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Surface Laptop 8 und Surface Pro 12 for Business vorgestellt: Topmodell kostet über 5.000 Euro

DrWindows

Redaktion
Surface Laptop 8 und Surface Pro 12 for Business vorgestellt: Topmodell kostet über 5.000 Euro
von Martin Geuß
Surface Pro 12 und Surface Laptop 8 for Business


Microsoft hat heute den Startschuss für die neue Surface-Generation abgefeuert. Das Surface Pro und Surface Laptop starten als Business-Versionen mit Prozessoren der Panther Lake-Serie von Intel. Die Privatkunden-Modelle mit Snapdragon X2-Prozessor lassen dagegen noch auf sich warten. Die neuen Geräte sind ab sofort erhältlich, die Preise haben sich gewaschen.

Überraschungen bei der neuen Generation wären eine Überraschung gewesen. Mit anderen Worten: Microsoft setzt die Evolution beim Surface fort. Äußerlich sind die neuen Geräte praktisch unverändert, dafür sind die "Innereien" auf dem aktuellen Stand. Im Surface Laptop 8 und dem Surface Pro 12, deren offizielle Bezeichnung ohne Nummer auskommt, stecken Intel Core Ultra Series 3-Prozessoren (Panther Lake).

Surface Pro (12)​

Das Surface Pro 12 kommt mit einem 13-Zoll-Display, wahlweise LCD oder OLED. Vorerst sind allerdings nur die Modelle mit LCD-Bildschirm verfügbar.

Im Inneren arbeiten wahlweise der Intel Core Ultra 5 oder der Core Ultra 7, wobei zum Start nur der Core Ultra 5 zu haben ist. Beim Arbeitsspeicher hat man die Wahl zwischen 16, 32 oder 64 Gigabyte. Mutmaßlich aufgrund der Speicherkrise gibt es zunächst aber nur Modelle mit 16 GB, denen 256 oder 512 GB Nutzspeicher zur Seite stehen.

Die Preise: 2.119 Euro mit 256 GB SSD und 2.239 Euro für das Modell mit 512 GB.

Ein Modell mit 5G-Mobilfunk gehört ebenso wieder zum Programm. Dieses kostet mit 16 GB RAM und 256 GB SSD 2.479 Euro.

Eine Version in 12 Zoll gibt es für Geschäftskunden nicht. Diese dürfte es wie zuvor wieder nur mit Snapdragon-Prozessor geben.

Bestellungen nimmt der Microsoft Store ab sofort entgegen, die Auslieferung startet am 21. Mai. Als Farbvarianten stehen Platin und Schwarz zur Wahl.

Surface Laptop (8)​

Bei der Displaygröße des Surface Laptop 8 haben Kunden die Wahl zwischen 13, 13,8 und 15 Zoll. Neu: Optional können Kunden einen matten Touch-Bildschirm mit Privacy-Filter auswählen, der in der Öffentlichkeit Schutz vor neugierigen Blicken bietet. In Deutschland scheinen diese Modelle allerdings vorerst nicht verfügbar zu sein.

Das Surface Laptop 8 ist wahlweise mit einem Intel Core Ultra 5 oder Ultra X7 ausgestattet. Dazu kommen SSDs mit 256 oder 512 GB oder sogar 1 TB Speicher. Beim Arbeitsspeicher stehen 16, 32 oder 64 GB zur Wahl.

Die Preise starten bei 1.549 Euro für das kleinste 13-Zoll-Modell mit 16 GB RAM und 256 GB SSD. Für das Topmodell mit Intel Core Ultra X7, 64 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD werden - Trommelwirbel - 5.179 Euro aufgerufen.

Bestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung erfolgt ebenfalls ab dem 21. Mai.

Surface Laptop 13,8/15 Zoll im Microsoft Store

Surface Laptop 13 Zoll im Microsoft Store

Obwohl die Geräte den Zusatz „for Business“ tragen, dürfte es auch bei der neuen Generation wieder kein Problem sein, diese Geräte auch als Privatkunde zu erwerben. Der offizielle Microsoft Store führt keine Prüfung durch, der reguläre Einzelhandel schon zweimal nicht.

Siehe dazu: Surface for Business: Was bedeutet das eigentlich?

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Noch so ein Konkurrent für das Macbook Neo.

(Ja, der musste sein, wenn man sich die News zu Laptops der letzten Tage anschaut.)
 
Abgesehen davon, dass die Preise der neuen High-End-Laptops durch die Bank geisteskrank sind, ist das dann doch ein schwer hinkender Vergleich. Das MacBook Neo ist eine coole Option, wenn man macOS liebt und nicht viel Geld ausgeben will. Bezogen auf die technische Ausstattung ist auch das Neo übelst überteuert. Das Timing hat Apple aber recht gut hinbekommen.
 
"Die Preise starten bei 1.549 Euro für das kleinste 13-Zoll-Modell mit 16 GB RAM und 256 GB SSD."

Ich würde das Surface Laptop am ehesten mit dem MacBook Air 13-Zoll vergleichen.
Und dies bekommt man direkt bei Apple z.B. mit M5 Chip (10‑Core GPU), 24 GB RAM und 512 GB SSD Speicher für 1.449 €. Die Basisversion startet sogar bei 1.199 € und hat immer noch mehr Leistung und SSD Speicher.
Mich würde wirklich interessieren, wie man bei Microsoft auf solche Preise kommt.
 
