[gelöst] Windows friert ein / Problem nicht reproduzierbar

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LordShumway

Gast
Moin Moin Leute,
ich wende mich heute an euer Gemeinschafts-Wissen, weil ich nicht mehr weiter weiß.

Folgendes Problem:
Ich habe meinen PC aufgerüstet, mehr zum Spaß an der Freude als alles andere. Aus irgendeinem Grund hat es mir AMD angetan und insbesondere die Bulldozer/Piledriver Prozessoren. Also relativ günstig ein neues Mainboard, CPU und Graka auf EBay geschossen. Alles zusammengebaut und hat auch erstmal funktioniert.
Bis die Probleme anfingen. Komplett zufällige freezes ohne erkennbaren Grund. Desktop ist nicht mehr bedienbar Maus kann nicht bewegt werden. Ich habe Windows bereits einmal komplett neu installiert, jedoch ohne Erfolg. Es war zu Anfang sogar so, dass der PC beim Drücken der enter Taste auf dem Lockscreen, wodurch sich der Sperrbildschirm wegschiebt neu gestartet ist. Ich hatte die Graka und Mainboard in Verdacht. PCI Express Slot gewechselt, siehe da ich komm auf den Desktop. Zu früh gefreut friert einfach ein.
Jetzt ist es so, dass ich den Pc normal nutzen kann aber er immer mal einfriert. Ich kann drei Stunden am Stück Zocken auf voller Leistung kein Problem. Zwei Stunden Zoom Konferenz kein Problem. Manchmal friert er nach 10 min auf dem Desktop ein manchmal erst nach 3 Stunden Benutzung. Ich habe sowohl die CPU die GPU den RAM, die SSD/HDD alles gestresst bzw. auf Fehler überprüft. Keine Probleme. Temperaturen sind alle normal im idle Betrieb um die 30 Grad. Unter Last geht die CPU auf 50 Grad, GPU hängt bei 70 Grad. Der Pc friert am öftesten auf dem Desktop ein wenn er nicht stark beansprucht wird. Beim Zocken bzw. unter starker Belastung hatte ich kein einfrieren bzw. nur 1 Absturz.
Habe halbe Stunde CPU Z Stresstest laufen lassen ohne Probleme
Zwei Stunden Memory 64 vom USB Stick keine Fehler gefunden
Mehrer Stunden Warzine gezockt
Futuremark Time Spy laufen lassen
SSD HDD weisen keinerlei Fehler auf
In der Ereignisanzeige kann ich kein Problem ausmachen, was mit dem Absturz in Verbindung steht.

Habe mit nun ein neues Netzteil bestellt, da mein altes über 10 Jahre alt ist und ich gesagt bekommen habe, das es sein kann dass das Netzteil nicht mehr genau genug die Spannung liefern kann aufgrund der zu alten Kondensatoren.

Jetzt das Beste. Ich habe mir Ubuntu auf einen USB Stick gezogen und gebootet. Habe es jetzt fast zwei Stunden ohne Probleme benutzt. Wonach ich ein Hardware Problem quasi ausschließe. Bis auf die SSD und HDD. Die allerdings von sämtlichen Programmen als top in Schuss bezeichnet werden. Und ich hatte vor dem Umrüsten auch keine Probleme damit.

Ich weiß jetzt einfach nicht mehr so wirklich weiter xD
Ach ja Amd Treiber habe ich einmal den aktuellsten installiert gehabt und einmal eine Nummer älter beides Mal das gleiche Problem.

Vielleicht hat hier ja jemand eine gute Idee was ich versuchen kann.

Meine Gedanken im Moment:
Prozessor ist es nicht auch unter Ubuntu gestresst ohne Probleme
Mainboard und Speicher auch nicht
Graka nicht sicher aber macht kein Probleme unter Last
Netzteil vielleicht wird morgen getestet
SSD HDD vielleicht weil Ubuntu vom USB Stick scheinbar keine Probleme hat

Durch meinen Ubuntu Test vom USB Stick schließe ich eigentlich fast alle Hardwarekomponenten aus bis auf SSD und HDD

Danke für jede Form von Hilfe
 
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Mark O.

gehört zum Inventar
hallo
also grundsätzlich kannst du weder CPU, noch GPU, Mainboard oder das Netzteil selbst testen, dazu sind teure Messgeräte notwendig und Tools nützen da relativ wenig, jedenfalls nicht wenn man valide Daten braucht

LC Power hat einen ganz schlechten Ruf, auch wenn sie hochwertige Netzteile bauen können, die werden in der EU aber so gut wie gar nicht angeboten, insofern wird den Verdacht möglicherweise zutreffen, das wissen wir dann wenn du es austauscht, hoffentlich nicht gegen ähnlichen Schrott

deine CPU rüttelt mit seinem heftigen Strombedarf heftig an den VRMs deines Mainboards, die schwach bestückt sind und so gut wie gar nicht gekühlt, keine gute Basis für ein stabiles System, da nützen auch keine BIOS Updates

warten wir mal ab was der Netzteil Tausch bringt, an der Schwachstelle CPU/Mainboard/VRM ändert das aber auch nichts
 
