten einen PC gebaut hätte, würde der alle Rechnungen der einzelnen Teile bekommen und damit auch Anspruch auf jegliche Gewährleistung.
Er hat - nach meiner Einkaufsliste - die Teile selbst bestellt, macht ja auch schon wegen Finanzamt Sinn.

Der PC läuft mittlerweile, das System ist superleise. Zusammenbau, Inbetriebnahme und Win11-Installation haben im 1. Versuch absolut pannenfrei geklappt. Super fand ich den Hinweis im Mainboard-Handbuch, dass der allererste Bootvorgang je nach verbauter RAM-Größe mehrere Minuten dauert; das mindert die Nervosität "Hab ich alles richtig gemacht, startet er?" gewaltig. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das wäre auch meine Vorgehensweise. Hat bisher zur Zufriedenheit Aller funktioniert. Wobei nicht die Gewährleistung gemeint ist, sonddern deren Funktion. Die laufen nämlich alle seit Jahren , ohne mullen und knullen.
Austauschrate > Null
 
Versuch das mal bei einem PC , der für professionelle Umgebung in größeren Stückzahlen und jahrelanger Ersatzteilgarantie
beworben wird. Die wollen das komplette System haben, egal was das Problem darstellt.

Das kommt drauf an, was man bestellt. Wenn man will, bekommt man für solche Systeme bei professionellen Herstellern auch 24/7 Vor-Ort-Support mit 4h Reaktionszeit. Muss man sich halt leisten wollen...

Bei wichtigeren Client-Systemen hier werden teilweise fünf Jahre Vor-Ort-Service mit Reaktionszeit "next business day" mitbestellt. Und ob dann ein Techniker kommt oder nur ein Teil geschickt wird, wird mit dem Support entsprechend abgesprochen.

Wer sparen will, landet halt bei gesetzlicher Gewährleistung und muss ein defektes Gerät einschicken. Ist am Ende immer eine Frage des Einsatzzwecks. Bin ich von dem PC abhängig und ist das das einzige Gerät? Oder habe ich noch ein paar Geräte im Lager und kann auch mal eine Woche auf einen PC zum Einschicken verzichten.
 
bei professionellen Herstellern auch 24/7 Vor-Ort-Support mit 4h Reaktionszeit.

Und das setzt du jetzt mal auf genau einen PC um. Auch wenn es drei wären, oder meinetwegen fünf, würde sowas die Kosten nicht rechtfertigen. Wenn du überhaupt einen Hersteller findest, der das von der Stange leisten wollte. Oder der baut selber ... und jetzt schau mal auf die Überschrift.
Ich habe mal eine Palette voll, mit solchen PCs (Dell) gesehen. Die waren neu und trotzdem schon ca drei Jahre technisch veraltet.
Sowas jemandem anbieten zu wollen, müßte ich Jemanden aber sehr wenig leiden können.
landet halt bei gesetzlicher Gewährleistung und muss ein defektes Gerät einschicken
ersetze "Gerät" mit Komponente, die evtl. nicht mehr dem Standard entsprechend funktioniert. Die hast du im Zweifelsfall am nächsten Tag. Oder eine gleich- oder auch höherwertige. Weil eben - egal?

Und ob ein Handwerksbetrieb oder ähnlich eine Rechnung heute oder morgen schreibt ... spielt erst zu Silvester eine wirkliche Rolle.
 
Sehe ich richtig, dass keine Grafikkarte verbaut ist, sondern einzig die Radeon 128 SP der CPU in Verwendung ist? Eigentlich schade bei der CPU. Selbst eine GTX 1050 Ti ist 500 mal schneller als die Radeon 128 SP.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das setzt du jetzt mal auf genau einen PC um. Auch wenn es drei wären, oder meinetwegen fünf, würde sowas die Kosten nicht rechtfertigen.

Vermutlich nicht die 4h Reaktionszeit, aber Vor-Ort-Service mit NBD ist im Business-Bereich nicht ungewöhnlich. Je nach Einsatzzweck halt.

Oder der baut selber ... und jetzt schau mal auf die Überschrift.

Ja, da steht etwas von einem Office-PC und letztlich geht es um einen PC, der geschäftlich genutzt wird. Da würde ich andere Kriterien ansetzen, als beim heimischen Gaming-PC.

Ich habe mal eine Palette voll, mit solchen PCs (Dell) gesehen. Die waren neu und trotzdem schon ca drei Jahre technisch veraltet.

Und weil du mal irgendwo eine Palette veralteter Fertig-PCs gesehen hast, sind jetzt Fertig-PCs generell veraltet?

Ansonsten: wenn man in größeren Firmen möglichst wenig unterschiedliche Modelle haben will, dann freut man sich über Systeme, die möglichst lange unverändert produziert werden. Für Alltagsszenarien braucht man im Business ja nicht das allerneueste High-End-Gerät.

ersetze "Gerät" mit Komponente, die evtl. nicht mehr dem Standard entsprechend funktioniert. Die hast du im Zweifelsfall am nächsten Tag. Oder eine gleich- oder auch höherwertige. Weil eben - egal?

Beim heimischen PC okay. Beim winzigen Handwerksbetrieb zur Not okay. Im ernsthaften Business-Umfeld ein No-Go.

Da ersetzt man defekte Komponenten durch die exakt gleiche Komponente. Und ist froh, wenn man nur etwas Aufpreis für die Garantie mit Vor-Ort-Service zahlt, dafür aber nicht extra jemand von der eigenen IT werweißwohin reisen muss, um irgendwelche Teile zu tauschen.
 
jemand von der eigenen IT werweißwohin reisen muss
Dieser Jemand ist in diesem Falle @Westfale und das es sich um einen Großkonzern handelt, wurde schon mehrfach verneint.
Nichtsdestotrotz kenne ich solche IT-ler , die am wenigsten Schaden anrichten, wenn sie möglichst weit entfernt von produktiven Systemen gehalten werden. Komponententausch , ein gutes Konzept. Aber ich schweife ab.
 
Dieser Jemand ist in diesem Falle @Westfale und das es sich um einen Großkonzern handelt, wurde schon mehrfach verneint.

Da der PC von Westfale ja bereits entsprechend geordert war, hatte ich ausdrücklich von vornherein erwähnt, dass sich mein Hinweis an andere Nutzer richtet, die den Thread durchstöbern und entsprechende Anforderungen an einen geschäftlich genutzten PC haben.

Aber offenbar ist zum Thema alles gesagt und wer entsprechende Geräte braucht, wird hoffentlich auch entsprechend professionell handeln.
 
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