Am Puls von Microsoft

Frage Samsung vs. Western Digital

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

mmdbresolved -f <file>

strange humanoid like object
Guten Abend an die Hardwareprofis!

Nach tagelangen Ermittlungen und im Hinblick darauf, dass konkret die aktuelle Festplatte unter aller Sau und ein Slow State Drive ist, habe ich beschlossen, dass die vierte SSD (mit 2TB) für meinen uralten Laptop eine von Western Digital sein wird. Relativ schnell 3 passende mit den richtigen SATA-Anschlüssen und Informationen über sie gefunden und bin damit in einer Sackgasse gelandet! Bei Samsung ist es sehr leicht den Unterschied zwischen 870 SVO und 870 SQO zu finden und zu verstehen, bei Western Digital ist das deutlich schwieriger. Einige Informationen habe ich so verstanden, dass in diesem Fall (mit der alten Hardware) "weniger mehr sein" könnte. WD Blue, WD Green oder WD Red - ich bin damit einfach überfordert!

Es geht um einen Medion Akoya, den @Mark O. in diesem Thread - Frage - Wie BIOS auf Mainboard flashen? - als einen aus der P66er Baureihe erkannt hat. In der Hoffnung, dass jemand seine Gedanken dazu mit mir teilt, wünsche ich allen einen guten Sommer!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich bin damit einfach überfordert!
Mach Dich mal schlau mit den Begriffen TLC und QLC sowie generell mit der Lebensdauer von SSD-Medien, insbesondere deren Schreibzyklen. Als Systemlaufwerk sollte man jedenfalls den Speichertyp TLC verwenden, auch wenn er teurer als QLC ist. Letzterer eignet sich eher für Langzeitarchivierung oder Daten, deren Bestand sich nicht permanent ändert.
So betrachtet wäre eine Samsung 870 EVO mit TLC-Speicher die bessere Wahl.
 
Bei SSDs sind WD Blue ehemalige Sandisk Ultra 3D mit TLC und DRAM, bissel schlechter als ne EVO, aber alles mit Flash soll ja jetzt wieder Sandisk heißen.
 
Die ersten beiden waren 860-er, SQO und SVO, und beide haben schneller hochgefahren, wurden weniger warm und 1216512MB waren genau 1188GB. Von Samsung soll es noch die 970-Serie geben - ist die Bauart mit den 860-ern bzw. 870-ern identisch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, andere Bauform. Du benötigst eine 2,5" SATA-SSD.
Für dein altes Gerät tut es eine Crucial BX500. Die ist zwar nur Mittelklasse und auch ohne DRAM aber wenigstens noch bezahlbar.
 
Kein DRAM, die Formel mit 1024 funktioniert nicht mehr, der Verschleiss wird immer stärker, die Temperaturen werden grösser und die Geschwindigkeiten sinken auf die der 80-er Jahre. Mit jeder Weiterentwicklung wird alles noch mehr schlimmer.
 
1216512MB waren genau 1188GB
die Formel mit 1024 funktioniert nicht mehr
Vergiss' doch einfach diese Rechnerei. Es war schon immer so, dass eine 1 TB-Platte/SSD tatsächlich weniger Speicherplatz hatte als angegeben. 1 TB klingt eben besser als 931 GB (unter Windows) formatiert. Die Differenz beträgt nicht einmal 10 Prozent. Da man eine SSD ohnehin nicht bis an den Rand beschreiben sollte, ist die Diskussion eine akademische. Es gibt zwar SSD-Medien mit bspw. angegebene 1024 GB Kapazität, doch auch für die gilt: weniger ist mehr. Schließlich muss Wear-levelling in der Praxis auch funktionieren.

Und zur Unterscheidung von SATA/NVMe-SSD-Medien ist zu sagen: Bei geizhals.de findest Du detaillierte Informationen zur Bauart, Größe, TBW (also maximale Datenmenge), Cache (vorhanden/Größe/Art) und noch weitere Größen. Es ist keine Hexerei, sich hier über den Unterschied der Datenträger zu informieren, zusätzlich findet man hier auch Grundsatzartikel.

