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Universal Apps in 2021: Lohnt sich das eigentlich noch?

DrWindows

Redaktion
Universal Apps in 2021: Lohnt sich das eigentlich noch?
Universal Windows Plattform UWP


Wie Windows 10 am 29. Juli 2015 erstmals veröffentlicht und als kostenloses Upgrade für alle Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 freigegeben wurde, erblickte auch die Universal Windows Platform erstmals für alle Nutzer das Licht der Welt. Die neuen UWP-Apps sollten das Rückrad von Windows 10 werden, markierten eine scharfe Grenze zu den traditionellen Win32-Anwendungen und sollten mit wenigen entsprechenden Anpassungen auf nahezu jedem Gerät im Microsoft-Ökosystem lauffähig sein.

Seitdem hat sich Einiges verändert und die meisten Plattformen wie Windows 10 Mobile oder Windows 10 IoT wurden entweder eingestellt oder zumindest stark zurückgefahren, sodass eigentlich nur noch Windows 10 Desktop, die Xbox und – mit Einschränkungen – Windows Mixed Reality als lohnenswerte Ziele im Consumer-Bereich zurückbleiben. Neue Universal Apps erscheinen immer noch und diverse werden auch noch relativ gut mit einigermaßen regelmäßigen Updates gepflegt, aber auch hier ging das Tempo abseits der Enthusiasten deutlich zurück. Lohnen sich Universal Apps also überhaupt noch?

Die Antwort von Microsoft dürfte zumindest hinter vorgehaltener Hand eindeutig sein, denn wenn man Project Reunion einmal ausklammert, gibt es bei den Redmondern einen eindeutigen Trend, die bisherigen UWP-Apps durch Lösungen aller Art zu ersetzen, die auf Webtechnologien basieren. An verschiedenen Stellen wie der Office-App, OneDrive, dem Microsoft Store, Skype und der neuen Xbox-App ist die neue Realität bereits eingezogen, bei Mail & Kalender ist es nur eine Frage der Zeit. Gleichzeitig ist es kein Geheimnis, dass es zahlreiche weitere Kandidaten gibt, denen in Zukunft ein ähnliches Schicksal drohen könnte: Die UWP-Apps von Word, Excel, PowerPoint und OneNote, Microsoft Whiteboard und Microsoft To Do sind andere Beispiele, wo eine webbasierte Lösung auf Basis von React Native UWP die bisherige App ersetzen dürfte.

Die Zahl der Universal Apps, die ich persönlich einsetze, hat sich mit der Zeit auch deutlich reduziert. Es gibt einige wenige, die ich immer noch gerne einsetze. Dazu gehören neben myTube! unter anderem auch der Texteditor Notepads und die Konzentrations-App Ambie. Bei anderen wie dem Aquile Reader, einer neuen eBook-App, denke ich zumindest über einen (erneuten) Test nach. Im Großen und Ganzen stelle ich für mich aber fest, dass ich mit anderen Möglichkeiten deutlich schneller bin und ich hier auch andere Entwickler als Microsoft zunehmend in Betracht ziehe.

Teilweise liegt das daran, dass ich mit Microsoft selbst da nicht wirklich zufrieden bin. Your Phone ist zwar ganz nett, in vielen Fällen aber unzuverlässig. Parallel werden andere Produkte wie die Microsoft Sticky Notes nur selten mit Updates versorgt oder haben wie der Xbox Avatar Editor oder der Microsoft Translator unter Windows 10 schon eine halbe Ewigkeit kein neues Update mehr gesehen. Unterm Strich hat das letztlich dafür gesorgt, dass ich mich in dem Punkt nicht mehr alleine auf Microsoft verlassen will und andere Anbieter wie Notion für das Projektmanagement (parallel zu OneNote), DeepL als Übersetzer und Milanote (als Alternative zu Microsoft Whiteboard) sind hier zumindest schon in der engeren Auswahl.

Damit wir uns richtig verstehen: Das bedeutet nicht, dass ich einen größeren Exodus von Microsoft plane und große Teile der Software aus Redmond abziehen will. Es gibt immer noch zahlreiche Produkte wie Edge, Office oder Werkzeuge wie Visual Studio (Code), von denen ich überzeugt bin. Gleichzeitig wird Windows 10 hier nicht verschwinden und ich denke bei Produkten wie der Xbox oder den PowerToys nach, ob die für mich langfristig einen größeren Sinn machen. Trotzdem bin ich unter anderem bei Microsoft an einem Punkt, wo man bei einzelnen Bereichen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen sollte, und speziell bei dem, was allgemein von den UWP-Apps noch übrig ist, sehe ich in den meisten Fällen auch keine große Zukunft mehr, auch wenn in Redmond mit Windows 10X, Project Reunion und dem Surface Neo hier wieder etwas gezeigt wurde.

