Man muss dazu sagen, dass das Problem mit den Ordnern länger
bekannt und Teil eines größeren Berges an Regressionen ist, der nicht wirklich kleiner wird. Ich kann euch einen Blick in den
Blog von Betterbird empfehlen, wenn ihr der englischen Sprache mächtig seid, aber die Erfahrungen dort decken sich durchaus mit dem, was ich zwischen den Zeilen so mitbekomme und teilweise bei Recherchen und eigenen Tests auch so gemerkt habe. Probleme hatte Thunderbird zwischen zwei ESR-Releases immer, aber seitdem sie auf das Rapid Release als Standard gewechselt sind, ist wirklich der Wurm drin.
Normalerweise würde ich sowas nicht so direkt aussprechen, aber die beste Lösung, wenn ihr auf der Thunderbird-Basis bleiben möchtet, wäre aktuell in meinen Augen tatsächlich, (vorerst) auf Betterbird zu wechseln. Das sind auch keine windigen Sonstwers, die Betterbird betreuen, sondern der kommt mit Jörg Knobloch und seinem Team von ehemaligen Thunderbird-Entwicklern und -Maintainern. Betterbird hat vor allem drei Vorteile: Er hat weiterhin die ESR-Basis (Soft Fork), wird zwischen zwei ESR-Sprüngen ausgiebig getestet und, was für euch wichtig ist, er bekommt etwaige Fehlerkorrekturen erheblich schneller als Thunderbird selbst, wo die Entwickler öfter noch warten und Patches erst nach längerer Zeit einbauen, obwohl Betterbird selbst die für Upstream bereitstellt.
Ist nicht schön, aber ich würde es zumindest so machen. Man merkt bei Thunderbird einfach, dass sie nur ein kleines Team sind und dieses Quartett an Herkulesaufgaben aus Thunderbird Desktop, Thunderbird Mobile, Thunderbird Pro und dem täglichen Kleinkram die Ressourcen doch arg überspannt.