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Surface Go 3: Das kleine Surface erhält neue Prozessoren

DrWindows

Redaktion
Surface Go 3: Das kleine Surface erhält neue Prozessoren
von Dr. Windows
Surface Go 3 Titelbild


Das „Baby-Surface“ geht in die dritte Runde und wird, was die Performance angeht, erwachsen: Mit dem neuen Intel Core i3-10100Y soll das Surface Go 3 um bis zu 60 Prozent mehr Leistung bieten als sein Vorgänger.

Im Basismodell kommt der Pentium Gold 6500Y zum Einsatz. Wie beim Vorgänger gibt es außerdem 4 oder 8 GB RAM und 64 GB eMMC- bzw. 128 oder 256 GB SSD-Speicher.

Abgesehen von den neuen CPUs ist beim Surface Go 3 ansonsten alles exakt so wie beim Vorgänger. Es hat nach wie vor ein 10,5 Zoll großes Pixelsense-Display mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.280 Pixel, die äußeren Abmessungen sind mit 245 x 175 x 8,3 mm dementsprechend unverändert.

Surface Go 3

Weitere technische Daten des Surface Go 3:

  • Kamera: 5 MP vorne, 8 MP hinten, Videoauflösung jeweils 1080p
  • IR-Kamera für Windows Hello
  • Anschlüsse: microSD, 3,5mm Audio, USB-C, Surface Connector
  • 2 Far Field Mikrofone
  • Stereo-Lautsprecher mit Dolby Audio
  • WiFi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax)
  • Bluetooth 5.0
  • NFC (nur in der Business-Version)
  • Gewicht: 553 Gramm (ohne Type Cover)

Als Betriebssystem kommt Windows 11 im S Modus zum Einsatz. Genau wie bei Windows 10 kann man den S Modus mit wenigen Klicks verlassen, aber nicht wieder reaktivieren.

Die moderneren CPUs bringen in Verbindung mit Windows 11 eine leichte Verbesserung der Akkulaufzeit, sie steigt laut Microsoft von 10 auf jetzt „bis zu 11 Stunden“.

Auch das Surface Go 3 wird es wieder in einer LTE-Version geben, diese wird aber noch ein paar Monate auf sich warten lassen.

Preise und Verfügbarkeit

Das Surface Go 3 soll noch heute im Lauf des Tages bei Microsoft vorbestellt werden können, die Auslieferung erfolgt ab dem 5. Oktober 2021 und die Preise starten bei 439 Euro für Consumer und Bildungseinrichtungen bzw. 539 Euro für kommerzielle Kunden.

Disclaimer: Die Informationen in diesem Artikel haben wir von Microsoft vorab unter Embargo erhalten.


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Miine

gehört zum Inventar
Schade das es NFC nur für Business gibt. Und Pen 2 Support gibts dann wohl beim Go 4... . Wie auch immer: wird immer attraktiver das kleine Go. In Verbindung mit dem Dock in der Geräteklasse unschlagbar als hybrides Gerät. Im Gegensatz zu dem Apfel-Zeugs...

Weil Microsoft Windows noch gar nicht für ARM fertig ist. Bekommt man ja bisher nur als Trial als Insider. Ich glaube, Microsoft wird sich auf Intel fokussieren und ARM langsam auslaufen lassen.
Eher andersrum: ARM ist noch nicht fertig für Windows. Da Windows unglaublich viele Calls in den Kernel macht (siehe im Task-Manager die Handles) könnte man die ARM-Architektur dahingehend optimieren. Bei Windows wird das jedenfalls nichts mehr... .

Aber auch jetzt schon wäre ein Go mit ARM ein starkes Zeichen gewesen. Selbst wenn man auf schnelle x86/amd64 Emulation verzichtet hätte indem man einen Mittelklasse Chip verwendet. Sozusagen ein Tritt in den Allerwertesten der Entwickler mal in die Gänge zu kommen.

Problem dürfte dabei sein das ein Teil der Zielgruppe halt noch irgendwas-Geräte mit läuft-gerade-so Treibern hat und - im Prinzip zurecht erwartet - das die noch funktionieren.

Wie sagt Dr. Windows ja so schön: wo Windows draufsteht muss Windows drin sein...
 

u0679

nicht mehr wegzudenken
Normal muss sich Software an Hardware anpassen, Apple hat macOS ja auch soweit geändert und angepasst, dass es mit den neuen ARM basierten Chips funktioniert. Aber wie auch immer, Fakt ist, Windows for ARM ist noch in Entwicklung und scheint nicht fokussiert zu werden.
 

Miine

gehört zum Inventar
Normal muss sich Software an Hardware anpassen, Apple hat macOS ja auch soweit geändert und angepasst, dass es mit den neuen ARM basierten Chips funktioniert. Aber wie auch immer, Fakt ist, Windows for ARM ist noch in Entwicklung und scheint nicht fokussiert zu werden.
Ganz im Gegenteil - die haben in ihre M1 Chips spezielle Instruktionen drin mit denen die Emulation beschleunigt wird...

Anzunehmen ist auch das der Prefetcher was vom Object-Model "weiss", wie das im Speicher angelegt ist um die "richtige" Menge vorab in den Cache zu holen. Evtl. ist man sogar noch einen Schritt weitergegangen: warum nicht auch gleich einen Prefetch bei String-Objekten auf den eigentlichen Inhalt?

Die Bandbreite dafür hat man ja: das RAM ist via 8 (!!) Channels angebunden.

Übrigens einer der dämlichsten Sachen bei Windows überhaupt: wie Strings verwaltet werden... Muss man ja auch nicht "schlau" machen - wo kommt schon Text vor?

Nur mal so ein Beispiel: wenn Du Daten aus SQLite holst, dann ist das entweder ASCII oder UTF-8. Zur Weiterverarbeitung in .Net müssen die dann in UTF-16 gewandelt werden: Sprich: ein ständiges lustiges rumkopieren im RAM... . SQLite auf UTF-16 umprogrammieren? Viel Spass... Mal abgesehen davon das UTF-16 halt auch in der Regel (im unsere Sprache) doppelt soviel RAM wegnimmt wie eigentlich nötig.

BTW: was glaubst Du warum die M1 massiv Cache haben? Apple ist halt sein einziger Kunde und die Auswahl an Programmtypen die Apple-Kunden laufen lassen ist halt auch recht überschaubar...
 
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