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Windows 11 Version 22H2: Neuerungen bei der Fensteranordnung mit Snap Assist

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Redaktion
Windows 11 Version 22H2: Neuerungen bei der Fensteranordnung mit Snap Assist
von Martin Geuß
Windows 11 22H2 Snap Layouts


Wenn ich nach meiner Lieblingsfunktion in Windows 11 gefragt werde, muss ich nicht lange überlegen: Snap Assist lautet die Antwort. Ich arbeite nämlich an einem Monitor mit Überbreite (38 Zoll mit einem Seitenverhältnis von 21:9, siehe hier) und nicht mehr wie früher mit zwei nebeneinander stehenden Bildschirmen. Dadurch ergibt sich oft die Notwendigkeit, zwei oder mehr Fenster sinnvoll auf dem verfügbaren Bildschirmplatz anzuordnen.

Hier kommt Snap Assist in Windows 11 wie gerufen. Bisher startet dieser Assistent, sobald man mit dem Mauszeiger einen kleinen Moment über der Maximieren-Schaltfläche eines Programmfensters verharrt. Mit einem Klick wählt man nun das gewünschte Layout aus und bestimmt, wo das aktive Fenster in diesem Layout seinen Platz haben soll.

Mein einziges Problem mit dieser nützlichen Funktion war bisher, dass ich oft schlicht vergessen habe, dass es sie gibt.

In Windows 11 22H2 gibt es zwei wichtige Neuerungen für Snap Assist. Die erste Neuerung ist die optimierte Bedienung per Tastatur. Bisher konnte man Snap Assist mit der Tastenkombination Windows+Z aufrufen, von da an musste man aber wieder die Maus zur Hand nehmen. In 22H2 sind die zur Verfügung stehenden Layouts durchnummeriert (welche Layouts angeboten werden, hängt vom jeweiligen Bildschirm ab, also nicht wundern, wenn es bei euch anders aussieht als auf meinen Screenshots).

Durch Eingabe der passenden Zahl wählt man das gewünschte Layout aus, anschließend gibt man die Nummer der Position ein, an der das aktive Fenster im gewählten Layout abgelegt werden soll:

Snap Assist mit der Tastatur bedienen in Windows 11 22H2

Neuerung Nummer zwei: Snap Assist lässt sich jetzt auch aufrufen, indem man ein Fenster zum oberen Bildschirmrand verschiebt (zu sehen im Titelbild dieses Artikels). Das vereinfacht die Bedienung per Maus, vor allen Dingen aber die Touchbedienung. Bisher konnte man Snap Assist mit den Fingern überhaupt nicht nutzen, das ändert sich jetzt glücklicherweise.

Eine weitere Optimierung sorgt dafür, dass ich Snap Assist wie oben erwähnt in Zukunft seltener vergesse. Immer, wenn man ein Fenster verschiebt, erscheint am oberen Bildschirmrand ein schmaler schwarzer Streifen, der darauf hinweist, dass sich hier eine Funktion versteckt. Ich bin einigermaßen sicher, dass viele Leute auf diese Weise überhaupt zum ersten Mal darauf aufmerksam werden, selbst wenn sie Windows 11 schon länger nutzen.

Windows 11 22H2 Hinweis auf Snap Assist

Und last but not least: Sobald man bei geöffneter Layout-Auswahl mit der Maus auf einen der Bereiche zeigt, erscheint eine Vorschau, welchen Platz auf dem Bildschirm das Fenster belegen wird:

Windows 11 22H2 Snap Assist Vorschau

Hinweis: Dieser Beitrag ist Teil einer Serie. Die Übersicht mit allen Artikeln zu den Neuerungen in Windows 11 Version 22H2 – und wie man diese Version bekommt, findet ihr hier: Ankündigung: Elfteilige Artikelserie zu den Neuerungen in Windows 11 Version 22H2


Hinweis: Der Artikel wird möglicherweise nicht vollständig angezeigt, eingebettete Medien sind in dieser Vorschau beispielsweise nicht zu sehen.

