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Windows auf dem Mac: Paralells Desktop 14 im Test

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"(oder sogar ausschließlich) auf Windows zurückgreifen möchte"
Man könnte auch einfach einen Windows pc nehmen ^^
 
Die Performance ist ganz ok.
Von einer Super-Leistung zu reden ist allerdings völlig übertrieben. Office und Browser fühlen sich auf einem Macbook Pro (alte Version mit brauchbarer Tastatur) flüssig an, Eclipse mit den ABAP-Plugins hingegen ist lästig langsam (im Gegensatz zu einem vergleichbaren HP-Laptop).

Ab und an gibt es Kompatibilitäts- und Netzwerkproblem.
Die aktuelle Version kenne ich nicht mehr, aber die Vorgängerversion hatte auf meinem Rechner massiv Probleme mit dem mitwachsenden C-Laufwerk (das Problem tritt bei wenigen auf, wenn, dann ist das aber extrem nervig).

Das größte Ärgernis ist das Apple-Tastaturlayout, welches halt nicht zu Windows passt. Zudem gehen, je nach Anwendung, haufenweise Short-Keys nicht bzw. man muss diese in den Parallels-Einstellungen umbiegen, was lästig ist und zeitraubend.

Wenn Apple-Hardware, würde ich immer zu Bootcamp tendieren. Dann muss man auch das blöde Mac-OS weniger oft sehen. Konnte Bootcamp aber leider nie ausprobieren, da Firmenlaptop.
Und bitte, Paralls ist alles andere als bequem. Beim schnellen Tippen erwischt man dauern irgendwelche Apple-Shortcuts und landet in irgendeiner Ecke des Mac-OS.
IMHO taugt das nur zum ab und zu Windows starten. Alles andere ist nicht Fisch noch Fleisch.

Ich bin heilfroh, inzwischen keinen Macbook mehr zu haben.
 
wenn Apple wirklich Klasse hätte, würden sie den umgekehrten Weg auch ermöglichen.
Das lassen sie aber aus Lizenztechnischen Gründen nicht zu.
Bedienen sich also gern bei der Kundschaft der Anderen, und sind selber nicht bereit, entsprechendes beizutragen.
Mein Fall: Eine MAC Anwendung. Alles andere läuft auf Windows.

Allein schon wegen diesem Verhalten, werde ich alles dafür tun, das diese Macanwendung irgendwann komplett verschwindet ...
 
Ich nutze parallels bereits seit dem wir einen Mac haben(2012). Damals war's noch Version 9. Es sollte auch noch ein Wort über die Kosten des Programms verloren werden. E ist nicht so, das man einfach von Version zu Version Updaten kann. Jeder Major Versionssprung kostet mal eben um die 50€. Man kann zwar auch die alten Versionen nutzen, ist aber irgendwann gezwungen eine neuere Version zu kaufen, da die alte auf einmal nicht mehr kompatibel mit der entsprechenden Mac-Version oder der Windows Version ist. Mir ist dies bereits 2x so ergangen. Auch ein Upgrade von zb. 11 auf 14 ist nicht möglich, man braucht dann noch 12 und 13 dazwischen. Ansonsten ist es eine sehr gute Virtualisierungsumgebung.
 
Die Kosten sind im Artikel zu finden. Wenn ich es richtig sehe, muss man nicht zwangsläufig jedes ausgelassene Upgrade bezahlen, da man alternativ auch von Null beginnen kann, was kostenseitig günstiger ist, als zwei Upgrads. Ob das praktikabel ist, ist natürlich eine andere Frage.
 
Enki schrieb "...IMHO taugt das nur zum ab und zu Windows starten"


