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Schrödingers Kinderschutz: Google Chrome wird von Family Safety blockiert und nicht blockiert

DrWindows

Redaktion
Schrödingers Kinderschutz: Google Chrome wird von Family Safety blockiert und nicht blockiert
von Martin Geuß
Microsoft Family Safety Titelbild


Microsoft hat bestätigt, dass Google Chrome von Microsoft Family Safety an der Ausführung gehindert wird. Gleichzeitig dokumentiert Microsoft einen weiteren Fehler. Dieser führt dazu, dass die Schutzfunktionen von Family Safety bei der neuesten Version von Chrome wirkungslos sind.

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Google Chrome sofort nach dem Start wieder abstürzt, wenn Family Safety aktiv ist: Microsoft Family Safety und Google Chrome vertragen sich aktuell nicht: Browser wird blockiert.

Microsoft hat dieses Problem jetzt offiziell dokumentiert (via Neowin). Es gibt auch eine Erklärung, die gleichzeitig eine Übergangslösung beinhaltet. Der Fehler tritt auf, wenn die Aktivitätsberichte in Microsoft Family Safety nicht aktiviert sind. Schaltet man diese ein, funktioniert Google Chrome wieder.

Dann allerdings tritt ein weiteres Problem in Erscheinung, das Microsoft im gleichen Atemzug dokumentiert: In der aktuellen Version von Google Chrome funktioniert der Webfilter von Family Safety nicht. Seiten mit nicht jugendfreien Inhalten lassen sich also ohne Einschränkung aufrufen. Das betrifft nicht nur Chrome, sondern auch die aktuellen Versionen anderer Browser. Nur in Microsoft Edge arbeitet der Webfilter wie vorgesehen.

Die Ursache liegt laut Microsoft darin, dass bei jedem Update eines Browsers auch ein Update der Blockier-Liste von Family Safety erforderlich ist. Die entsprechende Aktualisierung ist laut Microsoft derzeit in Arbeit.

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Es ist ein Consumer-Produkt, folglich funktioniert es nach Microsofts Logik eigentlich gerade wie vorgesehen. Wer mehr möchte, muss Family Safety schon in den unternehmenseigenen Kitas benutzen. 😜
 
Was gibt es denn für eine grundsätzliche Alternative? Ich habe mich noch nicht so intensiv damit beschäftigt, aber mein Kind kommt langsam in ein Alter, wo das relevant werden könnte?

Zuhause kann man Zugänge auch per fritzbox zum Beispiel limitieren.
Aber Tools wie das familysafety macht ja auch bestimmte Apps zugänglich - oder eben nicht.

Mir ist klar, dass auch eine persönliche Medienerziehung notwendig ist, aber unterstützende Tools finde ich grundsätzlich nicht verkehrt.
 
Family Safety ist seit Jahren "nett gemeint" - funktioniert aber meiner Ansicht nach eher schlecht als recht. Zu wenig Einstellmöglichkeiten fallen mir da als erstes ein. Es ist fast so, als ob MIcrosoft möchte, dass man es nicht verwendet...
 
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