Ich sprach von Integration, also von einem einfachen Zugriff von Nutzern auf Tools, die Hersteller bereitstellen
Was genau meinst Du mit "Integration", wenn Du unmittelbar danach so reagierst:
Wie kommst Du darauf, dass ich sie von MS erwarte?
Wo bzw wie soll was integriert werden?
... wirklich keine vergleichbaren Methoden des sicheren Löschens einer SSD in Win11 direkt integriert sind, sondern man dafür den umständlichen Weg über die Tools der SSD-Hersteller gehen muss."
In Windows (egal ob 11 oder Vorgänger) war das doch bisher in anderen Bereichen auch so (die Aufzählung ist nur demonstrativ):
Partitionierung
Bildbetrachter/Grafikprogramm
Systemanpassung
Sicherheit (Virenscanner, Firewall)
Für all diese Bereiche bot/bietet Windows grundsätzlich Programme an, sie wurden im Lauf der Zeit verbessert und stellen in manchen Bereichen (Virenschutz) aktuell vielleicht sogar die optimale Anwendung dar (eben wegen der Integration in das System).
Allerdings bietet Microsoft grundsätzlich (nur) ein Betriebssystem an und muss deshalb nicht die von Dir geforderten Kriterien (sicheres Löschen einer SSD ohne umständlichen Weg über SSD-Herstellertools) erfüllen.
Ich sprach von Integration, also von einem einfachen Zugriff von Nutzern auf Tools, die Hersteller bereitstellen.
Wie stellst Du Dir das praktisch vor? Integration in den Gerätemanager? Windows PE mit SSD-Tools in Form eines bootbaren USB-Sticks als vorgefertigtes Image - vielleicht auf der Installations-ISO von Windows?
Möchtest Du einen Workflow oder ein One-Click-Tool?
OS ist Windows 11, Bitlocker ist aktiv
Lt Wikipedia (
Bitlocker) gibt es nur wenige Möglichkeiten, die Verschlüsselung von Bitlocker "zu umgehen". Welche Ansprüche stellst Du überhaupt an dieses "sichere Löschen der SSD"? Soll Otto Normalverbraucher nicht an die Daten kommen oder die NSA?
Für den ersten Fall wäre eine mit Bitlocker verschlüsselte SSD ohne Kenntnis des Schlüssels hinsichtlich der Daten völlig uninteressent, wie es mit der NSA steht, darüber könnte man einen eigenen Thread eröffnen.
Zusammenfassend wage ich zu behaupten, dass sich Deine Frage "Ist das so korrekt" mit einem simplen "Ja" beantworten lässt. Ich setze voraus, dass das Hersteller-Tool genau das kann wofür es vorgesehen ist – eine SSD sicher (also nicht mehr wiederherstellbar) zu löschen. Ob mit USB-Stick, CD, in einem externen Gehäuse, vom Betriebssystem aus, etc ist dazu nicht relevant.
Ideal wäre eine abgenickte offizielle Beschreibung von einer seriösen Institution wie dem BSI.
Es steht Dir übrigens frei mit dieser Behörde Kontakt aufzunehmen, Dein Anliegen zu schildern, bzw das Informationsangebot des BSI zu studieren.
Ist Dir klar, worauf sich "diese Art der Diskussion" bezog?
Natürlich, ich kritisierte nur die Sinnhaftigkeit einer Teilnahme an einer "erfahrungsgemäß völlig fruchtlosen Diskussion" Deinerseits. Wenn ich an einer Diskussion teilnehme, die von vornherein kein Ergebnis bringt (und sofern meine Deutschkenntnisse ausreichend sind, ist dies ja die Bedeutung der in Anführungszeichen gesetzten Aussage), wozu überhaupt über das Thema reden?