Wie seht ihr das denn? Setzt ihr immer noch im großen Stil die klassischen Universal Apps ein? Schreibt es gerne in die Kommentare.

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Agredo

nicht mehr wegzudenken
Wenn es doch nur eine einzige WebApp gibt dir wirklich was taugt. Keine WebApp die ich kenne läuft zuverlässig. Skype ist absolut Grotten schlecht. Alles Hakt und Ruckelt genau so wie Teams. Alle diese Apps verbrauchen Unmengen an RAM dass man nicht mehr als 3 davon laufen lassen kann. Und dann auch noch wenn sie Aus sind. Microsoft Spart sich da ein menge Entwicklungszeit aber auf Kosten von UX. Ich nutze UWP Apps wesentlich lieber als Win32 Apps. Da wo es geht bin ich gewechselt und hab es nicht bereut.
 

Screensaver

treuer Stammgast
So eine tolle UWP-App wie die Wetter-App, deren Kachel sich in Endlosschleife aktualisiert? Oder die Kalender-App, deren Kachel zur Abwechslung mal wieder auf englisch (Calendar) angezeigt wird? Die chronisch vernachlässigten und unzuverlässigen Windows 10-Apps waren und sind trotz zahlloser Placebo-Updates bis heute unbrauchbar. Je eher sie verschwinden desto besser.
 

Agredo

nicht mehr wegzudenken
Seitdem die Wetterapp keine wirkliche UWP App sondern eine Webapp ist funktioniert wirklich nicht mehr zuverlässig da gebe ich dir recht. Es gibt aber tonnen Apps die wesentlich besser funktionieren. Das zeigen viele nicht MS Entwickler und das ist ein Trauerspiel das Microsoft das so vernachlässigt. Aber so wie es jetzt mit Windows ist merkt Microsoft wieder mal nah Jahren dass es dumme Idee war es zu vernachlässigen und müssen jetzt mit massiver Kritik leben und versuchen jetzt irgendwie hinterher zu kommen. Windows war doch auch abgeschrieben und jetzt gabs vor nem halben Jahr eine 180 Grad Wendung und Windows ist auf einmal wieder ein wichtiges Produkt. Ich denke das wird auch bei Webapps passieren. wie gesagt keine funktioniert gut verbrennen performance, passen nicht ins System. Sie sparen nur Arbeit beim Entwicklern sind aber nichts halben und nichts ganzen.
 

FZ61

gehört zum Inventar
Ich denke das Problem der Apps ist das MS keine klare Line hat. Ja es gibt prima Apps wie Office Lens die aber eigentlich überflüssig ist da in OneDrive integriert. Apps Anderer Anbieter haben einen zum Teil eingeschränkten Funktionsumfang gegenüber der Webversion. Ich denke alles was als Webanwendung ordentlich läuft braucht keine App, zumal die Pflege der App zusätzlich Arbeit macht. Bei MS ist es zudem so das einige Apps teilweise Funktionen anderer Apps mit abdecken, Ganz schlimm und überflüssig und daher deinstalliert, ist die MyPhone App. Mal schauen wohin es geht wo doch Windows sich immer mehr Android angleicht.
Für den User ist es aber gleich solange er sich "seine" Apps aussuchen und den Rest deinstallieren kann.
 

tkmopped

gehört zum Inventar
Universal Apps - Trauerspiel. Der Niedergang fing mit sterben der Mobilesparte an. Richtige Lebenszeichen sieht man aktuell auch nicht. Warum auch? Egal was die anbieten, es gibt richtig gute Alternativen. Für alles! Ich glaube auch nicht, das sich irgendwelche Entwickler nochmal so gegen die Wand fahren lassen. Egal mit welcher Hardware MS vermeintlich die Welt zu erobern gedenkt. Vertrauen und Glaubwürdigkeit muß man sich verdienen, und wenn man die hat, mit Klauen und Zähnen zu behalten versuchen. Microsoft und solche Ansprüche - siehe oben Trauerspiel.
Das bedeutet nicht, das ich alles doof finde was die machen. Keineswegs!
 

