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Patentklagen: Nun mischt auch Nokia mit

Martin

Webmaster
Teammitglied
Wer derzeit bei mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets im Gespräch bleiben möchte, der muss nicht nur tolle Geräte im Programm haben, sondern auch mit mindestens einem Konkurrenten einen Patentstreit vom Zaun brechen - so hat es zumindest den Anschein. Es ist beinahe unmöglich, den Überblick zu behalten, wer gerade wen wegen angeblicher Patentverletzungen verklagt.
Nun steigt auch Nokia in den Ring und klagt gegen HTC, Viewsonic und den Blackberry-Hersteller RIM - sowohl in den USA als auch vor den deutschen Landgerichten in Düsseldorf, München und Mannheim hat man die Wettbewerber wegen unerlaubter Verwendung von insgesamt 45 Patenten verklagt, berichtet Windows Phone Daily.
Es geht unter anderem um Techniken zur Verschlüsselung von Daten auf mobilen Endgeräten, Energieverwaltung, Multitasking, dynamische Menüs, App Stores oder die Darstellung von Unterhaltungen.
Zumindest wo Funktionen des Betriebssystems betroffen sind, kann es dabei allerdings nicht um Windows Phone gehen. Es könnte aber durchaus sein, dass Nokia seine eigenen Patente als "Waffe" gegen die Mitbewerber von Windows Phone einzusetzen versucht.
 
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Da wird Nokia im normalfall ganz schwer verlieren,denn wenn es nicht wegen WP ist dann wegen Symbian was auch nur eine Linuxdistribution ist und da können sie anpassen was sie wollen es sind und bleiben freie Distributionen die bis auf den App Store das genannte eh unter der haube haben
 
Es könnten auch Patente sein, die nie in irgendeinem Produkt verarbeitet wurden.
Normalerweise gehe ich bei einer Klage immer davon aus, dass sich der Klagende das gut überlegt hat. Bei den Patentstreitigkeiten fällt das aber schwer.
Manchmal frage ich mich auch, ob die vermeintlichen Streithammel nicht heimlich miteinander darauf anstoßen, dass sie es mal wieder Beide auf die Titelseite geschafft haben ;).
 
Nach den letzten Urteilen vom EuGH wird es in Deutschland auf jedenfall so gut wie unmöglich dass Nokia irgend eine Klage durchbekommt. Zum einen ist Linux eh Quelloffen und zum anderen sind weder moment ich zitiere: Die Funktionalität eines Programms, die Programmiersprache und das Dateiformat seien aber keine Ausdrucksform. “Daher genießen sie keinen urheberrechtlichen Schutz Von daher haben sie schlechte Karten selbst wenn die Patente nie genutzt wurden.

Nachfolgend nochmal 2 Berichte zu den letzten Urteilen dazu.

EuGH bestätigt: Kein Urheberrechtsschutz auf Programmiersprachen | ITespresso.de

EU: Programmiersprachen können nicht geschützt werden | ITespresso.de

Wohl gemerkt dies gilt nur für Europa, nicht für die USA.
 
Wenn Du mir jetzt noch erklärst, woher Du so genau weißt, dass diese Patente irgendwas mit Linux zu tun haben, dann gebe ich Dir sofort Recht.
 
Ganz einfach. Auf einem einfachen 08/15 Handy wirst du weder Energieverwaltung, Multitasking oder dynamische Menüs brauchen. Spricht also für die Smartphones welche bei HTC und Viewsonic unter Android sprich Linux laufen. Blackberry RIM basiert im wesentlichen ebenfalls auf Linux auch wenn es sehr stark angepasst wurde.

Blieben also noch der App Store, wo man sich anschauen müsste was Nokia da anmerkt und bei dem Punkt Darstellung von Unterhaltungen könnte es sich auch um ein tatsächlich von Nokia geschütztes Symbol handeln, wofür man sich aber die Geräte einmal anschauen müsste.
 
Und die Hersteller, die z.B. an Microsoft Patentgebühren für Android bezahlen, sind alle doof? Du solltest denen mal Bescheid sagen, dass sie viel Geld sparen können, wenn sie auf Dich hören.
Oder Du solltest mal überlegen, ob Du vielleicht viel weniger darüber weißt, als Du zu wissen glaubst ;).
 
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