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Pannen-Cloud OneDrive: Jetzt sind auch die mobilen Apps kaputt

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Redaktion
Pannen-Cloud OneDrive: Jetzt sind auch die mobilen Apps kaputt
von Martin Geuß
Fehlermeldung in der OneDrive App für iOS


Microsofts Cloudspeicherdienst OneDrive wird für Privatkunden zunehmend unbenutzbar. Jetzt sind nach den jüngsten Updates offenbar auch die mobilen Apps in einem desolaten Zustand und ärgern die Nutzer mit zahlreichen Fehlfunktionen.

Heute erhielt ich eine E-Mail von Leser Gabriel, der mir sein Leid mit der OneDrive-App für iOS klagte. Er schreibt:

OneDrive hat seit der Neuauflage der iOS-App massive Probleme. Ich bin selbst davon betroffen. Die Dateien synchronisieren nicht, d.h. die meisten Ordner werden als leer angezeigt, während in Wirklichkeit sehr viele Dokumente gespeichert sind. In den Web-Absichten und auf Windows funktioniert alles einwandfrei. Beim Dateiupload zu OneDrive über die native Dateien-App des iPhone wird die Datei immer doppelt erstellt. Die eine Datei mit dem vergebenen Dateinamen und die zweite Datei mit dem Datum und sekundengenauer Uhrzeit. Nur eine der beiden Dateien lässt sich öffnen. Wenn man eine der beiden löscht, so verschwindet die zweite Datei auch.

Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen und versuchen, die beschriebenen Fehler nachzuvollziehen, allerdings kam ich erst gar nicht so weit. Nach dem Update auf die aktuelle Version zeigt die OneDrive-App auf meinem iPad rein gar nichts mehr an.

OneDrive-Meldung Dieser Ordner ist leer

Der Versuch, eine Datei hochzuladen, endete mit „Da hat etwas nicht geklappt“.

Blättert man durch die Bewertungen im App Store, findet man massenhaft 1-Sterne-Bewertungen mit den unterschiedlichsten Fehlfunktionen, in den meisten Fällen funktioniert der Zugriff auf gespeicherte Dateien nicht.

Auch die Android-App spielt verrückt​


Die Probleme betreffen nicht nur die iOS-Version von OneDrive. Auch hier findet man viele negative Bewertungen aus der jüngeren Vergangenheit, ich selbst kann davon einige nachvollziehen. Bei dem Versuch, einen Ordner zu öffnen, erscheint fast immer die Meldung „Dieses Element kann nicht angezeigt werden“, bevor nach einigen Sekunden die Dateien zu sehen sind.

Die Inhalte der Ordner sind zudem oft nicht auf dem aktuellen Stand. Ein Ordner, den ich gestern gelöscht habe, ist in der Android-App nach wie vor sichtbar, die darin enthaltenen Dateien lassen sich aber logischerweise nicht öffnen, sie sind ja nicht mehr da.

Ganz grausam ist es im Bereich der Fotos, hier fehlen massenhaft Miniaturansichten und die zugehörigen Fotos lassen sich in der App dementsprechend nicht öffnen.

Immer wieder neue Probleme​


Die Fehler in den mobilen Apps gesellen sich zu weiteren Problemen, die teilweise seit dem letzten Jahr bestehen.

Seit beinahe einem Jahr läuft bei Microsoft eine Speicher-Migration, die dazu führt, dass auf geteilte Ordner nicht mehr zugegriffen werden kann: Geteilte Ordner werden zu Links: Microsoft arbeitet an Behebung von neun Monate altem Fehler

Seit einigen Wochen verwirrt OneDrive die Nutzer zusätzlich mit Benachrichtigungen über angeblich gelöschte Dateien und „Geister-Synchronisationen“: OneDrive Störung? Alle Ordner weg und dann wieder da

In der Business-Version läuft alles glatt​


Neben einem privaten Microsoft-Konto habe ich auch noch ein geschäftliches OneDrive for Business-Konto. Keines der zuvor beschriebenen Probleme tritt hier auf, auch die mobilen Apps funktionieren einwandfrei.

