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Windows 11: Microsoft könnte ältere Geräte ohne offiziellen Support von weiteren Updates ausschließen

DrWindows

Redaktion
Windows 11: Microsoft könnte ältere Geräte ohne offiziellen Support von weiteren Updates ausschließen
Windows 11


Am gestrigen Freitag hat Microsoft die Mindestanforderungen für das kommende Windows 11 nochmal etwas entschärft und unter anderem einige weitere Intel-Prozessoren der 7. Generation sowie der Xeon W-Reihe in die offizielle Unterstützung aufgenommen. Zudem werden Enthusiasten über das Media Creation Tool oder entsprechende ISO-Dateien auch auf nicht offiziell unterstützten Geräten installieren können. Glaubt man Erkenntnissen von The Verge, gibt es dabei wahrscheinlich auch einen deftigen Haken.

Der bekannte Microsoft-Experte Tom Warren postete heute morgen in einem neuen Tweet, dass Microsoft nach einem Briefing nochmals auf ihn zugekommen sei und klarstellte, dass Geräte, die offiziell nicht unterstützt werden und einen dieser Workarounds verwenden, keinen Anspruch auf weitere Updates via Windows Update haben. Das schließt nach derzeitigem Stand auch Sicherheitsupdates am Patch Tuesday sowie neue Treiber mit ein, allerdings hat The Verge Microsoft hier noch um eine Klarstellung gebeten.

Microsoft tells me that people who use the Windows 11 ISO install workaround for older PCs won’t be entitled to receive updates from Windows Update, and that could include security updates Microsoft won’t stop you installing Windows 11 on older PCs

— Tom Warren (@tomwarren) August 28, 2021


Möchte man also auf Nummer Sicher gehen, gibt es nur die ganz klare Empfehlung, mit einem betroffenen System auf Windows 10 zu bleiben. Das ist allemal besser, als die Lotterie einzugehen und womöglich auf einem System sitzen zu bleiben, dass neben Sicherheitsupdates auch keine Bugfixes und ähnliche Korrekturen bekommen kann. Dass Windows 10 ohnehin nicht leer ausgehen wird und wir unter anderem Updates der Inbox-Apps wie den neuen Microsoft Store, mit Version 21H2 ein neues Featureupdate und noch diverse andere Sachen bekommen werden, haben wir geschrieben und andere Kollegen wie Windows Latest auch schon öfter bestätigt.


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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Miine

gehört zum Inventar
Ich schreibe es mal so wie es die Presse aus gutem Grund nicht macht:

anscheinend hat Microsoft keinen Plan wann welche Features in Zukunft reinkommen die welche VOLLE Prozessor-Unterstützung ZWINGEND benötigen weil die Performance sonst unerträglich runter geht.

Das ist ja gut möglich - zeigt dann eben leider das es bei Microsoft "drunter und drüber" geht.

Was aber eh anscheinend der Fall ist - ich wette darauf das wir in spätestens 10 Jahren die "saftigen" Geschichten erfahren welche Gruppen intern wie gefighted haben.

Diese wischi-waschi Kommunikation über die "seltsamen" Kanäle - statt endgültiger Aussagen auf der eigenen Webseite - zeigt mir das der Kampf noch im Gange ist.

Und somit der König-Kunde noch eine Chance hat einzugreifen - indem er zum Telefon greift und seinem Marken-Hersteller sagen was er erwartet...
 

skalar

gehört zum Inventar
Die künstliche Erbosung gegen MS dabei zeigt die subjektive Bewertung einiger Kritiker. W10 wird ab dann nicht schlechter und der eigene PC wird nicht unbrauchbar werden. W10 wird bis 2025 unterstützt! Als MS W10 versucht hat in den Umlauf zu bringen, haben sich die Leute krampfartig an W7 und älter festgehalten. Jetzt möchte MS nur einen selektiven Zugang zu W11 schaffen und die Leute möchten jetzt aufeinmal W11 haben. Das grenzt schon an eine Psychose bei einigen...
 