Für dein altes Gerät tut es eine Crucial BX500. Die ist zwar nur Mittelklasse und auch ohne DRAM aber wenigstens noch bezahlbar.
Wie es Jörg schon richtig beschrieben hat, sollte diese Kernaussage bei Dir im Vordergrund stehen. Selbst die schnellste und teuerste SSD wird bei Deinen alten Geräten keine Wunder bewirken.

Oder anders ausgedrückt – aus einer alten Kuh wirst Du kein saftiges Steak bekommen.
 
Ich erwarte keine kompletten 2TB aber die 'Aufteilung' hat (mathematisch) fehlerfrei funktioniert.

@corvus & @Jörg!: die Tatsache, dass Western Digital SanDisk verkauft und damit die finanziellen Ausgaben verringert hat, hat keine (aus der Benutzersicht) positiven Auswirkungen?
 
Es war bei HDDs schon immer so, dass die Hersteller mit 1 TB 10e12 Bytes meinten, Wenn man das umrechnet mit dem korrekten Faktor 1024 für kB, MB und GB, kommt man auf die bekannten 931 GB.
Flashspeicher lässt sich nur als Vielfaches von 2 herstellen. Also hat eine 1 TB SSD 1024 GB NAND.
Aber die SSD muss ja auch ihre Firmware und SMART-Daten speichern und auch etwas Speicher für Reserveblöcke und Over-Provisioning reservieren. Da verwendet man dann auch die bekannten 931 GB nutzbaren Speicher, weil die Benutzer das so kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daran erkenne ich die theoretische Möglichkeit, dass SQO und das alte SVO - im Gegensatz zu SVO - keine 'Reserveeinheiten' braucht. Wobei ich mit dem weiterentwickelten SQO noch nicht in der Bekanntschaft bin. ;>
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Samsung ist es sehr leicht den Unterschied zwischen 870 SVO und 870 SQO zu finden und zu verstehen,

ist das so? ich verstehe es nämlich nicht

QVO bedeutet bei Samsung, dass es sich um SSDs mit billigen QLC Flashspeicher handelt


was genau meinst du denn mit SVO? aber das wirst du uns auf Grund deiner Vorrecherche sicherlich erklären und dann bitte auch gleich mit einer belastbaren Quelle
 
Das ist mein Fehler. Die richtige Bezeichnung lautet EVO und ist wahrscheinlich die bessere Variante von Samsung. Schade ist nur, dass es die nichtweiterentwickelte Version davon nicht mehr gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Pro wird es doch noch geben, oder lohnt sich das nimmer bei den Preisen vom Umsatz her?
 
Wie mir die intelligente Suche von Google gerade gezeigt hat, sollen die 870 EVO, die SanDisk Ultra 3D/WD Blue SA510 und die von Kingston DC600ME nur 1.92TB aber einen besonders grossen DRAM-Cache haben. Wobei mit TLC nur die beiden ersten von der Suche 'ausgezeichnet' wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
SATA SSDs für Konsumer verschwinden langsam vom Markt, da es kaum noch Bedarf gibt. Crucials sehr gute MX 500 wurde eingestellt und die BX 500 taugt nicht viel. Bleibt Samsungs 870 Evo übrig, die auch durchaus empfehlenswert ist.

Nichtsdestotrotz existiert auch noch die Enterprise Sparte, woraus ich zwei Exemplare erwähnen möchte:

Kingston DC600M, SATA ab € 376,68 (2026) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

Solidigm SSD D3-S4520, SATA ab € 579,00 (2026) | Preisvergleich Geizhals Deutschland


Hohe Workload Resistenz, 8-Kanal Controller, TLC NAND Flashspeicher, PowerLoss-Protection, hohe TWB Datenangaben, 5 Jahre Garantie und dedizierter DRAM Cache sind dort Standard.

Wir haben von der Kingston DC600M 6 Stück in der Firma mit über 120.000 Betriebsstunden ohne den Hauch eines Problems am Laufen.

Zugegeben, die Laufwerke sind inzwischen durch die RAM Krise sehr teuer geworden, aber jeden Cent wert und so weit ich das beurteilen kann, nahezu unkaputtbar.

Ob sich das für ein 14 Jahre altes Notebook lohnt oder Sinn ergibt, muss ich glücklicherweise nicht entscheiden...


schönes Wochenende
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben