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PC-Markt: Analysten sagen Wachstum im kommenden Jahr voraus

DrWindows

Redaktion
PC-Markt: Analysten sagen Wachstum im kommenden Jahr voraus
von Martin Geuß
Desktop PC Titelbild


Nach dem Corona-Hoch gingen die PC-Absätze weltweit wieder zurück, seit gut zwei Jahren sinken die Verkaufszahlen kontinuierlich. Marktforscher sehen nun die Talsohle erreicht und rechnen im Jahr 2024 mit einem kräftigen Wachstum.

Canalys rechnet damit, dass im kommenden Jahr acht Prozent mehr Geräte abgesetzt werden als in diesem Jahr. Demnach sollen im Jahr 2024 rund 267 Millionen PCs verkauft werden (das schließt Laptops und Desktop-PCs sowie Windows und macOS ein). Damit würde man wieder das Niveau von 2019 erreichen. Für 2025 rechnet Canalys mit einer weiteren Steigerung, bevor in den beiden Folgejahren eine Konsolidierung einsetzt.

Prognose der Marktforscher von Canalys für die PC-Absätze in den kommenden Jahren

Woher dieser Optimismus? Es wird damit gerechnet, dass der KI-Boom einen signifikanten Einfluss auf den Markt haben wird. Nahezu jeder fünfte neue PC (19%) wird im kommenden Jahr mit einem KI-Coprozessor ausgestattet sein, sagt Canalys voraus.

Ebenso rechnen die Marktforscher mit einem Anstieg der Verkaufszahlen von ARM-basierten PCs, ausgelöst durch die Einführung des Snapdragon X Elite.

Ich weiß nicht, inwieweit die Marketing-Abteilungen der PC- und Komponenten-Hersteller in solche Voraussagen involviert sind, mir scheint es jedenfalls so, als wäre hier der Wunsch der Vater der Prognose.

Ich verspreche mir vom Snapdragon X Elite zwar auch eine Menge, aber diese Geräte werden sehr teuer sein und daher sicher nicht die Massen anlocken.

Auch der Einfluss der Künstlichen Intelligenz wird meiner Meinung nach überschätzt. Niemand wird einen neuen PC kaufen, nur weil ein KI-Prozessor verbaut ist. Der Kaufimpuls wird durch Funktionen in Software und Betriebssystem ausgelöst, für die man ein entsprechend fähiges Gerät benötigt, diesbezüglich ist derzeit aber noch nichts in Sicht. Da müsste Microsoft für das im kommenden Jahr erwartete Windows 12 noch ein paar dicke Überraschungen auspacken.


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Was ich nicht auf dem Schirm hatte, war die DSGVO.
Mir war nicht bewusst, dass man z.B. die Festplatte und den RAM vor z.B. der Vernichtung eines Altgerätes ausbauen muss.
Egal ob man das Gerät zur Reparatur schickt, oder entsorgen möchte, die Datenträger müssen vorher raus und wenn nötig separat vernichtet werden.

Wenn ich mir die aktuellen Geräte ansehe, kann man dies bei den wenigsten. Gerade Apple scheint es völlig schnuppe zu sein, dass man eigentlich sein Gerät nicht zur Reparatur schicken kann, eben weil man da nichts mehr ausbauen kann.
Wenn ich mir das KI Gedöns ansehe, wird vermutlich einiges ausgelagert bzw. in irgendwelchen Servern verarbeitet werden. Inwieweit das kompatibel ist mit der DSGVO ist fraglich.

Wir werden sehen, was Unternehmen alles anstellen müssen. Aktuell sehe ich da ein riesiges Problem.

Der Privatkunde wird wohl immer mehr auf ein PC/Notebook verzichten. Die Smartphones können im Grunde den Bedarf komplett übernehmen. Bei der Jugend ist es schon jetzt fast Standard, dass man alles mit dem Smartphone erledigt. Bei den älteren wird es immer mehr zum Trend.

Wenn da ein Hersteller clever ist, baut er einen 0-8-15 Rechner, wo man alle relevanten Komponenten auswechseln kann. Der Rechner muss nichts weiter können. Also er kann ruhig so 90er sein. Das OS, was dann darauf läuft, wird wohl die spannende Frage werden? Windows? Eher nicht! MacOS? Apple möchte nicht! Linux? Muss man sehen, welche Linuxschmiede für den kommerziellen Markt sich eignend.

Ich sehe es noch kommen. Raspberry Pi wird der Gewinner werden und die Großen werden so richtig abgestraft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welcher Part der DSGVO fordert den Ausbau des Datenträgers und des RAM vor einer Reparatur?
 
Mir war nicht bewusst, dass man z.B. die Festplatte und den RAM vor z.B. der Vernichtung eines Altgerätes ausbauen muss.
Egal ob man das Gerät zur Reparatur schickt, oder entsorgen möchte, die Datenträger müssen vorher raus und wenn nötig separat vernichtet werden.
Das versteht sich doch von selbst, dass man die Datenträger vor der Reparatur entfernt, oder bei einer Entsorgung separat entsorgt.
Alleine das Betriebssystem und Browser verrät schon sehr viel über die Arbeit, die an dem Gerät verrichtet wurde.
Es wird damit gerechnet, dass der KI-Boom einen signifikanten Einfluss auf den Markt haben wird.
Alles, was Arbeitszeit und Mitarbeiter reduziert oder einspart, kommt jeder Firma recht, ob das Sinn macht, wird uns erst die Zukunft sagen.
 