Sehr treffend formuliert @Martin, vor allem der Einstieg. Microsoft wird schon seine Gründe haben warum für die Surface Sparte keine separaten Zahlen mehr ausgewiesen werden. Und eben diese Zahlen dürften sich bei solchen Preisen tendenziell eher weiter abwärts bewegen.
 
Abgesehen davon, dass die Preise der neuen High-End-Laptops durch die Bank geisteskrank sind, ist das dann doch ein schwer hinkender Vergleich. Das MacBook Neo ist eine coole Option, wenn man macOS liebt und nicht viel Geld ausgeben will. Bezogen auf die technische Ausstattung ist auch das Neo übelst überteuert. Das Timing hat Apple aber recht gut hinbekommen.
Eigentlich dachte ich, dass es erkennbar ist, dass mein Posting nicht ganz ernstgemeint ist, aber hier ist der Macbook Neo Konkurrent:
The new Surface Laptop for Business 13-inch is the most portable Surface Laptop, available starting today in select markets in 16GB and 24GB configurations starting at $1,499 (MSRP), with an 8GB configuration coming later this year starting at $1,299.99 (MSRP). With on-device AI processing, Wi-Fi 7[5] and a removable Gen 4 SSD designed for enterprise serviceability, it brings the full Surface experience to the entry-premium tier without asking IT or employees to trade off performance and productivity for portability.
 
Heieiei, bin ich froh, dass ich mir zu Weihnachten doch noch einen gebrauchten SLS2 (mit 64GB RAM) zugelegt habe...
 
Das SP (12) Modell mit OLED ist interessant. Schade, dass es das 12" nicht als "for business" mit 5G gibt. Ich habe gleich zwei 12"er und mit einem 5G & OLED wäre dies für mich das Non-Plus-Ultra-Gerät.
 
Da wäre ich auch sofort am Start. Aber nicht für 2.500 Euro, die das dann kosten würde.
Ich hatte mich schon auf das Surface Laptop 8 mit Snapdragon X2 Elite festgelegt. Allerdings wird es anscheinend keine Variante mit dem CPU-Topmodell geben, und bei dem zu erwartenden Preissprung bin ich dann sowieso raus. In nicht ganz vier Wochen wissen wir mehr 🙂.
Ich fürchte allerdings, dass für mich jetzt auch die Zeit des Abschieds von den Surface-Geräten gekommen ist. Bei den Preisen wird Microsoft in einem Jahr gute Gründe haben, endgültig den Stecker zu ziehen.
 
Ich gehe davon aus, dass die Mitbewerber (DELL, etc.) in etwa dieselben Preissteigerungen haben werden. Ggf. etwas später als Microsoft.

Ich bin sehr von den den Geräten überzeugt. Wir haben diese seit mehr als fünf Jahren flächendeckend im Einsatz und kaum bis keine RMAs. Management via Autopilot und Intune mittlerweile auch sehr gut.

Für Privatanwender empfehle auch nur Surface Geräte. Es ist im Grunde wie bei Apple und Google...die Geräte der Hersteller selbst sind meiner Ansicht nach stets die beste Wahl. Ich kann nur hoffen, dass Microsoft trotz ausbleibendem Wachstum der Sparte dennoch daran festhält.
 
Als Beispiel:

Surface Pro 11 mit i5, 16 GB RAM und 256 GB SSD: 1.839 €
Surface Pro 12 mit gleicher Ausstattung: 2.119 €

Das sind rund 15 Prozent bei der UVP. Der Straßenpreis des Pro 11 in der oben erwähnten Ausstattung liegt derzeit allerdings bei 1.400 €.
 
Abgesehen vom gestiegenen Preis, was ja aktuell im Markt leider überall zu beobachten ist, stellt sich ja die Frage, was die Modelle jetzt wesentlich besser können als ihre Vorgänger? Und bei Windows 11 ändert sich ja auch nichts großartig mehr. Aktuell war doch ein Design der Uhr-App im Gespräch.

Müsste bald nicht mal irgendwann Windows 12 anstehen, um wenigstens mal wieder ein Gefühl von Neuerungen zu bekommen?
 
Die Preise starten bei 1.549 Euro für das kleinste 13-Zoll-Modell mit 16 GB RAM und 256 GB SSD. Für das Topmodell mit Intel Core Ultra X7, 64 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD werden - Trommelwirbel - 5.179 Euro aufgerufen.
Nur 1TB Speicher und "Core X7"? Ist der X7 nicht veraltet? Für das Geld bekommt man das "Asus Zenbook Duo". Der hat zwar nur 32GB RAM, dafür 2 120Hz Bildschirme und 2TB Speicher.
 
"Core X7"? Ist der X7 nicht veraltet?
Ich glaube, Du verwechselst da etwas. Die Core-X-Serie bezeichnete tatsächlich die Workstation-CPUs aus den Prä-Corona-Jahren für den Enthusiasten-Sockel mit Quad-Cannel-RAM und für damalige Verhältnisse saftigem Strom- und Kühlbedarf.

Hier geht es um die „Core Ultra X“-Serie, damit sind in der aktuellen Panther-Lake-Generation jene Mobilvarianten gemeint, die den Maximalausbau an CPU- und GPU-Kernen mitbringen.
 
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