Miine

gehört zum Inventar
Keine Ahnung warum man das so negativ sehen muss ...

Denn Microsoft sollte stolz darauf sein das die ein Windows haben was die eigenen Kunden unbedingt haben wollen.

Genau DAS ist das ZIEL jeder Firma. Die sind normalerweise auch bereit da richtig Geld in die Hand zu nehmen um "nachzuhelfen" - nennt man Werbung...

Und jede Firma würde als Verrückt erklärt wenn die Kunden für diese nicht nachvollziehbar einfach so "ausschliesst"... Dümmer gehts nicht mehr: die einen Kunden werden sich nicht respektiert, die anderen nicht geliebt fühlen.
 

shrike

treuer Stammgast
Ich verstehe die Aufregung nicht. MS kann nun mal selbst entscheiden welche Geräte W11 bekommen.
 

Jürgen

Moderator
Teammitglied
@ Miine, Ich versteh zwar deinen ständigen Unmut hier, aber stelle Dir mal vor Du hättest ein Auto und würdest dort eine Betriebs-Software nutzen die nicht für das Auto gedacht ist. Es würde die Betriebserlaubnis entzogen werden, soweit dazu. Tauschst Du den Motor weil der stärker als zugelassen ist müssest du auch Bremsen und Getriebe tauschen, und eintragen lassen vom TÜV , soweit auch gut oder auch nicht, weil der TÜV mit Sicherheit was dagegen hätte,

Auch Du wirst mit diesen Gegebenheiten leben müssen oder ein anderes System nutzen,
Mache eine Eingabe an MS und teile uns mit was sie geantwortet haben,
 

Screensaver

treuer Stammgast
Dass Geräte aus dem Upgrade herausfallen ist ja keine Idee von Microsoft. Bei macOS ist es nicht anders. Bisher war bei Windows gerade die Kompatibilität mit älterer Hardware ein Pluspunkt, der jetzt allerdings entfällt. Ob das die Verbreitung von Windows 11 einschränkt, man wird sehen.
 

Gajus-Julius

treuer Stammgast
Den TÜV spielt hier Microsoft weil der Hersteller der Systems für die Sicherheit und Zuverlässigkeit dann zuständig ist, die Palette an nicht ausgereifter Hardware ist ja immens groß bei allen Herstellern von Hardware und eben anders all bei Apple, wo alles aus einer Hand kommt.
Am Ziel vorbei geschossen!

Auf uralten Mainboards mit Xeon CPUs aus 2007 und einem Windows Server 2016/2019 als Hostsystem, lässt sich Windows 11 problemlos ohne jede Verrenkung im Hyper-V installieren.
Warum? Weil Microsoft dem Hypervisor ein TPM 2.x in Software mitgibt. Und weil der Hypervisor nur in CPU-Kerne rechnet. Genau diese Features hätte man auch Windows 11 OOB mitgeben können. Bei physisch nicht ausreichenden Geräten direkt Hyper-V OOB installieren und das eigentliche OS, welches ja als erstes virtuelle System in Ring1 läuft, hätte keine Probleme mehr.

Was hier abläuft, ist Verarsche von Microsoft zu Lasten der Kunden und zu Gunsten der Hardwareindustrie. Mögen die Influencer schreiben, was sie wollen. Es bleibt Verarsche.

G.-J.
 

vampire1984

nicht mehr wegzudenken
Ist das eher nicht so, dass es der Masse schlichtweg egal ist, ob auf deren PC nun Windows 10 oder 11 läuft. Mein "nicht technikaffiner" Bekanntkreis ist froh, wenn sich mal nichts ändert und sie einfach ihren PC nutzen können.
Es schreien doch im Grunde "nur" die Techniknerds (nicht böse gemeint, bin selber einer 😁).
 

