[gelöst] Frage: Windows hängt in unregelmäßigen Abständen für ca. 1 Minute

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MMcFly1983

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Moin,

ich habe seit ca. 2 Wochen ein ziemlich nerviges Problem mit Win 10.

Nach einer Zeit lang hängt sich das System scheinbar auf, geht aber dann nach einer Minute weiter, als wäre nichts gewesen. In der Zeit, wo sich der PC aufzuhängen scheint, kann man zwar noch die Maus benutzen, aber nichts mehr anklicken.
Währenddessen habe ich nur Chrome und Winamp offen.

PC hab ich jetzt seit 2 Jahren, bislang immer alles einwandfrei geklappt.

Habt ihr eine Idee, woran es liegen könnte?

Danke und Gruß
 
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Mark O.

gehört zum Inventar
liste bitte deine komplette Hardware auf, dazu gehören auch das Netzteil, der CPU Kühler und das PC Gehäuse mit Lüfter Bestückung

am besten trägst du das gleich auch in dein Foren Profil ein, dann erübrigen sich ständige Nachfragen

zur weiteren Ferndiagnose benötigen wir auch noch eine Systemübersicht deines laufenden Rechners mittels HWiNFO v6.43 beta in der portablen Version, die du nicht installieren brauchst:

HWINFO v6.43 beta Downloadübersicht

Das Ganze möglichst so abbilden, dass wir eine komplette Systemübersicht als Screenshot erhalten, wie im folgenden Bild sichtbar und vergiss nicht im linken Bereich alle Geräte aufzuklappen
 

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MMcFly1983

bekommt Übersicht
liste bitte deine komplette Hardware auf, dazu gehören auch das Netzteil, der CPU Kühler und das PC Gehäuse mit Lüfter Bestückung

am besten trägst du das gleich auch in dein Foren Profil ein, dann erübrigen sich ständige Nachfragen

zur weiteren Ferndiagnose benötigen wir auch noch eine Systemübersicht deines laufenden Rechners mittels HWiNFO v6.43 beta in der portablen Version, die du nicht installieren brauchst:

HWINFO v6.43 beta Downloadübersicht

Das Ganze möglichst so abbilden, dass wir eine komplette Systemübersicht als Screenshot erhalten, wie im folgenden Bild sichtbar und vergiss nicht im linken Bereich alle Geräte aufzuklappen
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Reicht das?
 

tkmopped

gehört zum Inventar
Zuerst dein Bios, Das ist mit Stand Januar 2019 ewig zu alt. Aktuell dafür ist F50D! Du bist , F25, 7 Versionen hinter aktuell zurück.
Das nächste ist dein Ram, der nirgends in der QVL steht. Bei 3000MHz stehen drei!!! GSkill und das sind Ripjaws. Egal welche Frequenz in der QVL steht , nirgends ist ein Aegis freigegeben. Alles Ripjaw und weit oben ein FlareX. Eigentlich gehört dieser Thread zu Hardware und Treiber. Wenn Dein Bios so alt ist, werden die Treiber nicht besser aussehen. Egal welche davon. Chipsatztreiber angefangen. Grafiktreiber ist nicht alles!
Das dein System lahmt liegt nicht nur an den erwähnten Punkten oben drüber. 8GB , nicht kompatibler Ram- Was willst du von so einem System erwarten.
Zwei Jahre alt , evtl. nie bereinigt, mit 128GB SSD und ansonsten einer langsamen HDD. Dein System springt von einem Flaschenhals zum Nächsten.
Chrome und Winamp, Chrome ist hier der Ressourcenfresser. Dein System ist , wegen des kleinen Hauptspeichers, permanent am Aus- und Umlagern. Von der wenigen CPU-Leistung im Verhältnis abgesehen (nur 4 Threads ohne SMT). Wie heiß das alles wird wäre die Frage , zusätzlich zu den offensichtlichen Punkten.
Es ist sowieso kontraproduktiv eine echte Grafikkarte (deine GTX 1050TI) mit dieser APU im System zu betreiben. Ein R5 1600 wäre um Welten schneller, der erstmal wesentlich höher takten dürfte und dabei auf 6 echte Kerne mit 12 Threads zugreifen darf. Dessen thermisches Budget ist auch um einiges höher als dieser R3 2200G. Normalerweise ist dieser Prozessor auf Office ausgelegt. Viel besser wäre der R5 2400G gewesen. der wenigstens SMT beherrscht.
Wenn alles an Hardware so auf "sparsam" getrimmt ist, wie das Systemfenster zeigt - was für ein Gehäuse und welche Kühlung hast du dann verbaut.

