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Neues Outlook für Windows: Unterstützung für pst-Dateien wird massiv erweitert

DrWindows

Redaktion
Neues Outlook für Windows: Unterstützung für pst-Dateien wird massiv erweitert
von Martin Geuß
Das neue Outlook für Windows


Beim Wechsel vom „klassischen“ Outlook auf das neue Outlook für Windows spielt die Unterstützung der Outlook-Datendateien mit der Endung .pst eine wichtige Rolle, wenn man nach dem Umstieg noch auf ältere E-Mails, Kontakte und Kalenderdaten zugreifen möchte. Hier wird Microsoft in den kommenden Monaten ordentlich nachlegen.

Nachfolgend habe ich alle anstehenden Verbesserungen chronologisch aufgelistet und auf die entsprechenden Einträge in der Microsoft 365 Roadmap verlinkt. Der Zugriff auf E-Mails in pst-Dateien wird bereits unterstützt, mit den anstehenden Neuerungen werden aber viele weitere Zusatzfunktionen hinzukommen. Ab dem Herbst kann dann auch auf Kontakte und Kalenderdaten zugegriffen werden, wenn auch vorerst nur lesend.

Zusätzlich wird es ab September 2025 möglich sein, E-Mail-Templates für wiederkehrende Nachrichten zu erstellen. In diesem Zusammenhang wird auch die Unterstützung von .oft-Dateien aus dem klassischen Outlook eingeführt. Damit wird eine weitere kritische Funktionslücke geschlossen.

Last, but not least gibt es auch weitere Verbesserungen für den Offline-Modus. Die Suche innerhalb von E-Mails ist ab September 2025 auch ohne bestehende Internetverbindung möglich.

Nachfolgend wie oben erwähnt die Neuerungen im Zusammenhang mit .pst-Dateien:

  • Unterstützung der E-Mail-Gruppierung (Konversationsansicht) für E-Mails in geöffneten .pst-Dateien (April 2025)
  • E-Mails in geöffneten .pst-Dateien können beantwortet und weitergeleitet werden (Juni 2025)
  • Export von Mailboxen inklusive E-Mails, Kontakten und Kalender in .pst-Dateien (Juli 2025)
  • Automatischer (zeitgesteuerter) Export von Mailboxen in eine .pst-Datei (Juli 2025)
  • Import von E-Mails aus geöffneten .pst-Dateien in eine Mailbox (Juli 2025)
  • E-Mails aus geöffneten .pst-Dateien können als Anlage an eine neue E-Mail angefügt werden (August 2025)
  • Lesender Zugriff auf Kalenderelemente in geöffneten .pst-Dateien (September 2025)
  • Lesender Zugriff auf Kontakte in geöffneten .pst-Dateien (September 2025)

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Wichtig(er) wäre die Unterstützung von S/MIME - gerade weil DATEV und andere Provider dies nutzen.

Das Thema mit COM-Addins wird noch lustig da viele Anbieter (wie eben DATEV) solche Plugins nutzen für eine Anbindung an deren Anwendung. Das neue Outlook unterstützt kein COM mehr.......
 
Ich vermisse noch
* mehr als 10 Konten Unterstützung
* lokale POP3/IMAP/ActiveSync Unterstützung (ohne Public IP im Internet)
* SMIME Prüfung für das nicht primäre E-Mail Konto (denn aktuell kann man Attachments nur aus signierten E-Mails öffnen, wenn diese an das primäre E-Mail Konto gesendet wurden)
* mehrere Profile oder starten als anderer Benutzer (Run As User ... Windows Funktion)

uvm...
 
ich finde, die Chancen, dass es ein Rohrkrepierer wird, immer noch recht hoch. Zumindest wenn ich mir das Mitarbeiterfeedback anhöre (und das von technisch aufgeschlossenen Leuten): wo ist mein Outlook, oder kann ich das andere zurückhaben? Mich erstaunt mittlerweile nichts mehr.
 