Thomas.g.8235

nicht mehr wegzudenken
Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen. Den letzten wirklichen Hardware Wechsel gab es mit Windows XP, da waren die Anforderungen einfach höher als es die Windows 98 oder ME Geräte liefern konnten. Damals gab es aber auch wirklich Evolution im Software Bereich. Nämlich der Umstieg auf NT Kernel für alle, nicht mehr nur für Server oder Workstations. Jetzt ist allerdings keine Evolution der Software erkennbar. Der Kernel ist im Prinzip ja immer noch der selbe, oder irre ich mich? Auf TPM zu setzen finde ich gut aber die harte Hardware Anforderung ist doch sehr fraglich. Mein i7 5er Generation hat genug Potenzial um Windows 11 Herr zu werden, das kann man garantieren, denn es liegt ja nicht nur am Prozessor. Alles in einer VM laufen lassen funktioniert aber kann ja nicht der richtige Weg sein.
Und in 5 Jahren, und das ist glaube ich der Punkt der alle wirklich ärgert, ist der jetzige PC, der Windows 11 nicht regulär betreiben darf, auf einmal wirklich Schrott. Alle lachen über wie Bahn oder den Bund oder die Banken, die immer noch Windows XP Systeme betreiben ohne Sicherheits Updates zu bekommen. Und genauso ist dann ja auch im privaten Bereich. Man wird allein gelassen und muss super funktionierende Hardware auf einmal entsorgen oder nie wieder mit Sicherheitsgefühl ins Internet gehen. (und da hinkt für mich der Vergleich von @Jürgen etwas, das Auto funktioniert und fährt auch nach 30 Jahren noch mit TÜV und allem, der PC aber angeblich nicht mehr)
 

bx33

gehört zum Inventar
MS wird schon in 2025 eine Lösung für die Leute anbieten, die jetzt knapp rausgefallen sind.
Und sei es eine Verlängerung von W10.
Ansonsten wird das Datum ja ein Freudenfest für die Anbieter alternativer Betriebssysteme...... glaube ich nicht, das MS das will
 

Thomas.g.8235

nicht mehr wegzudenken
MS wird schon in 2025 eine Lösung für die Leute anbieten, die jetzt knapp rausgefallen sind.
Und sei es eine Verlängerung von W10.
Ansonsten wird das Datum ja ein Freudenfest für die Anbieter alternativer Betriebssysteme...... glaube ich nicht, das MS das will
Das glaube ich nicht. Die Chance hatten sie schon immer. Aber Windows zu ersetzen ist schier unmöglich, auch wenn die Linux Jünger mich jetzt hängen wollen. Aber dafür ist, war und wird Microsoft immer zu allmächtig sein. Wenn dann wäre, nach jetzigem Stand, nur Apple dazu in der Lage. Aber dafür ist das System zu verschlossen und bietet einfach nicht genug Kompatibilität an. Was auch sein gutes hat
 

Kevin Kozuszek

Moderator
Teammitglied
Ansonsten wird das Datum ja ein Freudenfest für die Anbieter alternativer Betriebssysteme...... glaube ich nicht, das MS das will
Wollen sie nicht, werden sie aber sicherlich auch nicht erleben. Ich bin der Letzte, der abstreiten würde, dass Linux in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht hat, aber das Ökosystem interessiert am Desktop immer noch nur eine Minderheit. Außerdem ist es schwierig, die Nutzer unter Linux zu monetarisieren (eigene Kultur halt), und Fakt ist nunmal auch, dass die eigentlich so freien Projekte am Tropf großer Unternehmen hängen (die Zusammenarbeit von Microsoft und Canonical, die Zugehörigkeit von Red Hat zu IBM, das Risikokapital von Suse, such dir was aus). Trifft übrigens nicht nur auf Linux-Distributoren zu, auch andere Projekte wie KDE (an Blue Systems), Mozilla (an Google), LibreOffice (an Collabora) oder Gnome (an Red Hat/IBM) haben das Problem. Von den dominanten Toolkits GTK (Red Hat) und Qt (Qt Company) reden wir noch gar nicht. Jedenfalls: Drehen die Großen irgendwann den Geldhahn zu, bekommen darauf basierende Distributionen ein Problem und bis auf Debian und Arch hat sich da keiner wirklich freigeschüttelt. Der Desktop ist für die namhaften Vertreter ein Nebenschauplatz, das dicke Geld wird bei den Servern und in der Cloud verdient, nirgendwo sonst.