Wenn Chrome Webseiten hardwarebeschleunigt rendern darf , deine Treiber aber für verschiedene Codecs diese Beschleunigung nicht unter Chrome nutzen dürfen wäre die CPU gefragt. Nicht jeder Browser kann alles auf die Grafikkarte abwälzen. Sind dann die Systemtreiber veraltet (wie auch dein Bios) dann läuft das eben mit 100% Auslastung der CPU bis es fertig ist. Hintergrunddienste kommen immer noch dazu , ebenfalls die Auslagerung von Programmcode in die Auslagerungsdatei. Ist die System SSd fast voll sieht das aus als ob der PC scheinbar nicht reagiert, weil zusätzlich vorher Platz geschaffen werden muß. Da kommt das Hundertst zum Tausendsten. Würde dein PC wirklich hängenbleiben würdest du nur noch den Resetknopf drücken können. Schau in die Ereignisanzeige was los war oder den Zuverlässigkeitsverlauf. Wie heiß das im Gehäuse wird wäre auch noch die Frage.
 

Mark O.

gehört zum Inventar
BIOS, RAM und weitere Hardware wurden schon erwähnt, das spare ich mir


einige Tipps zur Konfiguration und Systempflege:


- für die Systempflege sind aktuelle Chipsatztreiber direkt von AMD eminent wichtig:

->https://www.amd.com/de/support/chipsets/amd-socket-am4/b450

achte darauf, dass wirklich alles angebotene vom Chipsatztreiber installiert wird und nicht nur Fragmente

->siehe beigefügten Screenshot


- nach dem Neustart den Energiesparplan auf AMD Ryzen Balanced stellen, die Leistungsverluste dadurch sind gering, die Vorteile gleichen das locker aus, das System arbeitet stabiler


- ist der Schnellstart bei dir aktiv geschaltet? dann deaktiviere ihn

Windows 10: Schnellstart deaktivieren/aktivieren


- ein Check der Systemdateien auf Integrität sollte auf jeden Fall daurchgeführt werden, dazu die Eingabeauffoderung mit Adminrechten starten und dort sfc /scannow eintippen. Sollten sich nach Ablauf Fehler zeigen, das Ganze so oft wiederholen, bis keine Fehler mehr angezeigt werden, dannNeustart des Systems


- achte darauf keine Tuning Tools zu verwenden und auf Drittanbieter Virenscanner unter Windows 10 zu verzichten, der Windows Defender reicht definitiv aus


- im Autostart von Windows 10 (Taskmanager/Autostart) sollte sich außer dem Windows Defender möglichst nichts weiter aufhalten
 

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MMcFly1983

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Danke für Hilfe, aber generell muss ich sagen, dass mein System nicht lahmt. Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt?! Er hängt ca alle volle Stunde mal für eine halbe bis ganze Minute dann arbeitet der PC weiter als wäre nicht gewesen. Und das erst seit ca 2 Wochen, zuvor nie!

Das ist übrigens ein Office Rechner, ich zocke so gut wie nie 😉

Ich werde nachher mal die Tipps befolgen
 
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Mav99

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Klingt für mich stark nach einer defekten Festplatte. Nicht antwortende Platten können leider bis heute das ganze Windows quasi zum Stillstand bringen, selbst wenn es sich dabei nicht um die System-Platte handelt.