Kevin Kozuszek

Moderator
Teammitglied
Der eigentliche Witz bei Microsoft ist ja, dass zahlreiche Mitarbeiter des Unternehmens in ihrer Freizeit ja trotzdem weiter an Universal Apps arbeiten, die teilweise echt nicht übel sind und trotzdem nicht mit ihrem Arbeitgeber in Verbindung stehen. Notepads ist so ein Beispiel, dessen Entwickler Jiaqi Liu ist im Arbeitsleben einer der Köpfe hinter Microsoft Azure. Ambie und das Schwesterprojekt Nightingale sind auch solche Beispiele, deren Entwickler Daniel Paulino ist ein Software Engineer bei den Leuten in Redmond.

Wobei die Universal Apps nur ein Beispiel sind, generell sind die OpenSource-Aktivitäten bei Microsoft auch fast ausschließlich reiner Selbstzweck und richten sich sehr selten an Consumer bzw. haben Nutzen für die. Eigentlich sind die PowerToys hier die große Ausnahme, ansonsten geht das eher über Ecken. Das Windows Terminal und die PowerShell waren mehr Pflicht als Kür, bei WinGet trifft das mehr oder weniger ebenfalls zu, der Windows Calculator ist ein Test gewesen und Visual Studio Code fällt halt auch eher hinten runter, weil hier gleichzeitig Sachen im Ernstfall erprobt werden, die nachher in anderen Produkten wie dem Azure Storage Explorer und Azure Data Studio landen. Unter dem Dach der .NET Foundation geht das Trauerspiel dann weiter, denn 98 % der Sachen dort interessieren maximal Entwickler und die wenigen Consumer-tauglichen Sachen dort (Chemistry Add-in für Word, Open Live Writer, Worldwide Telescope), die teilweise von Microsoft stammen, werden zu 2/3 kaum bis gar nicht gepflegt.

Es ist ja nicht so, dass ich UWP-Apps grundsätzlich ablehne, es gibt auch Projekte wie den Aquile Reader, Unigram, Wikini, Files oder Nightingale, wo ich ab und an nochmal reinschaue. Aber meistens lohnt es sich einfach nicht mehr, weil ich meistens schon eine weitaus stärkere Anwendung habe, die seit etlichen Jahren zu meinem Setup gehört. Gestern erst hatte ich mir Files nochmal angeschaut, weil die den Milestone auf die Version 1.0 erreicht haben. Das ist ein guter Dateimanager und hat jetzt auch neben den Tabs den integrierten 2-Fenster-Modus bekommen, den ich unter Linux bei Apps wie Caja, Dolphin oder Nemo zu schätzen gelernt habe. Aber gegen den MultiCommander stinkt er leider einfach ab.
 

Miine

gehört zum Inventar
Gibts eigentlich irgendwo ein Performance-Vergleich? Sprich: UWP bzw. dann WinUI 3 gegen Webbrowser?
Falls WinUI da keine erheblichen Vorteile in Sachen RAM und CPU hat - dann hätte Microsoft aber sowas von einem Fail produziert.
Umgekehrt gilt: wenn WinUI einen Vorteil hat und in Zukunft ja Microsoft-UI wird, dann sollte man das mal entsprechend pushen und solche Benchmarks bei jeder Gelegenheit den Entwicklern unter die Nase reiben.
Insbesondere interessant wäre da auch - Microsoft-UI - eben CrossPlatform.
Auf dem Mac wäre es undenkbar das sich die Anwender irgendein non-native Zeugs andrehen lassen wenn es eine Native App gibt. Denn Letzteres laufen auf älteren und "kleineren" Geräten besser. Gerade im mobilen Bereich wo ja "Stromsparen" angesagt ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil...
 