Das wundert mich kein bisschen, denn derartige Kapriolen könnte sich Microsoft mit seinen Geschäftskunden nicht erlauben.

Für Privatkunden scheint sich OneDrive allerdings immer mehr zu einem unberechenbaren und unzuverlässigen Dienst zu entwickeln, an dem Amateur-Entwickler nach Herzenslust herumfrickeln dürfen, ohne dass ihnen jemand auf die Finger schaut.

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Artikel im Blog lesen
 
Gott sei Dank bin ich vor Jahren zu Apple incl. iCloud gewechselt wo es seitdem noch nie Probleme gab. Grund war das Hacken meines Microsoft-Accounts und der Beginn einer unglaublichen Reise incl. dem Kennenlernen von durchwegs inkompetenten und arbeitsverweigernden Microsoftmitarbeitern.
 
Ist echt großartig, so eine Cloud.
Entweder die Daten sind danach "Luft"
Oder der Anbieter sperrt einem den Account, weil 2 Finger wie ein Kinderpopo aussehen.
Oder man kann nicht 100k Dateien gescheit drauf speichern oder abrufen. (trotz Gigabit Internet)

Und dann propagieren alle Smartphone Hersteller man soll seine Fotos in die Cloud stellen. (gibt ja keine mehr mit SD Card)
Da kann ich es auch gleich löschen und spare mir das Geld.

Man stelle sich vor Microsoft würde Autos herstellen ... und auf einmal sind die Räder weg oder der Lenker oder verweigert einfach so den Dienst.
 
Ich hatte schon gestern (oder vorgestern) dass Problem dass auf iOS/IpadOS die Suche nichts mehr ausgespuckt hat. Bin ich über den Webbrowser gegangen, ging.

Gut, dass ich schon vor ein paar Wochen angefangen habe, das alles auf icloud umzuziehen. Will micht nicht beschweren, hat ja viele Jahre lang gute Dienste geleistet.

Office365 auf der Arbeit heute aber auch erstaunlich langsam und träge. Vielleicht ist da auch erst noch was im Anrollen 🥴
 
Für Privatkunden scheint sich OneDrive allerdings immer mehr zu einem unberechenbaren und unzuverlässigen Dienst zu entwickeln, an dem Amateur-Entwickler nach Herzenslust herumfrickeln dürfen, ohne dass ihnen jemand auf die Finger schaut.
Momentan betrifft das nicht nur OneDrive. Aktuell fällt mir zum Beispiel auf, dass die Sticky Notes, die am Desktop ja innerhalb von OneNote hinterlegt sind und unter Android auch in der aktuellen Microsoft 365 Copilot-App auftauchen, unheimlich lahm synchronisieren. Wenn ich eine neue Notiz anlege, dauert das durchaus mal eine Minute, bis es unter Android auftaucht. Habe ich zwischenzeitlich eine gelöscht, kann es passieren, dass ich sie unter Outlook Online noch nicht löschen kann und die Apps nochmal öffnen muss, damit dieser Löschvorgang auch synchronisiert und die Notiz im Papierkorb von Outlook Online auftaucht.

Es passt aber irgendwo auch zum aktuellen Trend bei Microsoft. Wenn wir mal ehrlich sind, sind die parallelen Einstellungen, die vorgenommen werden, eigentlich fast alle nur im Consumer-Bereich zu finden: Microsoft Publisher, Xbox Avatar-Editor, Windows-Karten, Skype usw. sind nur für Consumer wirklich von Relevanz. Dass sie auch bei den noch vorhandenen Projekten kaum noch auf die Consumer achten und das nach der Methode "Friss oder stirb!" verteilen, verwundert doch nicht.

Microsoft war nie ein Unternehmen mit besonderem Fokus auf den Consumer und sie sind und werden es jetzt immer weniger. Deswegen kommen wir um eine zunehmende Diversifizierung ohnehin nicht (mehr) herum, vor allem, wenn sie jetzt auch noch bei den normalen Standardanwendungen damit beginnen, mit zweierlei Maß zu messen. Wobei ich bei OneDrive sowieso nicht mehr wirklich damit arbeiten, die Geschichte mit den Kontensperrungen von vor drei, vier Jahren während der Coronazeit war Hinweis genug, dass man das Risiko als Consumer nicht eingehen sollte.

