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Surface Pro 12 Zoll: Vorschau auf die zweite Generation

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Redaktion
Surface Pro 12 Zoll: Vorschau auf die zweite Generation
von Martin Geuß
Surface Pro 12 Zoll, zweite Generation


Mitte Oktober startet die zweite Generation des kleinen Surface Pro 12 Zoll. Ab dem 13.10. steht das neue Modell zu Preisen ab 1.259 Euro bei den Händlern, Vorbestellungen sind bereits möglich. Wir schauen mal, was das Gerät an Altbewährtem und Neuem zu bieten hat.

Für alle, die schnell alle technischen Daten erfassen wollen, hier der Steckbrief:

Technische Daten des Surface Pro 12 Zoll, 2. Generation​

Display12‑Zoll-PixelSense LCD-Display
2.196 × 1.464 Pixel, 90 Hz
Seitenverhältnis 3:2
10-Punkt-Multitouch
max. Helligkeit 500 cd/m²
CPUSnapdragon X2 Plus X2P-42-100 (6 Kerne)
NPUQualcomm Hexagon (80 TOPS)
GrafikQualcomm Adreno
RAM16 oder 24 GB LPDDR5X
Speicher256 oder 512 GB UFS
Anschlüsse2 × USB‑C 3.2 mit Unterstützung von DisplayPort 1.4a
(2 × 4K bei 60 Hz)
Audio2‑Watt-Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos
Dual-Studio-Mikrofon mit verbessertem Sprachfokus
DrahtlosWi-Fi 7
Bluetooth 5.4 mit Bluetooth LE Audio
Kameras1080p‑Webcam mit Windows Studio Effects
10‑MP‑Kamera auf der Rückseite
SicherheitTPM 2.0
Windows Hello per Gesichtserkennung
Microsoft Pluton-Sicherheitsprozessor
AkkuLaufzeit bis 15,5 Stunden (Herstellerangabe)
kein Netzteil mitgeliefert
BetriebssystemWindows 11 Home
Maße274 x 190 x 7,8 mm
Gewicht686 Gramm
FarbenViolett, Platin, Schwarz
Preis (UVP)ab 1.259 € (ohne Tastatur und Stift)

Surface Pro 12 Zoll in der zweiten Generation - Front​

Was ist neu und was ist gleich?​


In vielen Punkten ist die zweite Generation des Surface Pro 12 Zoll mit der ersten identisch. Es gibt allerdings auch ein paar interessante Unterschiede, auf die wir im Folgenden eingehen.

Äußerlich unverändert​


Das Gehäuse des Surface Pro 12 Zoll ist gegenüber der ersten Generation unverändert. Auch das Gewicht fällt bis aufs Gramm identisch aus. Die verfügbaren Farben sind wie schon beim Vorgänger Violett, Platin und Schwarz. Zumindest auf den Bildern sieht das Violett aber anders, kräftiger aus.

Helleres Display​


Größe und Auflösung und Bildwiederholfrequenz sind unverändert. Selbstredend ist die Bedienung per Touch und Stift möglich. Die maximale Helligkeit des Bildschirms steigt jedoch um 25 Prozent, genauer gesagt von 400 auf 500 cd/m². Damit dürfte die Nutzung des neuen Surface Pro 12 Zoll in hellen Umgebungen deutlich angenehmer sein.

Surface Pro 12 Zoll in der zweiten Generation - Rückseite

Anschlüsse, Kameras, drahtlos: Alles beim Alten​


Bezüglich der Anschlüsse und der verbauten Kameras sowie bei den drahtlosen Verbindungen via Wi-Fi und Bluetooth ist alles wie gehabt. Die Details könnt Ihr in der obigen Tabelle nachsehen.

Akkulaufzeit​


In der Ankündigung verspricht Microsoft eine um bis zu 18 Prozent bessere Akku-Performance. Aufgrund des identischen Gewichts ist davon auszugehen, dass die Kapazität des Akkus unverändert ist. Auf dem Datenblatt fällt die maximale Laufzeit dennoch kürzer aus. „Bis zu 15,5 Stunden bei lokaler Videowiedergabe und bis zu 13 Stunden bei aktiver Internetnutzung“ heißt es da. Bei der ersten Generation des Surface Pro 12 Zoll hatte Microsoft noch von „bis zu 16 Stunden“ gesprochen. In meinem Test kam ich seinerzeit auf 12 Stunden. Vielleicht sind die Angaben beim neuen Modell einfach näher an der Realität.

Ein Netzteil liegt dem Gerät nicht bei, das war auch beim Vorgänger der Fall.

Surface Pro 12 Zoll in der zweiten Generation - Seitenansicht

Leistung​


Der Snapdragon X2 Plus im Surface Pro 12 Zoll hat sechs Kerne, die mit maximal 4,0 GHz takten (3,4 GHz waren es bei der ersten Generation). Das ist wichtig zu wissen, weil es auch eine Variante mit 10 Kernen gibt. Diese steckt in den aktuellen Einstiegsmodellen von Surface Pro und Surface Laptop.

Der Grafikchip läuft mit maximal 0,9 GHz und damit auf dem Papier nur knapp halb so schnell wie beim Vorgänger (1,7 GHz). Dennoch verspricht Microsoft eine bis zu 60 Prozent gesteigerte Grafikleistung. Spannend.

Den größten Sprung macht der integrierte KI‑Prozessor. Die Leistung der NPU steigt von 45 auf 80 TOPS. Auf dem Papier ist das eine Steigerung von 77 Prozent, Microsoft spricht gar von 95 Prozent mehr lokaler KI-Leistung.

Die zweite Generation des Surface Pro 12 Zoll arbeitet wie auch ihr Vorgänger komplett lautlos, da keine aktiven Lüfter verbaut sind.

Preis​


Leider können wir diesen Punkt nicht überspringen. Das Surface Pro 12 Zoll kostet mit 16 GB RAM und 256 GB Speicher stolze 1.259 Euro. Das sind 160 Euro mehr als der seinerzeitige Einstiegspreis der ersten Generation. Wer 512 GB Speicher möchte, muss 1.379 Euro locker machen, und für das Spitzenmodell mit 24 GB RAM und 512 GB Speicher wandern 1.629 Euro über den Ladentisch.

Hinzu kommt noch der Preis für das Type Cover, welches gewissermaßen zwingend notwendig ist. Mit 179,99 Euro ohne und 299,99 Euro inklusive Surface Slim Pen 2 ist dessen Preis immerhin unverändert.

Interessant: Das größere 13-Zoll-Modell mit dem leistungsfähigeren X2 Plus kostet bei Microsoft derzeit „nur“ 1.325 Euro. Weil man die Tastatur ohne Stift schon für 129,99 Euro bekommt, beträgt der Aufpreis vom kleinen zum größeren Surface Pro effektiv gerade mal 16 Euro. Das dürfte sich schon bald nach dem offiziellen Start regeln.

Vor-Urteil​


Die erste Generation des Surface Pro 12 Zoll hatte mich im Test voll überzeugt. Meinen Bericht vom Juni 2025 könnt Ihr hier nachlesen:

Fazit zum Surface Pro 12 Zoll: Eine „Nummer kleiner“ geht auch ohne Kompromisse

Es gibt für mich keinen Grund, daran zu zweifeln, dass die zweite Generation eine mindestens ebenso gute Figur abgibt. Man muss allerdings bereit sein, den sportlichen Preis zu bezahlen. Aber das ist bei den Surface-Geräten ohnehin immer so. Und wer diese Geräte kauft, stört sich daran auch nicht.

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