Festplatten verwenden seit vielen Jahren ein System namens S.M.A.R.T. zur Selbst-Analyse. Diese Daten kann man mit verschiedenen Programmen auslesen und anzeigen lassen. Zum Beispiel mit dem kostenlosen Crystal Disk Info.

Probleme zeigen sich am häufigsten in den Werten 05, C5 (197) und C6 (198). Sind hier die Rohwerte/Daten ungleich Null deutet das auf Probleme hin. (Hohe Werte bei 01 oder 07 sind übrigens je nach Hersteller normal und in der Regel kein Problem.)


Treiber- oder BIOS-Probleme halte ich für eher unwahrscheinlich. Diese tauchen selten plötzlich auf, wenn das System vorher stabil lief. Das ein Windows-Update solche Probleme plötzlich hervorruft ist möglich aber nicht sehr wahrscheinlich.
Andere Hardware-Probleme äußern sich meist anders, z.B. durch Abstürze.


@tkmopped


In der Regel ist es völlig egal wie alt ein BIOS ist wenn der Rechner läuft. Plötzlich auftretende Probleme bei einem vorher stabilen System hängen nur extrem selten mit dem BIOS zusammen. BIOS-Updates beheben manchmal Fehler, meist aber nur Kompatibilitätsprobleme mit bestimmter Hardware. Hat man diese Probleme nicht, ändert ein BIOS-Update meist gar nichts.

RAMs die vom Hersteller getestet wurden sollten gut laufen. D.h. aber nicht, das dort nicht erwähnte RAMs nicht funktionieren. Kein Hersteller kann die unüberschaubare Auswahl an RAM-Modulen alle testen.
Ansonsten ist es mir zwar selbst schon mal passiert, das RAMs - relativ teure Corsair DDR2 Riegel - sich nach und nach verabschiedet haben, aber das äußert sich dann nicht in solchen kurzen "Denkpausen" sondern fast immer durch Abstürze, Blue-Screens.

Und 8GB RAM sind zwar nicht üppig, aber für einen Büro-Rechner immer noch völlig ausreichend. Wenn da nicht unzählige Programme und Chrome Fenster/Tabs parallel offen sind hat die Auslagerungsdatei da eher wenig zu tun.

Falls Du mit "Bereinigung" bei Platten Defragmentieren meinst, dann ist das bei SSDs sinnlos und kontraproduktiv. Bei Festplatten kann das je nach Nutzung sinnvoll sein, ist bei reinen Datenplatten aber meist auch relativ überflüssig.

Zumindest bei Notebooks kann es zum sparen von Akku-Kapazität sehr sinnvoll sein die Nutzung von integrierter und dedizierter Grafik zu kombinieren. Bei Desktop-Rechnern schadet das meist aber zumindest auch nicht.

Und fast nichts was Du erwähnst passt zu plötzlich auftretenden "Denkpausen" des Systems...


@Mark O.
Das unsägliche Link Power Management im Intel Rapid Storage Treiber kann in der Tat zu vielen "lustigen" Phänomenen bei SSDs führen. Die Wahrscheinlichkeit das das auf einem AMD System zu Problemen führt dürfte aber bei ziemlich genau 0% liegen. ;)
 
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Mark O.

gehört zum Inventar
apropos Halbwissen

auf AMD Systemen kann man mittels Hotplug Deaktivierung im BIOS ähnlichen Symptomen begegnen und nach meinem Kenntnisstand verfügen sogar AMD Systeme über ein BIOS....

Festplatten verwenden seit vielen Jahren ein System namens S.M.A.R.T. zur Selbst-Analyse. Diese Daten kann man mit verschiedenen Programmen auslesen und anzeigen lassen.

so ist es, deswegen präferieren wir HWInfo in der Systemübersicht, dort gibt es das Fenster Drives, wo aktuelle SMART Probleme optisch angezeigt werden...
 

