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Windows 10 BSOD bei Origin Games mit ATX Standard?

knacker_

bekommt Übersicht
Moin,
habe mir dieses Weihnachten nen neuen PC zusammen gebastelt und habe nun das Problem, dass er beim Spielen von Origin Games (zumindest war es nur da bei Fifa 20 und Star Wars BF2, bei z.B Rocket League oder CS:GO ist es bis jetzt noch nicht vorgekommen) nach ca. 20 Minuten einfach mit einem BSOD restartet.

Hatte die ersten 3 Wochen ein TX650M Corsair Netzteil drin und habe dann jetzt letzte Woche auf ein Straight Power 11 650W gewechselt, weiß allerdings nicht ob ich davor mit dem alten Netzteil schonmal Fifa 20 etc. gespielt habe, abgestürzt ist er in der Zeit jedenfalls nicht.

Zudem hatte ich mal die GPU draußen und danach funktionierte vom MB der PCie Slot nicht mehr, musste dann erst den PCiE x4 Slot nehmen und ein Bios update machen, damit der x16er wieder ging.
Soweit zu den Auffälligkeiten, sonst eigentlich keine Probleme gehabt.

Ausschlaggeben ist scheinbar meistens ntoskrnl.exe (laut BlueScreenView), zumindest ist der in den letzten 4 Dumps aufzufinden.
Minidump.rar hänge ich an.

Für Hilfe wäre ich dankbar.
MfG
 

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Silver Server

gehört zum Inventar
Den Arbeitsspeicher mit memtest 86 testen.
Die SMART Werte der Festplatten auslesen.
Die daten mit CPU-Z auslesen. von jeder Seite ein Bild zeigen.
 

knacker_

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Werde ich morgen machen müssen, grade nicht im Hause.
CPU ist i5 10600kf
Ram 3600er Corsair Vengeance LPX
2x 1tb 970 Evo m.2

Mit normalem Memtest lief der Ram schon über eine halbe Stunde scheinbar fehlerfrei falls das momentan noch was hilft.
 

Mark O.

gehört zum Inventar
liste bitte deine komplette Hardware auf, dazu gehören auch der CPU Kühler und das PC Gehäuse mit Lüfter Bestückung

am besten trägst du das gleich auch in dein Foren Profil ein, dann erübrigen sich ständige Nachfragen

zur weiteren Ferndiagnose benötigen wir auch noch eine Systemübersicht deines laufenden Rechners mittels HWiNFO v6.40 in der portablen Version, die du nicht installieren brauchst:

HWINFO v6.40 Downloadübersicht

Das Ganze möglichst so abbilden, dass wir eine komplette Systemübersicht als Screenshot erhalten, wie im folgenden Bild sichtbar:
 

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IngoBingo

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Ram 3600er Corsair Vengeance LPX

Stehen die Module CMK16GX4M2D3600C18 auf der QVL des Mainboard-Herstellers?
Deine CPU erwartet DDR4-2666 laut Intel. Deine Module sind auf 3600 MHz getaktet. Schalte da bitte mal die XMP Timings aus und bleib bei 2666 MHz.

Mindestens ein Dump sagt als Quelle ganz deutlich "Hardware".
 

knacker_

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Habe das System mal in die Profilnachrichten geschrieben, hoffe das sieht man da.

RAM Support ist tatsächlich nur bis maximal 2666mhz angegeben laut Gigabyte, werde morgen mal gucken ob sich ohne XMP was ändert.
 

Porky

gehört zum Inventar
Lasse das XMP aktiviert und senke nur die Frequenz, sonst läuft das RAM mit 2133 MHz. 3000 MHz könnte der Memory Controller noch schaffen, das musst du ausprobieren.
 

knacker_

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Okay probiere ich morgen mal aus, interessant ist halt das es nur bei spielen über Origin Auftritt, also bei Fifa und co gefühlt immer nach 20 Minuten und bei GTA V hab ich schon mehrere Stunden Sessions gehabt ohne das was passiert ist. Gucke morgen probehalber auch mal bei Cod Cold War ob es da auch auftritt.
 

Porky

gehört zum Inventar
Der Memory Controller ist Bestandteil des SoC (System-on-a-Chip) und befindet sich auch im CPU-Gehäuse. Eine zu starke Übertaktung (3600 MHz) erzeugt viel Wärme und heizt die CPU zusätzlich auf.
 
Zuletzt bearbeitet:

Porky

gehört zum Inventar
Beispiel: Wenn ich meinen RAM von 3200 auf 3800 MHz übertakte, steigt die Leistungsaufnahme des SoC von 8 auf 20 W. Wenn dann die CPU auch noch volle Pulle läuft...
 