Nun, ist das nicht genau das wozu Parallels Desktop dienen soll? Also ich muss sagen ich bin nur Anwender, sowohl bei Windows als auch bei MacOS und iOS, na gut, vielleicht mit ein wenig mehr Hintergrundwissen als der DaU, aber Profi bin ich keiner. Während eines Arbeitstages sitze ich ca. 10 Stunden vor dem Windows Rechner, als Anwender, zuhause greife ich daher nicht so oft, bzw. nicht sehr lange zum Rechenknecht. Aus reinem Interesse habe ich mir vor einer Weile also mal so ein MacBook zugelegt, ich wollte nicht nur drüber lesen, sondern mir meine eigene Meinung bilden. Und siehe da, dieses Gerät mit der schlimmen Tastatur und der nutzlosen Touch Bar hat nur wenige Tage gebraucht um mir zu gefallen. Nein, es ist nicht 1000 x besser als ein Windows Laptop und ich werde auch nicht auf Kreuzzug gehen um die Welt zu überzeugen umzusteigen, denn wie immer ist da auch nicht alles Gold was glänzt. Es ist einfach eine nette Abwechslung zum Arbeitsalltag. Dafür wozu ich es brauche, und das ist einzig und allein meine eigene Meinung, ist es irgendwie angenehmer als alles was ich vorher hatte. Kommt auch daher das ich beim Smartphone nach Microsoft auf Apple umgestiegen bin und ein iPad schon viel länger da war. Ich habe hier einfach eine Verzahnung zwischen den Geräten, die ich mir bei Microsoft unter dem Begriff One Windows immer erhofft hatte, aber nie wirklich bekam. Das vielleicht als kleine Umrahmung, jetzt aber wieder zurück zu Parallels Desktop. Klar waren da einige Sachen die ich nach dem Umstieg ohne Windows nicht oder nur umständlich machen konnte, aber dazu hatte ich ja noch ein HP Convertible. Dann hier der Beitrag zu Parallels, inklusive Gewinnchance. Da ich experimentierfreudig bin habe ich mitgemacht und irgendwie hatte ich eben auch das nötige Glück und kann jetzt schon ein paar Wochen Parallels Desktop am Macbook nutzen. Einfach mal eben schnell mit drei Fingern seitlich über das Trackpad gewischt und schon ist neben MacOS Windows 10 da, leider hat das zur Folge das mein HP Konvertible jetzt völlig einstaubt. Bisher kann ich eigentlich keine Probleme bei der Nutzung feststellen. Eingerichtet war alles schnell, schön finde ich auch das ich selbst wählen kann ob und was für Windows mit MacOS verknüpft wird, oder ob es separat arbeiten soll. Außerdem habe ich jetzt am MacBook ein paar Dinge zurückgewonnen, die ich nach dem Umstieg vermisst hatte. Was man vielleicht noch anmerken kann, wenn man bereit ist etwas Anderes zu testen, dann muss man auch damit klar kommen das etwas Anderes an manchen Stellen eben einfach auch anders ist und für neue Dinge offen sein. Ich kann mit dem Kompromiss Parallels jedenfalls sehr gut leben. Ob das nun im Profibereich so toll funktioniert das es da auch vollwertiges Windows Gerät ersetzen kann, will und kann ich nicht beurteilen, für meinen Hausgebrauch jedenfalls finde ich Parallels eine sehr nette Ergänzung und ich denke das ich mir wenn das Jahr rum ist auch trotz des Preises ein Upgrade zulegen werde. Irgendwie müssen die Firmen die Software entwickeln ja auch zu Geld kommen, wie sollen die ihre Angestellten bezahlen, wenn sie über Jahre hinweg kostenlose Upgrades anbieten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur mal zu meinem Verständnis:

Parallels ist auf dem Mac das, was unter Windows VirtualBox oder VMware ist?
Bootcamp ist das Pedant zu Windows Bootmanager oder Linux Grub?
 
daissernu schrieb:
Nun, ist das nicht genau das wozu Parallels Desktop dienen soll?

Wenn ich den Artikel richtig interpretieren, wird das als "sogar ausschließlich" angepriesen. Diese Option musste ich leider aufgrund eines missionierenden Chefs einige Jahre nutzen, und es hat nicht nur mir keinen Spaß gemacht. Es war lästig und umständlich. Es gibt nicht viele Inkompatibilitäten, aber die es gibt sind nervig.
Für ausschließlich Windows auf Apple-Hardware sollte Bootcamp auf jeden Fall die bessere Lösung sein. Das löst aber nicht das Problem, dass Apple andere Tastaturen verwendet als alle anderen.

Versionen zu überspringen ist wohl (generell) nicht so eine gute Idee... Ich würde mich nicht drauf verlassen, dass alte Versionen sicherheitstechnisch noch gepflegt werden. Da das MacOs sicherheitstechnisch sowieso etwas rückständig ist, besteht wohl hier eine Angriffsfläche auch für Windows.

Bin sehr froh, dass ich nun wieder ein natives Windows habe.
 
Wenn man vorrangig oder ausschließlich Windows auf dem Macbook nutzen will oder muss, dann stimme ich dir zu, dann entweder Boot Camp oder besser direkt ein Windows- Gerät. Das würde mir auch keinen Spaß machen, schon gar nicht wenn ich es für die tägliche Arbeit nutzen müsste.
 
Also egal ob parallels oder Bootcamp, VMWare usw..
Es ist nicht möglich die Thunderbolt Schnittstelle zu nutzen. Ich bräuchte für einen Digitalwandler der noch unter Win7 oder Power PC läuft eine Möglichkeit Firewire zu nutzen. Dies ist unmöglich bei allen Varianten. Ich kann nur dem Weg gehen und mir einen alten PC kaufen damit ich das Tool nutzen kann. Also alles nicht perfekt.
 
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