Mav99

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Mit Intels LPM vergleichbare Probleme sind mir allerdings noch auf keinem AMD System oder mit irgendeinem anderen Controller mit aktiviertem Hot-Plugging begegnet, insofern halte ich das für relativ unwahrscheinlich. (Und ja, ich kenne da angefangen vom Am486 bis RyZen so einige AMD Systeme und Controller von Kunden, Freunden und mir selbst aus eigener Erfahrung. Auch mit SanDisk SSDs.)

Ich kenne HWInfo nicht und auf den Screenshots war nicht zu erkennen, das das Programm SMART Daten auslesen kann. Deshalb der Link zu Crystal Disk Info. Umso besser, wenn es auch gleich mit HWInfo geht...
 

Mark O.

gehört zum Inventar

Mav99

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@Mark O.
Interessanter Artikel, die Optionen kannte ich noch nicht. Danke.
Aber das hat nichts mit Hot-Plugging zu tun und ist auch nicht mit dem "Chaos" zu vergleichem, das Intels LPM Implementation gerne verursacht, z.B. SSDs die sich dadurch einfach mal komplett abschalten... mit entsprechenden Absturz-Folgen.
 
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Mav99

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Anders als beispielsweise bei unterstützten CPUs sind diese Listen Empfehlungen für Module die getestet stabil laufen aber das heißt keinesfalls das andere RAMs, nicht auch stabil laufen können.
Ich habe gerade für einen Kunden überdimensionierte G.Skill Ripjaws in einem Büro-Rechner mit I3 10300 verbaut weil die bei einem Händler wo wir bestellt haben gerade günstig lieferbar waren. Günstiger als passendere Module. Die stehen auch nicht in der QVL des verbauten MSI Boards, aber welch Wunder, der Rechner läuft mit maximal möglichen Timings absolut stabil...

Und Treiber und anderes aktuell zu halten ist natürlich kein Blödsinn, aber wenn ein Fehler unvermittelt und nur sporadisch auf einem vorher und ansonsten stabil laufenden System auftritt stellt sich schon die Frage, was die dann helfen sollen?
Es muss sich irgendetwas an dem System geändert haben. Wenn der Thread-Ersteller selbst nichts gemacht hat liegen Hardware-Probleme oder automatische Windows-Updates nahe.
Wenn der Rechner eine Minute nicht reagiert und dann ganz normal weiter läuft scheint er auf etwas zu warten, was das ganze System weitestgehend anhält. Platten-Controller machen das gerne, wenn ein angeschlossenes Laufwerk nicht antwortet. Muss nicht der Grund sein, aber das sollte man zumindest mal prüfen.
 
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PeterK

gehört zum Inventar
Und Du willst ernsthaft behaupten, das Mainboard-Hersteller ALLE am Markt verfügbaren RAMs testen und Module die nicht in ihrer QVL stehen prinzipiell nicht laufen? Meinst Du das ernst?
Nein so ist das Natürlich nicht, die Hersteller haben einige verschiedene Ram Module die sie mit jedem Mainboard testen und dann in ihre QVL Schreiben was aber nicht bedeuten das es nicht auch mit anderen Ram Modulen Funktionieren könnte.

Das kannst du dir ja auch im Preisvergleich Recherchieren wenn du die Ganzen Modul Nummern anzeigen lässt sind das zum Teil nicht mal Aktuelle Module.
Aber im großen und ganzen kann man sich danach Richten.
 

Jürgen

Moderator
Teammitglied
Schön dass hier auch diskutiert wird, wer nun über Halbwissen verfügt oder nicht. Aber es wäre besser, auch für den TE dass unter Euch per Unterhaltung (PN) durchzukauen, dem TE ist damit nämlich nicht geholfen,

Deswegen habe ich mal durchgewischt
 
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