Zuletzt bearbeitet:

FaktorN

gehört zum Inventar
Ich setzte nach wie vor UWP-Apps ein. Allerdings bin nicht bei jeder App sicher, ob es sich um UWP handelt. Ich denke aber, dass Meine Mediathek, TV Programm, Screenbits, Screentik oder Birthday Hub UWP-Apps sind.
Im Artikel wurde auch der Aquile Reader angesprochen. Gefällt mir recht gut. Immerhin kann der auch mein größtes eBook, die gesammelten Werke von Karl May (ca. 34 MB), anzeigen. Dauert zwar gefühlt 30 Sekunden bis zur Anzeige, die meisten anderen Reader stürzen dabei aber ab. Falls ich es nicht übersehen habe, fehlen mir nur noch die Zuordnung zu eBook-Kategorien. Als Fortschrittsanzeige auf das gesamte eBook bezogen werden leider nur Prozente angezeigt, Seitenzahlen beziehen ich nur auf einzelne Kapitel. Seitenzahlen über das ganz Buch wären hilfreich. Als neue UWP-App aber schon sehr leistungsfähig.
 

Mister1302

treuer Stammgast
Gute Frage?!?! Ich denke nicht das MS es noch braucht. Anders muss ich auch sagen, ich habe den Überblick verloren. Universal Apps waren schon nett, richtig nett und die Idee war super.

Ich stimmte @tkmopped zu. Ich finde in der Tat nicht alles schlecht was MS macht, ich bin nur angenervt von dem Plan und Ziellosen Verhalten. Heute so, morgen so und übermorgen interessiert das Geschwätz von gestern nicht mehr.

Ich bin jetzt erst mal auf Mac umgestiegen und habe mir eine Mini M1 geholt. Nicht weil ich den Mac so geil finde und es über Windows stelle. Sondern weil ich ARM geil finde und MS mir absolut nichts bietet und ja, RT hängt im Kopf. Das ist MS aber selber Schuld und mit Vertrauen aufbauen hat MS es nicht so oder nicht mehr so und das ist wieder der planlosen Entwicklung vieler Dinge geschuldet.

Eigentlich ist Martin es Schuld das ich auf Apple ausgewichen bin. An dieser Stelle sei gesagt, absolut im positiven Sinn. Er hat mich zu einem Wechsel der Perspektive bewegt, zwar anders als er seinen Wechsel vollzogen hat aber nach 25 Jahre Windows darf man auch mal gucken. Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt: F Y Mac. Und das Leute wie ich gucken wollten liegt wieder an MS selbst und ja, auch an den Universal Apps. Tolles Konzept, voll gegen die Wand gefahren. Windows Phone/mobile war ein tolles Konzept und ich habe es geliebt, voll gegen die Wand gefahren usw.

Machen wir es kurz, sonst hält man mir wieder vor das ich zu weit abschweife, Universal Apps brauch MS nicht mehr. Sehr sehr sehr schade... Es gibt viele Dinge die MS nicht mehr braucht, einfach weil die keine Grundlage dafür haben.
 

ntoskrnl

gehört zum Inventar
UWP hat aus meiner Sicht zwei große Nachteile:

UI wirkt wie ein Fremdkörper und paßt überhaupt nicht zum ursprünglichen Windowsdesign. Alles viel zu groß und "leer". Damit verbunden eine schreckliche Usability, die vor allem auf Touch ausgelegt wurde.

Programme sind virtualisiert und in ihren Möglichkeiten extrem beschränkt. Manche sehen das als Sicherheitsvorteil, richtig mächtige Programme und Tools sind damit unmöglich. Das System ist starr und nicht erweiterbar.

Die schlimmste UWP werden wir wohl nie mehr los: Die Windows "Einstellungen". Ein furchtbares Downgrade gegenüber der Systemsteuerung. Wir sind im 6. Jahr von W10 und noch immer kann das Ding nicht mehr als ein Fenster.

Größter Vorteil von UWP: Läuft auf der Xbox.


. Microsoft Spart sich da ein menge Entwicklungszeit aber auf Kosten von UX.
So schaut's aus.
Aus Benutzersicht sind diese Web Apps ein Grauen.
 

Tobias Mayr

treuer Stammgast
Ich sag einfach nur PWA. Programme sind aus der alten Zeit. In der neuen Zeit gab's plötzlich Apps. Und zwar meiner Analyse nach einzig und allein deswegen weil es noch kein Responsive design im Web gab!

Wenn ich mir heute anschaue was ich so genial an UWP fand, dann war es dass ein und dieselbe App auf Surface und Lumia zu finden war. Nicht in den maßlos überschätzen Stores sondern bei Microsoft einfach out of the box.

Kein mobiles Betriebssystem kann selbst im Jahr 2021 ansatzweise mithalten in diesen beiden Punkten. Von dem Konzept mal ganz abgesehen. Bei Microsoft steht und das merkt man der Nutzer im Mittelpunkt.