Mark O.

gehört zum Inventar
der I5 10600kf schafft locker DDR4-3200, besonders dann, wenn er auf einem brauchbaren Z490 Mainboard sitzt und das Gigabyte taugt was, die VRMs sind gut bestückt und das Board hat dazu passende 50 Ampere Mosfets von Vishay

Voraussetzung: ein aktuelles BIOS und das wäre das F20a vom Dezember 2020

DDR4-3600 halte ich auch für gewagt

- die Kühlung und das Gehäuse wären ok, wenn auch nicht optimal, sollten aber reichen

- das Netzteil sollte eigentlich auch gearde so ausreichen

- aktuelle Systemtreiber sind Pflicht, eine aktuelle Windows Build also 20H2 ebenso

- ist der Schnellstart bei aktiv geschaltet? dann deaktivieren

Windows 10: Schnellstart deaktivieren/aktivieren

- für die Samsung NVME SSDs sollten die Samsung NVME Treiber installiert sein

- bei der Nvidia Grafikkarte würde ich bei der Installation aktueller Treiber darauf achten, den Geforce Experience Bereich wegzulassen, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das sich sonst einiges an kaum nachvollziehbaren Problemen einstellen kann, bei mir sind damals ständig die Games auf den Desktop zurückgeflogen

- Finger weg von Drittanbieter Virenscanner und Tuning Tools
 

knacker_

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Keine Drittanbieter Tools vorhanden, Windows heute geupdatet, Nvidia heute geupdatet, Schnellstart müsste an sein. Nvme Treiber heute installiert, nicht getestet bis jetzt.

Zum Thema Kühlung, bei cinebench ungefähr mittlere 70Grad, auf silent getrimmt.
 

knacker_

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Soo, anbei nun die Systemübersicht.
Habe das XMP Profil deaktiviert und Battlefront 2 mit 2133mhz gestartet und nach 10min ists wieder gecrashed.
Im Minidump wieder ntoskrnl.exe
Diesmal aber ohne bsod, die Farben auf dem Screen wurden nur schwarz rot und dann wurde rebootet.
Ich deaktiviere mal den Schnellstart und probiere dann nochmal.
Memtest86 schaffe ich erst heute abend.
 

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knacker_

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Bios hab ich vor 2 Wochen erst geupdatet, Muss ich das neue mal aufspielen.
Standardmäßig ist Schnellstart eingeschaltet korrekt? Dann muss ich den noch ausschalten.
Ram könnte ich unter Umständen mal tauschen muss ich dann auch morgen mal gucken.

Erstmal danke für die Hilfe.
Ich bin trotzdem erstaunt das es nur bei Spielen von Origin Auftritt, kann man das irgendwie erklären? Ein fifa 20 ist ja nicht anspruchsvoller als ein GTA V oder ein Cod Cold war.
 

Ari45

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Dein Bluescreen in der letzten Dumpfile hat nichts mit den Spielen von Origin zu tun.
Der Fehler war SYMBOL_NAME: nt!PpmIdleExecuteTransition+138b
kn
# Child-SP RetAddr Call Site
00 ffffbf0b`18a8f318 fffff801`0cc07769 nt!KeBugCheckEx
01 ffffbf0b`18a8f320 fffff801`0cc03a69 nt!KiBugCheckDispatch+0x69
02 ffffbf0b`18a8f460 fffff801`0ca7165b nt!KiPageFault+0x469
03 ffffbf0b`18a8f5f0 fffff801`0ca70154 nt!PpmIdleExecuteTransition+0x138b
04 ffffbf0b`18a8f9f0 fffff801`0cbf92a4 nt!PoIdle+0x374
05 ffffbf0b`18a8fb60 00000000`00000000 nt!KiIdleLoop+0x54
Bei Stack #05 -> das System befindet sich im IDLE (Nichts tun)
Bei Stack #03 -> das System soll aufgeweckt werden:
PpmIdleExecuteTransition bedeutet: das System soll in einen anderen Energiezustand angehoben werden

Bei Stack #02 -> es folgt ein Seiten-Zugriffsfehler, was notgedrungen zu einem Stoppfehler führt.

Empfehlung:
-> Energieeinstellungen überprüfen
-> wie weiter oben schon angedeutet, den Schnellstart deaktivieren
-> überprüfen, ob das Netzteil dem neuesten ATX-Standard entspricht
Wenn das Netzteil zu schwach oder im ATX-Standard veraltet ist, kann es die niedrigen Spannungen beim IDLE nicht verarbeiten.

Nachtrag:
RAM CMK16GX4M2D3600C18
Der RAM steht in der QVL des Boardherstellers
Allerdings läuft der RAM gemäß HWInfo und auch nach den Sysinfo in der Dumpfile mit 2133 MHz, obwohl er mit 3600 MHz (XMP 2.0) getestet wurde.
 
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