Welcher Part der DSGVO

Datenschutzstandards der DIN 66399 und damit die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einhält.
Bzw. in der DIN-Norm 66399 ist die Abfallverordnung geregelt
In der WEEE, RoHS und ISO 270001
In der CSR-Richtlinien

Oder einfach deinen Datenschutzbeauftragten frage. Immerhin muss er alle naselang zur Schulung. ;)
 
Vor der Entsorgung ist klar; aber für eine Reparatur dachte ich, dass ein ein Löschen bzw. ein Zurücksetzen des Gerätes ausreichend wäre.
 
Alles was gelöscht wird, kann für einen erfahrenen Anwender wiederherstellt werden und beim Zurücksetzen wird nichts gelöscht, das wird nur verschoben.
 
  • Danke!
Reaktionen: JCR
Solange ich meine Geräte so wie jetzt nutzen kann, ich Sicherheitsupdates bekomme, auch vielleicht Windows 12, um noch länger welche zu erhalten, bin ich zufrieden. Ich nutze immer noch einen Ryzen 7 2700X, und selbst fürs Spielen reicht er mir, nur die Grafikkarte GTX 1070 OC müsste ich austauschen und mich erbarmen, für Spiele auch ein NVMe M.2-Modul zu verbauen statt HDD und SSD über SATA.

So nett KI-Chips neben der CPU sein mögen, so wenig Bedarf habe ich daran, auch wenn es hin und wieder eine Gelegenheit gibt, mit KI etwas Nützliches zu tun.
 
Mir war nicht bewusst, dass man z.B. die Festplatte und den RAM vor z.B. der Vernichtung eines Altgerätes ausbauen muss.

Ist ja auch Unsinn.

Egal ob man das Gerät zur Reparatur schickt, oder entsorgen möchte, die Datenträger müssen vorher raus und wenn nötig separat vernichtet werden.

RAM ist kein "Datenträger".

Und tatsächliche Datenträger müssen nicht raus, solange sie entweder sicher verschlüsselt sind oder vorher sicher gelöscht werden.

Der Privatkunde wird wohl immer mehr auf ein PC/Notebook verzichten.
Die Smartphones können im Grunde den Bedarf komplett übernehmen.

Die dürfte man übrigens dann auch niemals zur Reparatur schicken, wenn deine obigen Behauptungen stimmen würden...

Ich sehe es noch kommen. Raspberry Pi wird der Gewinner werden und die Großen werden so richtig abgestraft.

Das glaube ich nicht, Tim! ;)

Alles was gelöscht wird, kann für einen erfahrenen Anwender wiederherstellt werden

Nein, ein sicheres Löschen kann auch ein Geheimdienst nicht rückgängig machen.
 
Bohre einfach ein Loch durch die Festplatte und wirf sie danach auf den Boden, dann ist lesen unmöglich!
 
Die dürfte man übrigens
Einen schönen Dienst aus Berlin gewünscht.

Nur eine Bitte. Schreibe doch "ich bin der Meinung". Die DIN und ISO wurde von mir erwähnt, wo es geregelt ist.
Und ja, es wird dich keiner hindern deine Geräte komplett einzuschicken und/oder zu entsorgen. Solange keiner Schindluder mit den Daten anstellt, wird da auch nichts passieren. Nur wehe, wenn dann personenbezogene Daten in die freie Wildbahn gelangen ist das Geschrei groß und die Anwälte reiben sich die Hände, weil sie einem das Fell über die Ohren ziehen können.
 
Wenn die erste Abmahnung ins Haus flattert, schreibt man immer "ich war der Meinung...!"

Wie jemand Privat seine PCs entsorgt ist mir wurscht, nur wenn es um eine Firma geht, sollte man schon aus eigenen Interesse Hardware getrennt entsorgen.
 
Nur eine Bitte. Schreibe doch "ich bin der Meinung".

Warum sollte ich das? Ich schreibe hier nichts als meine Meinung. Genau wie du deine Meinung schreibst. Muss man also nicht jedes Mal erwähnen.

Die DIN und ISO wurde von mir erwähnt, wo es geregelt ist.

Das sind Normen bzw. Normungsinstitutionen, keine Gesetze oder Verordnungen.

In der DSGVO steht nichts davon, dass Datenträger oder Geräte vernichtet werden müssen.

Und ja, es wird dich keiner hindern deine Geräte komplett einzuschicken und/oder zu entsorgen. Solange keiner Schindluder mit den Daten anstellt, wird da auch nichts passieren.

Wie gesagt, solange die Daten sicher gelöscht werden bzw. verschlüsselt sind, ist das völlig in Ordnung.
Die entsprechenden Empfehlungen des BSI sind in der Hinsicht sicherlich sinnvoller als der Verweis auf Normungsinstitutionen wie DIN oder ISO.

 
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