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Playstation: Sony erwägt Änderungen bei PC-Portierungen

DrWindows

Redaktion
Playstation: Sony erwägt Änderungen bei PC-Portierungen
von Kevin Kozuszek
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Glaubt man aktuellen Recherchen von Branchenexperte Jason Schreier, könnten auf PC-Spieler umfassende Änderungen zurollen, sofern sie bestimmte Portierungen zocken, die von der Sony Playstation 5 stammen. Der Bloomberg-Journalist sagte im Triple Click Podcast, dass Sony besonders bei seinen Singleplayer-Flaggschiffen eine neue Strategie anstreben könnte, die der eigenen Konsole wieder mehr Exklusivität geben würde.

Entstanden sind die Gerüchte rund um den Release von Marvel’s Wolverine, welcher für den September 2026 angekündigt wurde. Anders als bisher sollen solche PC-Portierungen künftig wesentlich später oder gar nicht mehr kommen, da sie den Kaufanreiz für die eigene Konsole schwächen und trotz kurzfristigen Gewinnmargen keine nachhaltige Integration in das Ökosystem der Playstation nach sich gezogen haben.

Einzige Ausnahmen sollen Live Services wie Marathon sein, die weiterhin auf allen großen Plattformen erscheinen sollen. Für diese werden aber ohnehin ganz andere Spielerzahlen gebraucht.

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Wäre der richtige Schritt, übrigens auch für die Xbox. Allerdings stellt sich damit auch die Frage, wie sich Spiele finanzieren lassen, deren Entwicklung bereits hunderte Millionen kosten. Das neue GTA VI soll sogar geschätzte 1 bis 2 Milliarden Dollar Entwicklungskosten verursacht haben.
 
Sony möchte die gute alte Zeit zurück. Man kann auf vielen Wegen Geld verdienen, und schönreden kann man sich so ziemlich jede Idee. 🥴

Wenn Sony erst berühmte Studios für Remakes schließt und dann in der Community gefragt wird, welches Spiel als nächstes ein Remake bekommen sollte, spricht es schon Bände, wie koordiniert das alles abläuft. Ich mein, es ist ja nicht so, dass sie sich je getäuscht hätten mit ihren Life-Service-Games, die von allen Spielern so dringend gewünscht werden. 🫠
 
Sony ist abhängig von den PC Ports, daß beweisen die Margen ganz klar.
Andererseits geht Sony sicherlich der Arsch auf Grundeis, da die Xbox Next Windows Titel abspielen und damit die einen großen Teil der Playstation Bibliothek.
 
Aus kaufmännischer Sicht eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Um ein bestehendes Konsolenspiel auf PCs zu bringen, sind Portierung, Plattformgebühren und ein umfangreicheres Supportteam auf der Kostenseite.
Mit diesen zwangsläufig kleineren Margen pro Nase hofft man auf viele neue Kunden, um das zu kompensieren. Wenn die Zahl der Neukunden unterhalb der Planung bleibt, spart man sich das Unterfangen beim nächsten Mal.

Ghost of Tsushima Director’s CutPC-VersionPS5-Version
Durchschnittspreis~60 $~70 $
Plattformanteil−18 $ (30 %)~0–5 $ intern
Einnahmen Publisher~42 $~65–70 $
Anteilige Entwicklungskosten pro Käufer~4,3–4,5 $~4,3–4,5 $
Portierungskosten pro Käufer~1–2 $0 $
Supportkosten pro Käufer~3–5 $~1 $
Gewinn pro Käufer~33–35 $~60–64 $
Gesamtverkäufe (geschätzt)1,5–3 Mio.>10 Mio.
 
Die Sony Aktie knickt allerdings ein.
Was mich aus kaufmännischer Sicht auch nicht wundert, denn jede Entscheidung die die Rentabilität schmälert wirkt sich negativ auf die Shareholder aus. Sony verbrennt Geld in einem Markt, indem sie eh schon relativ wenig verdienen.
 
Das stetige Verlagern des Fokus zu Meidung subsanzieller Erörterungen ist ein in der Theologie bekanntes Phänomen. Ich schätze Religions- bzw. Glaubensfreiheit in entsprechenden Kontexten.
 
Aus kaufmännischer Sicht eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Um ein bestehendes Konsolenspiel auf PCs zu bringen, sind Portierung, Plattformgebühren und ein umfangreicheres Supportteam auf der Kostenseite.
Mit diesen zwangsläufig kleineren Margen pro Nase hofft man auf viele neue Kunden, um das zu kompensieren. Wenn die Zahl der Neukunden unterhalb der Planung bleibt, spart man sich das Unterfangen beim nächsten Mal.

Ghost of Tsushima Director’s CutPC-VersionPS5-Version
Durchschnittspreis~60 $~70 $
Plattformanteil−18 $ (30 %)~0–5 $ intern
Einnahmen Publisher~42 $~65–70 $
Anteilige Entwicklungskosten pro Käufer~4,3–4,5 $~4,3–4,5 $
Portierungskosten pro Käufer~1–2 $0 $
Supportkosten pro Käufer~3–5 $~1 $
Gewinn pro Käufer~33–35 $~60–64 $
Gesamtverkäufe (geschätzt)1,5–3 Mio.>10 Mio.
Danke für Deine Info. Du hast die von Sony direkt? Oder eine coole KI?

Ich kenn andere Zahlen.
 
KI-Schätzungen, um die Faktoren bei solchen Entscheidungen zu verdeutlichen. Wie Sony sind die meisten Mischkonzerne nicht auf dieser Detailtiefe unterwegs, wenn Zahlen für Quartalsberichte zusammengetragen und pünktlich berichtet werden müssen.
 
Das stetige Verlagern des Fokus zu Meidung subsanzieller Erörterungen ist ein in der Theologie bekanntes Phänomen. Ich schätze Religions- bzw. Glaubensfreiheit in entsprechenden Kontexten.
Das Voraussetzen falscher Annahmen, um vorgeblich ein Argument zu machen, gehört zur Tradition in bestimmten anderen Bereichen. Wir sind alle mit Schätzungen unterwegs, und Glaubensfragen (oder Vertrauensfragen) sind Teil der Wirtschaft wie anderer Disziplinen und Lebensbereiche. Das Thema taugt wenig, um einen Punkt hier im Thema zu machen.
Ökonomik versucht nur verzweifelt, sich einen naturwissenschaftlichen Anstrich zu geben, indem Modelle bemüht werden, die bei ihrer Vorausschau in jeder Krise versagt haben. Doch auch das ist ein Thema, das besser in einer Wirtschaftshistorik verortet wäre.

Sony kann es versuchen, es gibt Indikatoren, um ihre Entscheidung zu stützen, aber es kommt dann auf die Reaktion der Kunden an und darauf, ob Änderungen in der Reputation sich auch bilanziell bemerkbar machen.
 
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