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Symantec Security Report 17: 81 % mehr Malware-Attacken auf Websites

Franz

Moderator
Webseiten mit religiösem Inhalt sind überproportional stark mit Malware verseucht, sagt der jährliche Sicherheitsreport von Symantec. Die Malware ist in der Regel natürlich nicht vom Betreiber der Seite eingefügt worden, sondern die Seiten wurden entsprechend kompromittiert.
Symantec erklärt in seinem 17. Sicherheitsbericht, dass religiöse Seiten im Durchschnitt 115 Bedrohungen aufweisen, meist in Form von Fake AntiViren Software, pornografische Seiten im Schnitt aber nur 25 Bedrohungen je Website. Pornografische Seiten stehen auf Rang 10 der Liste gefährlicher Internetseiten, erst nach den anderen Kategorien Shopping, Bildung und Erziehung, Technologie und Unterhaltung. Die Kategorien von Websites mit den meisten Bedrohungen stellen aber Webblogs und Internet-Kommunikations-Seiten dar.

Die Gründe für diesen großen Unterschied erklärte Symantec mit der Marktorientierung und Wirtschaftlichkeit der untersuchten Seiten. Webmaster von Internetseiten mit pornografischem Inhalt möchten damit dauerhaft Geld verdienen, sie haben ein starkes Interesse daran, ihre Plattformen "sauber" zu halten. Besucher, die sich dort einen Virus eingefangen haben, kommen bestimmt nicht mehr.

Quelle: Internet Security Threat Report | Symantec
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Martin

Webmaster
Teammitglied
Je stärker frequentiert eine Seite ist und je mehr Geld man damit verdienen kann, umso interessanter wird sie auch für die Hacker, das ist klar.
Dass man Blogs und Foren ganz oben auf der Liste findet hängt natürlich damit zusammen, dass dort Jedermann seine Inhalte veröffentlichen kann. Mich würde aber interessieren, ob bereits der Link auf eine Malware-Seite im Rahmen dieses Berichts als Bedrohung eingestuft wird oder ob der Code wirklich in die Plattform selbst eingeschleust worden sein muss.
 
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