Das alte Plugin-Verfahren wird gewiss nicht wiederkommen, da müssen die Plugin-Entwickler eben ihre Hausaufgaben machen. POP3/IMAP/SMTP als unsichere, da nicht 2FA-fähige Protokolle samt lahmem CarDAV + CalDAV hatten keine hohe Priorität, sollen aber wohl noch kommen, auch nur lokal. Aber wer in der Geschäfts- oder Privatkundenwelt mit seinen Microsoft-E-Mail-Konten lebt, braucht den ganzen alten Kram ohnehin nicht. Und diese Kunden wurden eben zuerst bedient - mit dem kostenlosen Client.
Sobald diese Welt ausreichend abgedeckt war, ging man eben an die Öffentlichkeit. Das Outlook Classic, bei dem ich auch noch bleibe, wird schließlich noch bis 2029 unterstützt, und man kann - siehe z. B. Anleitung von der DATEV (ich habe mir daraus ein Ein-Klick-Skript gemacht), die ja sogar 64 Bit Office (!!!) noch nicht unterstützt... - die automatische Umstellung auf Outlook New ja auch (nicht nur) in Firmen zuverlässig deaktivieren.
Wer eine GUI aus den 90er Jahren des letzten Jahrtausends bevorzugt, kann ja bei Thunderbird bleiben oder dorthin migrieren.
 
Ok, stimmt, gerade mal in einer Windows 11 Sandbox kurz installiert. Bei den Kollegen, wo ich es sehe bei Fernzugriffen, scheint aber immer noch eine alte GUI-Version zu laufen. Das sollte aus Sicherheitsgründen eigentlich fast nicht mehr möglich sein, d. h. der E-Mail-Client genauso automatisch Sicherheitsupdates erfahren wie moderne Evergreen Web Browser.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das alte Plugin-Verfahren wird gewiss nicht wiederkommen, da müssen die Plugin-Entwickler eben ihre Hausaufgaben machen. POP3/IMAP/SMTP als unsichere, da nicht 2FA-fähige Protokolle samt lahmem CarDAV + CalDAV hatten keine hohe Priorität, sollen aber wohl noch kommen, auch nur lokal.

Bin mir nicht so sicher, ob ein echtes offenes Protokoll nicht doch besser ist als so ein proprietäres undokumentiertes Protokoll von einem launischem geldsüchtigem Unternehmen aus USA.
Auch POP3/IMAP könnten 2FA fähig sein, wenn man nur wollte, bis dahin gibts App-Kennwörter.
Und SMTP wird eh alles überleben.
 
Wie kommst du darauf, dass die Entwicklerschnittstellen von Office nicht offen und bestens dokumentiert sind, schon immer? Und ja, Unternehmen müssen Gewinne erwirtschaften, um die hohen Gehälter ihrer Angestellten bezahlen zu können, damit die ihre Familien ernähren, ausbilden lassen, sich Häuser bauen können etc.
Das passt natürlich nicht zum typisch deutschen Neid-Gedankengut, wo der Arbeitgeber immer der böse ist und der Staat am besten für alles aufkommen soll. Soziale Marktwirtschaft ist eines unser höchsten Güter, die uns in Deutschland prächtig leben lässt im Vergleich zu fast allen anderen Ländern auf der Welt. Aber auch die ist halt böse für viele... das kann man dann eben nicht ändern. Es steht ja zum Glück, erst recht in Deutschland, jedem frei, die Software einzusetzen, die er/sie mag und mit der er/sie maximal effizient und angenehm und weitestgehend störungsfrei arbeiten kann. Danach wählen auch alle Unternehmen ihre Produkte aus. Und ja, auch deren Chefs sind geldsüchtig, d. h. müssen darauf achten, dass der nötige interne Support nicht die Lizenzkosten um ein Vielfaches übersteigt. Wie geldgierig...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
POP3/IMAP/SMTP als unsichere, da nicht 2FA-fähige Protokolle
Willst du bei jedem Mailabruf auf einem zweiten Gerät die Zustimmung erteilen müssen, oder wie hättest du es gerne?


Es gibt "Session Cookies" mittels OAuth2 für IMAP...
Ich finde diese Verfahren von u.a. Microsofu aus diversen Gründen fragwürdig.
 
Bin mir nicht so sicher, ob ein echtes offenes Protokoll nicht doch besser ist als so ein proprietäres undokumentiertes Protokoll von einem launischem geldsüchtigem Unternehmen aus USA.
Auch POP3/IMAP könnten 2FA fähig sein, wenn man nur wollte, bis dahin gibts App-Kennwörter.
Und SMTP wird eh alles überleben.
Ein App-Kennwort ist kein 2FA, sondern nur eine Umgehung von 2FA für veraltete Systeme (und damit ein potentielles Sicherheitsrisiko). Ein neuer offener Email-Standard der mit modernen (Sicherheits-)Anforderungen umgehen kann und aktiv weiterentwickelt wird wäre aber tatsächlich zu begrüßen.
 
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