L

LordShumway

Gast
Ich habe jetzt ein Netzteil von Thermaltake gekauft. Hatte auch kein allzu gutes Bild von LCPower, sieht irgendwie sehr billig aus. Habe mir damals vor 8 Jahren oder so den PC gebraucht gekauft und da war halt auch das LC Netzteil drin. Das Netzteil habe ich jetzt als einziges Teil nicht geupgraded.
Habe gerade nochmal, da ich einen Absturz bei Age of Empires Definitiv Edition hatte, den Grafikkartentreiber auf eine weitaus ältere Version gedowngraded, von Mai 2020.
Habe bisher nur die aktuelle Version und die vorherige Version probiert.
Im Moment lasse ich einfach nur ein Youtube Video laufen mal sehen, ob und wann er sich aufhängt. Ist halt nervig rauszufinden, weil er teilweise stundenlang ohne Probleme läuft. xD

Das mit den VRMs ist mir bewusst. Allerdings bisher kein Problem gewesen. Werden durch meinen CPU Kühler auch mitgekühlt. Das Rev. 2 Mainboard hat schon ein Kühlkörper auf den VRMs, den mein CPU Kühler mit anströmt. Aber wie gesagt kann die CPU 30 Minuten mit 100% belasten ohne eine Drosselung bzw. Abstürze zu haben. Das Einfrieren tritt wie gesagt fast nur ohne nennenswerte Last auf. Bei geringer Last ist der Kühlkörper der VRMs auch nicht warm. Das wird er erst mit Dauerbelastung. Habe das Problem mit dem Board, dass die VRMs überhitzen können erst nach dem Kauf durch Zufall entdeckt.

Wenn der PC heute nochmal einfriert tausche ich nachher noch das Netzteil. Wenn nicht war es vielleicht der Treiber?
 

Mark O.

gehört zum Inventar
Ich habe jetzt ein Netzteil von Thermaltake gekauft.

hoffentlich kein Thermaltake Berlin, dann kannst du LC Power drin lassen


Das mit den VRMs ist mir bewusst. Allerdings bisher kein Problem gewesen

der Tod kommt schleichend und kann einige Jahre dauern

das Asrock 970 Extreme 3 Rev 2.0 hat keine erwähnenswerte VRM Kühlung, das folgende Bild zeigt wie so eine Kühlung auf aktuellen hochwertigen Boards in 2020 aussieht:

-> vrm-kühlung-sehr gut.jpg

auf einem System mit FX8350 CPUs steht und fällt alles mit der Qualität der Bauteile und deren Kühlung

ein gutes Mainboard mit AMD 990X/​SB950 Chipsatz wäre angesagt, ein guter Topdown CPU Kühler und ein Gehäuse das adäquaten Airflow liefert, was bei beiden letzteren vorhanden ist, steht nirgends

ob der Treiber was bewirken wird? eventuell, aber dann wohl auch nur temporär
 
Zuletzt bearbeitet:

tkmopped

gehört zum Inventar
Sogar ein 990X wäre zu dünn besattelt, den FX 8370 dauerhaft zu betreiben. Es braucht für diese CPUs ein Board mit 990FX und leistungsfähigerer Stromversorgung. Kühlung derselben inbegriffen!
Günstiges Mainboard und dieser FX - Spaß an der Freude??? Nee! Der läuft darauf , auch längerfristig, aber nur wenn der Turbo deaktiviert ist. Da wird der Spaß schon weniger.
Jeder R5 1500 auf einem A320 Board bringt unter Halbgas mehr Leistung als dieser FX unter Volldampf. Egal was das alles zusammen gekostet hat , auch geschenkt, es war zu teuer. Spaß vorbei!

Dazu dieses LC-Power 500W Netzteil. Das war bestimmt billig. Mehr kann das aber auch nicht. Es lohnt auch nicht für den Kram ein neues Netzteil zu kaufen. 500W wären mir persönlich auch als Markennetzteil von BQ oder Corsair zu wenig. Egal was sogenannte Netzteilrechner ausgeben sollten. Stabilität an 12V mit FX 8370 und einer übertakteten R9 380X mit LC Power halte ich für ambitioniert.

Keine Probleme mit Ubuntu - womit willst du auch unter Ubuntu das System belasten?
Wenn ich dann noch lese Speicher - Corsair und Kingston wundert es nicht das der PC irgendwann nicht mehr will.
 
L

LordShumway

Gast
Thema hat sich erledigt, ich verkaufe das ganze Teil jetzt auf EBay als Defekt. Habe kein Bock mehr drauf, bin nur noch genervt.
 
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