Bei Android und iOS ist es eher eine Selbstinszenierung. Das ist mein Empfinden.

Wie dem auch sei. Responsive Design und PWA ist bei mir die Königslöung. Wenn ein Tool nicht als Webapp zur Verfügung steht bin ich bereits irritiert.

Mal ganz ehrlich was ist relevant an dem Namen ob UWP, react, oder dingenskirchen 😅. Wichtig sind andere Dinge. Allein daran, dass Dr Windows auch endlich eine PWA hat welche die Store-Apps seltsamerweise sogar besser ersetzen können, sprechen doch Bände oder?!

UWP hat aus meiner Sicht zwei große Nachteile:

UI wirkt wie ein Fremdkörper und paßt überhaupt nicht zum ursprünglichen Windowsdesign. Alles viel zu groß und "leer". Damit verbunden eine schreckliche Usability, die vor allem auf Touch ausgelegt wurde.

Programme sind virtualisiert und in ihren Möglichkeiten extrem beschränkt. Manche sehen das als Sicherheitsvorteil, richtig mächtige Programme und Tools sind damit unmöglich. Das System ist starr und nicht erweiterbar.

Die schlimmste UWP werden wir wohl nie mehr los: Die Windows "Einstellungen". Ein furchtbares Downgrade gegenüber der Systemsteuerung. Wir sind im 6. Jahr von W10 und noch immer kann das Ding nicht mehr als ein Fenster.

Größter Vorteil von UWP: Läuft auf der Xbox.



So schaut's aus.
Aus Benutzersicht sind diese Web Apps ein Grauen.
Ich sag euch als jemand der besonderes Engagement für Anfänger zeigt als Selbstständiger folgendes. Es gibt nichts genialeres als Webapps. "DIE Benutzersicht" gibt's sowieso nicht 😉

In Sachen responsible Design vorbildliche Website/Webapps sind für Anwender ein Segen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

ntoskrnl

gehört zum Inventar
Webapps haben einen großen Vorteil: Sie funktionieren plattformübergreifend.
Freut den Entwickler weil er sich viel Arbeit spart. Und den User, wenn er die Anwendung sonst nicht nutzen könnte.

Ansonsten haben sie vor allem Nachteile. Es ist ein riesiger Haufen Bloat. Ein natives Officeprogramm funktionierte mal auf einer Windows-Maschine mit 4MB RAM. Sie sind immer ein Fremdkörper im System, der sich in Sachen Bedienung, UI, ... nie so richtig in das System einfügt.


Wenn ich mir heute anschaue was ich so genial an UWP fand, dann war es dass ein und dieselbe App auf Surface und Lumia zu finden war. Nicht in den maßlos überschätzen Stores sondern bei Microsoft einfach out of the box.
Äh, Microsoft hat den verschlossenen Store von Apple kopiert mit $$$ in den Augen. Erst später als es nicht so recht funktionierte haben sie die Fesseln ein wenig gelockert.

Ich sag einfach nur PWA. Programme sind aus der alten Zeit. In der neuen Zeit gab's plötzlich Apps. Und zwar meiner Analyse nach einzig und allein deswegen weil es noch kein Responsive design im Web gab!

Apps, die nicht viel mehr als ein Webview sind, sind in den meisten Fällen ziemlich sinnlos.
Apps machen Sinn wenn sie möglichst nativ sind und nicht eine ganze Webengine mitstarten.

Responsive Design führte in der Praxis oft dazu, das Webseiten am Desktop deutlich schlechter wurden. Weniger Funktionen und schlechter zu bedienen. Weil diese User von der Mehrheit zur Minderheit wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krischan1981

gehört zum Inventar
Also ich hatte den Ansatz der letzten 2 Jahre bei Microsoft so verstanden, dass es total egal ist, welche Platform, welche Codebase, Store-Software oder aus dem Web geladen, der Erfolg zählt als einziges. Somit erübricht es sich doch, ob ich so denke oder mich in diese oder jene Richtung entwickeln will. Nimm einfach das Tool oder die App die grade passt.
 

ntoskrnl

gehört zum Inventar
Universal Apps in 2021
Vorher ganz vergessen. Das ist kein Deutsch sondern Englisch ☝️. Leider immer mehr zu lesen.