Der Markt am Desktop wird sich genauso wenig verschieben wie das mobile Pendant, wo wir mit iOS und Android eh ein Duopol haben. Windows ist am Desktop mit Abstand der dominante Faktor, macOS sein Gegengewicht. Klar, Chrome OS von Google gibt es auch noch, aber da ist es wie mit Sailfish OS bei den mobilen Systemen: ein Fliegensch*ss, der sowieso bis auf ein paar Enthusiasten oder spezielle Einsatzszenarien keinen interessiert, zumal Chrome OS mit seiner stark web- und cloudlastigen Ausrichtung sowieso nur bedingt mit macOS und Windows vergleichbar ist.
 

Miine

gehört zum Inventar
Den TÜV spielt hier Microsoft weil der Hersteller der Systems für die Sicherheit und Zuverlässigkeit dann zuständig ist, die Palette an nicht ausgereifter Hardware ist ja immens groß bei allen Herstellern von Hardware und eben anders all bei Apple, wo alles aus einer Hand kommt.
Wer ein MARKENgerät hat - dann gibts genau ZWEI Möglichkeiten warum W11 nicht läuft:

- die Hardware kann es einfach nicht
- der Support vom Hersteller kann es nicht

Genau DAS sagt die offizielle neueste Begründung von Microsoft wonach der "Cut" aufgrund der W11-Absturzberichte im Insider-Channel vorgenommen wurde.

"Alles aus einer Hand" - DAS ist der MARKENHERSTELLER in Zusammenarbeit mit Microsoft. DESWEGEN arbeiten die ja auch zusammen. Und der Kund bezahlt genau das.

Das Microsoft in Sachen 7th gen Intel CPUs Surfaces (z.B. Pro 2017, Book 2) sich selbst mit der EIGENEN LOGIK vollkommene UNFÄHIGKEIT bescheinigt - schon tragisch...

Was hilft: Hier nur debattieren leider eher weniger. Aber: beim HERSTELLER ANRUFEN!! Microsoft hat eine STEILVORLAGE geliefert, sozusagen ein GESCHENK das man nutzen muss.

Wenn die OEMs anfangen bei Microsoft "anzuklopfen" - dann wird Satya aber ganz schnell seine Meinung ändern.
 

anthropos

gehört zum Inventar
Ich finde es schade, weil ich mein Tablet gerne im Insider-Programm verwendet habe und schon mal in Beta oder Dev geschaut habe, wie es damit läuft.
Ich werde das halt nicht mehr tun können, kein Drama; bis jetzt läuft Windows 11 gut auf dem Samsung Galaxy TabPro S, nur die Tatschbedienung ist auf ihre Weise so träge wie unter Windows 10, da war ich neugierig auf Änderungen.

Eine Diskussion über alte Zöpfe oder, dass dieser Schritt nötig ist oder sie den Fokus nun besser ausrichten können, erübrigt sich, da schon vorher Microsoft in kleinen Kreisen verlauten ließ, dass es mehrheitlich dazu dient, den Markt anzukurbeln, soweit ich hier las.

Sollten die Updates manuell installierbar sein, werde ich wohl nichts ändern am Tablet und auf Windows 11 bleiben, bin da etwas faul, etwas zu ändern, solange es rund läuft; und wenn mal nicht, wechsle ich halt wieder auf Windows 10.

Die Dramatik der Kritiken oder die Verteidigungen der Vorgehensweise lehne ich beide ab, geht mir alles zu sehr über ein Schulterzucken und Schade hinaus.
 

sycorax

treuer Stammgast
Je mehr ich über win11 lese, desto mehr scheint es mir ein OS zu sein, welches ich erstmal nicht nutzen werde, vielleicht so gar überspringe. Auch dieses wird nicht die letzte Windows Version sein.
Macht mal. 🍹🍿😎
 
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