In der heutigen Zeit könnte man fast behaupten, dass - rein technisch - Google für Windows-Nutzer, die gleichzeitig Android-Nutzer sind, zunehmend das beste Angebot bietet. Theoretisch kannste Smartphone-Link weiterhin nutzen, aber die Integration mit Google Drive, Google Fotos und Quick Share wird immer einfacher.
 
Die Frage ist: Warum haben einige Probleme und andere nicht?
(Und warum nur unter iOS? Kann mal jemand die OneDrive Version bereitstellen (Einstellungen ganz unten)
Ich benutze Version 16.12.4)
 
Betrifft es nur die Privaten Free Konten oder sind auch die M365-Abo Kunden von betroffen?
Das macht wohl keinen Unterschied, ich bin zahlender Kunde und habe die meisten der beschriebenen Probleme auch.

@HansBrender bei mir ist es unter iOS die Version 16.12.5
Ich glaube aber, dass es am Ende weniger mit den Apps zu tun hat, sondern es eher am Konto hängt. Etwa zeitgleich mit dem Problem, dass mein komplettes OneDrive scheinbar durchsynchronisiert wurde, ist auch das Problem mit den geteilten Ordnern "endlich" bei mir aufgeschlagen. Seitdem funktioniert auch die Android-App nicht mehr zuverlässig.
Das wird ein Mismatch zwischen der Infrastruktur-Version und den Apps sein. Wäre ja auch die logischste Erklärung, warum manche User Probleme haben und andere nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man ehrlich ist sollte man um das ganze Microsoft Oekosystem zur Zeit einen grossen Bogen machen, die ganze Zwangsbeglueckung mit Online Diensten, Cloud, Online Konto, Bitlocker automatisch eingeschalted, die Sorge dass nach dem monatlichen Update irgendetwas nicht funktioniert ist fuer meine Begriffe ein Disaster.
Ich bin seit Windows 98 dabei, aber seit de neue CEO das Ruder uebernommen hat, hat sich fuer die Benutzer, wenigstens die privaten, nichts zum besseren entwickelt, jetzt versuchen sie auch noch den Windows 10 Nutzern mit fragwuerdigen Methoden zum Umstieg oder zum Kauf eines neuen Computers zu bewegen. Und natuerlich fuer unsere Sicherheit (lol). Mein Computer ist fuer deutsche Verhaeltnisse sicher eine alte Moehre (Intel I5 4. Generacion, 16 GB Ram DDR3·, Nvidia Gforce 1050ti), ich lebe in Kolumbien und Elektronik ist hier teuer, aber Windows 11 23H2 funktionierte gut mit SSD, danach bin ich zur 24H2 Enterprise gewechselt, funktionierte noch besser, also ich bin bestimmt kein Windows Hasser, ich bin nur nicht damit einverstanden in welche Richtung sich das System bewegt, darum habe ich seit ungefaehr 9 Monaten Linux Mint auf der Kiste laufen, ich sehe es als einen Akt der Notwehr.
 
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Typisch Microsoft - Hauptsache 90% Firlefanz als "INNOVATION" verkaufen und andererseits wichtige Dienste
wie z.B. die Cloud stümperhaft pflegen.
 
Nur ist Google auch keine wirkliche Alternative. Alleine Gmail ist ne Katastrophe, zumindest wenn man halbwegs produktiv arbeiten will. Auch G Suite ist gelinde gesagt nur so semi nutzbar.

Aber mal ernsthaft, wenn die Business Account nicht betriffen sind und man im MS Ökosystem bleiben will. Lohnt sich Microsoft 365 Business Basic?

365 Family kostet immerhin mehr als Business Basic
 
Vor vielen Jahren fand ich den Gedanken schick durch mein M365-Abo die Dateien auf Onedrive zu haben und überall "bequem" darauf zugreifen zu können. Ich war auch glühender WindowsPhone-Fan (vom Konzept her).

