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Windows 11: Systemreparatur via Cloud, auch wenn der PC nicht mehr startet

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Redaktion
Windows 11: Systemreparatur via Cloud, auch wenn der PC nicht mehr startet
von Martin Geuß
Windows 11 Cloud Recovery


Windows 11 erhält eine neue Reparaturfunktion, für die man nichts weiter als einen funktionierenden Internetanschluss benötigt. Die neue Notfalloption heißt „Cloud Recovery“ oder „Cloud Rebuild“ und lässt sich auch dann nutzen, wenn das System überhaupt nicht mehr startet.

Derzeit findet die Erprobung im Rahmen des Windows Insider Programms statt. Es gibt jedoch bereits eine recht ausführliche Dokumentation, die den technischen Ablauf beschreibt.

Schon heute gibt es die Möglichkeit, Windows neu zu installieren und dabei die aktuelle Windows-Version herunterzuladen, um nach der Reparatur auf dem neuesten Stand zu sein. Hierfür benötigt man allerdings ein System, welches grundsätzlich noch funktioniert. Das ist beim Cloud-Recovery anders.

Wie man am obigen Bild sehen kann, erfolgt die Initialisierung über die Windows-Wiederherstellungsumgebung WinRE. In diese gelangt man entweder manuell oder nach mehreren erfolglosen Startversuchen von Windows 11. Der betroffene Computer muss also zumindest technisch noch funktionieren. Zudem muss ein Netzwerktreiber in die WinRE-Umgebung eingebunden sein. Hier muss man darauf vertrauen, dass der Gerätehersteller seine Hausaufgaben erledigt hat. Insbesondere dann, wenn die Verbindung über WLAN hergestellt werden soll.

Cloud Recovery ist der letzte Rettungsanker. Es lädt die aktuelle Windows-Version herunter und bindet verfügbare Treiber ein. Nach erfolgreichem Abschluss sollte man also wieder über ein funktionierendes System verfügen. Alle installierten Programme und Daten gehen dabei allerdings verloren, weil das Cloud Recovery das Systemlaufwerk formatiert.

Bevor man diesen Rettungsanker wirft, sollte man also in jedem Fall überprüfen, ob die Datensicherung auf dem aktuellen Stand ist. Ansonsten kann es sich eher lohnen, die Festplatte (sofern überhaupt möglich) auszubauen, um die darauf befindlichen Daten an einem funktionierenden Rechner zu retten.

Zu einem späteren Zeitpunkt plant Microsoft, Cloud Recovery auch in verwalteten Umgebungen mittels Intune zu ermöglichen.

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Hallo @Martin
Ist meine Deutung aller drei Optionen richtig?

Point-in-time restore = Einen früheren Wiederherstellungspunkt wählen und aktivieren (sofern einer existiert). Apps und Daten bleiben erhalten.

Reset this PC = Eine Neuinstallation, die aber ein Medium (z. B. USB-Stick) benötigt. Apps und Daten werden gelöscht.

Cloud rebuild = Eine Neuinstallation, bei der Win11 in der aktuellen Version aus dem Netz geladen und installiert wird. Apps und Daten werden gelöscht.
 
Genau. Wobei man beim Reset aus dem laufenden System heraus ebenfalls die Möglichkeit hat, die aktuelle Version aus dem Internet herunterzuladen.
Last not least gibt es dann auch noch die Reparaturinstallation inkl. Cloud-Download, bei der alle Apps und Daten erhalten bleiben. Die geht aber auch nur, wenn das System nicht kaputt ist.
 
@Pentragon
kann es sein, das der Point-in-time restore auf VSS basiert? Dann wären auch die Daten und Programme seit dem letzten Wiederherstellungspunkt weg...
 
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