In korrektem Deutsch heißt es entweder

"Universal Apps 2021"

oder

"Universal Apps im Jahr 2021".
 
Zuletzt bearbeitet:

Tobias Mayr

treuer Stammgast
Webapps haben einen großen Vorteil: Sie funktionieren plattformübergreifend.
Freut den Entwickler weil er sich viel Arbeit spart. Und den User, wenn er die Anwendung sonst nicht nutzen könnte.

Ansonsten haben sie vor allem Nachteile. Es ist ein riesiger Haufen Bloat. Ein natives Officeprogramm funktionierte mal auf einer Windows-Maschine mit 4MB RAM. Sie sind immer ein Fremdkörper im System, der sich in Sachen Bedienung, UI, ... nie so richtig in das System einfügt.



Äh, Microsoft hat den verschlossenen Store von Apple kopiert mit $$$ in den Augen. Erst später als es nicht so recht funktionierte haben sie die Fesseln ein wenig gelockert.



Apps, die nicht viel mehr als ein Webview sind, sind in den meisten Fällen ziemlich sinnlos.
Apps machen Sinn wenn sie möglichst nativ sind und nicht eine ganze Webengine mitstarten.

Responsive Design führte in der Praxis oft dazu, das Webseiten am Desktop deutlich schlechter wurden. Weniger Funktionen und schlechter zu bedienen. Weil diese User von der Mehrheit zur Minderheit wurden.
Da hast du zwei mal was anderes gelesen als ich geschrieben habe.

Ich schrieb von der Out-Of-Box-Experience im Vergleich von Windows und Android beispielsweise. Bei Android bist du abhängig von der Wahl des OEMs des Gerätes, weswegen man auf dem Android Gerät die Core-Funkionen A hat und von dem anderen Hersteller sieht es wieder ganz anders aus und der Umfang ist unterschiedlich!

DAS ist für die Anwender mit denen ich täglich arbeite einfach nicht benutzerfreundlich.

PWAs setzen genau dort an, weil sie das von Microsoft als Vision ausgegebene und von mir übersetzte: "konsequente funktionale Plattformunabhängigkeit" Ziel schon umsetzen.

In meiner Wahrnehmung ist eben eine Webapp sehr wohl in der Lage die Dinge zu liefern wo man noch vor Jahren eine App hätte programmieren müssen. Glaub mir PWAs sind ein Segen.

Jedoch sind Apps, die konsequente funktionale Plattformunabhängigkeit in einer multi-device-world nicht können ein Problem. Ich meide diese Dienste /Tools bereits aktiv.

Dass eine Webapp "in der Regel" sinnlos ist, sehe ich definitiv nicht.


Schau dir die Dr. Windows PWA an.. Ganz richtig, die Plattformunabhängigkeit ist in diesen Zeiten offensichtlich doch deutlich wichtiger, oder?

Warum fühlen sich denn die mobilen Office-Apps so vertraut an? Weil Microsoft schon 2014 in der ersten Keynote von Sytya Nadella diese Richtung einschlug und ein tolles Vorbild ist, was eben konsequente funktionale Plattformunabhängigkeit angeht. 😀👍

Also ich hatte den Ansatz der letzten 2 Jahre bei Microsoft so verstanden, dass es total egal ist, welche Platform, welche Codebase, Store-Software oder aus dem Web geladen, der Erfolg zählt als einziges. Somit erübricht es sich doch, ob ich so denke oder mich in diese oder jene Richtung entwickeln will. Nimm einfach das Tool oder die App die grade passt.
Genau das 😀👍

Nur es ist nicht zwei Jahre sondern meiner Meinung nach bei rationaler emotionsbefreiter Analyse schon seit 2014 zu erkennen.

"mobile first, cloud first"
"multi-device-world"

Leider haben die Medien und ja auch Dr Windows da etwas gehört, was nicht gesagt wurde. Was man dann unberechtigterweise Microsoft als Wortbruch, Strategiewechsel und was man nicht noch alles lesen musste ausgelegt.

Microsoft macht seit 2014 einen phantastischen Job und ist das Vorbild für alle nervigen G, A und F-Riesen. Auf ganzer Linie
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

AlaskanEmperor

kennt sich schon aus
Ich werde mich mit Web-Apps nie anfreunden... Die Performance ist selbst auf besseren Geräten einfach grausam. Ich vermeide sie wo es geht.
 
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