Artikel im Blog lesen
 
Ja, diese Funktion könnte ich jetzt ebenfalls gut gebrauchen. :rolleyes:
Wie komme ich daran? :unsure:
 
Ja bei 38 Zoll mit einem Seitenverhältnis von 21:9 ist das sicher gut zu gebrauchen, funktioniert das auch Problemlos mit 2 oder 3 Monitoren?
 
Hat schon mal jemand Snap Assist mit Fancy Zones verglichen? Fancy Zones aus den Microsoft Power Toys scheint mir noch flexibler zu sein.
Für mich hat da die Nachbarabteiling von Microsoft nicht sehr sorgfältig "gespickt" (spicken = abschreiben in der Schule).
 
Neuerung Nummer zwei: Snap Assist lässt sich jetzt auch aufrufen, indem man ein Fenster zum oberen Bildschirmrand verschiebt
Das heißt, ein Fenster wird damit nicht mehr (wie in Windows 10) maximiert, sondern es wird die Auswahl angezeigt?
Denn um dann mit der Maus ein Layout auszuwählen, muss ich das Fenster ja gewissermaßen 'loslassen', was bisher am oberen Bildschirmrand zur Maximierung führte!
 
Immer, wenn man ein Fenster verschiebt, erscheint am oberen Bildschirmrand ein schmaler schwarzer Streifen, der darauf hinweist, dass sich hier eine Funktion versteckt.
Das würde ich gerne abschalten, ich will nicht bei jedem Fensterverschieben mit einer Einblendung genervt werden.
 
Das würde ich gerne abschalten, ich will nicht bei jedem Fensterverschieben mit einer Einblendung genervt werden.
Die Einblendung oben in der Mitte ist ganz minimal, das Panel wird erst dann vollständig eingeblendet, wenn man das Fenster dann tatsächlich dort hinzieht. Beim einfachen Verschieben fällt das quasi nicht auf.

Das heißt, ein Fenster wird damit nicht mehr (wie in Windows 10) maximiert, sondern es wird die Auswahl angezeigt?
Denn um dann mit der Maus ein Layout auszuwählen, muss ich das Fenster ja gewissermaßen 'loslassen', was bisher am oberen Bildschirmrand zur Maximierung führte!
Doch, das Maximieren funktioniert wie bisher. Wenn du ein Fenster verschiebst, erscheint diese minimale Einblendung. Wenn du dann nach ganz oben kommst, erscheint die Leiste mit den Anordnungsvorschlägen, aber mit einem kleinen bisschen Abstand, sodass du trotzdem an der oberen Kante "loslassen" kannst, um das Fenster zu maximieren.
 
Hat schon mal jemand Snap Assist mit Fancy Zones verglichen? Fancy Zones aus den Microsoft Power Toys scheint mir noch flexibler zu sein.
Für mich hat da die Nachbarabteiling von Microsoft nicht sehr sorgfältig "gespickt" (spicken = abschreiben in der Schule).
Die PowerToys sind zu komplex für Standarduser. Es ist schon gut so, wie es ist.
 
Die PowerToys sind zu komplex für Standarduser. Es ist schon gut so, wie es ist.
Das denke ich auch:
a) In den PowerToys sind mittlerweile sooo viele Features drin, die man bei der Installation aber nicht abwählen kann. Da muss sich ein Standard-User nur mal verklicken, und schon passiert was "Merkwürdiges", und er weiß nicht mehr, wo das herkommt.
b) FancyZones: Nutze ich auch ab-und-zu im Büro (W10), aber eigentlich ist mir das zu starr. Ich habe ein 2x2-Layout vorgegeben, aber manchmal will ich die Fenster etwas anders anordnen, das geht dann nicht. Mit der W11-integrierten Option werden mir regelmäßig verschiedene Anordnungen vorgeschlagen, das macht m. E. mehr Sinn.
 
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