Mir geht es auch so, dass ich durch willkürliche Kontensperren und mangels (wahrscheinlich fehlenden) Support durch Microsoft erst von Fotospeicher und langsam von dem Rest des Onedrives Abstand genommen haben.

Bin jetzt lieber mit einem NAS und mit Hidrive als cloud unterwegs.
 
Es gibt es sicher noch jede Menge anderer User, bei denen es aus welchen Gründen auch immer "läuft"

Auch wenn jeder von denen hier posten würde "bei mir läuft alles" hilft das weder den Betroffenden noch führt es zu einer Erklärung oder Lösung.

Abgesehen davon kann sich das jederzeit ändern.
 
Kenne auch ähnliche Probleme mit der neuen iOS App. Ein Drama ... man kann nur hoffen, dass Updates das asap. lösen!
 
Nur ist Google auch keine wirkliche Alternative. Alleine Gmail ist ne Katastrophe, zumindest wenn man halbwegs produktiv arbeiten will. Auch G Suite ist gelinde gesagt nur so semi nutzbar.
Produktivität ist immer auch eine relative Frage, die sich daran orientiert, was der Betroffene gewohnt ist. Muss man nicht mal auf Google passieren, aber das kennt man ja schon ewig von der Adobe Creative Cloud, wie schwer es den Leuten fällt, auf Alternativen wie Affinity umzusteigen, wenn sie Jahre oder Jahrzehnte damit gearbeitet haben. Das ist hier nicht anders. Der eine wird Microsoft Office gewohnt sein, der nächste hat über Jahre vielleicht mit OpenOffice gearbeitet und für den ist LibreOffice als modernster Vertreter aus dieser langen Linie die praktikabelste Lösung.

Persönlich habe ich meinen Schwerpunkt seit jeher im Microsoft-Ökosystem und deswegen bin ich ohnehin daran gewöhnt, mit Microsoft Office und anderen Microsoft-Produkten zu arbeiten. Unabhängig davon wäre es für mich auch wirtschaftlich schlecht darstellbar, für zwei Abos parallel zu zahlen, die in die gleiche Richtung gehen. Das wäre auch keine effiziente Ausgabenplanung.

Rein vom Technischen her, wie ich arbeite, kämen mir die Google-Dienste wie Fotos, Drive, Sheets oder Docs aber trotzdem entgegen. Manche nutze ich ja auch, wie eben YouTube. In einem Punkt tun sich Microsoft und Google dabei aber nichts: Beide konzentrieren die Ökosysteme um ihre Browser, und viele Dienste wie zum Beispiel Google Keep mit seiner Browser-Erweiterung sind nur mit Chrome sinnvoll nutzbar. Wenn der Schwerpunkt aber immer noch zu großen Teilen bei Microsoft liegt, macht es alleine schon aus logischen Gründen keinen Sinn, Edge zu verlassen, zumal Edge mir immer noch wesentlich besser gefällt als Chrome.

Unterm Strich führt an einer weiteren Diversifizierung gegenüber Microsoft trotzdem kaum ein Weg vorbei.
 
Eigentlich bin ja ja Linuxfan. Trotzdem habe ich defakto mehr Zeit mit Windowsrechnern gearbeitet, gerade beruflich.

Zuletzt habe ich mir einen neuen Laptop mit Windows 11 gekauft, weil mein alter halt nicht mehr Windows 11 fähig ist. Und auch schon über 10 Jahre auf dem Buckel hat...

Ich hab mir den Umstand gemacht, den Rechner offline einzurichten, und das ohne dass ich mich mit meinem MS - Konto angemeldet habe. Tatsächlich habe ich auch noch nie einen PC mit einem MS Konto verknüpft. Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, dann war das wohl die richtige Entscheidung.
 
Jetzt kam ein Update für Edge auf Android rein und nichts geht mehr. Keine Suchleiste mehr, nur der starre Stsrtbildschirm vorhanden. Wenn ich auf den Einstellung Button klicke öffnen die Favoriten....
Mal sehen welche App als nächstes dran ist....
 
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